Frédéric Lenormand

 3.5 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Die venezianische Agentin, Nebel über der Lagune und weiteren Büchern.

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Die venezianische Agentin

Die venezianische Agentin

 (7)
Erschienen am 10.12.2012
Nebel über der Lagune

Nebel über der Lagune

 (1)
Erschienen am 01.10.2009
Wenn Mönche morden

Wenn Mönche morden

 (0)
Erschienen am 16.03.2017
Das Palais der Kurtisanen

Das Palais der Kurtisanen

 (0)
Erschienen am 30.09.2016
Die Nacht der Richter

Die Nacht der Richter

 (0)
Erschienen am 10.01.2017
Die venezianische Braut

Die venezianische Braut

 (0)
Erschienen am 10.10.2011
Das Wasserschloss am Tchou-An-See

Das Wasserschloss am Tchou-An-See

 (0)
Erschienen am 30.09.2016
Mort d'un cuisinier chinois

Mort d'un cuisinier chinois

 (0)
Erschienen am 30.12.2008

Neue Rezensionen zu Frédéric Lenormand

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connelings avatar

Rezension zu "Die venezianische Agentin" von Frédéric Lenormand

Rezension zu "Die venezianische Agentin" von Frédéric Lenormand
connelingvor 7 Jahren

Venedig im 18. Jahrhundert, eine Sitzung des Rats wird gehalten. Ein Mord findet während der Sitzung statt, ein armer Adeliger wurde ermordet, aber niemand weiss warum, das Motiv scheint ungeklärt, denn man weiss nicht genau ob er in irgendetwas verwickelt war.
Frascadina, eine junge Klosterschülerin, die bereits einmal einen Kriminalfall lösen konnte wird vom Rat beauftragt auch in diesem Fall wieder zu helfen.
Frascadina macht sich sofort unerschrocken daran in diesem Fall zu ermitteln und stösst auf Gedichte, die ihr die richtige Idee vermitteln um den Mörder zu finden.

Ich habe den ersten Fall mit Frascadina nicht gelesen, es war aber sehr leicht in die Geschichte reinzukommen.
Die venezianische Agentin baut langsam Spannung auf und hat mir sehr schöne Lesestunden beschert, es war sehr interessant wie Frascadina in dieser Zeit unerschrocken zu Werke geht.

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mecedoras avatar

Rezension zu "Die venezianische Agentin" von Frédéric Lenormand

Rezension zu "Die venezianische Agentin" von Frédéric Lenormand
mecedoravor 7 Jahren

Venedig, die geheimnisvolle Stadt an der Adria, hat ihre ganz eigenen Sitten und Gebräuche - von ihrer unvergleichlichen Lage und Architektur mal ganz abgesehen.
Und dieses geheimnisvolle Venedig ist Schauplatz des historischen Krimis "Die venezianische Agentin", einer Geschichte, die in der Serenissima des 18. Jahrhunderts spielt.

In einer Sitzung des Rates von Venedig wird einer der anwesenden Adligen erdolcht - und keiner hat etwas bemerkt. Zur Aufklärung des Falles wird die Ursulinenschülerin Leonora, uneheliche Tochter eines aufstrebenden Adligen, in die Stadt geholt. Sie hatte sich in der Vergangenheit auf kriminalistischem Pflaster bereits bewährt.
Zusammen mit ihrem Höfling Flaminio macht sich Leonora auf der Suche nach dem Mörder auf durch die verwinkelten Gassen, über die Brücken und auf die Kanäle Venedigs, durchstreift die ganze Stadt und deckt so einige kleinere und größere Machenschaften (ja, am Ende auch den Mord) auf.

Die Geschichte ist an sich spannend angelegt, flott und voller Ironie und mit latentem Zynismus geschrieben, sie ist bevölkert von ungewöhnlichen, meist unsympathischen, weil korrupten und auf ihr eigenes Wohl bedachten Menschen, die Protagonistin ist intelligent, gewitzt und gewieft und es passiert eine Menge.
Aber so wirklich fesseln und packen konnte mich die Story leider nicht. Das mag zum einen daran liegen, dass ich eine ganze Weile gebraucht habe, die vielen Figuren mit den irgendwie nicht sonderlich eingängigen Namen auseinanderzuhalten. Zum anderen daran, dass vieles Andeutung bleibt. Sicher ist das Teil des Stils Lenormands, aber für mich war es an vielen Stellen ein wenig zu vage. Mir fehlte außerdem ein wenig die Atmosphäre im Text, er blieb sehr an der Oberfläche und war wenig intensiv. Was mir den Zugang zur Geschichte besonders erschwert hat, das war die, wie ich finde, recht hölzerne Übersetzung aus dem Französischen.

Ein Lob gibt es von mir für die Aufmachung des Buchs. Es fasst sich sehr wertig an und ich mochte die Venedig-Illustrationen vorne und hinten auf den Vorsatzblättern sehr. Einzig das Lesebändchen fehlt. und der Klappentext sollte für eine weitere Auflage noch bereinigt werden.

Alles in allem eine zwar nette Lektüre, aber für mich, trotzdem ich den Schauplatz und das Genre eigentlich liebe, nicht ganz das Richtige.

Von mir gibt es für diesen Roman 3 von 5 Sternen.

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Leelas avatar

Rezension zu "Die venezianische Agentin" von Frédéric Lenormand

Rezension zu "Die venezianische Agentin" von Frédéric Lenormand
Leelavor 7 Jahren

Venedig im 18. Jahrundert: Mitten in einer Sitzung des Rates der Zehn wird ein verarmter Patrizier ermordet. Um die Sache diskret aufzuklären wird Leonora, Klosterschülerin und Tochter eines der Ratsherren nach Venedig gerufen. Diese stößt während ihrer Entwicklungen auf das Gedicht eines ehemaligen Dogen, das auf merkwürdige Weise in Verbindung mit dem Fall zu stehen scheint.

"Die venezianische Agentin" ist der zweite Roman über die ungewöhnliche Ermittlerin Leonora - es stört jedoch nicht, wenn man den Vorgängerroman nicht gelesen hat.

Zugegeben - anfangs hatte ich meine Probleme mit diesem Buch, denn nachdem ich in letzter Zeit einige "herkömmliche", historische Romane gelesen habe, war dieses Buch doch sehr ungewöhnlich für mich - und etwas anderes erwartet hatte ich zusätzlich auch noch.
Wer einen klassischen Roman aus diesem Genre erwartet, wird vielleicht ebenso überrascht, wie ich: Unter anderem fällt auf, dass es in diesem Buch sehr wenig direkte Rede gibt - vieles wird stattdessen indirekt erzählt und vom Erzähler gerne auch einmal ironisch kommentiert. Diese Erzählweise ist anfangs ziemlich gewöhnungsbedürftig, so erschwert sie es doch z.B., einen genaueren Einblick in das Innenleben der Charaktere zu bekommen (Leonoras Freundin Cornelia bleibt zum Beispiel bis zum Ende hin ein durchweg blasser Charakter).

Der Kriminalfall entwickelt sich dagegen schnell, ist durchweg gut durchdacht und von Anfang an spannend. Zu beanstanden habe ich hier kaum etwas: Ständig kommt es zu unvorhergesehenen Wendungen, werden falsche Fährten gelegt und Unschuldige verdächtigt, bis es zu einem spannenden, aber auch aus der Geschichte heraus überzeugenden Finale kommt. Allerdings ist auch das, was abseits der Haupthandlung passiert, sehr lesenswert und die Art, wie Lenormand die Stadt Venedig und ihre Eigenarten beschreibt, zeigt gut, wie sehr er sich dort auskennt (wer selbst einmal dort war, wird merken, was ich meine).

Allerdings hat auch der ungewohnte Schreibstil des Autors seine Höhepunkte: Was auf mich anfangs leicht oberflächlich wirkte, entpuppt sich mit der Zeit immer mehr als ein herrlich-ironischer Stil, der den Leser oftmals zum Schmunzeln verleitet. Einige Kommentare des Erzählers, aber auch einige der beschriebenen Situationen, fand ich sogar regelrecht witzig. Auch manche, leicht skurrile Charaktere fallen hier positiv auf.

Wer sich auf einen Schreibstil einlassen will, bei dem man etwas Zeit benötigt, um sich einzugewöhnen und auf dichtere Charakterbeschreibungen verzichten kann, dafür jedoch eine Portion Humor zu würdigen weiß, dem wird dieser spannende und gut durchdachte Roman sicher gefallen.
4,5 Sterne

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Gespräche aus der Community

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ThieleVerlags avatar
Liebe Lesefreunde! Ich möchte euch herzlich zur Leserunde des neu erschienene Romans von Frédéric Lenormand einladen! Taucht gemeinsam in das Venedig des 18 Jahrhunderts ein und begleitet Leonora Pucci bei der Ermittlung eines neuen Kriminalfalles. Die Leserunde startet am Freitag, den 11. November. Ich freue mich über eure Beiträge!
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Letzter Beitrag von  ThieleVerlagvor 7 Jahren
Danke sehr für eure tollen Rezensionen! Großartig!
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ThieleVerlags avatar
Wir verlosen 10 Exemplare! Wer mitlesen und -diskutieren möchte, hinterlässt bitte einfach einen Kommentar bis Freitag, 30.9. hier. Panik im Dogenpalast! Mitten in der Sitzung des Großen Rats, direkt unter dem von Tintoretto gemalten Paradies-Fresco, wurde Zan Pelizzioli erstochen, ein edler Patrizier. Der gesamte Adel Venedigs war anwesend, und doch hat niemand etwas bemerkt. Saverio Barbaran, bekannt und gefürchtet als der »Rote Inquisitor«, hat seine Gründe, den Mord geheimzuhalten, und beauftragt die Agentin Leonora Pucci, den Fall mit aller nötigen Diskretion aufzuklären. Doch das ist leichter gesagt als getan: Der Bote, der Leonora den Auftrag übermitteln soll, wird vergiftet aufgefunden - in seiner Hand hält er ein rätselhaftes Gedicht. Mit Hilfe des charmanten jungen Anwalts Flaminio del Oio findet Leonora heraus, daß der Autograph von dem lang verstorbenen Dogen Grimani sein muss. Als sie die Druckerei von Grimanis Gedichten aufsucht, ist auch der Drucker tot. Und während ihre Stiefmutter plant, Leonora mit dem schwarzen Schaf einer reichen venezianischen Familie zu verheiraten, um die Finanzen aufzubessern, wird die junge Erbin der Familie dalla Frascada zum zweiten Mal zur Ermittlerin in einem spannenden Kriminalfall zwischen Canal Grande und Caffè Florian.
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