Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

von François Lelord 
3,8 Sterne bei1,128 Bewertungen
Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (735):
Hexxes avatar

Macht zuversichtlich, wie alle Hector-Bücher... ;)

Kritisch (111):
Edition_Ss avatar

Selten habe ich mich beim Lesen eines Buches so gequält, wie bei diesem hier...

Alle 1,128 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück"

Es war einmal ein ziemlich guter Psychiater, sein Name war Hector, und er verstand es, den Menschen nachdenklich und mit echtem Interesse zuzuhören. Trotzdem war er mit sich nicht zufrieden, weil es ihm nicht gelang, die Leute glücklich zu machen. Also begibt sich Hector auf eine Reise durch die Welt, um dem Geheimnis des Glückes auf die Spur zu kommen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492248280
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.11.2006
Teil 1 der Reihe "Hector"
Das aktuelle Hörbuch ist am 29.10.2004 bei Steinbach sprechende Bücher erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,8 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne312
  • 4 Sterne423
  • 3 Sterne282
  • 2 Sterne84
  • 1 Stern27
  • Sortieren:
    AnjaLG87s avatar
    AnjaLG87vor 25 Tagen
    Ein seltsames Buch, das dem Hype mMn nicht gerecht wird...

    Den Hype um dieses Buch kann ich nicht 

    nachvollziehen. Ich hatte zum einen etwas 
    anderes erwartet und zum anderen war ich 
    beim Lesen eher genervt: Die Sprache finde 
    ich seltsam und albern. "Und sie machten das, 
    was man macht,  wenn man verliebt ist", dieses
    "Sie-wissen-schon", und überhaupt sämtliche 
    Erklärungen zu Psyche, Wirtschaft & Co... Ist das
    Buch für kleine Kinder gedacht, oder ist Hector 
    zwar hochbegabt, aber irgendwie auch nicht ganz 
    richtig in der Birne? Ich habe diese Art, zu reden
    und Dinge zu beschreiben, einfach nicht verstanden
    und fand sie auch überhaupt nicht originell oder 
    charmant. Hector als Protagonisten fand ich auch
    wenig sympathisch, sondern eher flach, machohaft
    ("Sie hatte einen schwachen Händedruck, weil 
    sie ja nun mal eine Frau ist") und heuchlerisch. 
    Zwischen Gesprächen über Glück und Gedanken 
    zu Moral und Aufrichtigkeit betrüge ich mehrfach 
    meine Partnerin und schäme mich nicht mal dafür.
    Alles in allem finde ich die Erzählung total daneben 
    und ziemlich antiquiert. Ich frage mich, was der 
    Autor für ein Typ ist, wenn er seinem Protagonisten 
    solche Ansichten und Verhaltensweisen auf den 
    Leib schreibt und die Leser die Entwicklung dieser
    Figur auch noch feiern sollen. Nein, danke, das
    geht aber deutlich besser!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr einfach verfasstes Büchlein über die Frage, was Menschen glücklich macht - und dass letztlich alles eine Frage der Einstellung ist.
    Glück - eine Frage der Einstellung?

    Hector ist Psychiater. In seinem Beruf ist er konsequent Menschen ausgesetzt, die scheinbar alles im Leben haben - und trotzdem unglücklich sind. All dieses "sinnlose" Unglück stimmt Hector nachdenklich und schwermütig, sodass er beschließt, Urlaub zu machen, um die Ursprünge des Glücks zu ergründen und selbst wieder glücklicher zu werden.



    Glück - ein ganz großes Thema in unserer Gesellschaft und ein Punkt, an dem sich die Geister wohl scheiden. Glück ist subjektiv, wird von jedem anders wahrgenommen und schon gleich von jedem anders ausgedrückt. Viele Menschen sind erst glücklich, wenn sie über etwas meckern können. An anderen erkennt man das Glück, wenn sie sich gar nicht zu etwas äußern. Glück ist in den Augen der Menschen zu erkennen - oder eben auch nicht. Glück ist nicht... pauschal. Ein Grund mehr, dieses Buch interessiert zu lesen und die Lehren daraus aufzunehmen, zumal der Buchrücken mich hier besonders neugierig gemacht hat:

    "Wenn man dieses Buch gelesen hat - ich schwöre es Ihnen -, ist man glücklich" 

    Dieses Versprechen gibt uns Elke Heidenreich. Vielversprechend in jedem Fall. Und doch mit Vorsicht zu genießen.

    Gleich zu Beginn des Lesens musste ich mir eingestehen: vermutlich werde ich nicht ganz Freund mit der Schreibweise des Autors. Ich habe mich unweigerlich gefragt, ob es sich bei dem Buch um ein Buch für Erwachsene oder ein Kinderbuch handelt. Es ist fast märchenhaft geschrieben, sehr leicht verständlich, aber eben auch sehr... kindlich. Ich hatte nicht selten das Gefühl, als traue der Autor mir nicht zu, die Inhalte zu verstehen. Er arbeitet mit Anspielungen, als könne er nicht direkt auf Sachverhalte eingehen, was mich zum Teil massiv genervt, manchmal aber auch etwas amüsiert hat. Es steht jedem Autor zu, seinen persönlichen Stil zu verwirklichen, keine Frage - ich hatte meine Probleme damit. Bis zum Schluss. Für mich hat es alles irgendwie... verharmlost, verniedlicht, banalisiert. Dabei ist es ein Thema, das nicht nur sehr tiefgreifend ist, sondern auch eine gewisse Ernsthaftigkeit verlangen kann. Die fehlt mir hier völlig.

    Was natürlich sein kann, ist, dass die Persönlichkeit Hectors im Stil widergespiegelt wird. Denn auch Hector scheint mir manchmal nicht die hellste Leuchte zu sein. Seine Art ist herzlich, lieb und unheimlich verpeilt. Manchmal hinterlässt er beinahe den Eindruck, dass er ziemlich blauäugig durch die Welt spaziert, entweder in der Hoffnung, dass ihm nichts passiert oder weil er es eben nicht besser weiß. Als Psychiater teilweise ein klein bisschen verwunderlich - macht ihn aber irgendwie sympathisch. In diesem Falle wäre der Stil natürlich irgendwie gerechtfertigt, auch wenn es nichts an der Tatsache ändert, dass ich nicht damit zurecht kam. 

    Inhaltlich konnte das Buch dagegen gut mithalten. Es ist nicht nur eine "Suche nach dem Glück", wie der Titel so schön ankündigt, sondern eine gesellschaftskritische Geschichte, die einige Probleme aufzeigt und versucht, Wege darzulegen, wie diese behoben werden könnten. Ganz zentral ist dabei natürlich Hectors Auflistung, was er über das Glück lernt, gelernt hat und welche Fragen ihm noch offen geblieben sind, wobei auch diese Liste letztlich zwar eine große Auswahl bedeutsamer Aspekte ist, aber nicht die Pauschallösung für alle liefert. Denn: Glück ist für jeden etwas anderes. Und auch im Buch wird das ja schon herausgearbeitet: dass am Ende für jeden Teile der Liste ausreichend sind, um wirklich glücklich zu sein (oder zu werden). Dass nicht alles erfüllt sein muss, sondern ein jeder für sich individuell festlegen (oder feststellen) kann (oder muss), welche Aspekte für ihn besonders wichtig sind. Und dass ein jeder erstmal für sich selbst realisieren sollte, dass kurzweiliges und langfristiges Glück zwei vollkommen unterschiedliche Dinge sind. 

    Wie gesagt: spannend finde ich, wie wesentliche Probleme und gleichzeitig interessante Phänomene unserer Gesellschaft nebeneinander gestellt werden. Da sind auf der einen Seite die reichen Geschäftsleute, die nie genug bekommen können und deren Leben praktisch an ihnen vorbei zieht, ohne dass sie die Erfüllung erfahren können, die beispielsweise die arme Putzfrau im gleichen Gebäude erfährt, einfach nur, weil sie sich ihr Essen selbst mitbringt und mit ihren Freundinnen in der Pause auf einer Decke in der Sonne teilt. Dass Glück eben diese Erfüllung ist. Die Frage danach, wie Erfüllung aussieht. Dass Menschen beispielsweise davon ausgehen, dass sexuelle Nähe (mit ständig wechselnden "Partnern") oder ein Leben im Überfluss Erfüllung bringen könne statt sich tieferen Emotionen oder Projekten zu widmen. Die Frage nach Konsum und Erfüllung ist, meiner Meinung nach, ein wesentlicher Punkt, der in diesem Buch angesprochen wird. 

    Und dann ist es natürlich die Frage nach der Wertschätzung. Nach der eigenen Einstellung. Schätzt man die Dinge die man besitzt oder ist man immer nur auf der Suche nach mehr? Jagt man lieber dem hinterher was man nicht hat, statt sich auf das zu besinnen, was man hat? Und das ist, meines Erachtens, die wohl wichtigste Lektion, die das Buch bereithält: dass wir selbst entscheiden (müssen), welchen Fokus wir in unserem Leben setzen. Wie wir mit der Zeit, die wir haben, umgehen. Glücklich zu sein ist eine Frage der Einstellung, des persönlichen Blickwinkels auf eine Situation. Jeder Moment hat zwei Seiten. Wir selbst sind es, die entscheiden, welche Seite wir sehen. Welche Seite wir wahrnehmen. Und für welche Seite wir uns letztlich entscheiden. 

    "Lektion Nr. 20: Glück ist eine Sichtweise auf die Dinge." (S. 163)

    Hector macht uns in dem Buch eigentlich vor, wie wir am einfachsten herausfinden, was uns glücklich macht. Er macht sich auf den Weg, lässt alles hinter sich. Besucht alte Freunde. Beobachtet. Reflektiert. Er denkt darüber nach was er hat und was ihm das wert ist. Er lernt neue Menschen kennen, macht neue Erfahrungen und erlebt Dinge, die er sonst vielleicht nicht erlebt hätte. Er lernt, sich und sein Leben in einem neuen Licht zu sehen. Und ich denke, das sollten wir uns zu Herzen nehmen: dass wir uns nicht in unser vermeintliches Unglück vergraben, sondern vielmehr reflektieren und uns selbst erfahren sollten. Es ist immer leicht, zu jammern - wirklich etwas zu ändern, und wenn es nur der persönliche Blick und die Einstellung auf etwas sind... das ist Mut. Und nur das bringt uns langfristig weiter.


    Auch wenn mich der Stil und die Art des Buches nicht überzeugen konnten, so ist Lelords Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück doch ein Buch, das inhaltlich einige wichtige Punkte ansprechen konnte und das nachdenklich stimmt. Es hat zumindest mir geholfen, einiges zu verinnerlichen und mir klar zu machen, was ich will. Oder nicht will. Jetzt gilt es, dies umzusetzen. Ich denke, dass das Buch inhaltlich ein kleiner Schatz ist, der jedem einige Türen öffnen kann. Und auch wenn man über den Stil vermutlich streiten kann - ich empfehle das Buch trotzdem. Gerade deswegen: weil unter der Oberfläche, wenn man nur ein bisschen daran kratzt, einiges vergraben liegt, das es absolut wert ist. 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    A
    Alex96vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine berührende Geschichte, die wachsam macht für das alltägliche (Un-)glück.
    Glück an realen Situationen abgeleitet

    Der sympathische Protagonist dieser kleinen Geschichte, ein Psychater, der seine Patienten nachhaltig helfen möchte, macht sich auf eine Reise, um herauszufinden, was Menschen wirklich glücklich macht. Seine Reise führt ihn an verschiedenste Orte auf unserer Erde, und überall sammelt er neue Erkenntnisse und Erfahrungen, die er als "Glückslektionen" in einem Notizbuch festhält.
    Was mir an dieser Geschichte besonders gefällt ist, dass die Lektionen zum Thema Glück nicht einfach vom Himmel fallen. Sie sind immer an konkreten Erlebnissen des Protagonisten abgeleitet, wodurch sie deutlich verständlicher und greifbarer werden, als wenn sie nur einfach dahergesagt werden. Auf diese Weise schafft es der Autor, den Blick des Lesers für Glück im Alltag zu schärfen. Doch nicht nur Dinge, die Menschen glücklich machen, werden an Hectors Reise deutlich, sondern auch Quellen des Unglücks werden aufgezeigt. Die Geschichte wirft damit auch einen kritischen Blick auf unsere Gesellschaft und auf das Verständnis von Glück, das auf rein materiellen Gütern beruht.
    Die Glückslektionen sprechen sicherlich nicht jeden gleich an. Auch mich haben drei, vier Lektionen während des Lesens stärker angesprochen. In diesen habe ich mich manchmal auch selber erkannt. Auch wenn es etwas platt klingt: nach der letzten Seite des Buches fühlte ich mich irgendwie - glücklich.
    Keine Frage - der Schreibstil mutet doch etwas kindlich-naiv an. Daran kann man sich stören, letztlich aber empfand ich es an manchen Stellen auch als angenehm: man soll ja schließlich die Lektionen auch verstehen, und die einfache Sprache macht dies umso einfacher. Das Buch wird dadurch auch für ganz junge Menschen verständlich.

    Fazit: Dem Autor ist hier ein wirklich schönes Buch gelungen, dass ohne belehrend zu wirken zeigt, dass Glück oft gar nicht so weit weg ist, wie wir es in unserem hektischen Alltag vielleicht vermuten. Empfehlung!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Ninasan86s avatar
    Ninasan86vor einem Jahr
    Meine Suche nach dem Glück ♥

    Zum Inhalt:

    Es war einmal ein ziemlich guter Psychiater, sein Name war Hector, und er verstand es, den Menschen nachdenklich und mit echtem Interesse zuzuhören. Trotzdem war er mit sich nicht zufrieden, weil es ihm nicht gelang, die Leute glücklich zu machen. Also begibt sich Hector auf eine Reise durch die Welt, um dem Geheimnis des Glückes auf die Spur zu kommen.



    Über den Autor:

    Warum sind manche Menschen trotz objektiv positiver Lebensumstände unglücklich und andere glücklich? Das ist eine typische Frage für den Psychologen Hector und damit für François Lelord, der diese literarische Figur erfunden hat. Der 1953 in Paris geborene Autor arbeitete nach einem Studium der Medizin und Psychologie zunächst als Psychiater. Auf der Suche nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens ließ er seinen Beruf einige Jahre ruhen, um sich ganz dem Schreiben und Reisen, vor allem durch Asien, zu widmen. Sein erstes Buch um Hector erschien 2002 und wurde wie die folgenden „Hector“-Romane ein internationaler Bestseller. Lelord lebt in Paris und Hanoi, wo er heute auch wieder als Psychiater an einer Klinik tätig ist.



    Mein Fazit und meine Rezension:

    Hector ist Psychiater, aber er ist auch mehr als das, denn Hector ist ein Mensch, der anderen Menschen helfen möchte, indem er ihre Fragen mit Fragen beantwortet und sie selbst auf die Spur bringt. Und das kann Hector ziemlich gut, doch er merkt, dass er den Leuten einfach nicht mehr helfen kann. Das Glück, die Freude, der Frohsinn sind nur noch von kurzer Dauer und – kaum hat mein ein Problem gelöst, schleicht sich auch schon das Nächste an! Dabei sind nicht nur die Menschen unglücklich, denen wirklich ein großes Unglück widerfahren ist, sondern auch diejenigen, denen es scheinbar gut geht und die trotzdem überall ein Unglück sehen. Aber was genau ist denn das Glück und wie gelangt man dazu? Hector begibt sich auf die Reise, um das Glück zu erforschen und zu suchen und findet dabei sogar sein eigenes Glück.

    WAS IST GLÜCK?

    Was ist das wahre Glück? Wie finde ich es? Wo finde ich es? Und vor allen Dingen: wie kann ich es halten?

    Diesen und vielen weiteren Fragen geht der Psychiater Hector auf seiner Reise nach. Er ist ein Glücksucher und wird im Verlaufe der Geschichte zum Glückforscher. Und auf seiner Reise auf der Suche nach dem Glück trifft er viele verschiedene Menschen mit vielen verschiedenen Ansichten. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass er diese Theorien aufstellt:

    Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mittel, sich sein Glück zu vermiesen.
    Glück kommt oft überraschend.
    Viele Leute sehen ihr Glück nur in der Zukunft. 
    Viele Leute denken, dass Glück bedeutet, reicher oder mächtiger zu sein.
    Manchmal bedeutet Glück, etwas nicht zu begreifen. 
    Glück, das ist eine gute Wanderung inmitten schöner unbekannter Berge.
    Es ist ein Irrtum zu glauben, Glück wäre das Ziel. (…)
    Natürlich lässt sich seine Liste fortsetzen, doch möchte ich euch nicht alles Vorweg nehmen, sondern nur einen kleinen Einblick in das geben, was euch mit dieser wunderschönen Geschichte erwartet. 

    Hector als Psychiater, als ein Mensch, der da ist, um anderen Menschen zu helfen, der studiert ist und viele Methoden kennt, um Menschen zufrieden zu stellen, sucht für seine Patienten und für sich das Glück. Und er findet es. Er findet es in vielen Dingen, in vielen Geschichten, in den Gesichtern von Menschen, die todkrank sind, in den Gesichtern von denen, die arm sind, wiederum aber nicht dort, wo er es eigentlich vermutet.

    Glück ist schwer zu fassen und schwer zu messen, doch Hector kommt seinem Ziel von Seite zu Seite näher und nimmt uns Leser mit auf diese wundervolle Reise, die nicht nur Gefahren, Abenteuer, Liebe und Lebensfreude enthält, sondern vor allen Dingen: GLÜCK!

    Denn, seien wir mal ehrlich: JEDER von uns ist auf der Suche nach SEINEM GLÜCK! Und vielleicht schaffen wir alle es, gemeinsam mit Hector zur erforschen und zu manifestieren.

    Ich kann euch dieses wundervolle Buch einfach nur ans Herz ♥ legen! Geht mit Hector auf die Reise und sucht nach eurem Glück, denn ihr habt es euch verdient!

    (Im Übrigen: ja, ich kenne auch den Film zu dem Buch und ich kann sogar sagen, dass dieser sehr gut umgesetzt ist – von der Botschaft her – auch wenn einige Dinge aus der Buchgeschichte nicht der Filmgeschichte entsprechen. Doch auch den Film kann ich euch sehr empfehlen!)

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    vivreavecdeslivress avatar
    vivreavecdeslivresvor 2 Jahren
    Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück | Rezension

    Von diesem kleinen Wunderwerk habe ich zuvor noch nie etwas gehört. Ich habe es von einer guten Freundin zu Weihnachten geschenkt bekommen und an einem einzigen Tag durchgelesen. Seit ich es gelesen habe, gehe ich ein wenig anders durch die Welt. Das Buch hat mir in vielerlei Hinsichten die Augen geöffnet und mich inspiriert, belehrt und therapiert. Alles was erzählt wird, ist so simpel und trotzdem sehr  komplex. Der Protagonist, Hector, ist Psychiater und begibt sich auf eine Weltreise auf die Suche nach dem Glück. Er bemerkt, dass er seine Patienten zunehmend nicht glücklich machen kann, da er ihnen kein Antidepressiva oder sonst was verschreiben kann. Sie hatten keine Schicksalsschläge, keine schlechte Kindheit, kein einziges prägendes Unglück, das sie in ein Elend geführt hätte. Sie sind einfach nicht glücklich und gehen deswegen zu Hector in die Psychiatrie. Mit der Zeit merkt Hector, dass er ebenfalls nicht mehr richtig glücklich wird. Deshalb nimmt er sich drei Monate frei und geht zuerst nach China, dann weiter nach Afrika und in die USA. Auf der ganzen Welt befragt er Menschen und notiert seine Erkenntnisse über Gründe ihres Glücks. Er befragt Kollegen und Fremde und erstellt zum Ende des Buches eine Liste mit Faktoren für das Glücklichsein.
    Ich habe selten ein solch lehrreiches Buch wie dieses gelesen. Ich habe während des Lesens viel über Psychiater gelernt, ihren Beruf und die verschiedenen psychischen Krankheiten der Patienten. Trotz der vielen Lehren hat es sich beim Lesen nicht als Lern- oder Pflichtlektüre angefühlt. Im Gegenteil, der Schreibstil war nicht besonders anspruchsvoll und sehr angenehm zu lesen. Mich hat das Buch wahnsinnig fasziniert. Das Thema Glück beschäftigt mich sehr oft und ich würde mich auch als einen sehr glücklichen Menschen bezeichnen. Dieses Buch hat mir das alles bestätigt, es war wie ein Selbsttest und eine Therapie zu gleich. Ich habe ebenfalls Erkenntnisse gesammelt und mich und meine Prinzipien auf eine ganz neue Art zu hinterfragen gelernt. Noch jetzt spukt mir das Buch immer wieder im Kopf herum...


    Eine Erkenntnis, die Hector gemacht hat, hat mich besonders fasziniert und dabei ist mir irgendwie ein Lichtlein aufgegangen. Ein Professor des Buches sagt einmal, dass die Differenz folgender Faktoren, möglichst klein sein muss um glücklicher zu sein. Die Differenz zwischen dem, was du hast und gerne hättest. Diejenige Differenz zwischen dem, was du jetzt hast und was du in anderen Phasen deines Lebens hattest und zuletzt noch die Differenz zwischen dem, was du hast und dem, was die Anderen haben. Das ergibt irgendwie Sinn und diese Erkenntnis hat mich sehr geprägt. Mit diesem Selbsttest können wir wohl ziemlich genau sagen, ob wir nun glücklich sind, oder nicht.
    Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück ist ein ganz spezielles Buch. Ich habe noch nie eine solch ehrliche und psychologische Geschichte gelesen. Es ist nicht nur ein Buch, es ist viel mehr. Dieses Werk von François Lelord ist ein kleiner Guide fürs Glücklichsein und eine kleine  Lebensphilosophie. Ich möchte auf jeden Fall einen Fortsetzungsroman lesen. Es gibt auch einen Film von diesem kleinen Büchlein. Da weiss ich aber noch nicht, ob ich ihn mir anschauen werde. Ich möchte den Zauber, der dieses kleine Meisterwerk mir hinterlassen hat, nicht zerstören. http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2017/01/hectors-reise-oder-die-suche-nach-dem.html

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    JenniferHilgerts avatar
    JenniferHilgertvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Glücksbringer getarnt als Taschenbuch
    Unwahrscheinliche Bereicherung

    Es ist nicht immer erstrebenswert die Großartigkeit in Person oder die Faszination der Größe ausfindig zu machen, sie für sich zu bannen, festzuhalten oder sich zu eigen zu machen,  weil oftmals schon ein einzigartiger, eigenartiger kleiner Funke reicht, um dich daran zu erinnern, was für ein Glück dir gerade jetzt im Moment widerfährt.

    EinBuchEinSatz: http://schriftverkehr.net/2015/12/06/einbucheinsatz-ein-roman-eines-erfolgreichen-autors-hectors-reise-und-die-suche-nach-dem-glueck/

    Kommentieren0
    15
    Teilen
    Igelchens avatar
    Igelchenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein schönes Buch um über das Glück nachzudenken.
    Glück ist ...

    Was ist Glück? Wo kann man Glück finden? Warum sind manche Menschen glücklicher als andere? Kann man das Glück dauerhaft festhalten?

    In dem Buch "Hectors Reise ober die Suche nach dem Glück" begibt sich der Psychiater Hector auf die Suche nach dem Glück. Er möchte herausfinden was die Menschen glücklich macht. Und wie er seinen Patienten helfen kann, wieder glücklich zu werden.

    Das Buch bietet gute Unterhaltung. Die Geschichte ist schön erzählt und man wird selbst zum Nachdenken über das Glück angeregt. Manche Sachen bringen einen zum Schmunzeln, aber es gibt auch Stellen in diesem Buch, die einem zeigen wie glücklich man sich schätzen kann gesund zu sein.

    Kommentieren0
    17
    Teilen
    aloha76s avatar
    aloha76vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schöne Idee! Hector auf der Suche nach dem Geheimnis des Glückes. Jedoch fand ich den Schreibstil nicht gut.
    Das Geheimnis des Glücks

    "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" wurde von Francois Lelord geschrieben und erschien im Piper Verlag.

    Es ist die Geschichte eines Psychiaters, der auf der Suche nach Glück ist. Er möchte den Schlüssel finden, was Menschen glücklich macht. Durch seine Reise um die Welt möchte er dem Geheimnis des Glücks auf die Spur kommen. Zwar wird nie explizit darauf hingewiesen in welcher Stadt er sich nun befindet, jedoch ist es leicht zu erraten.


    Die Geschichte ist an sich sehr gut und ist sofort ersichtlich, dass der Autor selber Psychiater ist. Es ist herrlich gesellschaftskritisch und beleuchtet alle Punkte im Leben. Glück ist individuell und ist somit für jeden anders definierbar.


    Ich bin leider nicht mit dem Schreibstil zurecht gekommen, was vermutlich an der Übersetzung liegt.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    yana27s avatar
    yana27vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Dieses Buch ist in einer beinahe kindlichen Sprache verfaßt, was ir
    Philosophisches Buch in naiver Sprache verfasst und spannend zu lesen

    Dieses Buch ist in einer beinahe kindlichen Sprache verfaßt, was irgendwie seinen Reiz hat. Es werden die Komponente des Glücks genauer unter die Lupe genommen, ohne das es kompliziert erklärt wird. Ganz im Gegenteil: durch die naive , beinahe kindliche Sprache wird es für jeden verständlich erklärt. Durch dieses Buch weiß ich den Unterschied zwischen Psychologen und Psychiater. Bei dieser Geschichte weiß man auch nicht so genau in welcher Stadt sich Hector befindet. Man bekommt nur Hinweise. 
    Einen Minuspunkt gibt es für mich, weil Hector es mit der Treue nicht so ernst nimmt. Auch ein Psychiater ist nur ein triebgesteuerter Mensch, aber meiner Meinung nach hat er dabei nicht sooo viel Schuldgefühle. Auch scheint Hector seine Seitensprünge nicht seiner Freundin gebeichtet haben, was ich ihm übel nehme.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Schmidtchens avatar
    Schmidtchenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Kleines Sachbuch des Glücks meets abenteuerlustigen Psychiater
    Kleines Sachbuch des Glücks meets abenteuerlustigen Psychiater.

    Meinung:

    Hector ist ein guter Psychiater, der den Leuten bei ihren Problemen helfen kann und mit sich zufrieden sein könnte. Doch Hector will mehr: Er will seine Patienten glücklich machen.

    Über die Frage, wie er dies erreichen könnte, stellt er fest, dass er erst einmal für sich selbst klären muss, was bedeutet es glücklich zu sein; was das Glück an sich bedeutet.

    Die Prämisse des Romans und die Tatsache, dass die Hauptfigur ein Psychiater ist, der sich auf die Suche nach einem wichtigen Aspekt des Lebens macht, und dabei ein paar kleine Abenteuer erlebt, klang interessant. Und nach der Lektüre kann ich behaupten, dass sie das auch war. Die Handlung baut sich dabei auf interessanten Thesen (im Roman Lektionen, die durchnummeriert werden) auf, die Hektor nach und nach dem Ziel seiner Suche näher bringen.

    Auch trifft Hector auf seinen Reisen in verschiedene Länder, auf unterschiedliche skurrile Nebencharaktere, die ihm durch Zufall, oder anhand klarer Aussagen bei seinen aktuellen Fragen und Lektionen weiterhelfen. Auf diese Weise entsteht eine Art kleines Sachbuch über die Suche nach dem Glück, das zwar keine neuen Fragen stellt und keine neuen Antworten liefert, dass aber auf andere, nicht zu trockene, Weise, auf das Thema eingeht. Damit ist dem Autor eine spannende Kombination gelungen.

    „Nur“ drei Sterne vergebe ich auf Grund des sehr einfachen Schreibstils, der mich stellenweise an ein Jugendbuch erinnert hat, obwohl die Akteure Erwachsene sind. Zudem bin ich nicht ganz warm geworden mit dem französischen Humor und ich konnte die Liebeswirrungen des Hectors nicht nachvollziehen; sie waren zu kurz und zu unvollständig umrissen. Vielleicht hätte dieser Part sich auf das zweite eigenständige Buch, dass Hector auf die Suche nach der Liebe schickt beschränken sollen; hier war das Thema für mich fehl am Platz.


    Fazit:

    Kurzweilige Kombination aus Sachbuch und Abenteuer, die mit guten Charakteren und kleinen Fehlern, trotzdem überzeugen konnte. Ich werde bei Gelegenheit dem zweiten Teil der Reihe eine Chance geben und sehen wo die Reise mich mit Hector hinführt. Der Roman lässt sich leicht lesen und ist auf Grund seiner wenigen Seiten eine gute Lektüre für die Bahn, den Bus oder zwei, drei gemütliche Stunden auf dem Sofa.


    Gruß Schmidtchen

    Kommentare: 2
    36
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    LaEllas avatar
    Liebe Lovelybooksmitglieder,

    am Donnerstag kam die Verfilmung von "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" in die Kinos. Aus diesem Grund stellen einige Blogger ihre Lieblingsszene aus dem Buch vor. Damit ihr, falls euch die Szene gefallen hat, sofort in Hectors Welt einsteigen könnt, gibt es 1x das Buch + 1x das Hörbuch zu gewinnen!


    Weitere Informationen findet ihr hier:

    http://wolkenweiss.com/?p=1659

    Freue mich auf eure Teilnahmen! :)
    Sommerregens avatar
    Letzter Beitrag von  Sommerregenvor 4 Jahren
    Ich freue mich sooooooooooooooo sehr :o) :o) :o) Danke!!! :o)
    Zur Buchverlosung
    Bei uns könnt ihr anlässlich des Kinostarts der Buchverfilmung eines von zwei Fanpaketen gewinnen. Ein Fanpaket besteht aus je einem Buch "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" von François Lelord sowie einem Filmplakat zum gleichnamigen Film. (Info: Das oben gezeigte Cover ist NICHT das Cover des zu gewinnenden Buches - die Neuauflage von PIPER, die ihr bei uns gewinnen könnt, hat das Cover des Kinofilms)

    Wie ihr mitmacht? Schaut einfach rüber:

    http://www.booknerds.de/2014/08/hectors-reise-gewinnspiel/
    Sommerregens avatar
    Letzter Beitrag von  Sommerregenvor 4 Jahren
    *hibbel*
    Zur Buchverlosung
    LaEllas avatar
    Anlässlich des Welttages des Buches verlose ich auf meinem Blog ein Exemplar von "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" von Francois Lelord. Das Buch ist neu und ungelesen und wartet sehnsüchtig auf einen neuen Besitzer ;-).
     
    Weitere Informationen und das Teilnahmeformular findet ihr auf http://wolkenweiss.com/?p=1018
    Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Toooll!
    Zur Buchverlosung

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Sind Sie glücklich?

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks