François Gantheret Das Gedächtnis des Wassers

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Inhaltsangabe zu „Das Gedächtnis des Wassers“ von François Gantheret

Tragische Liebesgeschichte Ein Dorf in den Savoyer Alpen. Dreißig Jahre nach dem gewaltsamen Tod seiner Jugendliebe Claire kehrt Paul in seinen Heimatort zurück. Überraschend trifft er auf die Konzertpianistin Béatrice, die Claire erstaunlich ähnlich sieht. Er spürt, dass nicht nur sein und ihr Leben, sondern das Schicksal des ganzen Dorfes von dem nicht aufgeklärten Tod Claires bestimmt wird. Ein bezwingender Roman über Liebe, Täuschung, die Macht der Verdrängung sowie die Macht der Erinnerung. Ausgezeichnet mit dem Prix littéraire Rosine Perrier.

Ein kleiner Roman um Liebe, Tod, Schweigen, Verdrängen und die Macht der Erinnerung vor der alles beherrschenden Alpenkulisse.

— Barbara62
Barbara62

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  • Das Gedächtnis des Wassers

    Das Gedächtnis des Wassers
    natti_ Lesemaus

    natti_ Lesemaus

    31. January 2016 um 18:08

    Nicht mein bevorzugtes Genre, habe ich mal günstig auf dem Flohmarkt erstanden. Für mehr Geld im Laden hätte ich es vielleicht nicht gekauft. Schon nach einigen Seiten habe ich gemerkt, das dass Buch eher nicht mein Fall ist und habe es dann auch wieder beiseite gelegt, obwohl die Geshichte ansich vielleicht doch nicht so schlecht ist. Eben nur nichts für mich. Es geht um Paul, dessen Jugendliebe vor 30 Jahren ermodet wurde. Alle haben damals geschiegen. Nach 30 Jahren kehrt Paul zurück, er lernt Beatrice kennen, die jüngere Schwester seiner Jugendliebe, die erst nach dem Mord geboren wurde. Der Mord wurde nie aufgeklärt, alle leiden darunter. Der Schreibstil hat mich nicht gefesselt und die ersten Seiten auch nicht. genauso wenig wie das triste Cover. Für andere Leser vielleicht ein schöner Roman, für mich eher ein Flop.

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  • Eine Jugendliebe, ein Verbrechen und die Macht der Erinnerung

    Das Gedächtnis des Wassers
    Barbara62

    Barbara62

    Dreißig Jahre sind vergangen, seit Pauls Jugendliebe Claire in seinem Heimatdorf in den Savoyer Alpen ermordet wurde. Die Dorfbewohner haben damals den Mantel des Schweigens über das Verbrechen gelegt. Nun kehrt Paul, inzwischen Psychoanalytiker in Paris, in sein Heimatdorf zurück, um den elterlichen Hof zu verkaufen. Durch Zufall erfährt er, dass das Chalet von Claires Eltern ebenfalls verkauft werden soll und kann nicht widerstehen. Dort begegnet er Claires jüngerer Schwester, der Konzertpianistin Béatrice, die erst nach dem Verbrechen geboren wurde. Alle leiden auf ihre Art unter dem nie aufgeklärten Mord. Das Gedächtnis des Wassers ist kein Krimi, sondern ein sehr dicht und poetisch erzählter kleiner Roman, bei dem jedes Wort richtig gewählt ist. Sehr eindringlich erzählt der Psychoanalytiker Gantheret, der in Frankreich  mit dem Prix Ulysse ausgezeichnet wurde, von Liebe und Tod, Schweigen und Verdrängen und der Macht der Erinnerung vor dem Hintergrund der alles beherrschenden Alpenlandschaft.

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    Girl56

    Girl56

    08. September 2015 um 13:53
  • Zauberer der einfachen Worte

    Das Gedächtnis des Wassers
    AMarschall

    AMarschall

    02. December 2013 um 10:35

    Gantharet erreicht das, wofür andere tausend Worte brauchen, mit nur einem Wort: Stimmung erzeugen. Nirgends findet sich in dem Buch ein überflüssiges Adjektiv, nirgends ein Blick, der nicht exakt an diese Stelle gehört. Niemand spricht unnötige Dinge aus. Überhaupt wird eher mit Blicken und Gesten gesprochen. Eine düstere Stimmung, irgendwo in den Bergen, ein ungeklärter Tod, Erinnerungen und Schmerz. Das Gedächtnis des Wassers ist ein MUSS für jeden Schreibenden und für jeden Lesenden, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Macht Worte haben können, wenn man sie mit Sinn und Verstand einsetzt. Klasse.

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  • Rezension zu "Das Gedächtnis des Wassers" von François Gantheret

    Das Gedächtnis des Wassers
    SurahiBeluga

    SurahiBeluga

    30. November 2009 um 12:29

    Francois Gantheret ist ein in Paris lebender Psychoanalytiker - und zugleich ein exzellenter Autor von großartigen, feingezeichneten literarischen Kriminalromanen. In "Das Gedächtnis des Wassers" kehrt der in Paris lebende Paul zurück in das in den Savoyer Alpen gelegene Dorf seiner Jugend. Die ursprünglich geschäftliche Reise wird zu einer Rückkehr in die eigene Vergangenheit, als Paul auf Béatrice trifft, die Schwester seiner Jugendliebe Claire, die vor zwanzig Jahren auf nie geklärte Weise ums Leben kam. Paul beginnt zu ahnen, daß das Geheimnis um Claires Tod das Leben des abgelegenen Bergdorfes und seiner wenigen Bewohner bis heute bestimmt - und die Ähnlichkeit zweischen Béatrice und Claire beschäftigt ihn zunehmend... Dieser Roman ist völlig unspektakulär in der Handlung, aber überwältigend in den psychologischen Profilen, die Gantheret von den handelnden Personen, aber auch von der franzöischen Landschaft zeichnet. Ein stilles Buch, einerseits, andererseits aber so beeindruckend, daß sich dem Leser die Atmosphäre dieser provinziellen Region und ihrer Natur zutiefst einprägen. Dieses Buch ist ein Solitär, man muß es nicht lesen, aber wer es gelesen hat, wird es nicht vergessen.

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