Food52 Inc.

 4 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Salat satt.

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Cover des Buches Salat satt (ISBN:9783517096902)

Salat satt

 (4)
Erschienen am 16.04.2018

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Rezension zu "Salat satt" von Food52 Inc.

Salat geht immer und hat viele Nährstoffe.
sommerlesevor 9 Monaten

Das Buch "Salat satt" von Amanda Hesser und Merrill Stubbs ist erschienen im Südwest Verlag und zeigt die Ideen ihres Blogs food52.com.

Salat ist mehr als nur reine Beilage oder Vorspeise, er hat das Zeug zum Hauptgericht. Das Besondere daran ist die Vielfalt und die unendlichen Möglichkeiten dank Zubereitung und spezieller Zusammensetzung mit Gemüse, Fleisch, Fisch, Reis oder Nudeln. Es entstehen unzählige Variationen durch die Art der Zubereitung, ob geschmort, gebraten oder mariniert, es wird fruchtig, knusprig, deftig oder frisch. Für jeden Geschmack und jede Zutatenvariante finden sich immer wieder neue Geschmackskombinationen, die man entweder zuhause genießen oder zur Arbeit mitnehmen kann.

Von den Ideen ihres Blogs food52.com inspiriert, füllten die beiden Autorinnen und Gründerinnen des Foodblogs dieses Buch über Salate. Beide haben bereits einige Kochbücher geschrieben.

Erstaunlich ist für mich besonders die Tatsache, dass die Autorinnen im Amerika einen Trend in Schulkantinen gesetzt haben, bei dem Salate gegen Junk Food antreten. Da hoffe ich mal auf gutes Gelingen.

Ihre 60 Lieblings-Rezepte verteilen sich auf sechs Kapitel. In diesen finden sich verschiedene Bausteine wie verschiedene Dressings und wie durch proteinreiche Zutaten der Salat zum Hauptgericht werden kann.
Einige Tipps sind hier wirklich außergewöhnlich, so werden Zutaten wie hart gekochte Eier in Dressings verwendet, die ich eher als Teil des Salates gewählt hätte. Außerdem gibt es Tricks, wie man Dressing, das zu süß, zu salzig oder zu fade geworden ist, wieder aufpeppen oder retten kann. Und wie der Umgang mit Kräutern und Gemüsen, das Pochieren oder Pellen von Eiern und das Ziehen von Keimsprossen funktioniert, wird ebenfalls verraten.


Nun aber zu den Rezepten, fast jedes einzelne Salatrezept wird auf einem Foto hübsch in Szene gesetzt, das Auge ist ja bekanntlich mit. Ich zähle mal kapitelweise einige ansprechende Rezepte auf.


1. Blattsalate:

- Grünkohlsalat mit gegrillten Pfirsichen & Aprikosen an Schinken (mit cremigem Käsedressing)

- Krautsalat mit Hähnchen

- Gemischer Salat mit Eierdressing

- Gedünsteter Endiviensalat mit Feta & Honig


2. Salat mit allerlei Gemüse:

- Spargelsalat mit Burrata, Radieschen & Gurke

- Salat von gegrillten Pilzen mit Feigen

- Ofenkartoffelsalat mit Senf-Walnuss-Vinaigrette

- Brokkoli-Linsen-Salat


3. Salate mit Getreide & Hülsenfrüchten

- Spargelsalat mit geröstetem Emmer

- Bulgur-Salat mit gegrillter Ratatouille

- Freekeh-Salat mit Fenchel & Räucherfisch

- Weiße Bohnen mit dreierlei Fenchel


4. Salate mit Pasta & Brot:

- Griechischer Nudelsalat mit Zitrone

- Pasta-Salat mit Ofentomaten

- Erdnuss-Nudel-Salat


5. Salate mit Fisch & Meeresfrüchten:

- Jakobsmuscheln auf schwarzen Linsen mit Knoblauch-Sesam-Bröseln

- Thunfischsalat mit Kräutern & Ptitim


6. Salate mit Fleisch:

- Melonensalat mit Chorizo

- Pikanter Geflügelsalat mit Reisnudeln

- Gegrillte Lammspieße mit Tomaten-Gurken-Salat


Ein nach Zutaten geordnetes alphabetisches Register beschliesst das Buch.


Mir haben auf Anhieb mehrere Rezepte gut gefallen, Shrimps mit Radicchio in einer Bacon-Vinaigrette klingt ja auch total lecker. Bei näherem Hinsehen stelle ich aber fest, dass der Radicchio gegrillt wird, ein Arbeitsschritt, der auch Zeit benötigt.


Ich mag die Idee, in Salaten seine Reste aufzubrauchen oder mit etwas sättigenden Zutaten zu einer Hauptmahlzeit aufzubauen.


Ob nun eine Mischung aus knackiger Rohkost oder Blattsalate mit einer Kombinationen aus gegrilltem Gemüse, Fisch oder Fleisch, hier kommt jeder auf den Salat-Geschmack. Doch jetzt kommt das große Aber, mich stört gewaltig, dass hier viel Grünzeug gebraten, gedünstet oder gegrillt wird. Das ist einerseits ein zusätzlicher Arbeitsschritt und andererseits werden die wertvollen Inhaltsstoffe durch Erhitzen zerstört. Den besonderen Vorteil an Salatkost empfinde ich in der rohen Form von Gemüsen und Blattsalaten, die noch alle Vitalstoffe und Vitamine enthält.





An den Rezepten ist ein wenig die amerikanische Note erkennbar, hier wird mit Maismehlbrot, Ahorn- und Granatapfelsirup gearbeitet. Doch man kann gut abwandeln und persönliche Vorlieben für das Topping oder das Dressing anwenden. Wenn in einem Kochbuch einige recht exotische Zutaten wie Limabohnen oder Thai-Auberginen und Mesquite- oder Hickory-Räucherchips oder Ptitim benötigt werden, ist das ziemlich unpraktisch für die alltägliche Küche.



Was mich auch sehr gestört hat, ist das Fehlen von Nährwertangaben und Zubereitungszeiten. In der heutigen Zeit ist das ein Muss und ich möchte gerade bei Salaten wissen, wie lange ich für die Arbeitsschritte benötige.



Interessante Rezeptideen für die Salat-Mahlzeit, denn Salat geht immer, hat viele Nährstoffe und ist so unglaublich vielseitig. Aufgrund der häufigen Zubereitung des Erhitzens ist dieses Buch aber eher nicht mein Fall.


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Rezension zu "Salat satt" von Food52 Inc.

Grundsätzlich gute Salatideen, aber ziemlich spezielle Zutaten...
Nepomurksvor einem Jahr

Rund 60 Rezepte beinhaltet das Buch „Salat satt“ von Amanda Hesser und Merrill Stubbs. Das schon mal vorneweg. Das Buch kommt optisch, wie ich finde, auch ziemlich ansprechend daher - die vielen Bilder im Innenteil machen auf jeden Fall Hunger auf die dargestellten Salate! Es sieht alles wirklich toll aus, aber… Ich für meinen Teil fand die Rezepte bzgl. mancher Zutaten dann doch teilweise recht exotisch, also speziell. Ich hätte für fast jeden Salat einzelne Zutaten dazukaufen müssen, um nach Rezept zu gehen. So habe ich mir alternativ hier und da mit deutlichen Abweichungen und Abänderungen weitergeholfen, was aber letztlich meiner Meinung nach nicht der Sinn eines „Kochbuches“ sein sollte.. Nur zum Beispiel: Ich hatte z.B. keinen Granatapfelsirup zur Hand, kein Maismehlbrot vom Vortag zur Verfügung und auch mit Bresaola (einem regional italienischen, luftgetrockneten Schinken), Thai-Auberginen, Mesquite- oder Hickory-Räucherchips und Limabohnen konnte ich nicht dienen.. Insofern fand ich das Buch schon fast am Thema vorbei konzipiert, hätten die von mir individuell abgewandelten Salate dann nicht trotzdem noch recht gut geschmeckt. Aber man muss definitiv häufiger mal kreativ werden mit diesem Buch. Die Beschreibungen der einzelnen Rezepte, heißt die Anleitungen waren dagegen durchweg gut verständlich und die Strukturierung gefiel mir eigentlich auch ganz gut. Es ist per Register eingangs und abschließend übersichtlich und klar aufgebaut.
Wegen meiner genannten Kritikpunkte würde ich das Buch jedoch – trotz toller Optik – nur eingeschränkt weiterempfehlen. Von mir gibt es für das Buch in der Gesamtbewertung leider nur 3 Sterne..

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Rezension zu "Salat satt" von Food52 Inc.

Lecker, kreativ, vielfältig!
Enariavor 2 Jahren

„Salat satt“ ist ein gebundenes Buch, das hochwertig in der Hand liegt und durch die satten Farben auf dem Buchdeckel direkt „vielfältig“ und „lecker“ ruft. Der Eindruck täuscht nicht, denn im Inneren steckt eine wirklich abwechslungsreiche, durchdachte Rezeptevielfalt mit schönen Fotos. Bei manchen Kombinationen diverser Lebensmittel dachte ich mir „Huch, das ist mal was Anderes“, denn gewöhnlich sind die Salatideen nicht. Die Autorinnen denken originell, kreativ und versuchen Neues. In „Salat satt“ wird geröstet, gedünstet, frittiert, marniert und mehr. Die 60 Rezepte für Hauptgerichte werden dabei unterteilt in Blattsalate, Salate mit allerlei Gemüse, Salate mit Getreide und Hülsenfrüchte, Salate mit Pasta und Brot, Salate mit Fisch und Meeresfrüchten sowie Salate mit Fleisch. Da mich Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch weniger ansprechen, stürzte ich mich zuerst auf die anderen Kapitel!

Mein erster Versuch war ein Grünkohlsalat Caesar-Style mit gebratenen Zwiebeln. Die Vorgehensweise war leicht verständlich erklärt, die Zutaten nicht allzu ausgefallen und das wichtigste: Geschmeckt hat es super! Die Bewährungsprobe hat „Salat satt“ direkt bestanden. Am Wochenende danach war ein Krautsalat mit Hähnchen, geröstetem Sesam und Mandelblättchen auf dem Speiseplan! Und meine Güte, das war so lecker! Ich habe das Rezept kurz darauf noch mit Chinakohl statt Kraut versucht… mein neuer Lieblingssalat! Aber auch der Mais-Graupen-Salat, Fattusch mit Curry-Blumenkohl oder der Brokkoli-Linsen-Salat wird bei mir nun öfter gegessen.

Mit „Salat satt“ habe ich auch neue Zutaten kennengelernt. Gelbe Beete kannte ich bisher noch nicht, auch Okra war mir bisher unbekannt. Die meisten der Zutaten in den vorgestellten Rezepten lassen sich einfach beschaffen, bei wenigen wird aber direkt auf den Internethandel verwiesen. Gerade letzteres begeisterte mich nicht sonderlich, aber Ausnahmen dürfen schon sein. Insgesamt freue ich mich sehr über dieses hochwertige, außergewöhnliche Buch und kann es den experimentierfreudigen Salat-Freunden unter euch nur empfehlen!

Fazit
Hochwertig gestaltet, tolle Fotos, vielfältige und leckere Rezepte – „Salat satt“ macht bereits beim Schmökern Hunger! Für jeden, der gerne seinen Speiseplan um leckere, kreative Salatrezepte erweitern möchte, ein absoluter Buchtipp!

- Blog: Tintentick

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