François Armanet Bücher für die einsame Insel

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Inhaltsangabe zu „Bücher für die einsame Insel“ von François Armanet

»Welche drei Bücher würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?« Diese Frage stellte François Armanet zweihundert Schriftstellern auf der ganzen Welt. Seine vergnügliche Umfrage ist eine Anleitung zum Überleben in der Einsamkeit, eine Einladung, unbekannte Bücher zu entdecken, und gleichzeitig die ideale Bibliothek, zusammengestellt von denen, deren Leben das Schreiben ist. Nur Shakespeare und die Bibel wurden von vornherein ausgeschlossen. Einige Schriftsteller würden ein unbeschriebenes Heft mitnehmen, um mit ihrem nächsten Werk zu beginnen, andere versichern, dass ein Wörterbuch – oder selbst ein Telefonbuch (Umberto Eco) – sie am besten träumen ließe. Nur einer hat den Mut zuzugeben, dass ihm »der größte Porno, den ich finden kann« unerlässlich erscheint.

Ein tolles Buch für Buchliebhaber und ein ganz besonderer Hingucker in jedem Buchregal!

— FrauTinaMueller

Für alle die nicht vorhaben sich in der nächsten Zeit auf eine Insel zu begeben, bietet dieses Büchlein aber zumindest jede Menge Lesetipps

— StMoonlight
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  • Bücher für die einsame Insel

    Bücher für die einsame Insel

    Kleine8310

    18. August 2017 um 22:54

    "Bücher für die einsame Insel" ist ein Buch des Autors Francois Armanet. Bei diesem Buch hat allein schon der Titel meine Neugier geweckt und da ich sehr gespannt auf die Antworten der verschiedenen Autoren und Autorinnen war, habe ich es interessiert gelesen.    In der, wenige Seiten langen, Einleitung erklärt der Autor, wie es dazu kam, dass er verschiedenen Schriftstellern und Schriftstellerinnen überall auf der Welt, diese Frage stellte: "Welche 3 Bücher würden sie mit auf eine einsame Insel nehmen?". Hinzukommen ein paar Passagen, in denen der Autor auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei den Antworten verweist. Wichtig war es ihm, dass die Bibel und Shakespeare nicnt genannt werden sollten, woran sich auch der Großteil der Befragten gehalten hat. Die Aufteilung der Antworten ist nach den Nachnamen der AutorInnen von A bis Z gegliedert, was mir gut gefallen hat. Unter den jeweiligen Antworten des Autoren/ der Autorin findet sich zudem eine kleine Anmerkung, die das Geburtsdatum, den Geburtsort und ein paar der literarischen Werke der Person enthalten.   Etwas schade fand ich, dass in diesem Büchlein vorwiegend AutorInnen zu Wort kommen, die, mir persönlich gar nichts sagten. Von vielen hatte ich noch nicht einmal entfernt gehört. Natürlich gab es auch bekanntere Namen darunter, aber diese waren deutlich in der Unterzahl.    Sehr spannend und interessant fand ich die verschiedenen Antworten. Es gab Bücher, die wirklich oft genannt wurden und nur wenige waren mir gänzlich unbekannt. Das fand ich schon faszinierend und es macht mir richtig Lust genau diese Titel auf jeden Fall auch einmal lesen zu wollen. Block und Stift lagen, während des Lesens, stets parat und meine Wunschliste ist um einige Titel angewachsen.    "Bücher für die einsame Insel" bietet eine tolle Idee, die mich auch in der Umsetzung überzeugen konnte. Die Lektüre weckte zudem meine Neugier auf einige der genannten Bücher.

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  • Bücher für die einsame Insel

    Bücher für die einsame Insel

    FrauTinaMueller

    14. August 2017 um 17:21

    Zuerst sah ich nur das entzückende Cover von “Bücher für die einsame Insel” von Francois Armanet. Herrlich dieser Wal mit der Buchreihe als Zähne und oben sprudelt ein Buch heraus, alles herrlich und sehr harmonisch auf einem satten blau arrangiert. Ein wahrlich bezauberndes Cover und ein Cover, dass allein schon den Kauf des Buches rechtfertigt ;-), ziert es doch auf eine zauberhafte Art und Weise mein Buchregal ;-). Und wie traumhaft muss es sein, solch einem Wal einmal begegnen zu dürfen ;-). Francois Armanet, Chefredakteur des Magazins Nouvel Observateur und selbst Autor dreier Bücher, hat zweihundert Schriftsteller auf der ganzen Welt gefragt (u.a. Paul Auster, Jussi-Adler Olsen, T.C. Boyle, und längst verstorbene Autoren wie Henning Mankell, Umberto Eco, Günter Grass u.v.m.), welche drei Bücher sie auf eine einsame Insel mitnehmen würden. Herausgekommen ist eine zeitgenössische Betrachtung über Bücher, die selbst auf einer einsamen Insel das Leben versüßen können. Es sind natürlich Klassiker dabei, aber auch einige neue Bücher, die ich noch nicht gelesen habe. Für Bücherliebhaber ist das natürlich ein grandioses Geschenk und auch noch sehr schön anzuschauen. Es gab auch herrliche, kurze Antworten wie z. B. : “Bücher? Auf eine einsame Insel? Wozu?” (Nguyen Huy Thiep auf Seite 150) Oder: “Ich antworte nie auf Umfragen.” (Michel Houellebecq auf Seite 95) Auffällig ist, dass die Klassiker überwiegen und die Nennung zeitgenössischer Literatur eher selten ist. Fazit: Ein tolles Buch für Buchliebhaber und ein ganz besonderer Hingucker in jedem Buchregal aufgrund des mir wunderbar gefallenden Covers! Ein Must-have für Bücherfans!!!

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  • Reif für die Insel

    Bücher für die einsame Insel

    StMoonlight

    01. June 2017 um 15:04

    "Welche drei Bücher würden Sie mit auf eine einsame Insel nehmen?" Diese Frage kennen viele sicher noch aus diesen, irgendwie doch unsinnigen, Tests. Aber Spaß machen sie dennoch. Jedenfalls hat die Frage nach den Büchern François Armanet gleich 200 Schriftstellern gestellt. Wer sonst könnte bessere Tipps und Anregungen geben? Was mir fehlt sind ein par mehr Angaben zur Frage an sich. Leider weiß niemand der Befragten, wo diese Insel liegt, ob es eine Strafe oder Freude ist (freiwillig dort oder ausgesetzt/ schiffbrüchig?), auch kennt keiner die Vegetation (Ich schätze auf einer Eis Insel würde man die Bücher schnell verheizen.) Die Antworten sind dabei wirklich sehr verschieden. - Ich muss gestehen, dass ich dachte, die meisten Leute würde mit "Die Bibel" antwortet. Aber weit gefehlt es erstreckt sich eine ganze Bibliothek in diesem Buch. (Wobei die Bibel natürlich (?) auch genannt wird.) Die Insellektüre reicht von dicken Bänden der Klassiker über Neuzeitlichen Romanen bis hin zu leeren/ unbeschrieben Büchern. Den Befragten scheinen aber ähnliche Gedanken wie mir gekommen zu sein. So meint die eine, dass man "im wirklichen Leben" wohl eher Familie/ Freunde mitnehmen würde und ein anderer denkt ganz pragmatisch: "Ich würde die Zeit wohl eher darauf verwenden Palmenschnaps zu brennen." Alles in allem sehr abwechslungsreiche Antworten. So liest sich dieses Büchlein, obwohl 200 Mal die gleiche Frage gestellt wird, alles andere als langweilig. Mit dem handlichen Format (etwa DINA5-Größe) eignet es sich wunderbar für unterwegs, z.B. für die einsame Insel. ;-) Für alle die nicht vorhaben sich in der nächsten Zeit auf eine (einsame)  Insel zu begeben, bietet dieses Büchlein aber zumindest jede Menge Anregungen und Lesetipps.

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  • Ein Büchlein über Bücher

    Bücher für die einsame Insel

    Federfee

    11. May 2017 um 11:29

    "Welche drei Bücher würden Sie mit auf eine einsame Insel nehmen?"Immer wieder kommt diese Frage auf und sie ist natürlich nicht ernst zu nehmen. Es geht doch nur darum, Bücher zu nennen, die es Wert sind, mehrmals gelesen zu werden oder die einen lange beschäftigen können.Die Antworten sind so vielseitig wie die befragten 200 Autoren, darunter Jussi Adler Olsen, John Irving, Henning Mankell, Sofie Oksanen, Salman Rushdie. So antwortet Houellebecq z.B., dass er nie Umfragen beantwortet (natürlich!), andere gehen ganz ernsthaft und mit Vernunft auf die Frage ein und erwähnen auch Sachbücher, die nützlich sein könnten. Wieder andere machen witzige Aussagen zu dieser Frage. Auch wenn die Bibel und Shakespeare nicht genannt werden sollten, kommen sie doch immer wieder vor, vor allem aber Proust, Dickens, Don Quijote und Tausendundeine Nacht. Die älteren Klassiker überwiegen bei weitem.Die Antworten könnten einen Literaturkanon ergeben oder einfach eine Liste empfehlenswerter Bücher, die man gelesen haben sollte. Mir gefallen die Antworten der Autoren, die nicht nur eine lästige Pflicht zu erfüllen scheinen, sondern die ihre Auswahl begründen oder ein paar kluge Worte hinzufügen. Schließlich sind sie Schriftsteller.Es ist ein kleines Hardcoverbüchlein, in dem man zwischendurch immer mal wieder ein, zwei Seiten lesen kann und das einen anregt, doch noch zu diesem oder jenem Klassiker zu greifen, den man noch nicht gelesen hat. Ich jedenfalls werde mir eine kleine Liste erstellen.

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