François Debois

 4.1 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Jack the Ripper, Ash und weiteren Büchern.

Alle Bücher von François Debois

François DeboisJack the Ripper
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Jack the Ripper
Jack the Ripper
 (5)
Erschienen am 01.12.2013
François DeboisAsh
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Ash
Ash
 (3)
Erschienen am 01.02.2015
François DeboisMagda Ikklepotts. Band 2
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Magda Ikklepotts. Band 2
Magda Ikklepotts. Band 2
 (1)
Erschienen am 01.04.2016
François DeboisMagda Ikklepotts. Band 1
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Magda Ikklepotts. Band 1
Magda Ikklepotts. Band 1
 (1)
Erschienen am 01.06.2015
François DeboisMagda Ikklepotts. Band 3
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Magda Ikklepotts. Band 3
Magda Ikklepotts. Band 3
 (0)
Erschienen am 01.03.2019

Neue Rezensionen zu François Debois

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Svenjas_BookChallengess avatar

Rezension zu "Jack the Ripper" von François Debois

Was für ein grandioser Comic!
Svenjas_BookChallengesvor 6 Monaten

Wie ihr merkt, wage ich mich immer weiter in die Welt der Comics und Graphic Novels vor. Auf der Leipziger Buchmesse habe ich wieder einen neuen Verlag für mich entdeckt - den Splitter Verlag. Mich als heimlichen Serienmörder-Fan (klingt tatsächlich gruseliger, als es ist) hat der Comic von Francois Debois und Jean-Charles Poupard direkt angesprochen, denn abgesehen von der wirklich hochwertigen Aufmachung und Gestaltung des Buches sind mir vor allem die fantastischen Zeichnungen direkt ins Auge gesprungen.

Die Zeichnungen sind einfach herrlich detailreich - es ist hier atemberaubend gut gelungen, das viktorianische London zur Zeit Jack the Rippers aufs Papier zu bringen. Das Elend, die Düsternis von Whitechapel, die teilweise sehr heruntergekommenen und verzweifelten Prostituierten - vor allem aber die ganze Atmosphäre, die Unwirtlichkeit des rauen Londons. Einfach sensationell! Man wird bereits auf den ersten Seiten von dieser dunklen Stimmung erfasst und verschluckt und kann einfach die Augen nicht abwenden von dieser grafisch unglaublich gut umgesetzten Geschichte.

Mir gefällt auch die Kolorierung wahnsinnig gut, denn sie lebt vor allem von dem Kontrast zwischen tristem, schmutzigem Grau und leuchtendem Blutrot - etwas, was die Grausamkeit und Rohheit der Geschichte noch unterstreicht. Was soll ich noch sagen: Der Comic-Strip ist einfach faszinierend und großartig gemacht. Ich liebe die Zeichnungen! Die übrigens perfekt mit der schockierenden Geschichte um Jack the Ripper harmonieren. Jemand, der sich wie ich schon etwas mehr mit der Figur des Jack the Ripper befasst hat, wird einige Dinge finden, die mit den historischen Ereignissen übereinstimmen. So etwa die Namen die Opfer, die grausame Vorgehensweise des Täters oder den Inspektor Frederick Abberline.

Abgesehen davon aber erzählen Debois und Poupard eine ganz neue Ripper-Geschichte (oder Theorie?). Und das gleichzeitig auf völlig neue Art und Weise. Denn im Vordergrund steht nicht etwa die erfolglose Jagd nach Jack the Ripper, sondern seine Identität. Die Autoren hören bei den tatsächlich geschehenen Morden in Whitechapel nicht auf, sondern spinnen die Geschichte weiter - bringen sie nach Frankreich und Amerika und entwickeln eine faszinierende und schockierende Idee davon, wer Jack the Ripper gewesen sein könnte. Ich will natürlich nicht zu viel verraten, denn den Überraschungsmoment, den ich beim Lesen hatte, sollt ihr unbedingt auch haben. Poupards und Debois' Lösung ist einfach eine derart unerwartete, spektakuläre und auf faszinierende Weise logische, dass man auch nach dem Zuklappen des Buches weiter darüber nachgrübelt. Und vor allem muss man sich am Ende die Frage stellen: Könnten wir nicht alle der Ripper sein? Unter bestimmten Voraussetzungen? Elektrisierend und gruselig - und einfach wahnsinnig gut gemacht.

Mein Fazit:
Mein erster Splitter Comic hat mich elektrisiert, mich großartig unterhalten und mich über die Seiten hinaus gefesselt. Die Zeichnungen sind atmosphärisch, detailreich und spektakulär. Die Geschichte geht völlig andere Wege als alle Ripper-Adaptionen, mit denen ich mich bisher beschäftigt habe. Poupards und Debois' Lösung ist so schockierend wie faszinierend - was soll ich sagen, von diesem Buch muss ich einfach schwärmen. Nicht nur Ripper-Fans kommen hier hundertprozentig auf ihre Kosten!

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Mone80s avatar

Rezension zu "Jack the Ripper" von François Debois

Genialer Comic für Erwachsene!
Mone80vor 4 Jahren

Inhalt:

Nach den grausamen Morden an Prostituierten im Stadtteil Whitechapel/London scheint Ruhe eingekehrt zu sein. Inspektor Frederick Abberline ist in Whitechapel unterwegs und macht Jagd auf die Zuhälter, die ihre Mädchen ohne Pause auf die Straße schicken, um Verdienstausfälle wettzumachen, die sie Jack the Ripper verdanken. Dabei hat der Inspektor seine ganz eigene Methode, die nicht auf Zuspruch von Scotland Yard stößt.
Als in Frankreich ähnliche Morde geschehen, reist er nach Paris um den Mörder zu schnappen. Sein Freund und Kollege George Godley muss sich in London mit einem nicht weniger bizarren Fall rumschlagen. In einem von innen abgeschlossenen Raum wird die aufgeschlitzte Leiche eines Arztes gefunden. Zwei Mörder, eine ähnliche Handschrift und der einziger Hinweis ist ein Manuskript in fremder Sprache verfasst. Der Schlüssel zur Auflösung und bald schon ist sich Abberline sicher, er ist Jack the Ripper!

Meine Meinung:

Als Jack the Ripper endlich bei mir einzog, konnte ich es nicht erwarten, dieses Comic zu lesen. Mir ist das Buch schon häufiger über den Weg gelaufen und es hatte eine unglaublich große Anziehungskraft gehabt.

Wie man schon am Cover sieht, ist es ein sehr düsteres Buch. Diese dunkle Stimmung setzt sich im Buch fort und passt perfekt. Die Zeichnungen sind genial und setzen die Story in Bildern um. Es wird nicht mit Details gespart und ja, ab und an sind sie ganz schön blutig. Für Zartbesaitete ist es definitiv das falsche Buch.

Die Geschichte um Jack the Ripper ist den meisten bekannt. Es gibt viele Mythen um ihn, denn der Serienmörder, der 1888 im Londoner Stadtteil Whitechapel sein Unwesen trieb, ist nie geschnappt worden. Er war der Polizei immer einen Schritt voraus. Es gab zwar einige Tatverdächtige, aber ebenso viele Sagen. Man weiß es einfach nicht.
"Jack the Ripper" von Francios Debois und Jean-Charles Poupard ist ebenso verwirrend. Es beginnt schon ganz untypisch, was sich aber zum Ende hin von selbst erklärt. Die Geschichte spielt mal in London, dann geht es nach Paris und irgendwie bekommt man sie nicht so richtig zu fassen. Ablenkung von außen ist ziemlich Fehl am Platz, denn einmal den Faden verloren, ist es fast schon ein Unding, diesen wieder aufzunehmen.

Aber es hat auch Spaß gemacht, dieser Verschwörungstheorie auf den Grund zu gehen. Denn, wenn man das Buch dann beendet hat, ist es ein absolut gelungenes Buch, welches keine Fragen mehr offen lässt. Der Autor Francios Debois behält die vielen losen Enden fest in der Hand und ihm gelingt es, ein Ganzes daraus zu machen.

Das besondere Highlight an dem Buch sind die Skizzenzeichnungen, die es als Anhang gibt. Ich finde es immer schön zu sehen, wie ein Comic seine Anfänge genommen hat.

Fazit:

Ein gelungener Comic, der nichts für schwache Nerven ist.


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