François Gantheret

 3.8 Sterne bei 16 Bewertungen

Alle Bücher von François Gantheret

Das Gedächtnis des Wassers

Das Gedächtnis des Wassers

 (13)
Erschienen am 01.06.2012
Die verborgene Ordnung der Dinge

Die verborgene Ordnung der Dinge

 (3)
Erschienen am 01.07.2010
Verlorene Körper

Verlorene Körper

 (0)
Erschienen am 01.06.2007

Neue Rezensionen zu François Gantheret

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natti_ Lesemauss avatar

Rezension zu "Das Gedächtnis des Wassers" von François Gantheret

Das Gedächtnis des Wassers
natti_ Lesemausvor 3 Jahren

Nicht mein bevorzugtes Genre, habe ich mal günstig auf dem Flohmarkt erstanden. Für mehr Geld im Laden hätte ich es vielleicht nicht gekauft. Schon nach einigen Seiten habe ich gemerkt, das dass Buch eher nicht mein Fall ist und habe es dann auch wieder beiseite gelegt, obwohl die Geshichte ansich vielleicht doch nicht so schlecht ist. Eben nur nichts für mich.
Es geht um Paul, dessen Jugendliebe vor 30 Jahren ermodet wurde.
Alle haben damals geschiegen. Nach 30 Jahren kehrt Paul zurück, er lernt Beatrice kennen, die jüngere Schwester seiner Jugendliebe, die erst nach dem Mord geboren wurde.
Der Mord wurde nie aufgeklärt, alle leiden darunter.
Der Schreibstil hat mich nicht gefesselt und die ersten Seiten auch nicht. genauso wenig wie das triste Cover. Für andere Leser vielleicht ein schöner Roman, für mich eher ein Flop.




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Barbara62s avatar

Rezension zu "Das Gedächtnis des Wassers" von François Gantheret

Eine Jugendliebe, ein Verbrechen und die Macht der Erinnerung
Barbara62vor 3 Jahren

Dreißig Jahre sind vergangen, seit Pauls Jugendliebe Claire in seinem Heimatdorf in den Savoyer Alpen ermordet wurde. Die Dorfbewohner haben damals den Mantel des Schweigens über das Verbrechen gelegt.

Nun kehrt Paul, inzwischen Psychoanalytiker in Paris, in sein Heimatdorf zurück, um den elterlichen Hof zu verkaufen. Durch Zufall erfährt er, dass das Chalet von Claires Eltern ebenfalls verkauft werden soll und kann nicht widerstehen. Dort begegnet er Claires jüngerer Schwester, der Konzertpianistin Béatrice, die erst nach dem Verbrechen geboren wurde. Alle leiden auf ihre Art unter dem nie aufgeklärten Mord.

Das Gedächtnis des Wassers ist kein Krimi, sondern ein sehr dicht und poetisch erzählter kleiner Roman, bei dem jedes Wort richtig gewählt ist. Sehr eindringlich erzählt der Psychoanalytiker Gantheret, der in Frankreich  mit dem Prix Ulysse ausgezeichnet wurde, von Liebe und Tod, Schweigen und Verdrängen und der Macht der Erinnerung vor dem Hintergrund der alles beherrschenden Alpenlandschaft.

Kommentare: 1
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AMarschalls avatar

Rezension zu "Das Gedächtnis des Wassers" von François Gantheret

Zauberer der einfachen Worte
AMarschallvor 5 Jahren

Gantharet erreicht das, wofür andere tausend Worte brauchen, mit nur einem Wort: Stimmung erzeugen. Nirgends findet sich in dem Buch ein überflüssiges Adjektiv, nirgends ein Blick, der nicht exakt an diese Stelle gehört. Niemand spricht unnötige Dinge aus. Überhaupt wird eher mit Blicken und Gesten gesprochen. Eine düstere Stimmung, irgendwo in den Bergen, ein ungeklärter Tod, Erinnerungen und Schmerz. Das Gedächtnis des Wassers ist ein MUSS für jeden Schreibenden und für jeden Lesenden, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Macht Worte haben können, wenn man sie mit Sinn und Verstand einsetzt. Klasse.

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