François Saintonge Dolfi und Marilyn

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Inhaltsangabe zu „Dolfi und Marilyn“ von François Saintonge

Paris im Jahr 2060. Der alleinerziehende Geschichtsprofessor Tycho Mercier gewinnt bei einer Tombola einen Klon. A.H.6 ist allerdings nicht irgendein Klon, sondern Nr. 6 der verbotenen Klonserie von Adolf Hitler! Anders als das Original ist er sanftmütig, bescheiden, unterwürfig und für Tychos Sohn ein willkommener Spielkamerad. Zu dem merkwürdigen Hausgast gesellt sich bald noch ein Klon von Marilyn Monroe. Sie ist Tychos Schwarm aus Jugendjahren, aber auch sie riecht nach Ärger, denn es handelt sich um eine Raubkopie aus Südostasien … Ein herrlich-überdrehtes Spiel mit den Auswüchsen unserer modernen Welt und den langen Schatten der Geschichte.

http://www.nixzulesen.de/index.php/2016/11/21/dolfi-und-marylin/

— toertchen

Wenn Klone zur Gefahr werden! Ein humorvolles Werk, das einen zum Nachdenke bewegt!

— MatthiasBreimann

Idee gut, Umsetzung nicht mein Geschmack.

— TintenKompass

Tolle Idee, nicht überzeugend umgesetzt.

— SATZZEICHEN

Unterhaltsam-anregende Geschichte zwischen historisch-beeinflusster Moral und Zukunfts-(Dys-/U-)topie! Lesenswert!!!

— Stryke83

Bis zur Hälfte gut, dann deutlich schwächer

— AnnaTeresa

Überaus langweilig.

— QueenDebby

Witzig...kurzweilig...empfehlenswert!

— KonfuseMuse

Gut gemachte Satire mit viel Stoff zum Schmunzeln, Nachdenken und manchmal auch schockiert sein. :-)

— AnnMan

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  • Wenn Klone zur Gefahr werden! Ein humorvolles Werk, das einen zum Nachdenke bewegt!

    Dolfi und Marilyn

    MatthiasBreimann

    21. April 2017 um 09:17

    Mit dem Werk versucht der Autor, Francois Saintonge, humor und sogleich auch ein sehr ernstes Thema zusammenzufügen.Das ist ihm auch gelungen!Ein Buch, dass sich auszeichnet durch seinen humorvollen Inhalt. Es ist dabei zu sagen, dass es wahrscheinlich nicht jedermanns Sache ist, da der Leser dieser Satire, tolerant gegenüber schwarzem Humor sein muss.Aber es darf nicht als ein reines ''Spaß-Buch'' angesehen werden. Da der Autor auch tiefgreifende und sehr ernste Themen verarbeitet und behandelt wie, Sklaverei, Ethik, Klonen, Gentechnik, aber auch die möglichen Folgen davon. Wie zum Beispiel, das fiktive aber doch auch wieder realistische wiederaufleben lassen eines Dritten Reiches, durch die möglichkeit eines Klones von Adolf Hitler.Auch kommen daduch des öfteren, real historische Ereignisse vor, die aber meist nur als ein Gedankengang des Protagonisten, Tycho Mercie, zu lesen sind. Vorallem behandelt es Themen des 2. Weltkrieges, die manchmal ernster, manchmal dann doch mit einem leichten Augenzwinkern zu verstehen sind. Ein spannendes, schnell zu lesendes Werk, dass einem zum Lachen, aber auch zum Nachdenken bringt!

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  • Wenn der Führer die Hecke schneidet

    Dolfi und Marilyn

    SATZZEICHEN

    03. March 2017 um 09:33

    Den Plot hatte ich sofort ins Herz geschlossen: Was für eine absurde Idee, Adolf Hitler und Marilyn Monroe als Klone im Jahr 2060 in Paris aufeinandertreffen zu lassen. Es war klar für mich – das würde entweder grandios grotesk oder unterirdisch schlecht werden. Dass es vielleicht einfach nur so lala werden könnte, damit hatte ich nicht gerechnet. Aber der Reihe nach: Nicht nur der Rückseitentext des Buches machte mich neugierig, auch das Cover mit den vielen Adolf-Hitler- und Marilyn-Monroe-Klonen, die sich bei genauem Hinschauen doch alle ein klein wenig voneinander unterscheiden, tat sein Übriges dazu, dass ich dieses Buch lesen wollte. Der Beginn ist durchaus vielversprechend. Wir befinden uns, wie eingangs erwähnt, im Paris der 2060er-Jahre. Monsieur Mercier, Universitätsprofessor für Geschichte an der hoch angesehenen Sorbonne, kommt eines Tages nach Hause und findet seinen Sohn Bruno – ein intelligentes Bürschchen, das soeben die 5. Klasse übersprungen hat – zusammen mit Adolf Hitler einträchtig in Brunos Zimmer sitzen. Merciers Exfrau hatte den Klon als Hauptgewinn einer Supermarkttombola gewonnen. Menschliche Klone sind im Jahr 2060 zwar noch nicht alltäglich, stellen aber doch auch keine Seltenheit mehr dar. Als Geschenk für ihren Sohn ließ sie den Klon direkt an die Adresse ihres Exmannes liefern – ohne jedoch zu ahnen, um was für einen Klon genau es sich handelt … Und nun steht der Geschichtsprofessor mit Schwerpunkt Zweiter Weltkrieg vor der haargenauen Replik des Mannes, über den er jeden Tag in seinen Vorlesungen doziert, und der so viel Elend über die Menschheit gebracht hat. Aber dieser hier hat keinen Schnauzer, registriert Mercier sofort messerscharf. Verdattert, verunsichert und verärgert, aber auch neugierig betrachtet der überrumpelte Vater das neue „Spielzeug“ seines Sohnes. Wie um alles in der Welt soll er sich denn diesem Wesen gegenüber verhalten? Wie das Herrchen zu seinem Haustier? Wie ein Gleichberechtigter? Er entscheidet sich für eine höflich-distanzierte Kompromisslösung und lädt Dolfi, wie Bruno ihn bereits freundschaftlich getauft hat, an den Abendbrottisch ein. Doch abgesehen von seinem persönlichen Unwohlsein gegenüber diesem Hitler-Klon, gibt es da auch noch die offizielle Seite der ganzen Chose: Klone der Reihe Adolf Hitler sind verboten und somit hat die Familie Mercier ein echtes Problem. Im Nachbarhaus der Merciers lebt bereits seit einigen Wochen Marilyn Monroe. Natürlich nicht die echte, sondern ebenfalls ein Klon. Der alleinstehende Nachbar hatte sie sich gekauft. Mercier muss sich eingestehen, dass er ein wenig verliebt ist in die wunderschöne Frau. Doch natürlich hätte er, als Intellektueller, sich niemals einen Klon gekauft, und sei dieser noch so schön … Doch nun ist alles anders, seit A.H. 6, so Dolfis offizieller Name, Einzug in sein Haus gehalten hat. Mercier versucht Dolfi loszuwerden, er will ihn dem Supermarkt zurückgeben – ohne Erfolg. Er erkundigt sich beim zuständigen Ministerium, wie er nun vorgehen soll, und kommt über den Ex-Liebhaber seiner Exfrau an Informationen aus erster Hand. Doch dadurch wird er nur noch verunsicherter, was um alles in der Welt er mit diesem Klon tun soll, erfährt er doch dort, dass die verbliebenen A.H.-Klone sofort nach ihrer Rückgabe liquidiert werden. Was das bedeutet, ist ihm klar. Dolfis Ablieferung im Ministerium käme einem Todesurteil gleich. Also beschließt der Uniprofessor, dass er A.H.6, verboten oder nicht, erst mal behalten wird, denn bei allem Ekel, den er bei Betrachtung der Adolf-Hitler-Kopie empfindet, ist ihm klar, dass der Klon an sich nichts für all die schrecklichen Gefühle und Assoziationen kann, die ihn, Mercier, überfallen, wenn er ihn ansieht. Während er selbst an der Sorbonne seine Studenten weiter über die Greueltaten des Dritten Reichs aufklärt, schneidet nun also Dolfi zu Hause die Hecke und mäht den Rasen. Mercier redet sich erfolgreich ein, dass ihn dank des fehlenden Bärtchens bestimmt keiner erkennen wird. Doch dann überschlagen sich die Dinge: Der alte Nachbar bekommt einen Schlaganfall und muss ins Krankenhaus und seine in Tränen aufgelöste Marilyn steht plötzlich bei Mercier vor der Tür. Er habe sie immer so freundlich angelächelt und gegrüßt auf der Straße, daher traue sie sich zu ihm – und bitte um Asyl. Und genau hier bekommt die Geschichte aus meiner Sicht große Schwachstellen. Schon die Beschreibungen, wie Mercier zum Ministerium pilgert und von dem Ex-Liebhaber seiner Exfrau gezeigt bekommt, was mit den ungewollten Klonen geschieht, ziehen sich streckenweise enorm. Aber nun tritt Marilyn ins Zentrum des Geschehens und es wird nicht absurd oder grotesk-komisch, nein, für mich wird es ein bisschen, nun ja, eklig. Mercier geht noch am selben Abend mit Marilyn in die Falle und ab da haben sie zwar keine Beziehung, denn sie ist ja nur ein Klon, aber sie taugt als nächtliche Triebabbau-Maschine für ihn, als Befriedigung seiner Tagträume. Sie selbst reflektiert all das nicht, denn genau auf das, also Haushaltsführung und Verführungskünste, wurde sie offensichtlich getrimmt in ihrer „Ausbildung“. Wie unwürdig ist das denn, bitteschön?! Ab da hat der „Gutmensch“ Mercier für mich sehr, sehr viel an Sympathie eingebüßt. Als würde all das an Kuddelmuddel nicht genügen, bemerkt Mercier bei seinen nächtlichen Annäherungen an das blonde Sexsymbol, dass Marilyn die  Tätowierungsnummer fehlt, die jeder Klon besitzt, und tatsächlich kommt nun auch noch heraus, dass Marilyn kein legaler Klon ist – der Nachbar hatte sie sich schwarz besorgt. Mercier, der Magnet für Chaos! Es kommt, wie es kommen muss – eines Tages steht die Polizei vor der Tür, die beiden Klone können in letzter Sekunde entwischen und Mercier hat Glück im Unglück. Er muss nur für ein Vergehen, kein Verbrechen geradestehen, und kommt – mit einem sehr guten Anwalt an der Seite – glimpflich davon. Cut. Einige Jahre später setzt die Story wieder ein. Mercier begibt sich auf die Suche nach Marilyn und ab da nimmt die Geschichte wieder an Fahrt auf. Es wird tatsächlich endlich absurd, grotesk und zum Teil auch wirklich komisch. Doch das Lachen bleibt einem im Halse stecken, denn bei einem Protagonisten namens Adolf Hitler tut man sich einfach schwer. Das Ende ist überraschend, wer hätte damit gerechnet, dass der Plot doch noch so abgedreht wird. Und doch bleibt nach Lesen des Epilogs wieder der leichte Anflug von Abscheu bestehen, denn Mercier trifft eine erstaunliche Entscheidung. Die Spannungskurve der Geschichte bewegt sich in großen Wellen auf und ab. Doch nie ist es so, dass mich ein Sog erfasst hätte. Immer musste ich mich innerlich ein wenig weiterschubsen beim Lesen. François Saintonge, der laut Klappentext das Pseudonym eines etablierten französischen Schriftstellers ist, lässt mich mit seinem Roman unentschlossen zurück, er ist einfach mittelprächtig. Gute Szenen stehen neben weniger guten Szenen. Und alle Personen bleiben seltsam eindimensional. Eine Identifizierung, ein Mitleiden oder gar ein Mitfiebern mit den Protagonisten vollzieht sich kein einziges Mal. Man wünschte sich mehr Tiefe für die Figuren und mehr Einblick in ihr Seelenleben. Kein schlechtes Buch, ganz sicher nicht! Aber ein derart provokanter Titel mit einem derart bombastischen Cover hatte bei mir große Erwartungen geweckt – vielleicht zu große. Somit war es schwer, meinen Anforderungen gerecht zu werden – und der Roman hat es leider nicht geschafft, mich wirklich zu überzeugen.

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  • Angenehm zu lesen, aber kein Highlight

    Dolfi und Marilyn

    AnnaTeresa

    21. September 2016 um 20:27


    MEIN FAZIT
    Bis zur Hälfte finde ich das Buch wirklich gut. Es ist spannend und ganz anders als alles was ich bisher gelesen habe. Leider dreht sich dann die Story sehr und wird sehr „schräg“.

    Hier geht es zur ganzen Rezension:
    http://buecher-highlights.paradoxes-leben.de/rezension-dolfi-und-marilyn/

  • Wer Satire mag...hat Spaß mit diesem Buch.

    Dolfi und Marilyn

    KonfuseMuse

    20. August 2016 um 21:58

    Witzig...kurzweilig...empfehlenswert!

  • Erinnert an Vermes "Er ist wieder da"

    Dolfi und Marilyn

    AnnMan

    27. June 2016 um 14:05

    Nach Vermes "Er ist wieder da", habe ich ein großes Interesse an der satirischen und modernen Auseinandersetzung mit der Wiederauferstehung Hitlers entwickelt. Denn dieses Gedankenspiel ist irgendwie gruselig aber auch höchst wichtig, um nicht zu vergessen und auch einmal auf andere Art und Weise dem Thema zu begegnen.Da die Franzosen ja bekannt sind für gute Satire habe ich bei dem Buch gleich mal zugeschlagen und war sehr neugierig.Im Prinzip ist die Geschichte in zwei Hälften geteilt und hat einen ähnlichen Spannungsbogen wie Vermes, ohne das hier zu viele Parallelen wären. Saintonge legt die Handlung in die etwas weitere Zukunft in die 2030er und lässt einen Klon Hilters auf die Welt. Was als generellere Auseinandersetzung mit Hitler, aber auch der Gesellschaft (durch das Thema Klonen) noch recht harmlos beginnt, steigert sich im zweiten Teil zu einer Persiflage, die - trotz Überzeichnung, mir etwas Gänsehaut gebracht hat. Ich will deswegen nicht zu viel verraten, man sollte sich als Leser hier überraschen lassen.Am Ende hat mich aber Vermes noch etwas mehr überzeugt. Vielleicht auch, weil endlich mal ein Deutscher das Thema so dezidiert angenommen hat und es noch mehr Realitätsnähe besaß als dieses Buch. Trotzdem ein gelungener Roman, der viele Denkanstöße und gute Satire bereithält.

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  • Idee hui, Umsetzung pfui

    Dolfi und Marilyn

    Caruschia

    01. June 2016 um 15:08

    Als ich mir das Buch zur Hand genommen habe, habe ich mir eine humorvolle, witzige und vor allem außergewöhnliche Geschichte erhofft. Mit Charakteren, die unterschiedlicher und seltsamer nicht sein können. Außerdem klang eine Verknüpfung von Geschichte und Zukunft auch nicht schlecht - ja, zugegebenermaßen richtig interessant. Doch ob ein solcher Mix wirklich gut geht? Nein. Denn schon beim Schreibstil des Autors fingen die Schwierigkeiten an. Es waren einfach zu viele langweilige Passagen über die Gedanken des Protagonisten oder über die Weltgeschichte eingebunden, sodass man leicht den Blick für die eigentliche Story verloren hat. Das ging so weit, dass man sich Seite für Seite einfach nur zu Tode gelangweilt hat (besonders wenn man kein Geschichtsfanatiker ist) und die Geschichte auch nie wirklich ins Rollen kam. Das Buch besitzt 288 Seiten - eigentlich nicht viel, aber ich habe es trotzdem nicht geschafft, bis zum Ende durchzuhalten. Nach den ersten 100 Seiten habe ich das Buch abgebrochen. Es ging einfach nicht mehr. Im ersten Drittel des Buches ist ungefähr so viel passiert, wie man in 5 Seiten hätte erklären können. Die vielen Ausschweifungen und Erklärungen des Autors verwandelten den Verlauf aber in eine Durststrecke, wegen der ich dann auch aufgegeben habe. Mir war egal, wie sich die Geschichte noch entwickeln würde. Klar war ich besonders am Anfang fasziniert. Wie geht der Autor (französischer Herkunft) mit dem verbotenen Thema um, über das insbesondere Deutsche nicht gerne reden? Die angesprochenen Themen (Klone, Hitler, Zukunft, Vergangenheit und Menschenwürde) bieten eine prima Vorlage für einen spannenden, einzigartigen und aufklärenden Roman. Doch das, was der Autor aus diesem Fundament baut ist schon ab den ersten Seiten an zum Zusammenbruch verurteilt. Auch wenn Francois Saintonge mit seinen vielen Erzählungen zwischendurch (die kein bisschen zum Verlauf der Handlung beitragen) wahrscheinlich die Absicht hatte, dem Leser seinen Hauptcharakter näher zu bringen, hat er bei mir genau das Gegenteil erreicht. Ich habe mich eher von Tycho Mercier distanziert gefühlt - wollte mich selbst von ihm distanzieren, weil er mir von Anfang an nicht sympathisch war. Das Einzige, was man so wirklich über ihn erfährt ist sein Job und seinen damit einhergehenden Wahn (so muss man es tatsächlich schon bezeichnen) für die Geschichte der Welt. Das Thema des "klonens" ist sehr umstritten. Saintonge hat sich wie viele andere auch an diesem moralischen Problem die Zähne ausgebissen. Mehr Hintergrunddetails über die Entwicklung der sogenannten Klone wären auch interessant gewesen, was die Handlung vielleicht doch ein wenig authentisch gemacht hätte. So muss ich leider sagen, dass der Verfasser sich selbst in allen Bereichen, die er behandeln wollte, ein Eigentor eingeschenkt hat. FAZITSo sehr ich mich am Anfang auf dieses Buch gefreut habe, so groß war die Enttäuschung, nachdem ich es weggelegt habe. Oder vielleicht auch ein bisschen Ärger, dass man so leichtfertig mit solchen tollen Themen umgeht? Man hätte diesen Roman voll mit Satire und schwarzem Humor packen können, doch leider wurde einfach nur eine auf der Stelle tretende Handlung mit mehr als überflüssigen Erzählungen, ungerecht behandelten Problemen und einem unsympathischen Fanatiker als Protagonisten geschaffen.

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  • Beängstigende Vorstellung : Wiederholung der Geschichte mit Klonen....

    Dolfi und Marilyn

    Sandra1978

    15. May 2016 um 18:17

    Inhalt : Wir befinden uns in Frankreich im Jahr 2060, aber das ist Nebensache. Das Klonen von berühmten, bereits verstorbenen Persönlichkeiten ist mittlerweile selbstverständlich und die Klone ein hübsches Spielzeug für die Superreichen. Einige Klonreihen vergangener Berühmtheiten wurden jedoch aufgrund von Bevölkerungsprotesten verboten und zurückgezogen, so auch Adolf Hitler. Jedoch rutscht ein Klon durchs Raster und landet zufällig bei dem armen, geschiedenen Professor für Geschichte Tycho Mercier und seinem Sohn Bruno. Er versucht mit aller Macht, den Klon wieder loszuwerden, wird dabei jedoch vor einige Hindernisse gestellt. Als dann auch noch sein Nachbar erkrankt und dessen Klon Marilyn Monroe, die der  Nachbar offensichtlich am Schwarzmarkt erworben hat, zu Tycho flüchtet und um Asyl bittet, wird es in seinem Haushalt ziemlich voll. Die Polizei bekommt Wind von den verbotenen Klonen und beginnt, mächtig Ärger zu machen. Dolfi und Marilyn jedoch lassen sich nicht erwischen und versuchen ihren Häschern zu entkommen. Dabei schließt Dolfi eine verhängnisvolle Bekanntschaft, die die Vergangenheit um jeden Preis wieder auferstehen lassen will. Zum Buch Eine witzige Idee ist das auf jeden Fall.  Da man von Anfang an mitten im Geschehen ist und immer was passiert, hat man auch beim Lesen einen durchgängig guten Lesefluss, auch wenn die geschichtlichen Referate, die Tycho manchmal gedanklich oder verbal für seine Umgebung abhält, etwas weitschweifig und lästig sind. Leider bleiben die Charaktere, vor allem Dolfi, für mich über weite Strecken des Buches sehr flach, so dass ich mich nicht richtig hineinversetzen konnte und mich somit die Geschichte nicht so richtig gefangen hat. Es gibt viele humorige Passagen, aber nicht so, das ich in Gelächter ausgebrochen wäre beim Lesen, es blieb wenn überhaupt dann bei einem leichten Schmunzeln. Ich schwanke in der Bewertung zwischen 3 und 4 Sternen, gebe den 4. Stern aber dafür, dass es wirklich leicht zu lesen war und dem Autor Respekt dafür gebührt, sich an das immer noch schwierige Thema Hitler und sein Reich heranzuwagen. Somit ist „Dolfi und Marilyn“ eine nette, unterhaltsame Lektüre für Zwischendurch, aber nichts was den Leser vom Hocker reißen wird.  

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  • Ein wunderbares, humorvolles Buch, das einem zum Nachdenken anregt :)

    Dolfi und Marilyn

    cupcakeprincess

    13. January 2016 um 12:21

    Tycho Mercier ist erstaunt, als er einen Klon geliefert bekommt. Diesen hat nämlich seine Exfrau gewonnen, allerdings handelt es sich bei dem Klon nicht um irgendeinen Klon, sondern um den sechsten Klon der verbotenen Adolf Hitler Reihe. Der Klon ist allerdings alles andere als das Original: Er ist sanftmütig, gibt keine Widerworte und ist für Tychos Sohn der ideale Spielkamerad. Was wenn, die Polizei davon erfährt, dass er illegalen Klon bei sich hat? Sein Nachbar hat ebenfalls einen Klon, genauer gesagt einen Klon von Marilyn Monroe. Tycho schwärmt heimlich für sie und er kann sein Glück kaum fassen, als Marilyn eines Tages weinend bei ihm auftaucht, weil ihr Herr zusammengebrochen ist. Bald schon hat Tycho nicht nur einen, sondern auch noch gleich zwei Klone an der Backe. Wie soll er aus diesem Schlamassel bloß wieder rauskommen? Das Buch ist flüssig und humorvoll geschrieben. Tycho sieht die Klone als eigenständige Wesen an und interessiert sich sehr dafür, was vor der Übergabe passiert ist. Das Buch gibt einem einen guten Einblick hinter die Kulissen und mir hat das Buch viele schöne Lesestunden bescherrt :)

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  • Kompaktes Gedankenexperiment mit viel Humor und Nachdenklichkeit

    Dolfi und Marilyn

    Alacazoom

    Um es gleich zu sagen: Fan-tas-tisch! Lange hat mich ein Buch aus der unmittelbaren Gegenwart nicht so unterhalten und gleichzeitig zum Denken angeregt. Der Plot in a nutshell: Der an der Sorbonne in Paris unterrichtende Geschichtsprofessor Tycho Mercier bekommt durch ein Supermarkts-Gewinnspiel einen Klon von Adolf Hitler ins Haus geliefert. (Die Handlung ist in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts angesetzt – also Science Fiction light?) Das Problem dabei: Klone von Adolf Hitler sind seit kurzer Zeit streng verboten; Privatpersonen im Besitz solcher müssen mit Strafe rechnen. Brav und gutbürgerlich, wie er ist, gerät Mercier gerät dabei in Teufelsküche – und als er noch den raubkopierten Marilyn Monroe – Klon seines Nachbarn “erbt”, beginnt der Tanz erst richtig! Das klingt jetzt ein bisschen nach Klappentext, aber mehr will ich über den Plot hier nicht verraten.

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    • 3
  • zum nachdenken und Lachen

    Dolfi und Marilyn

    SaintGermain

    26. October 2015 um 04:42

    Paris im Jahr 2060. Der geschiedene, alleinerziehende Geschichtsprofessor Tycho Mercier gerät durch einen Tombolagewinn in den Besitz eines Klons. Doch er bekommt nicht irgendeinen Klon vom Supermarkt geliefert: Es ist A.H.6, der sechste existierende, eigentlich verbotene Klon von Adolf Hitler. Dieser ist allerdings ganz anders als der Lieferant seines genetischen Materials: Er ist sanftmütig, bescheiden, unterwürfig und für Tychos Sohn ein willkommener Spielkamerad bei Computerkriegsspielen. Zu diesem merkwürdigen Hausgast gesellt sich bald noch ein Klon von Marilyn Monroe, den Tycho Mercier von seinem Nachbarn erbt. Sie verkörpert den Schwarm seiner Jugendjahre, aber auch sie riecht nach Ärger, denn es handelt sich um eine Raubkopie aus Südostasien … Ein herrlich überdrehtes Spiel mit den Auswüchsen unserer modernen Welt und den langen Schatten der Geschichte, das uns zu einem waghalsigen Gedankenspiel verführt und uns augenzwinkernd den Spiegel vorhält. Da ich Eric Emanuel Schmitt´s Bücher sehr schön und nachdenklich machend finde, und dieser Roman eines unbekannten (unter Pseudonym schreibenden) französischen Autor in Schmitt´a Stil geschrieben ist, finde ich dieses Buch sehr gelungen. Würde gerne noch etwas von dem Autor hören bzw. lesen.

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  • Illegale Klone berühmter Persönlichkeiten

    Dolfi und Marilyn

    Kerry

    Der 50-jährige Tycho Mercier lebt ein ruhiges und bescheidenes Leben in einem Pariser Vorort. Er arbeitet als Dozent für Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts an der Universität und ist mit seinem Leben recht zufrieden. Die Ehe mit seiner Frau Phoebé zerbrach vor einigen Jahren und der gemeinsame 10-jährige Sohn Bruno lebt nach wie vor beim Vater, wobei er alle zwei Wochenenden bei seiner Mutter verbringt. Phoebé ist zwischenzeitlich wieder anders liiert und leitet ihr eigenes Fitnessstudio, eine Tätigkeit, die voll und ganz ihrem Naturell entspricht. Wobei es in Tychos Leben doch etwas gibt, das in ihm Begehren weckt - Marilyn, jedoch nicht das Original, denn die ist ja schon einige Jahrzehnte tot, sondern die Marilyn von Bassompierre, einem Notar im Ruhestand, der einen Marilyn-Klon besitzt. Doch mit der Ruhe im Haushalt Mercier ist es vorbei, als ein Gewinn die beiden erreicht. Vor kurzem hatte Phoebé im Beisein ihres Sohnes an einem Gewinnspiel im Supermarkt teilgenommen und für den Fall eines Gewinns die Adresse ihres Sohnes angegeben. Tatsächlich hat gerade dieses Los den Hauptgewinn eingebracht - einen Klon. Doch nicht irgendeinen Klon, es ist ein Klon von Adolf Hitler, eine Klonreihe, die erst kürzlich verboten wurde. Nun hat Tycho ein Problem, denn selbst der Besitz eines solchen Klons ist verboten. Ein Dutzend davon wurden gezüchtet und wurden auch wieder zurück gerufen. Wie dieser ausgerechnet bei ihm landen konnte, ist Tycho nicht ganz klar. Als jedoch Tycho in Phoebés Beisein am nächsten Tag versucht, den Klon im Supermarkt zurückzugeben, wird dieser nicht zurückgenommen. Frustriert nimmt er Nr. 6 (von 12) wieder mit nach Hause, sehr zur Freude von Bruno, der in Dolfi bereits einen Freund gefunden hat. Tatsächlich stellt sich heraus, dass es sich bei Dolfi um ein sehr friedliches Exemplar handelt, sodass er vorerst (zähneknirschend seitens Tycho) bei den Merciers bleiben und sich im Haushalt nützlich machen darf. Doch es kommt noch schlimmer. Plötzlich steht eine völlig verzweifelte Marilyn bei Tycho in der Tür. Ihr Besitzer hatte einen Schlaganfall und man einigt sich darauf, dass besagte Marilyn so lange bleiben darf, bis Bassompierre wieder aus dem Krankenhaus entlassen wird. Als dieser jedoch kurz darauf verstirbt, ist guter Rat teuer, denn zwischenzeitlich hat Tycho mitbekommen, dass es sich bei Marilyn nicht um einen legalen Klon handelt, sondern um eine illegale Raubkopie. Als dann auch noch die Polizei vor der Tür steht, ergreifen die beiden ungleichen Klone die Flucht ... Illegale Klone berühmter Persönlichkeiten! Der Plot wurde futuristisch-real und abwechslungsreich erarbeitet. Mag man auch von der Idee des Klonens generell halten, was man will, aber wenn das Klonen von Menschen eines Tages tatsächlich möglich sein sollte, wo ist die Grenze? Wer darf wie oft geklont werden? Ist das die moderne Sklaverei der Zukunft, denn Klone sind ja keine vollwertigen Menschen? Auf jeden Fall bietet dieses Buch interessante Denkansätze in diese Richtung. Die Figuren wurden durchaus facettenreich erarbeitet, wobei ich hier eindeutig sagen muss, dass in meinen Augen die meiste Persönlichkeit ausgerechnet der Klon Marilyn hatte. Selbst Tycho, als Protagonist, blieb etwas blass neben dieser schillernden Persönlichkeit, von dem anderen, sehr zurückhaltenden Klon mal nicht zu sprechen. Der Schreibstil empfand als sehr angenehm zu lesen, ich hatte keinerlei Probleme, hier voll in das Buch einzutauchen.

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    • 4

    Meteorit

    25. August 2015 um 17:29
  • 08/15 Roman trotz vielversprechender Ansätze

    Dolfi und Marilyn

    Slev

    27. March 2015 um 11:12

    Mit durchaus großem Interesse begann ich die Lektüre von „Dolfie & Marilyn“, versprach die „Adolf Hitler Klonthematik“ einen interessanten Mix aus „Er ist wieder da“ und Asimovs Robotern. Mein negatives Urteil spiegelt durchaus auch die Enttäuschung wider, dass aus einer außergewöhnlichen Thematik ein 08/15 Roman entstanden ist. Dabei ist das größte Problem des Romans nicht die langatmige Geschichte oder die beinah philosophischen Einschübe, sondern der Mangel an durchgehaltenen Erzählsträngen. Immer wieder wurden faszinierende Fragestellungen nur angerissen (z.B. der rechtliche und „menschliche“ Status eines Klon-Mensch-Babys oder inwieweit Klonen eine moderne Form der Sklaverei ist). Leider werden diese Einschübe jedes Mal durch die Monotonie es Protagonisten unterbrochen. Es kam mir bei der Lektüre mehrfach der Gedanke, dass der Protagonist selbst einem Klon gleicht, wie er im Buch beschrieben wird: Er hat kaum eigene Gedanken, seine Sicht- und Lebensweise ist sehr festgefahren, fast schon beschränkt und er kann sich kaum auf neue Situationen einstellen. Der „beschränkte“ Geist des Protagonisten, der überdies ein Geschichtsprofessors mit einer Dissertation über das Dritte Reich, zeigt sich mehrfach: So kann er nicht erkennen, dass Klone in einer Weise liquidiert werden, die dem Holocaust entlehnt ist. Auch kann sich der Professor lange Zeit vorstellen, welche Untergrundbewegungen Interesse an einem Adolf Hitler Klon haben könnten. Die nahelegende Idee, es könnte sich dabei um Rechtsextreme Faschisten handeln könnte, kommt dem Professor nicht einmal und überrascht ihn bei der Enthüllung, trotz zahlreicher Indizien (z.B. gefälschte Parteiabzeichen der NSDAP). Da das Buch in Frankreich wohl ein großer Erfolg ist, überkommt mich das Gefühl es ist einiges an Witz bei der Übersetzung verloren gegangen. Ähnlich wie „er ist wieder da“ startet das Buch mit einer interessanten Konstellation, verliert aber im Lauf der Lektüre immer mehr an Glanz. Auch „Dolfi & Marilyn“ kann nichts aus der Geschichte machen, der Protagonist entwickelt sich kaum bzw. jegliche mögliche Entwicklung wird im Laufe des Geschichte revidiert. Zusammenfassend kann ich keine Leseempfehlung geben: Die Klon-Thematik wird nur oberflächlich angekratzt, jedem Interessenten der Thematik lege ich Isaac Asimovs Geschichten ans Herz. Die Hitler-Thematik wurde bereits von Timur Veres, mehr schlecht als recht, humoristisch verarbeitet. Wer Interesse an „Was wäre wenn?“ Gedankenspielen hat, ist mit „Vaterland“ von Robert Harris, „Das Orakel vom Berge“ von Philip K. Dick oder „Geschichte machen“ von Stephan Fry besser bedient.

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  • Verantwortung

    Dolfi und Marilyn

    Gnomy

    16. February 2015 um 21:08

    Ein Geschichtsprofessor und damit Denker und Theoretiker wird plötzlich ganz praktisch mit der Frage konfrontiert, worin seine Verantwortung für die Entwicklung der Gesellschaft besteht. Es ist nicht mehr nur die Auseinandersetzung mit bereits Geschehenem und vor allem schon lange Geschehenem sondern auf einen Schlag muss er selbst seine Position finden und wird zur Verantwortung gezogen. Der Autor führt dem Leser vor Augen, wie leicht der Alltag und die Trägheit dazu führen können, dass einem das aktuell Geschende zu kompliziert, zu belastend und manchmal einfach gleichgültig sein kann, wiewohl man ahnt, dass sich eine gesellschaftliche Fehlentwicklung anbahnt. Kann man etwas tun, will man etwas tun und wird man etwas erreichen? Fragen, die nicht beantwortet werden, aber das müssen sie auch nicht. Man darf einfach für sich selbst weiterdenken... Ein Buch, das man nicht zweimal lesen muss, aber durchaus einmal gelesen haben kann.

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  • Leserunde zu "Dolfi und Marilyn" von François Saintonge

    Dolfi und Marilyn

    Jules1988

    Ein herrlich überdrehtes Spiel mit den Auswüchsen unserer modernen Welt und den langen Schatten der Geschichte Der französische Autor François Saintonge hat mit seinem Roman "Dolfi und Marilyn" nur auf den ersten Blick ein Buch über Hitler geschrieben, doch eigentlich geht es um Klone und ihre Ähnlichkeit mit uns. Ihr habt jetzt die Chance, dieses außergewöhnliche Buch in unserer Leserunde zu entdecken! Mehr zum Autor: François Saintonge ist das Pseudonym eines erfahrenen und bekannten französischen Schriftstellers. Der Urheber selbst bezeichnet sich als Klon eines Autors, der entschlossen ist, im Hintergrund zu bleiben, um zu verhindern, dass seine physische Präsenz sich vor sein Werk und die faktische Wahrnehmung seiner Worte schiebt. Wer glücklich schreiben will, schreibe im Verborgenen! Mehr zum Buch: Paris im Jahr 2060. Der geschiedene, alleinerziehende Geschichtsprofessor Tycho Mercier gerät durch einen Tombolagewinn in den Besitz eines Klons. Doch er bekommt nicht irgendeinen Klon vom Supermarkt geliefert: Es ist A.H.6, der sechste existierende, eigentlich verbotene Klon von Adolf Hitler. Dieser ist allerdings ganz anders als der Lieferant seines genetischen Materials: Er ist sanftmütig, bescheiden, unterwürfig und für Tychos Sohn ein willkommener Spielkamerad bei Computerkriegsspielen. Zu diesem merkwürdigen Hausgast gesellt sich bald noch ein Klon von Marilyn Monroe, den Tycho Mercier von seinem Nachbarn erbt. Sie verkörpert den Schwarm seiner Jugendjahre, aber auch sie riecht nach Ärger, denn es handelt sich um eine Raubkopie aus Südostasien … Hier geht`s zur Leseprobe! Ihr wollt wissen, wie dieses waghalsige Gedankenspiel seinen Lauf nimmt? Dann bewerbt euch gleich für die Leserunde*! Gemeinsam mit carl`s books verlosen wir 25 Leseexemplare von "Dolfi und Marilyn" von François Saintonge! Wenn ihr mitlesen wollt, dann beantwortet uns einfach folgende Frage: Glaubt ihr, dass es Klone in der Zukunft geben wird? Welche Auswirkungen würde das auf euer Leben haben? *Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension verpflichtet.

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    • 407
  • Enttäuschend!

    Dolfi und Marilyn

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. January 2015 um 15:32

    Meine Kurzmeinung: "3 1/2 Punkte für ein interessantes Thema, teilweise gut ausgearbeitete Charaktere und einen angenehmen Schreibstil. Leider ist ausgerechnet der Protagonist nicht schlüssig und der Autor hätte wirklich mehr aus dem Thema machen können!" Zum Buch "Dolfi & Marilyn" ist ein Zukunftsroman, der im Jahre 2060 spielt. Erschienen ist das Buch 2014 im Verlag "carl's books". Persönliche Stellungnahme Als ich das Cover gesehen und den Klappentext gelesen habe, wollte ich das Buch natürlich so schnell wie möglich lesen. Ich war neugierig, wie der Autor sich dieses Themas annehmen würde, ohne einen allzu großen Aufschrei zu verursachen. Leider hatte ich meine Erwartungen wohl zu hoch geschraubt, denn begeistern konnte mich das Buch bei Weitem nicht. Das hatte verschiedene Gründe: 1. Das Jahr, in dem der Roman spielt: Angesetzt ist der Roman im Jahr 2060, was sich leider nicht so liest. Ich hatte erwartet, dass die Technologien weit über das Klonen hinaus gehen würden und auch die Gesellschaft eine andere wäre. 2. Der Protagonist: Mit dem Protagonisten wurde ich bis zum Schluss nicht warm, da er nicht klar ausgearbeitet ist. Er ist sich in seinen Entscheidungen nicht schlüssig und sticht auch sonst nicht positiv heraus. 3. Die "Verharmlosung" durch Kriegsspiele: Der Sohn des Protagonisten ist 10 Jahre alt und spielt mit Hitlers Klon Kriegsspiele. Hätte Tycho da nicht längst eingreifen und den Klon zurückbringen müssen? 4. Das Thema: Durch die vorhergehenden Punkte leidet das Gesamtthema des Buches natürlich auch. Alles in allem hat sich der Autor zwar ein interessantes Thema ausgesucht, dies aber nicht zu meiner Zufriedenheit ausgearbeitet. Fazit Leider nicht zu empfehlen!

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