Frédéric Lenoir Was ist ein geglücktes Leben?

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Inhaltsangabe zu „Was ist ein geglücktes Leben?“ von Frédéric Lenoir

»Dasein ist eine Tatsache, Leben eine Kunst.«Frédéric Lenoir haben sie ein Leben lang begleitet: Buddha, Konfuzius, Sokrates, Aristoteles, Epikur, Epiktet, Jesus, Montaigne, Spinoza, Schopenhauer und viele andere. In seiner kleinen philosophischen Anleitung zeigt er, zu welchen Erfahrungen und Erkenntnissen sie ihm verholfen haben und uns allen verhelfen können. Dabei geht es ihm nicht um die Theorie, sondern um gelebtes Leben, um die Suche aller geplagten Seelen nach Licht und Freude. Denn er ist überzeugt: »Man braucht nur die Augen der Vernunft und des Herzens zu öffnen und wird sie entdecken.«

Der Autor sucht Antworten, allen voran im Buddhismus und im Christentum und zieht sich jeweils das für ihn Passende heraus.

— SandraWer

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  • Verschiedene Religionen und Philosophien unter einen Hut gebracht

    Was ist ein geglücktes Leben?

    SandraWer

    11. August 2016 um 15:19

    Der Autor des Buches, ein Theologe, schildert mehr oder weniger seinen Weg zum Glück. Er musste schwierige Phasen durchmachen und eigene psychische Hindernisse überwinden. Er berichtet dabei, wo überall er nach seinen Antworten suchte, allen voran im Buddhismus und im Christentum und zieht sich jeweils das für ihn Passende heraus. Er ist also nicht für eine strenge Einhaltung religiöser Prinzipien, sondern befürwortet einen bunten Mischmasch aus Allem, was einen im Leben weiterbringt. Natürlich haben hier moralische Grundsätze eine große Bedeutung. Was macht also Glück im Leben aus? Das kann man wohl kaum in einem Satz beantworten. Ich für mich versuche das Glück im Moment sein zu können, zu genießen. Meiner Meinung nach kann man sich einzelne Dinge aus dem Buch herausziehen, aber soll sich, so wie der Autor selbst auf die Suche machen und die relevanten Dinge für sich selbst in dieser vielfältigen Welt suchen...

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  • Rezension zu "Was ist ein geglücktes Leben?" von Frédéric Lenoir

    Was ist ein geglücktes Leben?

    michael_lehmann-pape

    21. August 2012 um 13:41

    Viele Anregungen und einige Antworten Welche Wegweiser wären es, welche die Rahmung für ein gutes, glückliches Leben in Harmonie mit sich selbst und den Mitmenschen geben könnten? Eine Frage nach persönlichem Glück und gemeinschaftlichem miteinander Auskommen, welche die Menschheit seit jeher beschäftigt und Anlass für vielfache philosophische Gedankengebäude und eine fast unübersehbare Zahl von „Glücksratgebern“ gegeben hat. Von vielen dieser modernen Ratgeber aber, das vorweg gesagt, hebt sich Lenoir durchaus positiv ab. Fundierte philosophische Reflektionen sind im Buch erkennbar und werden in fließender, gut verständlicher Sprache ruhig und spürbar persönlich eingebracht. Eher ein „inneres Erfahrungsbuch“ denn eine abstrakte Darstellung oder ein krachendes „Power-Glücksprogramm“ ist es, dass der Leser in diesem Band angenehmerweise vorfindet. Natürlich erfindet Lenoir das Rad nicht neu, fast alle möglichen Erkenntnisse eines Weges zu innerem Frieden sind im Lauf der Jahrhunderte und Jahrtausende bereits gedacht worden. Trotzdem nun aber die einfache augenscheinliche Besichtigung der Weltlage verdeutlicht, dass es nicht unbedingt ein tiefes Beachten dieser Weisheiten der Menschheit weltweit gibt, sollte nicht unbedingt der Schluss gezogen werden, dass all dieses Gedankengut unnütz wären. Immer wieder kann es dem Einzelnen gelingen, für sich doch einen Erkenntnisgewinn zu erwerben, welcher für den eigenen Weg fruchtbar sein kann. Auf dieser Basis lohnt sich die Beschäftigung mit dem Buch durchaus. Noch einmal neu von der Kraft zu lesen, die entsteht, wenn man das Leben bejaht, auch da, wo es nicht unbedingt den eigenen Plänen oder Vorstellungen entspricht. Oder auch, das in einer ruhelosen, twitternden, ständig plappernden Welt die Schau nach Innen, das Schweigen, nicht an Wichtigkeit verloren hat. Hier in der Lektüre inne zu halten und einfach zu erproben, was Lenoir an Gedanken mit auf den Weg gibt, es lohnt sich allemal. Auch die (klar bekannte, dennoch wahre) Differenzierung zwischen Loslassen und Festhalten bietet noch einmal eine Auffrischung und Differenzierung, das es eben um die Ablösung von „blindem“ Festhalten, von reiner Gier geht und nicht eine völlige „Verachtung des Materiellen“. Eine gesunde Distanz zu den Dingen befürwortet Lenoir, im Wissen, dass diese Dinge das Eigentliche nie zu geben vermögen. Stets ruhig und bedacht, keineswegs aber langweilig, bietet Lenoir seine grundlegenden philosophischen Reflektionen „für die Praxis“. Er baut kein Programm auf, dass nun ab zu arbeiten wäre, bietet wohl aber vielfach differenzierte Erkenntnisse und Beispiele, wie es funktioniert. Dass die Welt nun nicht so ist (eher auf einem rasanten, gegenteiligen Weg), das sieht jeder. Das aber in all dem Wirtschaften, Spekulieren, in all den auch blutigen Machtkämpfen und der erkennbaren materiellen und egozentrischen Ausrichtung auf breiter Ebene nicht der Schlüssel zum persönlichen Glück liegt, auch dies ist durchaus erkennbar. Sicher ist alles, was im Buch steht, schon einmal in anderer Form gesagt, gedacht und erprobt worden, in dieser äußeren Form und in de Klarheit der Zusammenstellung lässt man sich aber gerne wieder und noch einmal an Wesentliches für das eigene Leben erinnern und vielleicht auch selber wieder ein wenig „zurecht-rücken“. Um dann zuzustimmen, dass der Satz der materiellen Welt eben nicht stimmt: „Wer mit 50 noch keine Rolex hat, der hat sein Leben doch wirklich verkorkst!“. Das stimmt eben nicht. Das das Leben „zu kurz und zu kostbar ist, um es damit vergehen zu lassen, uns zu amüsieren und vergängliche Schätze zu suchen“, das trifft es aber durchaus.. Gut, Das Lenoir daran erinnert.

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