Françoise Dorner Die Frau in der hinteren Reihe

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Inhaltsangabe zu „Die Frau in der hinteren Reihe“ von Françoise Dorner

Eigentlich führt Nina eine ganz normale Ehe. Von frühmorgens bis spätabends steht sie hinter dem Tresen ihres Kiosks auf der schattigen Seite einer belebten Straße in Paris. Als sie in eintönigem Alltag zu ersticken droht, will sie den eigenen Mann wiedererobern, indem sie eine Andere wird, die Frau seiner Träume. Bald aber ist Nina eifersüchtig auf sich selbst… Eine Geschichte über die Tücken der Liebe.

Leichte Lektüre für zwischendurch.

— Mayro86
Mayro86

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  • Rezension zu "Die Frau in der hinteren Reihe" von Françoise Dorner

    Die Frau in der hinteren Reihe
    Duffy

    Duffy

    16. January 2012 um 11:02

    Nina und ihr Ehemann haben einen Kiosk in Paris und führen eine eintönige Ehe. Als dieser Alltag unerträglich wird, erfindet sich Nina neu und will ihren Mann zurückerobern. Leider geht ihr Plan nicht auf, denn sie verändert sich so, dass eine Eifersucht gegen die von ihr selbst erschaffene "Neue" entsteht. Dorner hat in diesem kurzen Roman die Facetten der Liebe thematisiert, die meistens im Verborgenen bleiben. Tückische Konsequenzen, die bei solchem Umgang mit Beziehungsproblemen meist außer Acht gelassen werden. Klar geschrieben und prägnant strukturiert lässt sich der Roman zwar schnell lesen, hinterlässt aber doch zu einigen Aspekten ein paar nachhaltige Gedanken. Und das ist ja auch ein schöner Nebeneffekt.

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  • Rezension zu "Die Frau in der hinteren Reihe" von Françoise Dorner

    Die Frau in der hinteren Reihe
    Sokrates

    Sokrates

    07. August 2011 um 08:01

    Leider reicht Francoise Dorner’s zweites Buch nicht an Die letzte Liebe des Monsieur Armand heran. Zwar erahnt man, was die Autorin zum Ausdruck bringen will, welche Lebensweisheiten und Lebenseinstellungen, aber irgendwie ist die Geschichte langweilig, ohne Schwung, ohne Ziel, ohne Charisma. Leider eine Enttäuschung.

  • Rezension zu "Die Frau in der hinteren Reihe" von Françoise Dorner

    Die Frau in der hinteren Reihe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. April 2011 um 13:31

    - Ich hatte zu wenig Erfahrung, ich sagte nie, was ich dachte, nie, was ich wollte. Immer diese Angst, ich könnte nicht mehr geliebt werden, wenn ich aus mir herausginge. Noch heute war ich nicht viel mehr als das kleine Mädchen von damals, das die Tür aufmachte. Aber wem? - Nina lebt in Paris und betreibt dort mit ihrem Mann einen kleinen Kiosk. Am Morgen um drei vor fünf weckt sie pflichtbewusst ihren Ehemann und erfüllt dann rasch die ehelichen Pflichten. Um fünf Uhr steht ihr Mann bereits im Bad. Sechs Tage in der Woche beginnt der Tag auf dieselbe Art und Weise. Es hat sich ein Rhythmus eingespielt, der nicht infrage gestellt wird. Einzig die Kunden bringen etwas Abwechslung in den Alltag. Doch auch bei ihren Geschichten lässt sich schon nach kurzer Zeit ein Schema erkennen. Da Nina aber noch nie irgendetwas hinterfragt hat, erscheint ihr dieses Leben als ganz normal. Sie will einfach nur geliebt werden. Irgendwann beginnt sie sich jedoch für die Zeitschriften zu interessieren, die von den männlichen Kunden immer recht heimlich gekauft werden. Manche lesen sie sogar verdeckt hinter der Tageszeitung. Was ist so interessant an den Magazinen? Nina lernt mit jedem Bild eine andere Welt kennen. Sie fragt sich, ob Männer wirklich solche Frauen begehren. Sie versucht es in einem Selbstexperiment. Langsam verändert sie ihr Äußeres und wird immer attraktiver. Sie tritt aus ihrer Deckung heraus. Nur ihrem Mann scheint das nicht ganz geheuer zu sein. Seine Frau und das Bild einer femme fatale passen einfach nicht zusammen. Doch was passiert, wenn er gar nicht weiß, dass es sich um seine Frau handelt? Françoise Dorner erschafft mit Nina eine Figur, die mir aufgrund ihrer Charaktereigenschaften, eigentlich sofort unsympathisch wäre. Sie ist naiv und ein bisschen weltfremd. Sie nimmt sich immer zurück und denkt nicht an sich selbst. Sie meint zu wissen, was andere wollen und verstrickt sich so in einem Gefühlswirrwarr. Doch die charmante und humorvolle Art und Weise lassen gar keine negativen Gedanken zu. Man lächelt zunächst über Nina und findet sie witzig, doch nach und nach lernt man einen sehr zerbrechlichen Menschen kennen, der schon früh enttäuscht wurde und einfach nur in Geborgenheit leben möchte. Nina will einfach so geliebt werden wie sie ist. Da aber niemand ihr wahres Ich kennt, muss erst ein Bruch vollzogen werden. Aus der kleinen schüchternen und im Hintergrund stehenden Frau wird eine wunderbare starke Person, die erst noch lernen muss diese Veränderung als eigenen Charakter wahrzunehmen. Diese Geschichte wird von der Autorin in einer leichten Sprache erzählt, die ich jetzt schon häufiger in Übersetzungen französischer Werke wahrgenommen habe. Christel Gersch hat anscheinend sehr behutsam und dabei würdevoll übersetzt. Der gesamte Text ist leicht verständlich und wirklich sehr witzig. Selbst in den ernsten Situationen beginnt man dank der Protagonistin zu lächeln. Fazit: Der Humor trägt den Leser von Zeile zu Zeile und macht ein Zuklappen fast unmöglich. Dieses Buch ist eine wirkliche literarische Bereicherung, deren Tiefe erst nach dem Lesen deutlich wird.

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  • Rezension zu "Die Frau in der hinteren Reihe" von Françoise Dorner

    Die Frau in der hinteren Reihe
    furchtzwergal

    furchtzwergal

    13. October 2010 um 17:24

    Ich finde der oben angeführte Klappentext beschreibt diesen Roman sehr gut. Erzählt wird im Grunde von einer vom Alltag müde geworden Ehe, ohne Funken und ohne große Gefühle. Nina ist eine unauffällige Frau, schminkt sich nicht, kleidet sich unauffällig. Sie beginnt sich zu verändern, merkt wie ihr Umfeld darauf reagiert und versucht ein bisschen mit den Waffen einer Frau zu spielen. Sie merkt, wie gut sie bei anderen Männern ankommt, doch ihr Mann scheint keine Veränderung an ihr festzustellen. Eines Abends schlüpft Nina in eine andere Rolle, sie verkleidet sich als dunkelhaariger Vamp, und stellt ihren Mann auf die Probe.... Ich finde der Titel dieses Romans hätte nicht passender gewählt werden können. Der Text ist leicht und flüssig zu lesen und die Handlung ist mal etwas ganz anderes. Insgesamt würde ich sagen: lesenswert.

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  • Rezension zu "Die Frau in der hinteren Reihe" von Françoise Dorner

    Die Frau in der hinteren Reihe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. August 2008 um 00:53

    Dieses Buch ist ebenso lesenswert wie der Vorgänger von Dorner: Die letzte Liebe des Monsieur Armand, wenn jedoch die Geschichte nicht so sehr zu fesseln vermag. Hier liest man, um sich einfach in eine Geschichte einzufinden, sich mit der Sprache ein wenig zu unterhalten und gute Literatur zu genießen. Man könnte sagen, hier liest man ein typisches Diogenesbuch. Es ist gut, aber vergisst sich auch schnell wieder.

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