François Lelord Hector und die Suche nach dem Paradies

(9)

Lovelybooks Bewertung

  • 8 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 2 Leser
  • 5 Rezensionen
(4)
(4)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Hector und die Suche nach dem Paradies“ von François Lelord

Hector ist 25 und zum ersten Mal richtig verliebt. In Clotilde, eine Kollegin aus dem Krankenhaus, schön wie ein Botticelli-Engel, aber leider auch genauso unnahbar. Als mehrere Patienten der Klinik nach dem Genuss eines Tees apokalyptische Wahnvorstellungen haben, fliegt Hector ihr in Richtung Himalaja. Der Auftrag: zu verhindern, dass die falschen Leute hinter das Geheimnis des Tees kommen. In Katmandu liefern Buddhismus und Hinduismus Hector jede Menge interessante Antworten auf die Frage nach dem Paradies. Und ist diese Reise auch seine Chance, Clotilde doch noch näher zu kommen?

Ein gutes Buch, welches über den Sinn des Lebens handelt!

— MissBunnyBooks

Wieder ein Lelord, der mich überzeugt hat! Ein tolles Buch.

— Glautia

Schöne Geschichte, wie Urlaub in Himalaja Bergen mit spirituellem Kulturprogramm. Lustige Figuren, gute Prise Humor und Gesellschaftkritik.

— Wedma

Leichte Lektüre über die großen Fragen des Lebens. Sehr gelungen!

— thebooklettes

Stöbern in Romane

Leere Herzen

Juli Zeh hat mich enttäuscht. Furchtbarer Schreibstil, obwohl ich das bei Frau Zeh sonst immer genossen habe.

Golondrina

Die Tiefe

Einige Perlen von Geschichten <3

ClaraOswald

All die Jahre

All die Jahre - irisch-amerikanische Familiengeschichte

sternenstaubhh

Lied der Weite

Das ruhige Lied der amerikanischen Weite

sternenstaubhh

Olga

Großartige, berührende, überraschende und stilistisch ausgereifte Lebensgeschichte einer emanzipierten Frau.

krimielse

Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie

Meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Ein Buch voller Liebe!!! Liebe zur Musik, Liebe zu einer Frau, Liebe zu einer Gemeinschaft!!!

Jeco01

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Hector und die Suche nach dem Paradies !

    Hector und die Suche nach dem Paradies

    MissBunnyBooks

    30. September 2016 um 11:29

    In seinem neuen, dem siebten Band geht Francois Lelord in der Lebensgeschichte Hectors weit zurück bis in sein 25. Lebensjahr. Wir schreiben das Jahr 1978 und Hector arbeitet als Assistenzarzt in einem Krankenhaus. Er ist noch jung, auf der Suche, und schwere Lebens- und Sinnfragen beschäftigen ihn. Besonders als ein kleiner Patient, der ihm anvertraut war, stirbt, quält er sich mit der Frage so vieler Menschen und Philosophen: wie kann Gott, wenn es ihn gibt, so etwas Grausames zulassen?Zum ersten mal ist Hector verliebt, in die wundervolle Clotilde. Eine Kollegin aus dem Krankenhaus. Mit ihr, einer überzeugten und der Mystik zugeneigten Christin, die mit einem Leben als Nonne liebäugelt, kann Hector über all diese Fragen gut reden.Er reist mit ihr in den Himalaya, um den dorthin geflüchteten Dr. Chin zu suchen. Hier begegnet er den verschiedensten Menschen, die sich auf die ein oder andere Weise zu dem ein oder anderen Gott hingezogen fühlen. In intensiven Gesprächen mit Mitreisenden und durch genaue Beobachtungen erfährt Hector viel über die verschiedenen Religionen der Welt, über den Glauben und über die Liebe. Die Sprache ist gehoben, aber der Satzbau ist ganz einfach, sodass man es schnell durchlesen kann und ziemlich alles versteht !Das Buch hat sich bis zur hälfte erst sehr gezogen, dass man sich zwingen musste zu lesen. Aber in der zweiten Hälfte hatte die Geschichte ihren roten Pfaden gefunden und wurde immer spannender. Man sollte sich vor der ersten Hälfte nicht abschrecken lassen, denn es lohnt sich !

    Mehr
  • Hector hat sich in der Folge 7 selbst übertroffen.

    Hector und die Suche nach dem Paradies

    Wedma

    09. August 2016 um 11:54

    Klappentext: „Hector ist 25 und zum ersten Mal richtig verliebt. In Clotilde, eine Kollegin aus dem Krankenhaus, schön wie ein Botticelli-Engel, aber leider auch genauso unnahbar. Als mehrere Patienten der Klinik nach dem Genuss eines Tees apokalyptische Wahnvorstellungen haben, fliegt Hector ihr in Richtung Himalaja. Der Auftrag: zu verhindern, dass die falschen Leute hinter das Geheimnis des Tees kommen. In Katmandu liefern Buddhismus und Hinduismus Hector jede Menge interessante Antworten auf die Frage nach dem Paradies. Und ist diese Reise auch seine Chance, Clotilde doch noch näher zu kommen?“ Der KT spiegelt den Inhalt treffend wieder. Der Roman ist eine Reise im doppelten Sinn: Physisch reist Hector in die Berge.  In der Hinsicht hat die „Hectors Suche nach dem Paradies“ etwas von einem Reisführer: Die Eindrücke von Katmandu, die Begehungen der Stupas, die Beschreibungen der Umgebung, die Wanderungen in den hohen Bergen zu den gut versteckten Klöstern, bildhafte Naturbeschreibungen, all das führ dazu, dass man sich wie im Urlaub fühlt. Spirituell reist Hector auch, denn dazu gibt es ein reichhaltiges Kulturprogramm in Form von philosophisch angehauchten Diskussionen unter Freunden. Buddhismus, Hinduismus und Christentum werden unter die Lupe genommen und die Kernpunkte verglichen. Dazu sind diese schon stark verknappt und vereinfacht, aber gut auf den Punkt gebracht und sehr unterhaltsam dem Leser dargeboten. Diskutiert wurde auch über Gott (und seine Existenz) und die Welt, über Leben und Tod, u.a. wurde Unterschied zwischen Erleuchtung und Nirwana erklärt, alles sehr zugänglich, sodass man keine Verständigungsprobleme haben dürfte. Als Handlung gibt es eine spannende Verfolgungsjagd, gefährliche und weniger gefährliche Bösewichte, schöne junge Frauen, die sich Hector an den Hals werfen, jede Menge von feinem Humor und eine Prise Mystik. Mir hat Spaß gemacht, sowohl den Diskussionen zu folgen, als auch bei der Verfolgungsjagt dabei zu sein. (Fast) alle wollen den sagenhaften Tee sein eigen nennen, der angeblich einen in Ekstase versetzen kann. Alle Figuren sind prima gelungen und kommen sehr lebendig rüber. Selbst die Nebenfiguren haben nicht nur ihre eigenen Konturen bekommen, sie haben mich oft überrascht und hier und dort zum Schmunzeln gebracht. Die Pharma-Konzerne kommen da wohl kaum als Sympathieträger daher. Sie stellen zusammen mit den Vertretern der chinesischen und amerikanischen Regierungen die Bösewichte dar. Die amerikanischen Agenten avancieren erst zu Bösewichten, ihr typisches Gehabe, die Welt gehöre ihnen, ist prima, nur in einer Szene perfekt eingefangen worden, dann bekommen sie etwas von Witzfiguren. Köstlich. Die Gesellschaftskritik bei der Darstellung weiterer Figuren wie die humorvoll-ironische Kritik der weltpolitischen Verhältnisse vertiefen und bereichern die Geschichte. Diese sollte man sich nicht entgehen lassen. Ich fand es schön, Hector mit seinen 25-Jähren zu begegnen, denn in den früheren Folgen ist er mindestens zehn Jahre älter und hat altersbedingt schon ganz andere Sorgen. In diesem Band ist er ein ganz junger Arzt, der seine Internatur absolvieren muss und sich für die Psychiatrie noch nicht entschieden hat. Ich mag auch diesen Erzählstil: Schlicht und ergreifend, wie ich den in den ersteren Folgen der Reihe vor paar Jahren kennengelernt und meinen Spaß daran gefunden habe. Frei nach dem Motto: Geniale Dinge sind einfach. Ich muss auch sagen, dass es sich erst hingezogen hat, bis sich der rote Faden der Geschichte erkenntlich zeigte, dann aber wurde sie spannend und je weiter ich las, desto besser gefiel mir „Hectors Suche nach dem Paradies“. In der zweiten Hälfte konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Auf der spirituellen Reise mangelt es Hector an Frauen und  Sex keineswegs. Dabei sind bestimmte Botschaften zwischen den Zeilen gut erkennbar, in etwa: eine starke Frau kann viel, mit einem passenden Mann kann sie schier Unmögliches erreichen. Fazit: Tolle Unterhaltung, die nicht nur amüsiert, sondern auch zum Nachdenken anregt und der Welt Spiegel vors Gesicht hält. Hector hat sich selbst in der Folge 7 übertroffen. 5 von 5 möglichen Sternen.

    Mehr
    • 5
  • Ein würdiger Nachfolger der Hector- Reihe

    Hector und die Suche nach dem Paradies

    thebooklettes

    26. May 2016 um 09:37

    Wir begleiten den Arzt Hector schon eine ganze Weile auf seiner Reise durchs Leben und seine großen Fragen. Diesmal begibt er sich auf die Suche nach dem Überirdischen, und versucht herauszufinden, wie es sein kann, dass Gott Schicksalsschläge und etwas wie den Tod zulässt.Nachdem mehrere Patienten zu halluzinieren scheinen, und über religiöse Themen im Wahn reden, begibt er sich mit seinem heimlichen Schwarm auf eine Reise nach Tibet, um dem Ursprung, einem Tee, auf die Spur zu kommen und zu verhindern, dass die falschen Leute ihn in die Finger bekommen. Was nach einer wild konstruierten Geschichte klingt, liest sich gewohnt leicht. Es gelingt das schwere Thema Glauben so einzubetten, dass man zu keiner Zeit das Gefühl hat, in tiefen philosophischen Abschnitten zu versinken. Der Zugang gelingt natürlich dennoch leichter, wenn sich der Leser ansatzweise mit dem Thema Glauben auseinandersetzen möchte, oder bereits getan hat. Dennoch stehen die Glaubensfragen nicht zu sehr im Fokus, so dass das Abenteuer und die Suche nach der Erklärung des Paradieses unterhaltsam verpackt sind. On Top gibt es interessante Einblicke in den Hinduismus und Buddhismus. 

    Mehr
  • Hector auf der Suche nach dem Glauben (und natürlich der Liebe)

    Hector und die Suche nach dem Paradies

    Lilli33

    25. April 2016 um 12:08

    Gebundene Ausgabe: 256 Seiten Verlag: Piper (1. April 2016) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3492056274 Preis: 18,00 € auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich Hector auf der Suche nach dem Glauben (und natürlich der Liebe) Dieser Roman spielt vor den anderen Hector-Romanen, nämlich 1978 – es ist also quasi ein Prequel. Wir lernen den jungen Hector kennen, gerade mal 25 Jahre alt und am Anfang seiner ärztlichen Laufbahn. In der Psychiatrischen Abteilung des Krankenhauses haben mehrere Patienten apokalyptische Visionen. Ursache dafür ist ein Tee, den sie versehentlich von dem chinesischen Arzt Dr. Chin bekommen haben. Plötzlich sind mehrere Parteien hinter diesem Tee her, unter anderem Hectors Kollege Armand, der ihn seinem Lieblingspharmakonzern überlassen will. Hector reist mit seiner hübschen Kollegin Clotilde, in die er heimlich verliebt ist, in den Himalaya, um den dorthin geflüchteten Dr. Chin zu suchen. Hier begegnet er den verschiedensten Menschen, die sich auf die ein oder andere Weise zu dem ein oder anderen Gott hingezogen fühlen. In intensiven Gesprächen mit Mitreisenden und durch genaue Beobachtungen erfährt Hector viel über die verschiedenen Religionen der Welt, über den Glauben und über die Liebe. Die Quintessenzen notiert er dabei in seinem Notizbuch. Besonders der Buddhismus spielt hier eine große Rolle, aber auch die anderen Religionen werden unter die Lupe genommen und verglichen. Für Leser, die sich mit diesem Thema noch nicht auseinandergesetzt haben, kann dieser Roman ein guter Einstieg sein. Mir macht es immer wieder Spaß, ein Buch von François Lelord zu lesen. Die Sprache ist gehoben, aber im Satzbau doch so einfach, als handelte es sich um ein Kinderbuch, was es aber beileibe nicht ist. Man wird immer wieder angehalten, sich selbst Gedanken zu machen. Hectors Erkenntnisse sind zwar nichts Neues und auch nicht weltbewegend, aber sie treffen den Nagel auf den Kopf. Hier werden Psychologie und Philosophie charmant in eine ganz nette Geschichte verpackt. Die Rahmenhandlung hätte dabei für mich gerne etwas spannender oder gefühlvoller sein dürfen. Fazit: Francois Lelord hat Religion und Philosophie geschickt in einen humorvollen Roman verpackt. Ich empfehle ihn für Leser, die sich diesen Themen auf einfache Weise nähern wollen und natürlich für Fans von Hector. Die Reihe: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück Hector und die Geheimnisse der Liebe Hector und die Entdeckung der Zeit Hector und Hector und die Geheimnisse des Lebens Hector und das Wunder der Freundschaft Hector fängt ein neues Leben an Hector und die Suche nach dem Paradies ★★★★☆ Ich danke dem Piper Verlag ganz herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

    Mehr
  • Eine leichte und dennoch anspruchsvolle Lektüre

    Hector und die Suche nach dem Paradies

    WinfriedStanzick

    20. April 2016 um 11:18

    In seinem neuen, dem siebten Band seiner erfolgreichen Reihe um den Arzt Hector geht Francois Lelord in der Lebensgeschichte Hectors weit zurück bis in sein 25. Lebensjahr. Wir schreiben das Jahr 1978 und Hector arbeitet als Assistenzarzt in einem Krankenhaus. Er ist noch jung, auf der Suche, und schwere Lebens- und Sinnfragen beschäftigen ihn. Besonders als ein kleiner Patient, der ihm anvertraut war, stirbt, quält er sich mit der Frage so vieler Menschen und Philosophen: wie kann Gott, wenn es ihn gibt, so etwas Grausames zulassen?Und er ist zum ersten Mal in seinem Leben richtig verliebt und zwar in die unnahbare Clotilde, eine Kollegin aus dem Krankenhaus. Mit ihr, einer überzeugten und der Mystik zugeneigten Christin, die mit einem Leben als Nonne liebäugelt, kann Hector über all diese Fragen gut reden.Mit ihr bricht er auch im Auftrag ihres Chefs in der Klinik in den Himalaya auf, als mehrere Patienten der Klinik apokalyptische Wahnvorstellungen ausbildeten, nachdem sie einen besonderen Tee getrunken haben. Sie sollen Doktor Chin, den Eigentümer des Tees aufspüren, der sich dorthin geflüchtet hat. Mit in diesem spannenden Spiel ist auch der Arzt Armand aus der Klinik, der im Auftrag einer Arzneimittelfirma gute Geschäfte wittert.Immer wieder werden Fragen zu Gott und Jenseits aufgeworfen, und in Nepal erfährt nicht nur Hector,  sondern vermittelt über ihn auch der Leser, mögliche Antworten des Buddhismus und anderer Religionen darüber, was die Welt im Innersten zusammenhält.Eingebettet in eine durchaus spannende Rahmenhandlung, erfährt der Leser von Francois Lelord wieder sehr viel über wichtige Fragen des Lebens, über den Sinn von Leiden und über die Liebe, die Liebe zu einem anderen Menschen und die zu Gott.Eine leichte und dennoch anspruchsvolle Lektüre für alle, die die Bücher über Hector lieben und die nicht aufhören Fragen zu stellen, auch die, auf die sie nie eine Antwort erhalten werden.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks