Ford Madox Ford Die allertraurigste Geschichte

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Inhaltsangabe zu „Die allertraurigste Geschichte“ von Ford Madox Ford

In den besten Kreisen wird ein britischer Gentleman systematisch betrogen. Unter der kultivierten Oberfläche tut sich ein Abgrund von Angst, Sex und Wahnsinn auf. 'Der schönste französische Roman in englischer Sprache.' sagte Ezra Pound über dieses Buch. Eines von 12 bisher vergriffenen Meisterwerken aus der ZEIT Bibliothek der verschwundenen Bücher.

Die Form der Darstellung ist dem traditionellen Inhalt der Erzählung (eheliche Untreue & ihre Konsequenzen) in jeder Hinsicht überlegen.

— Hamlets_Erbin

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    Die allertraurigste Geschichte

    Hamlets_Erbin

    15. May 2016 um 18:40

    "Wir sind alle so furchtsam, wir sind alle so allein, wir alle brauchen so nötig die Bestätigung unseres Wertes durch den anderen, um leben zu können!" (S.104) Inhalt: Der Ich-Erzähler des Romans kommt als Frischverheirateter mit seiner Frau Florence von Amerika nach Europa. Beide lassen sich in Paris nieder, von wo aus sie alljährlich zum Kururlaub (Florence hat ein Herzleiden) ins hessische Bad Nauheim fahren. Dort lernen sie im Jahre 1904 das Ehepaar Ashburnham, Edward und Leonora, kennen und zwischen beiden Paaren entsteht eine enge Freundschaft, die allerdings irgendwann zerbricht... Wir haben es hier mit der Beschreibung aus der Erinnerung eines Erzählers zu tun, die als solche sehr gelungen ist, weil immer wieder Gedankensprünge, Abschweifungen, Vor- und Rückgriffe, sowie Exkurse eingebaut werden. Was stilistisch ansprechend ist, behindert jedoch den Erzählfluss. Der Leser hat es zunächst nicht leicht dem Erzähler zu folgen, aber nach spätestens 30 Seiten hat er sich an den ungewöhnlichen Stil gewöhnt (so ging es mir zumindest). Darüber hinaus wird durch die unüblich Montage-Technik auch eine gewisse Spannung generiert, weil der Leser ungeduldig wissen will, welche Geschichte sich denn nun eigentlich abgespielt hat, der Erzähler die Schilderung des Ereignisses, das die Entfremdung zwischen den Paaren ausgelöst hat, aber immer wieder hinauszögert. Außerdem weiß man nie - und das ist die eigentliche Leistung dieser Erzählung - ob das, was der Erzähler schildert, auch wirklich genauso stattgefunden hat (ein Paradebeispiel des unzuverlässigen Erzählers!). Letztlich muss ich allerdings feststellen, dass die äußere Form mich mehr überzeugen konnte als der Inhalt der Erzählung, weil die Geschichte von Untreue, erstarrten Konventionen & Religionen schon unzählige Male (auch besser) erzählt wurde. "Wer auf dieser Welt weiß etwas über das Herz eines anderen - oder selbst über sein eigenes?" (S.137)

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