Flynn Meaney Der Sommer, in dem ich Vampir wurde

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Inhaltsangabe zu „Der Sommer, in dem ich Vampir wurde“ von Flynn Meaney

Checkliste: Blasse Haut? Ja. Ungewöhnlich helle Augen? Ja. Schmächtiger Körper und grüblerisches Auftreten? Ja. Und ja. Übersinnliche Fähigkeiten? Nicht ganz. Der unscheinbare sechzehnjährige Finbar Frame ist in Sachen Mädchen ein absoluter Loser. Als er davon Wind bekommt, dass seine Mitschülerinnen total dem Vampirkult verfallen sind, beschließt er kurzerhand, Vampir zu werden - selbstverständlich ohne den Blutsauger-Part. Finbars Täuschung funktioniert besser als gedacht. Schon bald scharen sich unzählige Möchtegernfreundinnen um den geheimnisvollen Untoten. Aber als Finbar das Mädchen seiner Träume trifft, erkennt er, dass das Leben als Pseudo-Vampir ganz schön kompliziert ist.

Echt witzig für zwischendurch, jedoch nichts, was man unbedingt gelesen haben muss.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ihr mögt Vampirromane, aber euch gruselt vor den Vampiren? Dann solltet ihr euch das Buch vornehmen, garantiert ohne Vampire

— Katzenpersonal_Kleeblatt
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  • Ein humorvoller Roman, der den Vampir-Hype mächtig auf die Schippe nimmt!

    Der Sommer, in dem ich Vampir wurde
    leselurch

    leselurch

    28. November 2015 um 19:14

    *Worum geht's?* Finbar Frame hat es nicht leicht. Im Vergleich zu seinem Zwillingsbruder Luke, dem Sport-Ass und Mädchenschwarm der Schule, steht Finn mit seinen seltsamen Augen und seiner Sonnenallergie wie der absolute Loser dar. Als er auf eine neue Schule wechselt, hat er plötzlich eine grandiose Idee: Er wird zu einem Vampir! Mädchen stehen doch momentan alle auf Blutsauger, oder? Also gibt Finn den unnahbaren und mysteriösen Untoten - und hat damit mehr Erfolg als erwartet. Mehr und mehr Mädchen buhlen um seine Aufmerksamkeit. Doch dann trifft Finn auf ein Mädchen, das sein Herz zum Rasen bringt. Zu blöd, dass ausgerechnet sie sich nicht von Finns Vampircharme verführen lässt... *Meine Meinung:* Flynn Meaneys Debütroman kommt gleich in zwei Varianten daher: zum einen in der rosa Hardcover-Version "Vampir wegen dir", zum anderen in der mystisch-düsteren Taschenbuch-Fassung "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde". So unterschiedlich die Cover auch sind, keine der beiden Varianten lässt tatsächlich auf die Geschichte schließen, die zwischen den Buchdeckeln verborgen liegt. Denn bei Flynn Meaneys Buch handelt es sich keinesfalls um einen Vampirroman für Teenies, sondern viel mehr um eine witzige Contemporary-Geschichte, die den Hype um die Blutsauger mächtig auf die Schippe nimmt. So ungewöhnlich wie die Geschichte selbst ist auch Protagonist Finbar Frame, genannt Finn. Und das liegt nicht nur an der Tatsache, dass Flynn Meaney endlich mal einen männlichen Hauptcharakter agieren lässt! Finn ist alles andere als der attraktive Neue, als er auf seine neue Schule kommt. Ausgerechnet das Klischee, dem er gerne entsprechen würde, lässt ihn im Stich! Dafür hat der sympathische Anti-Mädchenschwarm allerdings viele andere interessante Seiten, die sich im Laufe des Buches immer stärker herauskristallisieren. "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" ist gar nicht so oberflächlich, wie man es nach den ersten Seiten denken könnte, und es macht großen Spaß, Finn während seiner seltsamen Entwicklung zu einem sexy Vampir zu begleiten. Finn hat aber noch eine weitere tolle Eigenschaft an sich: Er liebt Bücher! Er liest, was ihm in die Hände gerät, und kann sich kaum etwas besseres vorstellen, als den ganzen Tag darüber zu reden. Was ihm bei bekennenden Bücherjunkies einige Pluspunkte verschafft, hat aber auch seine Schattenseiten. Denn Finbar spoilert! Wer Bücher wie etwa "Schiffbruch mit Tiger" noch lesen möchte und nicht zuvor schon den Ausgang der Geschichte kennen will, sollte "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" in seiner Leseliste also weiter unten ansiedeln. Humorvolle Bücher haben es besonders schwer: Treffen sie mit ihren Witzen nicht den Geschmack ihrer Leser, können sie nur seltenen Fällen trotzdem begeistern. Auch "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" steht vor solchen Schwierigkeiten, denn Finns Humor ist zum Teil sehr speziell. Meaney behandelt beinahe jedes Klischee, das man in Jugendbüchern nur finden kann, und kann damit vor allem Vielleser sicherlich begeistern. Wenn bei Finn allerdings - ganz der Stereotyp "Mann" - das Testosteron durchkommt, bleibt einem das Lachen manchmal im Halse stecken. Im Großen und Ganzen bietet das Buch jedoch einen ausbalancierten Humor, der sich sowohl an weibliche als auch an männliche Leser richtet. Auch wenn man zwischen den Buchdeckeln immer mal wieder über Szenen gestolpert ist, die einen ungläubig den Kopf schütteln lassen haben, findet "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" ein tolles und rundes Ende. Flynn Meaney schafft es trotz aller veralberten Klischees, die das Buch von der ersten bis zur (fast) letzten Seite füllen, Finn zu einer ernsten Erkenntnis zu bringen. Obwohl Meaneys Debüt nicht so anmutet, verbirgt es eine tolle Moral, die einen die Geschichte des Vampirs, der eigentlich gar keiner war, nicht so schnell vergessen lässt. *Fazit:* "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" (oder auch "Vampir wegen dir") aus der Feder von Flynn Meaney ist ein witziges Debüt und ein perfektes Buch für einen kurzweiligen Leseabend. Die Geschichte von Finbar Frame, dem Vampir, der eigentlich gar keiner ist, nimmt so manches Jugendbuch-Klischee und die Auswirkungen des Vampir-Hypes mächtig auf die Schippe und hat mit einem locker-leichten Schreibstil genau meinen Geschmack getroffen. Ein humorvoller Roman, der eine wundervolle Erkenntnis in sich birgt und schlichtweg Spaß macht. Für "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" vergebe ich 4 Lurche. 

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  • Der etwas andere Vampirroman

    Der Sommer, in dem ich Vampir wurde
    Fenja1987

    Fenja1987

    01. March 2014 um 12:26

    Finbar ist ein Einzelgänger, er liebt Literatur und ist von unscheinbarem Äußeren. Ganz anders sein Zwillingsbruder Luke. Er ist sportlich sieht gut aus und bekommt immer das "Mädchen" was er will. Nur eins haben sie gemeinsam sie sind schlecht in Mathe Als die Familie nach New York zieht, sieht Finbar die Chance endlich sein Leben zu ändern. Als er zu allem Übel eine Sonnenallergie bekommt, macht Finbar gute Miene zum bösen Spiel, er kann es ja eh nicht ändern. Doch dann scheint ihm das Glück hold zu sein, denn durch seine blasse Haut und seinem, durch die Allergie, bandagierten Amen und der Sonnenbrille fällt er nicht wenigen Mädchen auf. Sie halten ihn für einen Vampir! Fin kann es zunächst gar nicht richtig glauben, denn seiner Meinung nach ist der Vampirhype doch schon längst vorbei. Durch die neue Aufmerksamkeit, fühlt sich Fin zunehmend richtig gut und da er ja selbst nicht behauptet hat, er sei ein Vampir, denkt er auch nicht daran das Missverständnis aufzuklären. Doch dann lernt er Kate kennen, die sogar nicht auf Vampire steht. Auch scheint sie selbst eine Außenseiterin zu sein... "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" ist wahrlich anders als andere Vampirromane. Es gibt nämlich keine. Viel mehr ist es ein Buch über Vampirfans und ihre Bücher, auch erzählt es von Veränderungen und ums Erwachsenwerden. Durch die gewählte Ich-Pespektive begleiten wir Finbar durch einen Sommer, den er wohl so nicht erwartet hätte. Zuvor noch auf einer strengen Katholischen Schule, ein Außenseiter, zumal sein Bruder auf die selbe Schule ging. Jetzt auf einer Schule wo ihn jeder bewundert, zumindest die Mädchen. Mir gefiel die Geschichte sehr gut und musste mehrfach lachen, wenn sich Fin sich durch sämtliche Vampirromane liest. Angefangen bei Bella und Edward uber P. C. Cast und Dracula, um den perfekten Vampir dazustellen. Auch seine Familie mochte ich sehr, sein Bruder Luke mag Fin sehr und versucht alles damit er Anschluss bekommt. Oder seine Mutter, die schon fast zu fürsorglich ist.

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  • Vampir mal anders

    Der Sommer, in dem ich Vampir wurde
    Laren

    Laren

    09. December 2013 um 09:40

    Zufällig viel mir das Buch in die Hände...und ratzfatz hatte ich es durchgelesen. " Der Sommer, in dem ich Vamir wurde ", ist ein nettes Jugendbuch, geschrieben aus der Sicht eines Jungen. Was ja auch mal erfrischend neu ist. Die Autorin schreibt leicht und locker, das Buch lässt sich angenehm und flüssig lesen. Sie beschreibt das Leben aus der Ich-Perspektive von Finbar Frame, der einen wunderbaren, sportlichen Zwillingsbruder hat, mit einer Sonnenallergie zu kämpfen hat, eher schmächtig und zurückhaltend ist und absolut keine Erfahrungen mit Mädchen hat. Dabei hat sie aber einen so angenehmen Witz und schreibt toll aus der Sicht eines pubärtierenden Jungen, so das man Finbar sofort in sein Herz schließen muss. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, nimmt es doch den Vampir-Hype ordentlich auf die Schüppe, ohne dabei bösartig zu werden. Ein nettes, kurzweiliges Buch mit Message für Teenies, welches ich nur empfehlen kann

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  • ein Vampirbuch ohne Vampir

    Der Sommer, in dem ich Vampir wurde
    netty176

    netty176

    18. July 2013 um 13:45

    Ich muss gestehen, ich habe mir unter diesem Titel doch etwas anderes vorgestellt. Auch das Cover lässt anderes vermuten. Aber dennoch konnte mich das Buch überzeugen. Die Geschichte erzählt von Finbar (allein mit dem Namen ist er schon gestraft, so denkt er zumindest), der neu in New York ist und das erste Mal nicht mit seinem Zwillingsbruder Luke auf eine reine Jungenschule geht. Finbar war mir von Anfang an sehr sympathisch. Allein seine Vergleiche waren herrlich und haben einen das ein oder andere Mal schmunzeln bzw. lachen lassen. Er zieht mit seiner Familie (seinen Eltern und seinem Zwillingsbruder) die absolut katholisch ist, nach New York. Dort geht er das erste Mal auf eine gemischte Schule. Er hat, in meinen Augen, keine typischen „männlichen“ Hobby´s. Z.B sieht er mit seiner Mutter Filme die man als Jugendlicher nicht wirklich schauen würde und er liest sehr gerne. Was ich hier sehr witzig fand ist, dass er hauptsächlich Bücher liest die auch Mädchen lesen, einfach um sie besser zu verstehen. Aber ich denke nicht, dass das viel hilft ;). So bekommt er auch spitz, dass Mädchen auf Vampire stehen und da kommt ihm die Idee, sich einfach als Vampir auszugeben. Die blasse Haut, die Sonnenunverträglichkeit und den schmächtigen Körper dafür hat er und schon kann die Sache los gehen. Auch die anderen Charaktere waren gut ausgearbeitet. Sei es die Mädchen, die das wirklich glauben oder aber auch die Schlägertypen. Alle passten perfekt hinein. Sogar die Mutter von Finbar mit ihrem Putzfimmel. Man konnte sie förmlich „Finbar“ rufen hören. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich wunderbar lesen. Was mir an dem Schreibstil hier besonders gut gefallen hat ist, dass die Autorin sehr viel Sarkasmus und Ironie eingebaut hat. Ich fand das einfach zu herrlich. Das hat einen über die Seiten nur so fliegen lassen. Selbst wenn es keine richtig spannende Story gab, musste man einfach weiter lesen. Man fragt sich manchmal doch, wo es noch hinführen soll. Aber bei der Geschichte ist nichts vorhersehbar. Das wiederum fand ich klasse, ich mag es, wenn einem das Ende nicht gleich ins Auge fällt. Fazit: Ein Vampirbuch ganz ohne Vampir, klingt verrückt ist es aber nicht. Mich konnte die Geschichte und vor allem der Schreibstil, gemischt mit Sarkasmus und Ironie, der Autorin überzeugen. Einfach ein Buch, bei dem man nicht viel nachdenken muss, sondern einfach über die Seiten fliegen kann. Für mich das perfekte Sommerbuch für zwischendurch.

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  • Ein vampirloser Vampirroman

    Der Sommer, in dem ich Vampir wurde
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    28. May 2013 um 20:49

    Finbar und Luke sind Zwillinge, zwar zweieiige, aber sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Luke der sportliche Typ ist, dem die Mädchen hinterherlaufen, ist Finbar eher der blasse unscheinbare Typ, der es schwer hat, überhaupt bemerkt zu werden. Als sie mit ihren Eltern nach New York ziehen, sehen beide es als Neuanfang an. Finbar geht erstmals in eine Jungen / Mädchen-Schule und macht sich Hoffnungen, dass nun alles besser wird. Zu allem Übel stellt sich auch noch heraus, dass er eine Sonnenallergie entwickelt hat, die ihn zwingt, sich nicht allzu lange in der Sonne aufzuhalten. Durch seine blasse, blutleere Haut kommt er dem Idealtyp eines Vampirs schon sehr entgegen. So wird er auch eines Tages in der Bahn als solches erkannt. Da Vampire momentan sehr angesagt zu sein scheinen, sagt er auch nichts dagegen und benimmt sich entsprechend, was ihm doch tatsächlich auch einen Zulauf aus der Mädchenwelt beschert. Er fühlt sich zum ersten Mal in seinem Leben so richtig gut. In der Schule hat sich herumgesprochen, dass er ein Vampir ist und die Mädchen nehmen ihn wahr. Dann lernt er Kate kennen, die ist völlig anders als die anderen Mädchen. Auch sie scheint ein Außenseiter zu sein. Welches Geheimnis birgt sie und wieso fühlt sie sich zu Finbar hingezogen? ... Hält man das Buch in den Händen, sieht man zuerst auf ein wunderschön gestaltetes Cover. In schwarz / blau gezeichnet, mit einem riesigen Mond und Fledermäusen. Die Gänsehaut lässt grüßen. Da kann man sich gut in die Szene einen blutgierigen Vampir hineindenken. Nur, dieses Jugenbuch ist ein Vampirroman so ganz ohne Vampir. Wie das gehen soll?  Allein durch die Tatsache, dass Finbar dem Idealtyp eines blutgeifernden Vampirs entspricht, blasse Haut, Sonnenallergie, lässt bei den Mädchen der Verdacht aufkommen, dass er ein Vampir ist. Die sind momentan gut angesagt, die Literatur ist voll davon und was liegt da näher, als sich mich jemandem bekannt zu machen, der scheinbar einer sein könnte. Finbar, der zum ersten Mal das Interesse von Mädchen an seiner Person genießt, lässt sie auch in dem Glauben und versucht sich entsprechend zu benehmen. Blöd ist nur, wenn ihn ein Mädchen bittet, ihn zu beißen. Da kann man schon mal in dumme Situationen kommen, die für Finbar zwar unangenehm sind, dem Leser aber mehr als ein Grinsen ins Gesicht zaubern. Finbar ist, auch wenn er als Vampir ein wenig hochstapelt, trotz allem ein sympatischer Protagonist, den ich als Leser sehr gern begleitet habe.  Da das Buch aus der Sicht von Finbar in der Ich-Form geschrieben wurde, fällt es dem Leser leicht, sich in die Sichtweise von Finbar hineinzuversetzen. Seine eigenen Gedanken, die er besser nicht ausspricht, sind für den Leser in kursiver Schrift geschrieben und entlockten mir nicht nur einmal ein Schmunzeln. Ist schon erstaunlich mitzuerleben, wie aus einem Loser fast ein Frauenheld wird, allein durch die Tatsache, dass er sich als Vampir gibt. Wie schnell sich doch das Bild wandeln kann allein aufgrund von irgendwelchen Trends. Das Buch ist in einem leicht lesbaren Stil geschrieben, der sich gut lesen lässt. Man muss kein Vampirfan sein, um Freude an dem Buch zu haben. Die Protagonisten machen es einem leicht, sie zu mögen und sie ein Stück zu begleiten. Zwischendurch habe ich mich gefragt, wo mag das Buch hingehen, wie kommt er aus der Nummer wieder raus. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, die Autorin hat es zu einem logischen und nachvollziehbaren Ende gebracht, das mich völlig überzeugt. Ein Jugendbuch, dass ich gern weiterempfehle.

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  • Bisiger Vampirroman ohne Vampir

    Der Sommer, in dem ich Vampir wurde
    pelznase

    pelznase

    27. March 2013 um 15:34

    Ein Vampirroman ohne Vampir? Wie soll das funktionieren? So ganz hatte ich das anhand des Klappentextes nicht verstanden. Doch sehr bald kam mir eine Idee. Denn indem man Finbar kennenlernt, kann man sich bald vorstellen, wie es zum falschen Vampir kommt. Denn Finbar ist -auf gut Deutsch gesagt- ein ziemliche Losertyp. Er ist samt Eltern und dem sportlichen und beliebten Bruder frisch nach New York gezogen. Irgendwie hofft er dort auf einen Neuanfang, denn vorher war er alles andere als beliebt. Doch auch an der neuen Schule hatte er alles andere einen leichten Stand. Mir tat Finbar bald ganz schön leid, zumal er eigentlich ein echt netter Kerl und ausgesprochen helles Köpfchen ist. Leider ist beides an der Schule keine Qualifikation um Freunde zu finden, ein Mädchen abzubekommen und einfach als cool zu gelten. Dabei hätte ich es ihm so sehr gegönnt! Dank des aktuellen Hypes um die Blutsauger, der auch in der Geschichte ein Thema ist, ist Finbars Plan schnell geschmiedet: er muss Vampir werden. Er ist blass, hat eine Sonnenallergie und sehr helle Augen. Das müsste als Rüstzeug doch erstmal reichen! Es ist wirklich witzig zu verfolgen, wie Finbar sich allmählich in einen Preudo-Vampir verwandelt. Ich habe manches Mal gelacht, wenn er zB an seinem Hypnoseblick arbeitet oder trotz allen Ekels vor Blut tapfer in einer Krankenstation ausharrt. Ebenso amüsant ist es, wie immer mehr seiner Mitschüler ihm diese Show auch noch abkaufen und entsprechend anhimmeln oder -im männlichen Lager- zumindest bewundern. Da habe ich mich einige Mal ernsthaft gefragt, ob das tatsächlich so leicht wäre, wenn es jemand versuchen würde. Gewissen Hardcore-Vampirfans würde ich das glatt noch zutrauen! Allerdings ist Finbar ja gar kein Vampir. Und so gerät er oft in brenzlige Situationen, so dass ich mich gefragt habe, ob und für wie lange er dieses Theater würde aufrecht erhalten können. Ebenso gespannt war ich, wie und ob er es mal auflösen würde. Und wie dann die Reaktionen seiner Mitschüler ausfallen würden. Denn da gibt es noch ein Mädchen, das Finbar sehr mag und das von dem ganze Vampirtheater glücklicherweise nichts mitbekommen hat. Und das damit auch sicher nicht zu beeindrucken wäre! Finbar hat es als gar nicht leicht, sich für sie interessant zu machen. Erstens lebt er quasi mit einer Lüge, wegen der ihm zweitens ein Haufen Mädels an den Hacken hängen. Da geht es mächtig turbulent zu und das ist einfach spaßig zu lesen. Mir hat es außerdem gut gefallen, wie der Trubel um die Blutsauger hier durch den Kakao gezogen wird. Da sieht man Glitzervampir Edward und Konsorten doch gleich mit anderen Augen. Finbar hat eine lustige Art zu erzählen und manche bissige Bemerkung auf Lager. Entsprechend zügig liest sich auch seine Geschichte. Das Buch ist mit 256 Seiten nicht gerade dick und Dank des flüssigen Erzählstils hatte ich es recht schnell ausgelesen. Das Cover gefällt mir außerordentlich gut. Ich mag solche Nachtmotive und die dunkeln Farben, die einfach dazugehören. Es wirkt allerdings schon gruseliger als es die Geschichte ist. Denn gegruselt habe ich mich dabei nicht ein einziges Mal. Aber ein Hingucker ist das Cover natürlich trotzdem. Fazit:  Diese Vampirgeschichte hat zwar keinen echten Vampir zu bieten, aber dennoch eine ganze Menge Biss. Ernsthafte Vampirfans könnten sich eventuell auf den Schlips getreten fühlen. Wer das Genre dagegen locker nimmt oder gar nichts dafür übrig hat, der wird an diesem Buch viel Spass haben.

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  • Rezension zu "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" von Flynn Meaney

    Der Sommer, in dem ich Vampir wurde
    Blog_of_Books

    Blog_of_Books

    28. October 2012 um 13:13

    Inhalt: Finbar Frame ist nicht gerade beliebt in der Schule – im Gegenteil! Ständig wird er herumgeschubst, ausgelacht und auch die Mädchen interessieren sich nicht für ihn. Ein Schulwechsel soll das Problem entgültig lösen, doch erstmal muss Finbar die Sommerferien überstehen. Entspannte Ferien sehen allerdings anders aus, denn Finbar bekommt unerwartet eine Sonnenallergie. Seine ohnehin schon helle Haut wird nun entgültig von jeglichen Sonnenstrahlen abgeschirmt. Zusätzlich darf er eine riesige Sonnenbrille tragen, die beinahe sein komplettes Gesicht bedeckt. Als er in dieser Aufmachung im Zug sitzt, wird er von einem Mädchen für einen Vampir gehalten. Sie flüstert ihm zu: “Ich weiß, was du bist. Ein Vampir!” Zuerst ist Finbar wütend, doch dann beschließt er dies vorteilhaft zu nutzen. Da er durch die Allergie die meiste Zeit im Haus verbringen muss, liest er ein Vampir-Buch nach dem anderen, um seinen neuen Idolen immer ähnlicher zu werden. Es dauert nicht lange und an der neuen Schule geht tatsächlich das Gerücht herum, dass Finbar ein echter Vampir ist. Mission erledigt, oder? Meine Meinung: Als ich den Titel des Buches zum ersten Mal las, habe ich mir etwas vollkommen anderes unter diesem Buch vorgestellt. Ich hatte mit einer typischen Vampirgeschichte gerechnet, vielleicht sogar etwas in der Art von “Twilight”. Das Buch hat mich trotzdem sehr neugierig gemacht und so las ich den Klappentext. Danach war mir auch klar, dass es hier überhaupt nicht um einen richtigen Vampir geht, sondern einfach um jemanden, der probiert einer zu sein. Mit Fantasy hat dieses Buch deshalb eher wenig zu tun, trotzdem hat es mich sehr angesprochen. Finbar ist ein typischer Außenseiter in der Schule. Meistens gibt es einen, auf den es alle abgesehen haben und dieses Los hat leider er gezogen. Sein (zugegebenermaßen) merkwürdiger Name ist auch nicht sonderlich förderlich und bringt ihm den Spitznamen “Fickbar” ein. Was seine Eltern sich bei der Geburt wohl dabei gedacht haben? Gemeinerweise hat Finbar einen Zwillingsbruder, der das genaue Gegenteil von ihm ist. Luke ist sportlich, sieht gut aus, ist beliebt und hat einen vernünftigen Namen! Die guten und schlechten Gene hatten wohl keine Lust sich fair aufzuteilen. Da ein Loser nicht unbedingt viel zu verlieren hat, ist die Idee wie ein Vampir zu werden, vielleicht garnicht so schlecht. Es scheint zwar nicht gerade der beste Start an einer neuen Schule zu sein, aber Finbar’s Plan geht tatsächlich auf. Doch ausgerechnet das Mädchen, was er am meisten von seinem neuen Ich überzeugen will, fällt nicht auf ihn herein. Als Leser habe ich mir an dieser Stelle immer wieder gedacht: “Sei froh, dass dir dafür alle anderen Mädchen hinterherlaufen und nimm einfach eine von denen.” Ich weiß, nicht gerade nett, aber so wie er beschrieben wird ist er eben kein Traumtyp und sollte daher froh sein, wenn er überhaupt eine Freundin bekommt. Auch wenn die Geschichte auf den ersten Blick unlogisch erscheint – denn warum sollten die Leute plötzlich glauben, dass Finbar ein Vampir ist? – so ist sie doch sehr gut durchdacht und eine wirklich schöne Abwechslung zu normaler Fantasy-Lektüre. Fazit: “Der Sommer, in dem ich Vampir wurde” ist absolut lesenswert. Witzig und auch spannend!

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  • Rezension zu "Der Sommer, in dem ich Vampir wurde" von Flynn Meaney

    Der Sommer, in dem ich Vampir wurde
    mausispatzi2

    mausispatzi2

    25. October 2012 um 10:41

    Klappentext: Blasse Haut? Ja. Ungewöhnlich helle Augen? Ja. Schmächtiger Körper und grüblerisches Auftreten? Ja. Und ja. Übersinnliche Fähigkeiten? Nicht ganz. Finbar Frame ist in Sachen Mädchen ein absoluter Loser. Als er davon Wind bekommt, dass seine Mitschülerinnen total dem Vampirkult verfallen sind, beschließt er kurzerhand, Vampir zu werden - selbstverständlich ohne den Blutsauger-Part. Finbars Täuschung funktioniert besser als gedacht. Schon bald scharen sich unzählige Möchtegernfreundinnen um den geheimnisvollen Untoten. Doch dann trifft er das Mädchen seiner Träume, und sein Leben als Pseudo-Vampir wird ganz schön kompliziert... Cover: Mir gefällt das Cover sehr gut, es passt zum Titel und die dunklen blautöne, die Fledermäuse, Bäume, der Mond und die Eule machen das ganze geheimnisvoll. Man möchte unbedingt wissen, was in dem Sommer passiert ist, als Finbar Frame zum Vampir wurde. Die Autorin: Flynn Meaney wurde zu ihrem Debütroman von der Bemerkung einer Freundin inspiriert, die meinte: Jetzt, wo Vampire so angesagt sind, können wir uns endlich den Selbstbräuner sparen. Erstaunlich, was für einen Einfluss auf einmal dieser ganze Vampirkult auf die schmächtigen, blassen Teenager hat, die während der Baywatch-Jahre lange Durststrecken durchlitten haben! Die Autorin lebt in Mamaroneck, New York. Sie hat ein Studium an der Universität Notre Dame absolviert und ist zurzeit am Hunter College für Kreatives Schreiben und Poesie eingeschrieben. (Quelle: amazon) Meine Meinung: Finbar und seine Familie ziehen um nach New York, es ist für ihn ein Neuanfang, da er auf seiner vorherigen strengen Katholischen Jungenschule, für alle der totale Looser war. Zudem stand er dort auch in dem Schatten seines sportlichen und beliebten Bruder Luke. Sie sind zweieiige Zwillinge und könnten verschiedener nicht sein. In New York gehen Luke und Finbar auf verschiedene Schulen, Finbar findet dort schnell Freunde und Anschluss, er versucht ein Vampir zu sein, das Aussehen und die passende Sonnenallergie hat er dafür (nur wenn er Blut sieht wird er Ohnmächtig). Nach einiger Zeit halten ihn viele für einen Vampir. Finbar lernt Kate kennen, sie haben viele Gemeinsamkeiten und verstehen sich von Anfang an sehr gut. Kate ist auch neu auf der Schule und trägt ein Geheimnis mit sich herum... Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Es gibt so viele Vergleiche, über die man einfach nur laut lachen kann. Finbar sitzt in einem Französischen Restaurant und wartet auf sein Date Celine, dabei denkt er an einen Song von High School Musical Get your, get your, get your, get your head in the game... und dabei fragt er sich, ob Zac Efron mehr Körperbehaarung hat als er. (Seite 28) Es wird aus Finbars Sicht geschrieben, und es ist echt süß. was er sich für Gedanken macht um auf Mädchen besser und cooler zu wirken. Das Ganze wird durch Kommentare von ihm aufgelockert, die in Klammern stehen. Die Charaktere sind alle sehr gut und liebevoll beschrieben und entwickeln sich immer weiter. Es hat so viel Spaß gemacht das Buch zu lesen, man muss nicht über alles nachdenken. Es ist mal ein anderes Vampirbuch -ohne Vampir- und selbst Leute die Vampire nicht mögen, werden dieses Buch lieben. Fazit: Ein sehr lustiges und unterhaltsames Buch, kann ich jedem empfehlen. Es ist mal ein anderer Vampir Roman oder sollte ich besser sagen Kein Vampir Roman? Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen, es lohnt sich!

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