Le Voyage d'Hector ou la recherche du bonheur

von François Lelord 
3,9 Sterne bei42 Bewertungen
Le Voyage d'Hector ou la recherche du bonheur
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Ein süßes Märchen, das dem ein oder anderen die Augen öffnen und ihn ein Stück wieder machen wird

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Die Botschaft ist, dass das Glück ist, zu verstehen was alles Glück ist.

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Inhaltsangabe zu "Le Voyage d'Hector ou la recherche du bonheur"

Lelord erzählt die Geschichte des jungen, begabten Psychiaters Hector, der an seinem Beruf zu zweifeln beginnt, weil er nicht versteht, was die Menschen unglücklich oder glücklich macht. Durch eine Reise um die Welt kommt er dem Geheimnis des Glücks auf die Spur. Die deutsche Ausgabe des Romans, Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück, stand über 120 Wochen ganz oben auf der Bestsellerliste.

Ungekürzte und unbearbeitete Textausgabe in der Originalsprache, mit Übersetzungen schwieriger Wörter am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783150197219
Sprache:Französisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:228 Seiten
Verlag:Reclam, Philipp
Erscheinungsdatum:01.03.2007

Rezensionen und Bewertungen

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    WildRoses avatar
    WildRosevor 3 Jahren
    Zum Französisch-"Üben" gut geeignet

    Nach drei Jahren Französisch befinde ich mich etwa auf Niveau A2/B1 und suchte nach einer leicht verständlichen und dennoch unterhaltsam-fesselnden Lektüre. "Le Voyage d'Hector" ist meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch für all jene, die wie ich seit ein paar Jahren Französisch lernen und ihre Kenntnisse vertiefen bzw. sich mal an die Lektüre eines richtigen französischen Buches wagen wollen. Vom Schreibstil her ist es recht simpel gehalten, man versteht zwar nicht jedes einzelne Wort, doch die wichtigsten Begriffe werden unten auf der jeweiligen Seite übersetzt. Man kann der Handlung jedenfalls gut folgen, selbst wenn man in Französisch noch nicht allzu flüssig ist. Die Idee für die Geschichte ist ebenfalls ganz nett - ein Psychiater möchte mehr übers Glücklichsein herausfinden und reist so um die ganze Welt. Leider wirkt das Buch durch den kindlichen Schreibstil übertrieben naiv für einen Psychiater, der bereits Erfahrung auf seinem Gebiet hat. Das, was Hector schlussendlich übers Glücklichsein herausfindet, sind nicht viel mehr als schon zigmal gehörte Binsenweisheiten. Tiefgründig ist dieses dünne Büchlein also nicht, meiner Meinung nach eignet es sich hauptsächlich für Schulklassen oder Erwachsenenkurse, um Sprachkenntnissse zu vertiefen. Vom Inhalt her ist es nämlich wirklich nicht überragend, aber immerhin gut verständlich.

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    LaLectures avatar
    LaLecturevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein süßes Märchen, das dem ein oder anderen die Augen öffnen und ihn ein Stück wieder machen wird
    Ein süßes Märchen, das dem ein oder anderen die Augen öffnen und ihn ein Stück wieder machen wird

    Meinung

    "Hector" ist ein ganz besonderes Buch, denn es liest sich leicht und schnell weg und hat doch einen sehr tiefgründigen Inhalt.

    Das Markenzeichen der Reihe um den jungen Psychiater dürfte wohl der fast schon kindliche Schreibstil von François Lelord sein, der viele politische und wirtschaftliche Fachbegriffe und andere Bezeichnungen, die Kinder nicht verstehen würden, weglässt und stattdessen auf einfache Weise, die einem zunächst vielleicht albern vorkommt, erklärt. Auf diese Weise wird der Welt und einem selbst oftmals ein Spiegel vorgehalten, durch den einem bewusst wird, wie absurd bestimmte Dinge, die Menschen tun, eigentlich sind. Hat man sich erstmal daran gewöhnt, erscheint einem der Schreibstil, besonders in Verbindung mit dem Inhalt, immer genialer.

    "Hector..." ist nämlich keinesfalls ein Kinderbuch, bloß, weil viele Dinge leicht verständlich erklärt werden. Für viele dieser Erklärungen benötigt man trotzdem einiges an Hintergrundwissen, das nur Jugendliche und Erwachsene haben. Auch die Botschaft, die kleinen Lektionen, die Hector auf seiner Reise notiert, richtet sich nicht oder nicht nur an junge Leser. Glück fehlt vielen Menschen, in allen Altersgruppen, und auch die Fehler, durch die man sein Glück verderben kann, und die Regeln, die einem das Glücklichsein einfacher machen, sollten jedem einzelnen Menschen viel bewusster sein. Wie recht Hector und die Menschen, denen er begegnet, doch haben, wird einem während des Lesens immer wieder bewusst und so regt der Roman zum Nachdenken an, über das eigene Glück und die eigene Einstellung. Durch die locker um die Lektionen rumgesponnene Handlung und die kindliche, manchmal fast humorvolle Note im Schreibstil, wirkt das Buch jedoch niemals wie ein Ratgeber, der alles besser wissen und einem eine offizielle Art des Glücklichseins vorschreiben will.

    Hier wird es aber auch problematisch, denn die Handlung wirkt oftmals konstruiert und etwas übertrieben. Das allein würde ja auch noch zu einem Märchen passen, aber auch die Figuren haben mich gestört, bzw. die Figur, denn abgesehen von Hector kommen die meisten Figuren zu kurz. Der war mir dafür aber leider nicht wirklich sympathisch, insbesondere was seine Beziehung zu Frauen und seine kaum vorhandene Reflexion über sein Verhalten in der Beziehung (Wer das Buch gelesen hat, wird wissen, was ich meine.) angeht. Das hat mein Lesevergnügen dann leider etwas getrübt.


    Fazit

    "Hector..." ist ein Buch, das jeder, der oft über das Glück nachdenkt oder sich traurig fühlt, einmal gelesen haben sollte, denn es regt zum Nachdenken an und enthält einige weise Lektionen, die man sich viel öfter zu Herzen nehmen sollte. Da die Handlung jedoch etwas konstruiert wirkt und die Hauptfigur nicht sehr sympathisch ist, vergebe ich nur 4 Sterne.

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    Toirses avatar
    Toirsevor 5 Jahren
    Naja, geht so.

    Hector ist Psychiater und obwohl seine Patienten alles haben was sie sich nur wünschen könnten sind sie unglücklich. Deshalb macht er sich auf um herauszufinden was eigentlich Glück ist.

    Ein Buch über das Glück bzw. über die Suche danach.  Mit einer Hauptfigur, die die Welt ein bisschen so sieht wie ein Kind. Sehr charmant am Anfang aber irgendwann nervt Hectors Blauäugigkeit auch. Er weiß nicht, dass man in den USA für Kleinigkeiten  verklagt werden kann?! In welcher Welt lebt er denn? Und die Gefahren für ihn als Weißen in Afrika scheinen ihm auch nicht bekannt zu sein.

    Andererseits sind die „Lecons“, die Lektionen, wirklich sehr interessant und lehrreich. Und besser als ein Ratgeber oder irgend so ein Esoterikkrams liest es sich auf jeden Fall. Nur die eigentliche Geschichte scheint es einzig und allein zu geben damit Hector alle seine Lektionen aufschreiben kann. Er lernt scheinbar aus allem etwas. Manchmal nervt es etwas, dass er geistig immer am schreiben ist. Schließlich gibt es in einem guten Buch auch mal Momente ohne größeren Sinn nur um Atmosphäre zu schaffen.

    Von mir gibt es daher 3 Punkte. Die Reclam-Ausgabe war nämlich wie immer wirklich gut, was einiges an Punkten wettmacht.

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    Thalas avatar
    Thalavor 5 Jahren
    Der kleine Prinz lässt grüßen...

    Hector ist ein Psychiater, der mittlerweile an sich selbst zweifelt. Wieso sind seine Patienten unzufrieden, da sie doch weder Hunger leiden noch arm sind? Warum schafft er es nicht, sie zu heilen und glücklich zu machen? Um herauszufinden, was es mit dem Glück au sich hat, beschließt Hector, eine Reise zu machen. Sobald er etwas über das Glück gelernt hat, versucht er das Gelernte in schriftlicher Form festzuhalten. Er nennt diese Erkenntnisse „Blüten“.


    Auch auf Französisch war das Buch gut verständlich. Ich mag die kindlich-naive Erzählweise des Autors, auch wenn es manchmal merkwürdig erscheint, dass Hector anscheinend keine Ironie deuten kann. Er sieht alles durch die Augen eines Kindes und das erscheint mir etwas unrealistisch. Da er in früher schon als Psychiater im Krankenhaus gearbeitet hat, muss er ja evtl auch mit Mördern, Vergewaltigern oder deren Opfer zu tun gehabt haben. Diese „dunkle“ böse Seite des Menschen wird gar nicht angesprochen. Die Frage nach der Quelle des Glücks ist universal-Menschen in allen Ländern und zu allen Zeiten werden sich diese Frage in Zeiten des Un-Glücks gefragt haben. Lelord hat seinem Helden ganz bewusst die Beobachterbrille aufgesetzt und das Buch kommt mir vor wie eine Version des kleinen Prinzen für Erwachsene. Die märchenhafte Sprache finde ich sehr schön und poetisch gleichzeitig verharmlost bzw. verniedlicht sie die Probleme dieser Welt. Es ist schwierig, ein Buch zu schreiben, welches allen Ansprüchen gerecht wird. Wenn ich die Geschichte nur als Suche eines Helden nach dem Glück sehe, ist dem Autor dies voll und ganz gelungen. Es ist ein eigensinniger Sprachstil, der aber nicht langweilig wird. Für den Einsatz im Französischunterricht würde ich dieses Buch absolut empfehlen, da unten in den Fußnoten der Seiten die Übersetzungen der schwierigeren Vokabeln stehen und so das Nachschlagen in einem separaten Wörterbuch überflüssig wird.

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    IraWiras avatar
    IraWiravor 5 Jahren
    Leider vom Stil her auf Dauer nicht so ganz mein Geschmack

    Bei dieser Rezension muss ich in der Bewertung ganz klar unterscheiden - einmal geht es um das Buch selbst, das ich leider nicht ganz so gelungen fand, sondern bei dem es mir im Gegenteil eher etwas schwer fiel, weiter zu lesen.
    Zum anderen geht es aber um die Ausgabe des Buches, die wie immer bei den Reclam Fremdsprachentexten zwar reclamtypisch klein und handlich, somit auch sehr klein gedruckt und zweckmäßig ist, dabei aber wie gewohnt gute Vokalbehilfen und kleine Zusatzinformationen bietet und das zu einem unschlagbar günstigen Preis.
    Für die Ausgabe würde ich die volle Punktzahl vergeben, aber leider hat mir das Buch nicht wirklich gefallen. Die ersten Seiten waren nett und kurzweilig, aber ich muss feststellen, dass mir ein ganzes Buch in dem naiven Stil, wie man ihn beispielsweise beim kleinen Nick vorfindet, einfach zu viel des Guten ist.
    Dieser naiv-kindliche Stil passt zwar zu einem Schüler in Nicks Altersklasse, aber leider so gar nicht zu einem gestandenen Mann, der mitten im Berufsleben steht, als Psychiater arbeitet und dem man doch ein wenig mehr an Lebenserfahrung zugestehen möchte. So, muss ich leider gestehen, war ich irgendwann doch sehr genervt.

    Hector, eben besagter Psychiater, ist bekanntermaßen der Protagonist des Buches und er ist auf der Suche nach dem Geheimnis des Glücks. So reist er nun durch die verschiedenen Lande und versucht, herauszufinden, was es ist, was die Menschen glücklich werden lässt. So weit so gut und auch die Grundsätze für das Glück, die er dabei erstellt, gefallen mir durchaus, aber leider hat er selbst als Person mich nicht überzeugt. Liebenswert, ja, aber in seiner ganzen Art einfach zu unbedarft und naiv.

    Wer mit dem Stil keine Probleme hat, kann sich aber inhaltlich auf ein nettes und unterhaltsames Buch freuen, mein Geschmack war es dadurch leider nur bedingt.

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    irishladys avatar
    irishladyvor 5 Jahren
    Die Suche nach dem Glück...

    Francois Lelords Bücher über die Reisen Hectors gehören ja schon fast zu den Klassikern.  Vor allem Le Voyage d'Hector ou la recherche du bonheur ist zeitlos und ist wohl die bekannteste Geschichte von Lelord.
    Hector, ein Psychiater, macht sich Gedanken über das Glück, was es ist, wo man es findet und was die Menschen an sich glücklich macht. Er begibt sich auf eine Reise quer durch die Welt. Er fährt nach Afrika, nach Amerika, nach China und fragt die Menschen, die er trifft, was für sie Glück bedeutet und ob sie glücklich seien. Dabei lernt er unterschiedliche Formen des Glücks kennen und sammelt selber eigene glückliche und unglückliche Erfahrungen.

    Lelords Geschichte geht ins märchenhafte und - wie es im Nachwort steht - mit Ratgebercharakter. Als Leser macht man sich selber Gedanken, was das Glück für einen selber ist und ob man selber auch glücklich ist. Es ist leicht und unterhaltsam geschrieben und trotzdem mit ernsten Ansätzen versehen. Der Leser wird hier angesprochen und zum nachdenken animiert. Mir hat der Stil sehr gut gefallen und auch die Geschichte konnte mich überzeugen.

    Die Fremdsprachentexte von Reclam finde ich toll. An manchen Stellen haben meine Französisch Kenntnisse zwar nicht ausgereicht und ich werde die Geschichte noch einmal in Deutsch lesen, aber die große Geschichte habe ich verstanden. Die erwähnten Vokabeln konnte ich an einigen Stellen gebrauchen, größtenteils hat es sich dann aber doch von selber erklärt. Ich finde diese Fremdsprachentexte sehr gut zum Lernen und Auffrischen einer fremden Sprache und kann diese Form, ein Buch im Original zu lesen, nur empfehlen.

    Eine wunderschöne Geschichte im Original, extra bearbeitet für den deutschsprachigen Raum! Macht Lust auf mehr Lelord und auf mehr französische Texte!

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    Isadors avatar
    Isadorvor 5 Jahren
    Roman über die Suche nach dem Glück

    Le Voyage d'Hector von Francois Lelord ist ein Band der Roten Reihe Reclam Fremdsprachentexte. Es handelt sich um den französischen Originalroman von Lelord.

    Die Hauptperson des Romans ist Hector, ein Psychiater, der aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit auf die Idee kommt, über Glück nachzudenken. Um das Geheimnis des Glücks zu ergründen, begibt er sich auf eine große Reise. Er hat die unterschiedlichsten Begegnungen und notiert seine Erkenntnisse, die er während dieser Begegnungen gewinnt.

    Die Sprache des Romans ist sehr einfach, so dass es kein Problem ist, den Text flüssig lesen zu können. Schwierigere Vokabeln werden auf der jeweiligen Buchseite übersetzt, so dass langwieriges Nachschlagen entfällt und der Lesefluss nicht gestört wird.

    Ich könnte mir diesen Text auch gut als Schullektüre für Oberstufenschüler vorstellen. Es hat mir großen Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen und ich kann diesen Text für Menschen, die die französische Sprache lernen, sehr empfehlen!

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    Orishas avatar
    Orishavor 5 Jahren
    Mein Glück hab ich hier nicht gefunden...

    Psychiater Hector liebt seinen Beruf, vor allem weil er recht gut darin ist. Er hat die Gabe den Menschen zu zuhören und er geht den Dingen auf den Grund. Drum fragt er sich: Was ist Glück? Was ist Unglück? Was macht die Menschen glücklich oder auch unglücklich? Fragen, die sich vermutlich jeder einmal gestellt hat. Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, reist Hector um die Welt: China, Afrika, USA. Er trifft verschiedene Menschen, wie Charles, Isidor oder Agnès. Beobachtet, fragt nach, schlussfolgert…


    Lelords Versuch über seinen Protagonisten Hector dem Glück nachzuspüren, ist für mich nicht gelungen. Zum einen werden viele Dinge viel zu vereinfacht dargestellt, zum anderen sind Hectors Schlussfolgerungen nicht wirklich neu. Besonders ersteres hat mich maßgeblich gestört. Der naive Umgang mit Themen, wie Prostitution, Raubbau etc. ist, für mich, unhaltbar. Auch habe ich mich ein ums andere Mal gefragt, an wen sich dieses Buch wenden soll. Für Kinder scheint es mir zu schwierig, für Erwachsene zu lapidar. Ich habe mein Glück in diesem Buch jedenfalls nicht gefunden. 

    Zur Ausgabe möchte ich noch hinzufügen. Wie immer lohnen sich die Reclam-Hefte. Gute Vokabelangaben erleichtern das Lesen. Auch ist die Sprache einfach gehalten, weshalb es recht gut gelingt, der Geschichte zu folgen. 

    Fazit: Nicht überzeugend, auch wenn es sich gut liest.

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    elisabethjulianefriedericas avatar
    elisabethjulianefriedericavor 5 Jahren
    Glückssuche im Reclam-Format

    Zum Inhalt:

    Hector ist ein junger Psychiater, ein ziemlich guter sogar, der aber an seinem Beruf zu zweifeln beginnt, weil er nicht versteht, was es eigentlich ist, das die Menschen glücklich oder unglücklich sein lässt. Um das herauszufinden, begibt er sich auf eine Reise rund um die Welt, sammelt seine Eindrücke und kommt tatsächlich dem Geheimnis des Glücks auf die Spur. (aus dem Klappentext)

    Reclams Rote Reihe:

    Rote Reclamhefte mit Original – Fremdsprachentexten kommentiert, mit Vokabeln versehen, mit einem informativen Anhang . Sprachen: Englisch, Französisch, Latein, Spanisch, Russisch, ItalienischMein Leseeindruck:

    Da meine Schulzeit schon ein bißchen her ist, musste mein Schulfranzösisch erst wieder ein wenig „warmlaufen“. Hilfreich waren da die Vokabeln die als Fußnote unter jeder Seite stehen. Der Schreibstil von Lelord ist recht einfach, erinnert eher an ein Kinderbuch. Ich dachte dabei immer an den Petit Nicolas von René Goscinny. Im handlichen Format hatte ich für unterwegs immer kleine Reflexionen über das Glück dabei, was mir immer wieder kleine Denkanstöße verpasste, einfach unterhaltsam geschrieben, vielleicht manchmal etwas zu vereinfachend, aber dennoch lohnend. Das Buch wäre sicher auch eine gute Schullektüre für etwas fortgeschrittenere Französisch-Schüler – und eine schöne Reiselektüre für Frankreichreisen sowieso.

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    hoppeldiwummss avatar
    hoppeldiwummsvor 5 Jahren
    Der kleine Begleiter für unterwegs

    Der junge Psychiater Hector fragt sich die Frage, die wir uns wohl alle schon einmal gefragt haben, nämlich die Frage nach dem Glück.

    Woher kommt es? Wer ist warum glücklich? Wieso sind Menschen unglücklich, die eigentlich keinen Grund haben etwas anderes zu sein als glücklich?

    Hectors Reise führt ihn auf turbulente Art durch die ganze Welt. Dabei glaub er nach und nach seinem Ziel immer näher zu kommen.

    Die Reise von Hector ist gleichzeitig ein Roman, der sehr zum Grübeln anregt, aber auch eine Art Märchen, in dem man sich leicht verlieren kann. Das einfache Französisch, in dem dieser kurze Roman geschrieben ist wie auch die philosophischen Gedanken des Protagonisten ergeben zusammen einen angenehme, vergnügliche Lektüre voller Momente, die einem ein kleines Schmunzeln auf die Lippen locken.

    Das kleine, handliche, angenehme Format macht das Buch zu einem schönen Begleiter, den man immer wieder gern in die Tasche steckt und darin liest.

    Ich glaube, ich werde mich noch häufig mit diesem Reclam im Sommer unter einem Baum wiederfinden.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Reclams avatar

    Rote Reihe Special

    Le Voyage d'Hector ou la recherche du bonheur

    Hector ist ein junger, begabter Psychiater einer reichen Stadt eines reichen Landes. Er beginnt an seinem Beruf zu zweifeln und macht sich auf die Suche, was Glück ist, weil:

    • seine reichen Patientinnen und Patienten trotz ihres Reichtums und ihres sicheren und an sich sorgenfreien Lebens unglücklich sind und
    • er sie anscheinend nicht glücklich machen kann und
    • er selbst (darüber) unglücklich ist.

    Er möchte begreifen (oder zumindest versuchen zu begreifen), was die Menschen auf der Welt glücklich oder unglücklich macht. Dafür reist er einmal um den Globus. An drei Orten auf verschiedenen Kontinenten, in China, Afrika und den USA, und auf den dazugehörenden Flügen fragt er Freunde und Zufallsbekanntschaften nach ihrem Verständnis von Glück; er betreibt sozusagen Glücks-Feldforschung. Auskunft geben ein global player, eine Prostituierte, ein Fusionist, ein alter Mönch, Arbeitssklavinnen, ein Waffenhändler, ein ‚Dschungeldoktor‘, ein Professor u.v.m.

    Die deutsche Ausgabe des Romans, Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück, stand über 120 Wochen ganz oben auf der Bestsellerliste. Wir möchten hier das Buch wieder im Original lesen, diese Mal auf Französisch; die Ausgabe ist ungekürzte und unbearbeitete, mit Übersetzungen schwieriger Wörter am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen. 

    Wir verlosen wieder 20 Exemplare.

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