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TanjaMaFi

vor 1 Jahr

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Ein Rentner mischt das Pflegeheim auf

Was machen wir eigentlich, wenn wir alt werden und uns nach Ruhe sehnen? In seinem Debütroman "Hier können Sie im Kreis gehen" erzählt Frédéric Zwicker einfühlsam die Geschichte von Johannes Kehr. Der 91-Jährige ist ins Pflegeheim gezogen und täuscht dort Demenz vor, um so ein beschauliches Leben zu führen. Doch je länger er im Pflegeheim ist, desto schwieriger wird es, das Schauspiel aufrecht zu erhalten. Und dann begegnet er auch noch seiner Jugendliebe Annemarie...
Lernt in unserer Leserunde den eigensinnigen Rentner Johannes kennen und erlebt mit ihm das Leben aus einer ganz anderen Perspektive. Außerdem nimmt Autor Frédéric Zwicker an der Leserunde teil und ihr könnt ihm eure Fragen rund um das Buch stellen!

Mehr zum Inhalt
Im Alter von 91 Jahren kommt der demente Witwer Johannes Kehr ins Pflegeheim. Nur: Seine Demenz ist vorgetäuscht. Im Heim hofft Kehr, seine Ruhe zu finden. Aber so einfach ist es nicht.  Er beobachtet die schrulligen, nicht selten aggressiven Mitbewohner und die Nachlässigkeit der Pfleger. Seine vorgetäuschte Demenz nutzt er, um Desserts zu stehlen und Gehhilfen unliebsamer Nachbarn zu verstecken. Bald aber wird seine Schauspielerei anspruchsvoller; je vertrauter ihm das Heim wird, desto größer ist die Gefahr einer Enttarnung. Als zufällig seine Jugendliebe Annemarie auftaucht, flackert die alte Zuneigung erneut auf. Ein literarisch feinfühliges Debüt, beobachtungsstark und intensiv.


Mehr zum Autor
1983 wurde Frédéric Zwicker im schweizerischen Lausanne geboren, wuchs jedoch in Rapperswil-Jona am Zürichsee auf. Er studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Universität in Zürich und nahm während seines Studiums an diversen Poetry Slams teil. Mit seiner Band "Knuts Koffer" setzte er einige seiner Texte musikalisch um. Er arbeitete unter anderem als Werbetexter, Journalist und Musiklehrer und ist mittlerweile für die Redaktion der Kulturzeitschrift "Saiten" tätig. Frédéric Zwicker lebt momentan wieder am Zürichsee und hat vor Kurzem seinen Debütroman "Hier können Sie im Kreis gehen" veröffentlicht.


Mit Nagel & Kimche verlosen wir 25 Exemplare von "Hier können Sie im Kreis gehen"! Wollt ihr Testleser* für Frédéric Zwickers beobachtungsstarken Debütroman werden? Dann beantwortet einfach folgende Frage:

Johannes Kehr wählt einen sehr speziellen Weg, seinen Ruhestand zu verbringen. Wie stellt ihr euch euren eigenen Lebensabend vor?

Ich freue mich auf eure Antworten und drücke euch fest die Daumen!

*Bitte nehmt an den Leseabschnitten und Themen teil und
beachtet auch unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden:  http://www.lovelybooks.de/info/richtlinien-lr-bv/

Autor: Frédéric Zwicker
Buch: Hier können Sie im Kreis gehen

Yogine

vor 1 Jahr

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Eine tolle Geschichte! Das Cover spricht mich ebenfalls sehr an. Ich kann mir gut vorstellen, dass Johannes mit der Zeit größere Probleme bekommt und sich wohl auch fragen muss, ob er da am richtigen Ort ist.
Ich kann mir jedenfalls für mich nicht vorstellen, mich gebrechlicher auszugeben als ich bin, oder sogar eine Demenz vorzutäuschen. Und da Johannes ja auch auf seine Jugendliebe reagiert, sagt mir das, dass er eben noch nicht so ganz mit dem aktiven Leben abgeschlossen hat.

Für meinen Lebensabend habe ich entweder geplant, mich frühzeitig in geeignetes Altersstift einzumieten, so dass ich aus freien Stücken entscheiden kann und mich einleben kann, wenn ich selber noch agil und aktiv bin, oder mich - ebenso frühzeitig - um eine Wohnung in einem Mehrgenerationenhaus zu bemühen. Ich kenne solch ein Haus schon und ich muss sagen, mir gefällt diese Art des Miteinanders sehr gut.

Ich würde sehr gerne mitlesen und sringe nun mal voller Hoffnung in den Lostopf ...

Liebe Grüße <3

SigiLovesBooks

vor 1 Jahr

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Eine sehr originelle Buchidee, für die ich mich aber sofort bewerben muss ;)
Titel und Cover sprechen mich ebenso an wie die Story um Johannes, der Demenz vortäuscht (darauf muss man erst mal kommen ;) und diese im Seniorenheim 'auslebt', bis wohl etwas - bzw. jemand dazwischenkommt....

Ich habe selbst (in der Betreuung, in der Beschäftigungstherapie) in einem hessischen (privat geführten) Seniorenheim gearbeitet und kenne daher ein wenig die 'Internas' - auch, dass mein Job von dem Pflegepersonal ziemlich naserümpfend zur Kenntnis genommen wurde, da ich mir ja (ihrer Meinung nach) "die Rosinen herauspickte" - so haben mich auch die meisten behandelt. Allerdings hat mich dies nicht davon abgehalten, ein tolles Wochenprogramm mit den SeniorInnen zu gestalten und mich darüber zu wundern, was sie noch alles zuwege brachten (AUCH die dementen Bewohner)..... So viel Dankbarkeit habe ich selten in meinem (sozialen) Beruf erleben dürfen wie in der Seniorenarbeit.

Zur Frage: Eigentlich würde ich am liebsten in einer "Alten-WG" leben, wenn ich richtig alt bin - in der man viele Interessen teilt, sich gut versteht, lange Doppelkopfabende erlebt ;), sich aber auch gegenseitig hilft, wenn Not am Mann oder an der Frau ist. Auch die "Mehrgenerationenhaus-Projekte" finde ich gut, in der ältere Menschen durchaus ihren Stellenwert haben und als Ersatz-Omas und Opis fungieren könnten....

Zum Titel: Ich habe auch Sport angeboten, aber im Sitzen ;)

Damit hüpfe ich mal in den Lostopf und würde mich sehr freuen, die (sicher ulkige) Geschichte von Johannes mitzulesen!

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Claddy

vor 1 Jahr

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Ein kleiner logischer Fehler ist mir noch aufgefallen- Auf Seite 48 steht: "Natürlich war ich der Aufgeweckteste unter meinen Stiefbrüdern." Genau genommen, ist das falsch. Denn er ist ja kein Stiefbruder. Daher kann er auch nicht der Aufgeweckteste unter ihnen sein. Oder sehe ich das falsch?

Lemala

vor 1 Jahr

Fragen an den Autor

Claddy schreibt:
Ein kleiner logischer Fehler ist mir noch aufgefallen- Auf Seite 48 steht: "Natürlich war ich der Aufgeweckteste unter meinen Stiefbrüdern." Genau genommen, ist das falsch. Denn er ist ja kein Stiefbruder. Daher kann er auch nicht der Aufgeweckteste unter ihnen sein. Oder sehe ich das falsch?

Ich finde, das kann man so stehen lassen, denn Johannes Kehr ist ja auch ein Stiefbruder den Jungs gegenüber....

Claddy

vor 1 Jahr

Fragen an den Autor

Lemala schreibt:
Ich finde, das kann man so stehen lassen, denn Johannes Kehr ist ja auch ein Stiefbruder den Jungs gegenüber....

Nein, so kann das nicht verstanden werden. Er schreibt ja: " ... unter meinen Stiefbrüdern."
OMG, ich bin echt ein bisschen klugscheißerisch, tut mir leid.

kriminudel

vor 1 Jahr

2. Thema: Johannes Kehrs Leben
@elfenpetra

Nicht alle werden altersmild, bei meiner Mutter war es aber so. Als sie dement wurde habe ich eine ganz weiche Seite kennengelernt, die ich vorher so nie an ihr erlebt hatte. Schlimm finde ich nur, dass ich mich nicht mehr mit ihr darueber unterhalten kann. Deshalb hat mir die Enkelin von Johañes Kehr auch so leid getan. Bei allem Verstaendnis fuer ihn, er hat ihr auch viel genommen.

Salutcori

vor 1 Jahr

1. Leseabschnitt: Vom Anfang bis Kapitel 59

Der Einstieg in die Lektüre gelingt problemlos. Die Perspektive mit der das Leben im Pflegeheim beschrieben wird, ist mitreißend und sehr bildlich. Insbesondere der Wechsel der Erzählperspektive zwischen dem Alltag im Heim mit all seinen Facetten und biografischen Schnipseln von Herrn Kehr eröffnet nach und nach die Dimensionen seines Lebens.

Salutcori

vor 1 Jahr

2. Leseabschnitt: Von Kapitel 60 bis zum Ende

Wie das Leben so spielt: unverhofft kommt oft. Das verleiht der Geschichte eine neue Dimension. Ich fand es super spannend dieser alten neuen Liebe beim "Betasten" zuzusehen. Sicherlich erwartet man ein Happy End im goldenen Herbst, aber wie anfangs schon erwähnt, spielt das Leben oft anders ...

Salutcori

vor 1 Jahr

Fazit/Rezensionen

Hier nun endlich meine Rezension

https://www.lovelybooks.de/autor/Frédéric-Zwicker/Hier-können-Sie-im-Kreis-gehen-1235960671-w/rezension/1325442183/

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