François Lelord Hector und das Wunder der Freundschaft

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Inhaltsangabe zu „Hector und das Wunder der Freundschaft“ von François Lelord

Für alle, die ihn noch nicht kennen: Hector ist ein ziemlich guter Psychiater in Paris. Er erlebt es ständig, dass Menschen in seiner Praxis landen, weil sie keine richtig guten Freunde mehr haben. Was ist bloß aus der Freundschaft geworden in unserer Gesellschaft, fragt Hector sich gerade, als er erfährt, dass sein allerbester Freund aus Kindertagen unvorstellbar viel Geld gestohlen haben soll. Und weil Hector nicht nur ein ziemlich guter Psychiater ist, sondern auch ein erstklassiger Freund, steckt er schon kurz darauf mittendrin in einem großen Abenteuer à la James Bond. Das führt ihn nicht nur durch zahlreiche Länder Südostasiens, sondern auch zu der Frage, was Freundschaft ihm eigentlich bedeutet - und warum sie für alle Menschen so überaus wichtig ist.

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    Hector und das Wunder der Freundschaft
    cachingguys

    cachingguys

    03. July 2013 um 22:04

    Der Psychiater Hector bekommt Besuch einer Polizistin, die in darüber in Kenntnis setzt, dass einer seiner besten Freunde, Édouard, sehr viel Geld gestohlen haben soll. Édouard ist in Asien untergetaucht und es stellt sich heraus, dass nicht die Polizei ihn sucht, sondern die Bestohlenen. Mit Unterstützung von einer Freundin, einem ehemaligen Freund (Ist er noch ein Freund? Und wenn  ja, warum?) sowie einer Patientin macht Hector sich auf den Weg, Édouard zuerst aufzuspüren. Neben der, aus der Rahmengeschichte resultierende Spannung, treibt einen auch der Wunsch, man möge nun endlich genauer wissen, was Freundschaft ist, zum Weiterlesen. Hinzu kommen sehr verschiedene Protagonisten und Antagonisten, die jeder für sich sehr interessant sind und von denen man dank Lelords ausgezeichneten Beschreibungen ein genaues Bild bekommt. Ein Genuss! Auch die Philosophen Aristoteles und Thomas von Aquin kommen zu Wort und dem Autor gelingt es, ihre Positionen verständlich zu erläutern. Der Autor verfügt über ein unglaubliches Talent, Philosophie, Spannung und Freundschaft miteinander zu verweben. Ein wunderschönes und facettenreiches Buch also. 

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  • Rezension zu "Hector und das Wunder der Freundschaft" von François Lelord

    Hector und das Wunder der Freundschaft
    maryrichards

    maryrichards

    05. October 2010 um 22:02

    Schön, ein neues Buch von François Lelord um seine schon sehr bekannte und beliebte Figur Hector. Da ich nur das Hörbuch zu dem Buch habe bezieht sich meine Rezension auf dieses, welches eine leicht gekürzte Fassung des Buches ist. Das neue Band heißt Hector und das Wunder der Freundschaft. Es ist das sechste Buch von Lelord um die Hauptfigur Hector , von denen alle bisherigen Bände sehr großen Erfolg hatten. Wie schon im Titel zu erkennen, geht es dieses mal um die Freundschaft. Ich hoffte sehr auf ein wiedersehen mit dem Sohn des wohlbekannte Glücksexperte Petit Hector und natürlich seiner liebenswerten Frau Clara und wurde nicht enttäuscht. In diesem Teil ist der Haupthandlungsstrang der, das Hector, ein Psychiater und mit seiner Familie in Frankreich lebend, einen sehr engen Freund Édouard hat, der im Verdacht steht eine große Geldsumme entwendet zu haben. Wird sich alles aufklären und was ist dran an den Beschuldigungen? Natürlich wartet auf Hector wieder ein Abenteuer und im Buch kommen wieder viele Fragen auf, die zum nachdenken anregen und auf die es auch in diesem Band wieder schöne und sinnreiche Antworten gibt. Eine von Hectors vielen Notizen zur Freundschaft war folgende, die ich besonders schön fand: Einen wahren Freund betrübt dein Unglück so, wie ihn dein Glück erfreut (Unter anderem CD 1, Kapitel 14). Das Hören dieses Hörbuch hat mir viel Freude gemacht, auch wenn ich gemerkt habe, dass es mir viel schwerer fällt eine Rezension für eine Cd zu schreiben als für ein Hörbuch, da man bei einem Buch doch intensiver in die Geschichte eintaucht. Auf jeden Fall ist der Schreibstil dieses Buches wieder sehr schön und auch die Formulierungen sind sehr ausgereift. Allerdings fand ich, dass sich dieses Buch stark von seinem Vorgänger abhebt. War dies noch sehr kindgerecht, so ist dies schon eher ein Krimi wenn es zum Beispiel um Leutnant Ardanarinja geht und auch Themen wie Kinderprostitution kommen ins Blickfeld. Wie gewohnt war das gehörte von Lelord kurzweilig und schön. Eventuell ist dieses Buch nicht jedermanns Sache und die Bücher des Schriftstellers für den ein oder anderen Leser langweilig, aber ich bin wieder Begeistert und die Musikeinspielungen zu Ende der Kapitel waren eine schöne Abwechslung. Ein schönes Werk, dass ich weiterempfehlen kann.

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  • Rezension zu "Hector und das Wunder der Freundschaft" von François Lelord

    Hector und das Wunder der Freundschaft
    kathwie

    kathwie

    20. September 2010 um 19:23

    In "Hector und das Wunder der Freundschaft" von Fracois Lelord begibt Hector sich mal wieder auf Reisen um seinen alten Freund Eduard zu finden und das Wunder der Freundschaft zu entschlüsseln. Eines Tages erscheint in Hectors Praxis eine Dame vom FBI um ihn über seinen alten Freund Eduard auszufragen, der angeblich eine große Summe Geld einer gewissen Bank entwendet haben soll. Nun ist Eduard aber verschwunden und Hector begibt sich auf eine Reise um ihn zu finden und die Wahrheit zu erfahren. Seine Reise führt ihn in den östlichen Teil der Welt und er begegnet vielen alten Bekannten und neuen Erkenntnissen über die Freundschaft. Dies ist mein drittes Buch der Hector Reihe. Herr Lelord bleibt seinem Schreibstil wie immer treu Aber leider ist die Geschichte einfach nichts neues. Manchen mag das gefallen aber ich finde es mittlerweile langweilig. Hector begibt sich MAL WIEDER auf Reisen und philosophiert MAL WIEDER vor sich hin. Für mich fehlt der Spannungsbogen und die Geschichte was meiner Ansicht nach sehr vorhersehbar. Nett aber nichts neues...

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  • Rezension zu "Hector und das Wunder der Freundschaft" von François Lelord

    Hector und das Wunder der Freundschaft
    Sumpflicht

    Sumpflicht

    19. September 2010 um 15:18

    Hector ist auf der Suche nach der Freundschaft und wie weit man für eine Freundschaft geht. Was Freundschaft überhaupt bedeutet und ob man Freundschaften in verschiedene Kategorien stecken kann? All diesen Fragen geht Hector nach und erlebt ein Abenteuer wo Freundschaften auf die Probe gestellt, neu entdeckt oder für doch verloren gehalten werden. „Ein Freund ist jemand der sich sorgen um dich macht.“ Hector bekommt unerwarteten Besuche in seiner Praxis. (Hector ist Psychiater und Betreut dort auch eine menge Patienten die Probleme mit der Freundschaft haben). Diesmal ist es aber keine Patientin sondern eine Polizistin von Interpol die auf der suche nach Édouard, seinem besten Freund, ist. Dieser soll einer Bank mehrere Millionen gestohlen haben. Doch Hector hat schon lange nichts mehr von Édouard gehört, und dies lässt er die hübsche Polizistin auch Glauben. Der Besuch und die Tatsache das vor ein paar Tagen ein Brief von Édouard bei ihm Auftauchte der ihn Erschrecken ließt, lässt ihn fragen wie viel Wahrheit doch an dieser Geschichte dran ist und wie weit man für eine Freundschaft geht? Und um diese Antwort zu finden stürzt er sich in ein Abenteuer das am ende ein Gewaltiges Ausmaß annimmt ,womit Hector nicht gerechnet hatte. Für mich ein sehr gelungenes Buch, was mich angeregt hat über Freundschaft und die Wichtigkeit einer „gesunden“ Freundschaft nachzudenken. Man entwickelt einen andere Sichtweise auf die Freundschaften und sieht sie nicht mehr als Selbstverständlich an. Manchmal gab es aber Episoden im Buch die sehr Langatmig waren und wo ich das Buch weglegen musste weil ich einfach keine Inspiration hatte weiter zu lesen. Am ende kam aber dann wieder schwung auf und man konnte es kaum mehr weglegen. Leider hat dieser „schwung“ im Mittelteil des Buches mir gefehlt. Außerdem sind mir viele Rechtschreibfehler aufgefallen. Normal achte ich darauf überhaupt nicht, aber in diesem Buch kamen sie mir Regelrecht entgegengesprungen. Trotz alledem finde ich das Buch gut gelungen, besonders die Philosophischen Gedanken über die Freundschaft haben es mir angetan. Die Kapitel sind immer recht klein gehalten, das längste war so um die sieben Seiten. Die Schrift ist aber recht klein, daran musste ich mich erst mal gewöhnen, vor allem wenn man davor ein Buch mit großer Schrift gelesen hatte. Ich denke das, das ein oder andere Erlebnis von Hector noch in meinem Bücherregal landen wird. Mich würde interessieren was er über das Thema Liebe zu sagen hat.

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  • Rezension zu "Hector und das Wunder der Freundschaft" von François Lelord

    Hector und das Wunder der Freundschaft
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. September 2010 um 16:48

    Als eines Tages Leutnant Ardanarinja, die ebenso verführerisch wie gefährlrich ist, in der Praxis von Hector auftaucht, beginnt er seine Überlegungen über die Freundschaft zu vertiefen. Ardanarinja ist auf der Suche nach einem guten Freund von Hector, der durch seinen Job bei einer Bank, eine riesen Summe Geld "geklaut" hat. Auf der Suche nach diesem Freund begegnet Hector einer Reihe weiterer Freunde und versucht auch hier den Grad seiner Freundschaft zu ihnen zu ergründen. Hector sucht also nicht nur einen Freund sondern auch den Sinn und Dimensionen von Freundschaften. Zu spät bemerkt er dabei, dass er sich in große Gefahr gebracht hat. :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: "Hector und das Wunder der Freundschaft" ist eine interessante Lektüre, die mich dazu angeregt hat meinen eigenen Freundschaften zu reflektieren und ihnen auch genauer auf den Zahn zu fühlen. Dabei bin ich auf dieselben Probleme bzw. Fragen wie Hector gestoßen: Wann kann ich noch von einer tugendhaften Freundschaft sprechen? Und wann grenzt es eher an eine zweckmäßige Freundschaft? Was ist man selbst bereit zu tun, um einem Freund zu helfen? Im Laufe des Buches hat auf all diese Probleme bzw. Fragen eine Lösung gefunden. Ich selbst werde wahrscheinlich noch mehr Erfahrungen sammeln müssen, um sie beantworten zu können. Dieses Buch ist zwar keine Anleitung dafür, um die perfekten Freundschaften zu finden oder gar zu schließen, aber es hilft dabei eine seine Freunde nicht als etwas Selbstverständliches zu sehen. Wie in allen seinen Büchern greift Francois Lelord auch hier auf philosophisches Wissen zurück, welches nicht jedem Leser bekannt oder zugänglich ist. Deshalb ist es sehr gut, dass er in seinen Büchern immer wieder Wissen vermittell ,z.B. in dem er zuerst die drei Dimensionen der Freundschaft von Aristoteles erklärt, bevor er Hector philosophieren lässt. Alles in allem ist dieses Werk auch sehr gelungen und empfehelenswert. Allerdings ist es kein Buch, welches man mal ebenso weglesen kann.

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