Ford Madox Ford

 3.9 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Die allertraurigste Geschichte, The Good Soldier und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Die allertraurigste Geschichte
 (14)
Erscheint am 28.11.2018 als Hardcover bei Diogenes.

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Ford Madox FordDie allertraurigste Geschichte
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Die allertraurigste Geschichte
Die allertraurigste Geschichte
 (14)
Erschienen am 28.11.2018
Ford Madox FordKeine Paraden mehr
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Keine Paraden mehr
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Erschienen am 01.08.2006
Ford Madox FordZapfenstreich
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Zapfenstreich
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Erschienen am 06.08.2009
Ford Madox FordDer Mann, der aufrecht blieb
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Der Mann, der aufrecht blieb
Der Mann, der aufrecht blieb
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Erschienen am 16.08.2007
Ford Madox FordDas Ende der Paraden
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Das Ende der Paraden
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Erschienen am 19.03.2018
Ford Madox FordThe Good Soldier
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The Good Soldier
The Good Soldier
 (4)
Erschienen am 01.12.2012
Ford Madox FordParade's End
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Parade's End
Parade's End
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Erschienen am 03.01.2012
Ford Madox FordParade's End - Part Four - Last Post
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Parade's End - Part Four - Last Post
Parade's End - Part Four - Last Post
 (1)
Erschienen am 16.04.2013

Neue Rezensionen zu Ford Madox Ford

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Hamlets_Erbins avatar

Rezension zu "Die allertraurigste Geschichte" von Ford Madox Ford

Form überzeugend, Inhalt eher durchschnittlich
Hamlets_Erbinvor 2 Jahren


"Wir sind alle so furchtsam, wir sind alle so allein, wir alle brauchen so nötig die Bestätigung unseres Wertes durch den anderen, um leben zu können!" (S.104)

Inhalt: Der Ich-Erzähler des Romans kommt als Frischverheirateter mit seiner Frau Florence von Amerika nach Europa. Beide lassen sich in Paris nieder, von wo aus sie alljährlich zum Kururlaub (Florence hat ein Herzleiden) ins hessische Bad Nauheim fahren. Dort lernen sie im Jahre 1904 das Ehepaar Ashburnham, Edward und Leonora, kennen und zwischen beiden Paaren entsteht eine enge Freundschaft, die allerdings irgendwann zerbricht...

Wir haben es hier mit der Beschreibung aus der Erinnerung eines Erzählers zu tun, die als solche sehr gelungen ist, weil immer wieder Gedankensprünge, Abschweifungen, Vor- und Rückgriffe, sowie Exkurse eingebaut werden. Was stilistisch ansprechend ist, behindert jedoch den Erzählfluss. Der Leser hat es zunächst nicht leicht dem Erzähler zu folgen, aber nach spätestens 30 Seiten hat er sich an den ungewöhnlichen Stil gewöhnt (so ging es mir zumindest). Darüber hinaus wird durch die unüblich Montage-Technik auch eine gewisse Spannung generiert, weil der Leser ungeduldig wissen will, welche Geschichte sich denn nun eigentlich abgespielt hat, der Erzähler die Schilderung des Ereignisses, das die Entfremdung zwischen den Paaren ausgelöst hat, aber immer wieder hinauszögert.
Außerdem weiß man nie - und das ist die eigentliche Leistung dieser Erzählung - ob das, was der Erzähler schildert, auch wirklich genauso stattgefunden hat (ein Paradebeispiel des unzuverlässigen Erzählers!). 

Letztlich muss ich allerdings feststellen, dass die äußere Form mich mehr überzeugen konnte als der Inhalt der Erzählung, weil die Geschichte von Untreue, erstarrten Konventionen & Religionen schon unzählige Male (auch besser) erzählt wurde.

"Wer auf dieser Welt weiß etwas über das Herz eines anderen - oder selbst über sein eigenes?" (S.137)

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suse9s avatar

Rezension zu "Parade's End - Part Four - Last Post" von Ford Madox Ford

"The Last Post" - ein Buchtitel, wie er zutreffender nicht hätte gewählt sein können
suse9vor 3 Jahren

Auch wenn ich dachte, dass nach dem 3. Teil der Tetralogie nichts mehr kommen könnte, hat es Ford Madox Ford doch geschafft, mich zu fesseln und zu überraschen. Aus der Sicht des Bruders Max wird die letzte Episode der Geschichte erzählt. Es ist auch nur eine Episode, nur ein Nachmittag, nur eine kurze Zeitspanne. Diese aber ist wieder mit so vielen Rückblenden gespickt, dass am Ende ein rundes Bild entsteht. Ich fand es spannend, dass ich in den Kopf des kranken Max schauen und dort seinen Gedankengängen folgen durfte. Er spricht nicht mehr, hat beschlossen, mit der Welt fertig zu sein. Eine Enttäuschung zu viel ließ ihn kapitulieren. Sprach- und bewegungslos lässt er sein Tun und Handeln und das der Anderen Revue passieren. Dabei rechnet der Autor wieder schonungslos mit politischen Entscheidungen, den Leuten, die diese treffen, mit der Gesellschaft, ihren Zwängen und Gesetzen ab. Bei Weitem habe ich nicht alles verstanden, aber wieder viel Neues erfahren und Interessantes gelernt.

Natürlich erfahren wir im letzten Teil auch, was aus Christopher, Sylvia und Valentine geworden ist. Mir persönlich war das Ende ein bisschen zu holterdiepolter. Teilweise fand ich es nicht schlüssig. Vielleicht aber hatte der Autor einfach mehr Vergnügen, seine Gedanken niederzuschreiben als das Schicksal der drei Protagonisten weiterzuverfolgen. Letztendlich tut es der Geschichte keinen schwerwiegenden Abbruch.

„The Last Post“ ist der letzte Teil der Tetralogie „Parade´s End“. Da mir die Verfilmung dieses Romans empfohlen worden ist, nahm ich mir zuerst das Buch vor. Manchmal muss man einfach Glück haben und ich hatte Glück, Glück, einer Empfehlung gefolgt zu sein.

Die detaillierte Beobachtungsgabe des Autors, seine Fähigkeit, eigene Gedanken in Worte zu verpacken, denen ich folgen konnte und dies alles durch Zeitsprünge unter Spannung zu halten, bescherten mir ein Lesevergnügen, das man nur selten erleben darf.

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