Forrest Carter Der Stern der Cherokee

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Inhaltsangabe zu „Der Stern der Cherokee“ von Forrest Carter

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  • Schönes Jugendbuch!

    Der Stern der Cherokee

    Maggi

    Dieses schmale Buch behandelt die Geschichte der Kindheit des Cherokee-Jungen Little Tree, der nach dem frühen Tode seiner Eltern bei seinen Großeltern aufwächst. Es ist ein sehr stimmungsvolles, schönes, berührendes, aber auch teilweise schwermütiges und wehmütiges Buch. Die Naturverbundenheit des alten Ehepaares, das sein Wissen an ihren Enkelsohn weiter gibt, aber auch das Kämpfen ums tägliche Überleben werden geschildert. So wird etwa die Methode des Großvaters den Lebensunterhalt der Familie durch das Schwarzbrennen von Whiskey zu verdienen sehr detailliert beschrieben. Die Perspektive ist stets die des Jungen, der seine Umwelt mit Kinderaugen wahrnimmt und doch so früh reif und erwachsen werden muss, weil das Leben es so erfordert und der dadurch schon in jungen Jahren eine Weisheit hat, wie sie selten ist und so nur bei Kindern vorkommt, die eben (zu?) schnell erwachsen werden müssen. Das Buch spielt in den späten 1920ern und frühen 30ern und umspannt, durch die Lebenserinnerungen der Großeltern auch die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts und gibt so andeutungsweise einen Überblick über die Entwicklung der Indianerpolitik mehrerer Jahrzehnte. Das Indianer Menschen zweiter Klasse sind, bzw. von vielen so behandelt werden kommt vor, zieht das Buch aber nicht ins Depressive, so dass es auch schon jüngere Kinder gut lesen können. Es wird nichts verharmlost und die Darstellungen sind realistisch, dennoch wird das wahre Ausmaß nicht deutlich, wird lediglich angedeutet. Jedoch ist es von einem kleinen Jungen, aus dessen Perspektive ja erzählt wird, auch nicht zu erwarten alles zu durchschauen. Auch der besondere Humor, den viele Native Americans haben, kommt rüber, jedoch hier stets mit einem wehmütigen Unterton. Mit hat es dieses dünne Buch, welches in der dtv junior Reihe erschienen ist, richtig angetan! Es erzeugt eine ganz besondere Stimmung und gibt einem ein gutes Gefühl für die Protagonisten, die mir allesamt sympathisch sind, aber auch ganz menschliche Stärken und Schwächen haben, sind sie doch auch dem wahren Leben entnommen. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter!

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    • 2

    Arun

    11. May 2014 um 22:05
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