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Jules1988

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ein herrlich überdrehtes Spiel mit den Auswüchsen unserer modernen Welt und den langen Schatten der Geschichte


Der französische Autor François Saintonge hat mit seinem Roman "Dolfi und Marilyn" nur auf den ersten Blick ein Buch über Hitler geschrieben, doch eigentlich geht es um Klone und ihre Ähnlichkeit mit uns. Ihr habt jetzt die Chance, dieses außergewöhnliche Buch in unserer Leserunde zu entdecken!

Mehr zum Autor:
François Saintonge ist das Pseudonym eines erfahrenen und bekannten französischen Schriftstellers. Der Urheber selbst bezeichnet sich als Klon eines Autors, der entschlossen ist, im Hintergrund zu bleiben, um zu verhindern, dass seine physische Präsenz sich vor sein Werk und die faktische Wahrnehmung seiner Worte schiebt. Wer glücklich schreiben will, schreibe im Verborgenen!

Mehr zum Buch:
Paris im Jahr 2060. Der geschiedene, alleinerziehende Geschichtsprofessor Tycho Mercier gerät durch einen Tombolagewinn in den Besitz eines Klons. Doch er bekommt nicht irgendeinen Klon vom Supermarkt geliefert: Es ist A.H.6, der sechste existierende, eigentlich verbotene Klon von Adolf Hitler. Dieser ist allerdings ganz anders als der Lieferant seines genetischen Materials: Er ist sanftmütig, bescheiden, unterwürfig und für Tychos Sohn ein willkommener Spielkamerad bei Computerkriegsspielen. Zu diesem merkwürdigen Hausgast gesellt sich bald noch ein Klon von Marilyn Monroe, den Tycho Mercier von seinem Nachbarn erbt. Sie verkörpert den Schwarm seiner Jugendjahre, aber auch sie riecht nach Ärger, denn es handelt sich um eine Raubkopie aus Südostasien …

Hier geht`s zur Leseprobe!

Ihr wollt wissen, wie dieses waghalsige Gedankenspiel seinen Lauf nimmt? Dann bewerbt euch gleich für die Leserunde*! Gemeinsam mit carl`s books verlosen wir 25 Leseexemplare von "Dolfi und Marilyn" von François Saintonge! Wenn ihr mitlesen wollt, dann beantwortet uns einfach folgende Frage:

Glaubt ihr, dass es Klone in der Zukunft geben wird? Welche Auswirkungen würde das auf euer Leben haben?


*Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension verpflichtet.

Autor: François Saintonge
Buch: Dolfi und Marilyn

Jules1988

vor 3 Jahren

Jetzt geht`s los mit der Bewerbung!

gagamaus

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Diese Geschichte hört sich ja herrlich an. Das Thema Klone ist ja seit Dolly hochaktuell und ich befürchte, das man auch Menschen bald wird klonen können und wollen. Damit geht aber m.M. nach nicht nur das natürliche am Kinderkriegen verloren sondern wir pfuschen der Natur auch ins Handwerk und die hat sich durch das System der Chromosomenmischung von Mann und Frau doch eigentlich bewährt. ich fürchte, dass nun eine neue Form von Inzucht auf uns zukommt ,in der alle Menschen sich immer ähnlicher werden. wie man an bedrohten Tierarten weiß ist ein großer Genpool sehr wichtig für das Überleben einer Art. Mit lauter gleichen Klonmenschen gefährdet man sicherlich das Genmaterial der ganzen Menschheit

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AlexejWinter

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 1: Kapitel 1-6
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Hat wer von euch den Humor in Kapitel 1-6 entdeckt? Meiner ist irgendwie ... nicht vorhanden.
Der Schreibstil des Autors ist überwiegend flüssig, bei manchen Sätzen holpert es jedoch. (Der Minuspunkt geht aber ganz klar an den deutschen Verlag; der ursprüngliche Autor ist immerhin Franzose!)
Bislang finde ich den Verlauf der Geschichte etwas träge. Was ist den schon passiert? Der Protagonist hat den Klon im Haus hocken. Dazwischen gibt es tockene und langweilige Geschichtseinschübe.
Ich bin gespannt, ob er Roman a) an Schnelligkeit und b) an Spannung gewinnen wird.

AlexejWinter

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 1: Kapitel 1-6
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mrsapplejuiice schreibt:
Mir wurde als Kind immer erzählt, dass ich mir die Sachen nicht vorstellen soll, denn sonst merkt sich das Unterbewusstsein dies.. z.B. wenn man denkt dass einem gleich das Tablett runterfällt, fällt es einem runter weil das Unterbewusstsein nur "runterfällt" speichert. Deswegen trau ich mich gar nicht so etwas wie Unfälle vorzustellen.. :D

Genauso geht es mir auch. Wenn ich an etwas schlechtes denke, dann trifft dies meist ein.

Elfenstern

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 1: Kapitel 1-6
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AlexejWinter schreibt:
Bislang finde ich den Verlauf der Geschichte etwas träge. Was ist den schon passiert? Der Protagonist hat den Klon im Haus hocken. Dazwischen gibt es tockene und langweilige Geschichtseinschübe. Ich bin gespannt, ob er Roman a) an Schnelligkeit und b) an Spannung gewinnen wird.

Ja, so habe ich das auch empfunden. Dazu noch Tychos langweilige Gedankengänge, die über mehrere Seiten gehen und danach genau wieder an dem Punkt enden, an dem er angefangen hat. Aber das ist ja erst der Anfang. Ich bin gespannt, was du von den Zeitsprüngen hältst, die der Autor in einigen Szenen eingebaut hat. Die sind auch sehr gekonnt gesetzt ;)

AlexejWinter

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 1: Kapitel 1-6
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Elfenstern schreibt:
Ja, so habe ich das auch empfunden. Dazu noch Tychos langweilige Gedankengänge, die über mehrere Seiten gehen und danach genau wieder an dem Punkt enden, an dem er angefangen hat. Aber das ist ja erst der Anfang. Ich bin gespannt, was du von den Zeitsprüngen hältst, die der Autor in einigen Szenen eingebaut hat. Die sind auch sehr gekonnt gesetzt ;)

Ich glaube, ich habe mich von einem Satz in die Irre führen lassen. Auf der Rückseite des Buches steht ganz oben: Der Überraschungserfolg aus Frankreich

Ich habe bereits ein paar sogenannte Erfolge aus Frankreich konsumiert und war immer positiv überrascht. Nur aktuell bin ich etwas hin und hergerissen.

AlexejWinter

vor 3 Jahren

leseabschnitt 2: Kapitel 7-12
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Ist es nicht erschreckend, dass der Mensch andere Menschen "erschafft" und diese dann einfach so wieder auslöscht? Das klingt so nach: "Oh, da haben wir wohl ein kleines Fehlerchen gemacht. Tja ... verbennt ihn!"

Ich finde es gut, dass Tycho den Dolfi nicht abgegeben hat. Das ist ein Mensch, ganz egal wessen Genmaterial da verbaut wurde. Dolfi hat nicht daum gebeten, erschaffen zu werden. Das haben andere beschlossen. Ich finde, dass im zweiten Leseabschnitt die ekelhafte Kaltschnäuzigkeit der Menschen schön gezeigt wird.

Die Beschreibungen von Almanzor darüber, dass die anderen A.H.Klone misshandelt und ermordet wurden, fand ich auch erschreckend. Ja, Menschen glauben, dass man Gleiches mit Gleichem vergelten kann. Aber dadurch wid es nicht besser. Hätte Tycho Dolfi zu Heavy Friends gebracht, hätte mich das an seinem Charakter zweifeln lassen.
Seine Gedankenmonologe im Bereich Geschichte sind nach wie vor übertrieben langweilig, aber dieser Sarkasmus, der beigemischt wurde, der gefällt mir. Tycho ist klug und überlegt sich, was er tun oder sagen soll. Es ist schön, dass man als Leser alles miterleben kann.

Mit Bruno werde ich nicht ganz warm ...

AlexejWinter

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 3: Kapitel 13-19
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Ich bin ja nicht der Einzige, dem das Buch zäh vorkommt. Obwohl die Seiten vollgeschrieben sind, passiert in der Handlung, meiner Meinung nach, so gut wie nichts. Diese ewigen Gedankenmonologe sind nicht förderlich für die Geschichte.

Tatsächlicht ist die Spannung, die man sich in wenigen Momenten des Buches erhofft, durch den Stil des Autors bereits im Keim ruiniert. Ich frage mich, wie sich das Buch noch entwickelt.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Fazit/Rezensionen

Danke für die Teilnahme an der Leserunde, anbei (leider etwas verspätet) meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Fran%C3%A7ois-Saintonge/Dolfi-und-Marilyn-1102320862-w/rezension/1130399855/

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