François Lelord Das Geheimnis der Cellistin

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis der Cellistin“ von François Lelord

Der Erfinder von Hector beweist einmal mehr sein untrügliches Gespür für das, was die Menschen im Innersten bewegt. Er öffnet die Tür seiner Praxis und schildert zehn merkwürdige Fälle aus seinem Alltag als Psychiater. Spannend wie die Fälle von Oliver Sacks, poetisch wie die Geschichten von Hector. Lelord fühlt sich in seine Patienten ein und erklärt dem Leser die Geheimnisse der menschlichen Psyche.

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  • Anschaulicher und lehrreicher Streifzug durch die Psychiatrie

    Das Geheimnis der Cellistin
    Zachanassian

    Zachanassian

    18. April 2014 um 13:30

    Lelord widmet sich neun häufigen Krankheitsbildern aus der Psychiatrie, indem er Krankengeschichten erzählt aus seiner Zeit als praktizierender Psychiater vor etwa 20 Jahren. Er beschreibt anschaulich und einfühlsam die Leiden seiner Patienten und die Wege der meist erfolgreichen Behandlung. Einen Schwerpunkt bilden Verfahren der kognitiven Verhaltenstherapie, die leicht verständlich erklärt und in ihren einzelnen Etappen geschildert werden, bis die Patienten wieder "Alltagstauglichkeit" erreicht haben. Zum Abschluss jedes Kapitels vergleicht der Autor die von ihm durchgeführte Therapie mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft. "Das Geheimnis der Cellistin" besteht in einer phobischen Störung, einer unrealistischen Angst in erster Linie vor Menschenansammlungen. Danach behandelt Lelord zwei Facetten depressiver Erkrankungen, einen Patienten mit manisch-depressiver oder bipolarer Störung und den Fall eines Geschäftsmannes mit Depressionen, der auch als "Burn-out" firmieren könnte. Besonders ergreifend ist die Geschichte von Luc, einem autistischen Kind, die nicht nur dessen Schicksal, sondern auch die Qualen der Eltern eindrucksvoll vor Augen führt.  Es folgen noch Fallbeispiele einer jungen Frau, die an einer Mischung aus Angst- und Zwangsstörung erkrankt ist, eines schizophrenen Jugendlichen, einer magersüchtigen Sekretärin, eines unter Panikattacken leidenden Jungunternehmers und eines gestressten Managers. An Hand dieser Fälle vermittelt Lelord nicht nur Einsichten in die Psychiatrie, sondern auch alltagspsychologisches Know-how. Zum Beispiel erörtert er, wie man sich gegen tyrannische Mitmenschen wehrt und wie konstruktive Kritik geübt werden sollte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, einzig manche Diskussion über alternative Therapiemöglichkeiten war mir zu langatmig.

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  • Leserunde zu "Der glücklose Therapeut" von Noam Shpancer

    Der glücklose Therapeut
    Daniliesing

    Daniliesing

    Nach Noam Shpancers großartigem Erfolg "Der gute Psychologe" erscheint nun sein neuer Roman "Der glücklose Therapeut" im Knaus Verlag. Hat uns der Autor in seinem letzten Buch in die Welt der Psychotherapie entführt, bringt es uns auch jetzt wieder dem Thema näher. Mit seinem unterhaltsamen und kurzweiligen Schreibstil gibt er uns einen wunderbaren Einblick in die Arbeit und die Psyche eines Psychologen. Mehr zum Inhalt: Zu David Winter kommen Menschen, die in ihrem Leben in eine Sackgasse geraten sind. Sie erhoffen sich von dem Therapeuten, dass er ihnen den Weg zurück in die Normalität bahnt. Doch dann übernimmt er den Fall eines schwer depressiven Versicherungsangestellten und ist zum ersten Mal in seinem Berufsleben überfordert. Als auch seine Familie ihm immer mehr entgleitet, ringt er verzweifelt um Kontrolle - und begeht eine therapeutische Todsünde. --> Leseprobe Seid ihr neugierig geworden auf die Geschichte rund um David Winter, seinen Job und die Inneneinsichten auf einen Psychologen? Dann habt ihr hier die Möglichkeit Testleser zu werden und selbst herauszufinden, ob sich Therapeuten eigentlich manchmal auch irren können! Zusammen mit dem Knaus Verlag suchen wir 30 Testleser für "Der glücklose Therapeut" - davon sind 10 Exemplare exklusiv für Blogger gedacht. Bitte postet in eurer Bewerbung auch den Link zu eurem Blog, wenn ihr einen habt. Für die Chance auf ein Buch* müsst ihr nun nur noch die folgende Frage bis zum 22. September 2013 beantworten: Welche Qualitäten muss für euch ein guter Psychologe auf jeden Fall besitzen? * Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Abschnitten der Leserunde sowie das Verfassen einer abschließenden Rezension selbstverständlich dazu.

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  • Sehr unterhaltsam und informativ!

    Das Geheimnis der Cellistin
    literat

    literat

    24. May 2013 um 14:21

    Für einen Fachmann, für einen Psychiater oder Psychologen ist das Buch ganz sicher nicht als Fachlitereatur geeignet. Aber für einen an psychischen Erkrankungen interessierten Laien Ideal als Einstieg in die Fachtermini. Hat Spaß gemacht das Buch zu lesen, die Sprache ist leicht verständlich.

  • Rezension zu "Das Geheimnis der Cellistin" von François Lelord

    Das Geheimnis der Cellistin
    Ailis

    Ailis

    19. April 2011 um 12:39

    Ich habe noch keinen der zahlreichen Romane von François Lelord gelesen und bleibe, was seine Prosa anbelangt, auch weiterhin uneingeweiht, denn "Das Geheimnis der Cellistin" ist vielmehr ein Sachbuch mit autobiographischer Prägung. Lange bevor Lelord der allseits bekannte Autor der Hector-Romane wurde, war er Psychiater - ein Beruf, dem er bis heute nachgeht. In "Das Geheimnis der Cellisitin" gewährt er uns einen Einblick in seine Arbeit als Psychiater. Er schrieb dieses Buch bereits vor etwa 20 Jahren und hat daher jedem der neun Kapitel für die aktuelle Neuauflage einen kleinen Abriss zugesellt, der der Entwicklung seines Zweiges in diesen 20 Jahren Sorge trägt. Er beschäftigt sich in seinem Buch mit folgenden neun Themen: Agoraphobie, bipolare Störung, Depression, Autismus, Zwangsstörungen, Schizophrenie, Bulimie, Panikattacken und Stress. Er stellt das Krankheitsbild an einem jeweils realen Fall aus seiner Praxis vor, erklärt Symptome, den Weg zur Diagnose, Gründe für die Erkrankung und schließlich die unterschiedlichen Therapien und Behandlungsmöglichkeiten, die den Therapeuten und Ärzten gegeben sind. Dabei gelingt es ihm, durchaus Fachtermini zu benutzen, aber ohne den Laien zu verschrecken. Seine Texte sind leicht verständlich und wirken dabei dennoch fundiert. Es ist klar, dass diese kurzen Kapitel nur einen kleinen Einblick in die Materie bieten können, doch für den Leser, der sich danach gerne weitergehend informieren möchte, bietet Lelord ausführliche Quellenangaben und Querverweise. Ein prima Buch für Menschen, die sich bisher noch kaum mit diesen Themen beschäftigt haben. Für Leser, die allerdings schon eine breite Basis an fundiertem Vorwissen haben, dürfte Lelords Buch kaum neue Informationen bereithalten. Da ich selbst jedoch zur Gruppe der bisher uninformierten Leser zähle, war "Das Geheimnis der Cellistin" für mich ein wahrer Gewinn!

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