François Debois

 4,3 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Jack the Ripper, Ash und weiteren Büchern.

Alle Bücher von François Debois

Cover des Buches Jack the Ripper (ISBN: 9783868696943)

Jack the Ripper

 (8)
Erschienen am 01.12.2013
Cover des Buches Ash (ISBN: 9783958390096)

Ash

 (4)
Erschienen am 01.02.2015
Cover des Buches Magda Ikklepotts. Band 2 (ISBN: 9783958391376)

Magda Ikklepotts. Band 2

 (3)
Erschienen am 01.04.2016
Cover des Buches Magda Ikklepotts. Band 1 (ISBN: 9783958391369)

Magda Ikklepotts. Band 1

 (3)
Erschienen am 01.06.2015
Cover des Buches Magda Ikklepotts. Band 3 (ISBN: 9783958391550)

Magda Ikklepotts. Band 3

 (2)
Erschienen am 19.02.2019

Neue Rezensionen zu François Debois

Cover des Buches Jack the Ripper (ISBN: 9783868696943)Toxicass avatar

Rezension zu "Jack the Ripper" von François Debois

Zeitloser, atmosphärischer Klassiker
Toxicasvor 2 Monaten

Er ist einer der bekanntesten Mörder aller Zeiten – Jack the Ripper war im viktorianischen London des ausgehenden 19. Jahrhunderts für mindestens fünf brutale Morde an Prostituierten verantwortlich. Angeblich. Gefasst wurde er nämlich nie; seine mögliche Identität ist heute noch Anlass für allerlei Spekulationen. Die Tatwaffe war in allen Fällen ein Messer. Der Täter musste aufgrund der Art und Weise der Verletzungen anatomische Kenntnisse besessen haben oder geübt im Umgang mit dem Messer gewesen sein.

Die Graphic Novel greift das Grundthema auf und katapultiert uns in jene Zeit zurück, in der die Frauen Mary Ann (Polly) Nichols, Annie Chapman und Elizabeth Stride in ärmlichen Verhältnissen lebten und, so heißt es, sich im Londoner East End ein paar Taler damit verdienten, ihre Körper zur Verfügung zu stellen. Ihre Notsituation wurde ihnen zum Verhängnis. Ein Unbekannter meuchelte sie nieder und verschwand anschließend spurlos.

Auf diese Morde werden die Ermittler George Godley und Frederick Abberline angesetzt. Während der Eine vor Disziplin und Geradlinigkeit strotzt, fehlt dem Anderen beides. Das mag womöglich daran liegen, dass Abberline selbst traumatische Kindheitserinnerungen hat und, der instabilen Persönlichkeit wegen, dem Wahnsinn des Rippers beinahe hilflos ausgeliefert ist. Deutlich wird Abberlines innere wie später auch äußerliche Zerrissenheit, als man des Rätsels Spur immer näher kommt. Ich habe unglaublich mitgefiebert - und wären die witzigen Dialoge zwischendrin nicht gewesen, wäre mein Herzschlag vermutlich nonstop Achterbahn gefahren.

Die (oft sehr düsteren) Bilder vermittelten perfekt die jeweilige Atmosphäre, die von Textpassagen begleitet wurde. Über den Dächern von Paris, in Englands verschmutzten Gassen: Alles wirkte stimmig und bot allerlei Details zum Ansehen und Genießen.

Besonders überrascht haben mich die Fußnoten, die sich auf einige Sprechblasen bezogen und ein paar nützliche Hinweise gaben. Zum Beispiel stand auf Seite 61 etwas von einer Weltausstellung, und der Fußnote konnte ich entnehmen, dass es sich um jene aus dem Jahr 1889 in Paris handelte, auf der die neuesten Errungenschaften auf dem Gebiet von Kunst und Industrie präsentiert wurden und die über 32 Millionen Besucher aus ganz Europa anzog. Man bekommt auf den insgesamt 112 Seiten, die in zwei Kapitel unterteilt sind, auch noch nebenbei Wissenswertes geliefert. Nicht nur in den Fußnoten übrigens. Ziemlich cool!

Auch das Nachwort mit ein paar Skizzenzeichnungen war interessant zu lesen, denn ich habe erfahren, warum der Künstler einige Figuren bewusst hässlich dargestellt hat und wie es ihm gelang, bestimmte historische Elemente zu integrieren.

Persönliches Fazit: Ein zeitloser, atmosphärischer Klassiker, großartig in Szene gesetzt, den ich jedem ans Herz legen möchte. Absolut jedem! Wehe ihr lest ihn nicht!

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Cover des Buches Jack the Ripper (ISBN: 9783868696943)Archers avatar

Rezension zu "Jack the Ripper" von François Debois

Here's to the devil
Archervor einem Jahr

1888, der Herbst des Grauens. Jack the Ripper tötet mindestens fünf Prostituierte, scheint aber trotz des ständig von den Ärmsten der Armen überlaufenen Whitechapel ein nicht fassbares Phantom. Inspector Frederick Abberline und Sergeant George Godley kommen immer zu spät. Doch dann stoßen sie auf eine erste Spur - kann es tatsächlich sein, dass Sir Gull, der Leibarzt der Königin, in die Sache verwickelt ist? 

1889, das Frühjahr des Grauens. Aus Paris erreicht Abberline ein Brief mit der Bitte um Hilfe. Auch in der französischen Hauptstadt wurden Leichen gefunden, und die Taten ähneln denen des Rippers verblüffend. Abberline reist nach Frankreich, während in London Godley bei einem Fall auf Hinweise stößt, die zu den Rippermorden in England und den Todesfällen in Frankreich in Verbindung stehen könnten. 

Ich bin ein großer Fan von Graphic Novels und besonders vom Splitter Verlag. Viele ihrer Bücher sind nicht nur genial gezeichnet - so auch dieses hier - sondern erzählen teilweise altbekannte Geschichten aus einem neuen Blickwinkel oder mit einem anderen Ansatz. Selbiges ist auch hier geschehen und hat mir auch zum Großteil gefallen. Allerdings hätte ich mir allgemein eine etwas stringentere Erzählform gewünscht; auch bin ich mit der Auflösung des Ganzen nicht wirklich glücklich. Nicht wegen des Täters, sondern der Art und Weise, wie er zum Täter wurde - ohne zu spoilern kann ich nicht ins Detail gehen. Trotzdem setzt auch dieses Buch die Splitter-Tradition von guten bis herausragenden Graphic Novels fort. 

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Cover des Buches Magda Ikklepotts. Band 3 (ISBN: 9783958391550)buchstabenverliebts avatar

Rezension zu "Magda Ikklepotts. Band 3" von François Debois

starker Anfang, schwaches Ende
buchstabenverliebtvor 2 Jahren

Ich liebe den Comic um Magda und ihre Zauberkräfte einfach total, die ersten beiden Bände haben es mir total angetan. Daher habe ich mich so auf den dritten und letzten Band gefreut!

Im Abschlussband waren die Zeichnungen wieder hervorragend, wie in die vorherigen auch. Die Zeichnungen strotzen nur so vor Energie und sehen wunderschön aus, auch/ebenso die Kampfszenen. Jedoch muss ich gestehen, dass der Comic leider sehr nachgelassen hat.
 War ich von den ersten beiden Teilen total gefesselt, so hatte ich das Gefühl, als wäre im dritten Teil die Luft raus und man wolle zu einem schnellen Abschluss kommen.

Der Comic hat richtig gut wieder angefangen und ich war neugierig, wohin das Ende mich bringen wird, doch war ich genau von diesem total enttäuscht. Vielleicht habe ich daher die Rezension immer vor mich her geschoben: ich wusste nie genau, wie ich sie schreiben soll.
So auch jetzt, aber ich versuche es einfach – ich hatte das Gefühl, teilweise total verwirrt der Handlung zu folgen, auch fiel Magda wieder in ihr altes, zickiges Teenager-Verhaltens-Muster zurück, welches ich in meiner ersten Rezension bereits angesprochen hatte. Leider muss ich auch sagen, dass das Ende für mich nicht zufriedenstellend war und es mir schier das Herz brach!
 Für mich hat es sich leider nicht richtig angefühlt, wobei es bestimmt für andere Leser stimmig sein könnte.

Die Reihe konnte mich mit einem einzigartigen Zeichenstil überzeugen. Sie hat sehr stark angefangen und konnte meine hohen Erwartungen halten, nur leider nicht ganz bis zum Schluss.
 Trotzdem kann ich sie jedem Comic Fan ans Herz legen, der Lust auf Hexen, Fantasy, Geheimnissen und düsteren Gestalten hat.

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