François-Henri Désérable

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François-Henri Désérable

Lebenslauf von François-Henri Désérable

Historisch angehauchte Romane aus Frankreich: Der 1987 geborene französische Autor ist ein ehemaliger Profi-Eishockeyspieler. Er hat Sprachen und Jura in Montpellier, an der Universität Picardie Jules-Verne und an der Universität Jean-Moulin-Lyon-III, wo er auch als Dozent tätig war, studiert. Im Jahr 2012 gewann er mit einer Geschichte über Dantons Tod den Preis junger Schriftsteller der französischen Sprache. Seinen Debütroman „Tu montreras ma tête au peuple“, der sich mit den letzten Momenten großer französischer Persönlichkeiten wie zum Beispiel Marie-Antoinette, Robespierre und Danton vor dem Tod durch die Guillotine beschäftigt, veröffentlichte der Enkel eines venezianischen Gondolieres im Jahr 2013. Der Roman wurde von der Académie française und mit dem Prix littéraire de la Vocation ausgezeichnet. 2015 schrieb er eine fiktive Biographie über den Mathematiker Évariste Galois. Erstmals in Deutschland trat der ehemalige Sportler, der einige Jahre seiner Jugend in den USA verbrachte, 2018 mit der Veröffentlichung des Romans „Ein gewisser Monsieur Piekielny“ (Original: „Un certain M. Piekielny“, 2017) in Erscheinung. Im Mittelpunkt des Romans steht ein Roman des französischen Schriftstellers und ehemaligen Piloten der Luftwaffe Romain Gary.

Alle Bücher von François-Henri Désérable

Ein gewisser Monsieur Piekielny

Ein gewisser Monsieur Piekielny

 (4)
Erschienen am 20.07.2018
Un certain M. Piekielny

Un certain M. Piekielny

 (1)
Erschienen am 17.08.2017
Évariste

Évariste

 (1)
Erschienen am 01.09.2016
Tu montreras ma tête au peuple

Tu montreras ma tête au peuple

 (0)
Erschienen am 05.11.2014

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Rezension zu "Ein gewisser Monsieur Piekielny" von François-Henri Désérable

Ein leichtfüßiges,, bewegendes und melancholisches literarisches Meisterstück
WinfriedStanzickvor 15 Tagen


 

Der französische Schriftsteller Francois-Henri Deserable, eingefleischter Eishockeyspieler und - fan, will mit Freunden zu einem Eishockeyturnier in Minsk fliegen. Weil für einen von ihnen im Flugzeug kein Platz mehr ist, erklärt er sich bereit, einen Flug nach Vilnius zu nehmen und von dort mit dem Zug nach Minsk zu fahren.

Während des mehrstündigen Aufenthaltes in Vilnius stößt er in einer Straße zufällig auf das Geburtshaus des berühmten Schriftstellers Romain Gary, ein Haus und eine Straße, das Gary in seinem wohl bekanntesten Roman „Frühes Versprechen“ erwähnt. Der Autor steht mitten im Regen staunend davor, liest die am Haus angebrachte Plakette und spricht zu seiner eigenen Überraschung laut folgenden Satz aus „Frühes Versprechen“: „In der großen Pohulanka Nr. 16 in Vilnius lebte ein gewisser Herr Piekielny.“

 

Der rätselhaften Gestalt jenes Monsieur Piekielny verdankt der Autor, dass er viele Jahre zuvor sein Abitur geschafft hat, denn Romain Garys Roman war er einzige auf der langen Bücherliste, den er während seiner mangelhaften Vorbereitung gelesen hatte. Die entscheidende Frage nach dem siebten Kapitel von Garys autobiographischem Roman (er wird übrigens zurzeit verfilmt), in dem von Monsieur Piekielny erzählt wird, kann er bravourös beantworten.

Von diesem Augenblick an ist Deserable regelrecht gefangen von der Idee, dieser rätselhaften Figur, einem wohl in einem KZ umgebrachten älteren jüdischen Mann nachzugehen und mehr über seine Person du sein Schicksal herauszufinden. Er wird sich dazu auch mit dem Leben von Romain Gary beschäftigen müssen und dabei so manche Ähnlichkeit zu seinem eigenen Leben feststellen. So waren beide Mütter, die von Gary und die von Deserable ganz erpicht darauf, ihren Söhnen den Weg zu ebnen für eine große Karriere:

„Romain hatte f ü r seine Mutter angefangen zu schreiben, ich bin dank und t r o t z meiner Mutter Schriftsteller geworden.“

Der vaterlose Gary, damals noch Roman Kacew, lebte in den 1920er Jahren mit seiner Mutter in Vilnius. Während der Ehrgeiz der Mutter, die in ihrem Sohn das zukünftige Genie sah, eher für Belustigung sorgte, lud Monsieur Piekielny den jungen Romain zum Tee ein und bat ihn, sollte er einst berühmt werden, sich seiner zu erinnern und ab und zu seinen Namen zu erwähnen – was Gary später tatsächlich immer wieder tat. Er hat Monsieur Piekielny niemals vergessen.

 

Doch gab es ihn wirklich? Mehrfach reist der Autor auf den Spuren von Gary und Piekielny nach Vilnius, ohne eine wirklich belastbare Information zu finden. Was er allerdings herausfindet bei seinen Recherchen sind viele biographische Informationen über Romain Gary, seine vielen Stationen als französischer Diplomat und Schriftsteller, seine Ehe mit Jean Seberg, sein lockerer Umgang mit der Wahrheit von biographischen Informationen (etwa über die Identität seines Vaters) und sein Suizid 1980 und die möglichen Gründe dafür.

 

Und er spürt fast manisch Monsieur Piekielny nach und erzählt wie nebenbei die Geschichte der Juden in Vilnius und in Litauen, die er mit seinem Buch ebenso dem Vergessen entreisst, wie es offenbar Gary mit seiner Reminiszenz an Monsieur Piekielny tat.

 

Absolut zufällig wird Deserable während eines Theaterstücks von Gogol (Der Revisor), der übrigens in dem Buch eine große Rolle spielt, auf eine Spur aufmerksam, die eine Lösung anbietet, was sich hinter der Identität jenes jüdischen Mannes, der Gary eine große Zukunft in Aussicht gestellt hatte, verbirgt.

 

Désérables Roman ist ein leichtfüßiges, hervorragend recherchiertes, bewegendes und melancholisches literarisches Meisterstück, eine Hommage an Romain Gary, an die litauischen Juden und nicht zuletzt an die Nebenfiguren, die Unscheinbaren und Kleinen in der Weltliteratur, die sonst vergessen werden.

Er schreibt am Ende dazu:

„Manches Mal behauptet man, die Literatur vermöge nicht sonderlich viel, sie bewirke nichts gegen den Krieg, gegen die Ungerechtigkeit und die Allmacht der Finanzmärkte – und das stimmt vielleicht sogar. Doch zumindest vermag sie dies: dass ein junger Franzose, den es nach Vilnius verschlägt, den Namen eines kleinen Mannes ausspricht, der siebzig Jahre zuvor in eine Grube geworfen oder in einem Ofen verbrannt wurde- ein traurige Maus mit scharlachroter Haut, von Kugeln durchlöchert oder in Rauch aufgegangen, die aber weder die Nazis noch die Zeit vollständig auslöschen können, weil ein Schriftsteller sie dem Vergessen enthoben hat.“

 

Ganz nebenbei ist sein bemerkenswerter Roman, der es bis zur Auswahl für den Prix de Goncourt geschafft hat, eine tiefgehende Erörterung der literarischen Frage des Verhältnisses zwischen Realität und Fiktion:

 „Letztendlich bedeutete es mir wenig zu wissen, ob er  tatsächlich gelebt hatte, ob er aus der wohlbekannten Hand Garys hervorgegangen war oder aus etwas anderem, aus dem Bauch einer Frau, die niemand mehr kennt: Wenn er denn nur aus Tinte und Papier war, bedeutete das den unzweifelhaften, glänzenden Triumph der Literatur durch die Fiktion.“

 

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Rezension zu "Ein gewisser Monsieur Piekielny" von François-Henri Désérable

Wer ist Monsieur Piekielny?
Bibliomaniavor einem Monat

François-Henri Désérable war für mich ein Neuling, obwohl es sich bei dem Buch „Ein gewisser Monsieur Piekielny“ bereits um seinen dritten Roman handelt.

Ein junger Mann stößt in Vilnius, wo er eigentlich nur umsteigen wollte, aber den Zug verpasst, auf das Geburtshaus Romain Garys. Jenes Schriftstellers, der das Buch „Frühes Versprechen“ schrieb und welches das einzige war, das der junge Mann vor seinem Abitur las. Dieses Buch hat ihn nachhaltig beeindruckt und er las es immer wieder. Auch jetzt, ein paar Jahre später, entflammt sofort das Interesse für Romain Gary wieder, der in seinem Buch einen Herrn namens „Piekielny“ erwähnt. Ein Mann, der Gary als Kind wichtig war und der dem Kinde das Versprechen abnimmt, seinen Namen immer zu erwähnen, sollte er tatsächlich berühmt werden. Und Gary erinnert sich an dieses Versprechen. Doch wer war Monsieur Piekielny wirklich? Was aß er? Wie kleidete er sich?Was erlebte er? Und wie ging sein Leben zu Ende? Beruhte er auf einer anderen, lebenden Person? Warum ist Gary diese Person so wichtig? Der Erzähler geht dieser Sache nach und zeichnet nach und nach ein Bild von Monsieur Piekielny und vor allem Romain Gary, der als einziger Schriftsteller gleich zweimal den Prix Goncourt gewann, obwohl diese Ehrung nur einmal zuerkannt werden kann.

In der Tat eine interessante Suche, die den Erzähler immer wieder verzweifeln lässt, stößt er doch permanent auf Sackgassen, falsche Spuren und Phantasten (?). Auch ein Stück jüdische Geschichte, die bekanntermaßen nicht sehr glücklich verlaufen ist. Es ist ein Buch mehr über Romain Gary, der eigentlich Roman Kacew hieß und ohne Vater aufwuchs. War Monsieur Piekielny der Vaterersatz, den der Junge brauchte? Die Geschichte stellt auch eine spannende Jagd nach Informationen dar. Der Erzähler trifft interessante Menschen, die ihm helfen Romain Garys Leben nach und nach zusammen zu puzzeln. Ein gut überlegtes Werk, das mich aber nicht so packen konnte, wie ich es mir erhoffte. Wieder einmal macht mich eine Geschichte interessierter für die Stadt Vilnius, die ich noch nie gesehen habe. Nun könnte ich mir allerdings vorstellen, das Geburtshaus selbst zu besichtigen und das Leben Romain Garys nachzuspüren.

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Rezension zu "Ein gewisser Monsieur Piekielny" von François-Henri Désérable

Wider das Vergessen
Brivor 4 Monaten

Zufall oder holistische Fügung führen François-Henri Désérable nach Vilnius. Der Junggesellenabschied eines guten Freundes steht an und da die jungen Männer Eishockey lieben, soll der denkwürdige Abend in Minsk stattfinden, wo ein wichtiges Turnier abgehalten wird. Aufgrund von fehlenden Direktflugmöglichkeiten entscheidet sich Désérable, nach Vilnius zu fliegen und von dort den Zug nach Minsk zu nehmen. In Vilnius bleiben ihm zwei Stunden Zeit bis zur Zugabfahrt. Zu wenig, um einen Bummel durch die Stadt zu machen, doch genug, um etwas zu essen. Wie das Leben eben manchmal so spielt, hält es für den jungen Mann auf der Durchreise eine Überraschung in Form einer Kellerkneipe mit nur einem weiteren eher undurchsichtig wirkenden Gast und einer Kellnerin – geschminkt wie eine Königin – parat. Eine kleine Unaufmerksamkeit führt dazu, dass Désérable zumindest kurzfristig in Vilnius strandet und der ausgedehntere Stadtbummel mit ungeahnten Auswirkungen nun doch möglich wird.

Das Treibenlassen führt unseren jungen Autor, der gleichzeitig als Erzähler fungiert, geradewegs zu einem Haus an dessen Fassade eine Plakette angebracht ist. Sie weist darauf hin, dass hier der französische Schriftsteller und Diplomat Romain Gary in seiner Kindheit mehrere Jahre gelebt hat. In seinem Roman Frühes Versprechen werden dieser Ort und ein ganz spezieller Mensch erwähnt. Désérable steigt urplötzlich ein Satz aus dem Roman, dem er sein Abitur verdankt, ins Gedächtnis:

» In der großen Pohulanka Nr. 16 in Vilnius lebte ein gewisser Herr Piekielny.«

Und damit beginnt eine Suche, eine Reise, der besonderen Art. Weder der Straßenname noch die Hausnummer, die in Garys Roman Erwähnung finden, stimmen. War die Straße einfach umbenannt und waren die Hausnummern neu zugeteilt worden? Konnte es tatsächlich sein, dass hier der kleine Roman – damals hieß er noch Roman Kacew – gelebt hatte? Dass es diesen gewissen Monsieur Piekielny, dessen Schicksal so ungewiss war, wie der Millionen anderer Juden, anderer Naziopfer, tatsächlich gab? Die immerwährende Frage nach Identitäten, Fiktion und Wahrheit, stand plötzlich unübersehbar im Raum und wie wir Menschen so sind, neugierig, musste Désérable ihr nachgehen.

Gary war vieles: zunächst Russe, der mit seiner Mutter nach Nizza gezogen war, von dort in Zeiten des Krieges und der Besatzung Frankreichs durch die Deutschen nach England ging, als Widerstandskämpfer, Pilot, unter de Gaulle erfolgreich das Naziregime bekämpfte, später Diplomat und Schriftsteller. Seine Identität ließ er immer ein wenig im Dunkeln, umgab sich gerne mit einer gewissen geheimnisvollen Aura. Er ist der einzige Schriftsteller, der es schaffte, den Prix Goncourt zweimal zu erhalten – faktisch unmöglich, eigentlich ein Betrug, denn er schrieb unter einem Pseudonym, was niemand erfahren sollte. In vielem blieb er bis zu seinem Freitod, ja eigentlich sogar darüber hinaus ungreifbar. Das Spiel der Identitäten war ihm vertraut, die Verstrickung von Realität und Fiktion ebenso.

Wie Gary schafft es Désérable selbst verblüffend leicht, die vielen Ebenen seines Romans miteinander zu verknüpfen, ja sie sogar ineinander greifen zu lassen. Garys Piekielny, der für die vielen Opfer des Naziregimes steht, dient ihm als Leitstern auf seiner Reise durch die Vergangenheit. Die vielen Menschen, die keine Spuren hinterlassen konnten, weil sich niemand mehr an sie erinnern kann, würden durch Désérable ein zweites Mal etwas mehr dem Vergessen entrissen. Gary hat ihnen mit Piekielny ein Denkmal gesetzt, dem Désérable wiederum ein Denkmal setzt. Ein sehr kluges, einfühlsames noch dazu. Dabei ist ihm letztendlich gleichgültig, ob Piekielny rein fitkiv, an eine real existierende Person angelehnt oder eine tatsächlich existierende Person ist.

Das ist wohltuend, gerade in einer Zeit, in der Literatur allenthalben auf ihren Bezug ins wahre Leben hin abgeklopft wird, in der Autoren mit ihrem Werk anstandslos gleichgesetzt werden. Und trotz der offen bleibenden Frage nach einer realen Vorlage bleibt der gewisse Monsieur Piekielny für Désérable der Dreh- und Angelpunkt, um seine vielschichtigen Sujets: Gary und dessen Identitäten, der Holocaust und seine furchtbaren Auswirkungen, seine eigene Familiengeschichte – ebenfalls vom Verschwinden einer wichtigen Person und dem familiären Schweigen darüber geprägt. Vor allem aber ist es die Frage nach den Auswirkungen von Literatur auf unser Leben und die Verschmelzung von Fiktion und Realität, Dichtung und Wahrheit, die diesen wunderbaren, klugen, belesenen und erhellenden Roman trägt. Mit sicherer, aber leichter Hand bedient sich Désérable vielfältiger schriftstellerischer Kniffe und hat mich persönlich mit diesem Roman verzaubert und begeistert. Das Werk Romain Garys werde ich mir eingehend ansehen, und das ist vor allem das Verdienst dieses jungen Mannes, der seine Liebe zur Literatur und zu den sie bevölkernden Figuren ganz offenherzig vor seinen Leser*innen ausbreitet und wohlweislich darauf verzichtet, in den Archiven zu überprüfen, was nun in echt passiert ist mit Monsieur Piekielny und ob es ihn tatsächlich gab.

"Wenn er denn nur aus Tinte und Papier war, bedeutete das den unzweifelhaften, glänzenden Triumph der Literatur durch die Fiktion.

Aber wenn er doch in echt existiert hatte, wie die Kinder sagen? […] wenn Gary also aus diesem Körper einen Körper aus Worten gemacht hatte? Auch dann würde die Literatur triumphieren, in diesem Fall durch die Wirklichkeit.

Manches Mal behauptet man, sie vermöge nicht sonderlich viel, sie bewirke nichts gegen den Krieg, gegen die Ungerechtigkeit und die Allmacht der Finanzmärkte – und das stimmt vielleicht sogar. Doch zumindest vermag sie dies: dass ein junger Franzose, den es nach Vilnius verschlägt, den Namen eines kleinen Mannes ausspricht, der siebzig Jahre zuvor in eine Grube geworfen oder in einem Ofen verbrannt wurde – eine traurige Maus mit scharlachroter Haut, von Kugeln durchlöchert oder in Rauch aufgegangen, die aber weder die Nazis noch die Zeit vollständig auslöschen konnten, weil ein Schriftsteller sie dem Vergessen enthoben hat."

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François-Henri Désérable wurde am 06. Februar 1987 in Amiens (Frankreich) geboren.

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