Fra ' Beni ODE an OD - Im Olympiapark München 2. Teil: Des Parkes und des Zeltes Wellen

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Inhaltsangabe zu „ODE an OD - Im Olympiapark München 2. Teil: Des Parkes und des Zeltes Wellen“ von Fra ' Beni

Wie die 5 Ringe der Olympiade verschlingen sich auch diesmal wieder die poetischen Spaziergänge der beiden Ureinwohner P. und A.E., begleitet von der freundlichen Dame im elektrischen Rollstuhl, durch den grandiosen denkmalgeschützten Olympiapark, greifen bewegt ineinander, und kehren zwischendurch immer wieder ins geliebte Dorf zurück. Mal eine ODE in Dur, mal eine in Moll. Und immer mit vielen Zwischentönen.

Wie ein Lesebuch in beliebiger Folge oder bei den vielen Dialogen auch mit verteilten Rollen zu lesen. Dazu mehrere Hundert Fotos meist in SW aus unterschiedlichen Perspektiven, voller Höhenflüge und Kritik über den genialen stadtlandschaftlichen Entwurf, der mehr ist als das wellend-wogende Zeltdach, zwischen gelungener nacholympischer Nutzung, Events, Kunst der Bauten und Kommerz des Erhalts.

Die poetischen Spaziergänge der beiden Ureinwohner gehen also sehr bewegt in die zweite Runde der aufgewallten Parklandschaft. Es wird gegangen, gerast, geschlendert, gereimt, gelegentlich gesungen, es werden muntere bis aberwitzige Dia- und Monologe geführt, es wird gelobt, getadelt, und immer wieder die Poesie gefunden, die das stadtlandschaftliche Gesamtkunstwerk Olympiapark zu Recht zu einem Weltkulturerbe werden lassen müsste.

Über die unsägliche Brache des Ex-Busbahnhofes führt ihr Weg über die glänzende BMW- Welt, über die Brücken hinein in den Park, dessen Volkes Getümmel unter Zelt und am See mit den vielen Events nicht jeden Kritikers Sache sind. Auch das schwierige Thema der Gedenkstätten für das schreckliche Attentat von 1972 wird nicht umgangen.

Olympische Höhen werden mit dem Fernsehturm und dem aussichtsreichen Olympiaberg samt Alm erklommen, von wo der Abstieg in die neue Siedlung am Ackermannbogen und die alte Borstei führt. Auf Wällen und Dämmen dieser großartigen olympischen Landschaft wird die Frage nach dem Olympic Spirit gestellt. Die Antwort wird nicht zwingend gefunden. Besorgt werden die Veränderungen und Abbrüche von Bauten und die neuen Entwürfe betrachtet und beim Weg in die Pressestadt der einstigen Transrapid-Idee gedacht.

Das große Olympiaeinkaufzentrum wird mit der kleinen dörflichen Ladenstraße verglichen und die Frage nach der Bedeutung vom forum 2 und dem Forum 1 gestellt? Öde und Ode werden zum Wortspiel von Stimmungen in Dur und Moll. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben die Ureinwohner noch heute am Park und im Dorf – und bei aller Kritik mit viel Freude, also eine echte ODE in DUR… oder?
Fra’BENI, 1942, Ureinwohner im OD, Stadtplaner, gelegentlich gefühlter Autor und Künstler. ODE ans OD – Teil 1 über das Olympische Dorf, Gedichtbände über Architekten, ihre Werke, Bauherren, ihre Bürger: ARCHs Zeilen und Verse, ARCHs geballter Faust, feuilletonistisches Buch über alte und neue Plätze im Städtebau: Auf den Platz gekommen. Sowie ein Märchenbuch für Erwachsene: Die kleine Wolke. Alljährliche Kalender Halluzinationen- mit spitzer Feder – Satirische Gedichte und ebensolche Federzeichnungen von Bergen und Bauten.

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