François Cheng Die allzu kurze Ewigkeit

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Inhaltsangabe zu „Die allzu kurze Ewigkeit“ von François Cheng

Dreißig Jahre sind vergangen, seit er sie fand und wieder verlor. Nur einmal noch möchte er sie wiedersehen. Dao-sheng verläßt seinen Unterschlupf in einem taoistischen Kloster und begibt sich auf die Suche nach dem Mädchen im roten Kleid, schön wie eine Orchidee, das er niemals vergessen konnte. Ein Roman wie eine Kalligraphie: Zart und kraftvoll zugleich, schlicht und doch voller Erotik erzählt François Cheng von der Dauer der Liebe und der Kürze der Ewigkeit. »Ein bezauberndes Buch voll tiefster Wahrheit; die Geschichte einer verbotenen Liebe, die nicht nur das Gefühl und die Sinne berührt, sondern das Geheimnis des Universums zu erschließen vermag.«buch-aktuell

Wer wissen will, wie erotisch ein Händedruck sein kann, der sollte dieses Buch lesen.

— mondy

Sehr poetisch und romantisch.

— ResaTe

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  • Die allzu kurze Ewigkeit

    Die allzu kurze Ewigkeit

    mondy

    09. October 2016 um 10:40

    InhaltAls der junge Mann Dao-sheng die Dame Lan-ying das erste Mal erblickt, ist er ihr sofort verfallen. Zwar sieht er sie nur für wenige Minuten durch den Spalt einer Trennwand, dennoch fühlt er sich mit ihr verbunden. Jahrzehnte später begibt sich Dao-sheng auf die Suche nach Lan-ying, die ihm nie aus dem Kopf ging. Er findet sie ... verheiratet mit dem Mann, der ihn dreißig Jahre zuvor in ein Strafgefangenenlager schicken ließ. Meine MeinungEine Inhaltsangabe kann dieses Buch nicht richtig in Worte fassen. Zwar beschränkt sich die Handlung mehr oder weniger auf oben beschriebenes Szenario, aber in diesem Buch steckt so viel mehr. Dao-shen und Lan-ying verbindet die ganz große Liebe und der Autor schafft es, das, was so schnell ins Kitschige oder Übertriebene abgleiten könnte, in poetische, leise Worte zu verpacken und den Leser direkt an dieser Liebesbeziehung teilhaben zu lassen. Wer wissen will, wie erotisch ein Händedruck sein kann, der sollte dieses Buch lesen. Dao-shen und Lan-ying begegnen sich in einer Zeit, in der Konventionen und Regeln das alltägliche Leben bestimmen. Berührungen sind verpönt, zwischen einem Mann und einer verheirateten Frau sowieso. So tauschen die beiden ein paarmal in der Woche nur einen kurzen Blick, schnell und im Vorbeigehen, und sind davon so beglückt, dass sie wieder einige Zeit davon zehren können. Es ist einfach berührend, die Geschichte der beiden zu verfolgen.Ich weiß, dass dies ein Buch ist, das mir eigentlich gefällt. Leider habe ich es in einer Zeit gelesen, in der ich gedanklich oft abschweifte und mich nicht richtig darauf einlassen konnte. Man braucht Zeit und Muße, um sich wirklich in die Sprache eingraben zu können, und das habe ich nicht aufbringen können. Dadurch kam mir alles etwas zäh vor, ich hätte zu dem Zeitpunkt einfach ein Buch mit mehr Action gebraucht. Deshalb vergebe ich ganz stimmungsabhängige 4 Sterne, behalte das Buch aber im Regal, um es später noch einmal in Ruhe zu lesen und dann erneut über meine Eindrücke zu berichten.     

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