Françoise Gilot , Carlton Lake Leben mit Picasso

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Inhaltsangabe zu „Leben mit Picasso“ von Françoise Gilot

"Wir lernen Picasso durch die Gilot als Menschen und Künstler kennen wie nie zuvor. Wir lernen das Genie sogar besser verstehen. Uns hat das Drama einer Frau bewegt, die nach zehn Jahren des Zusammenlebens das Genie nicht länger ertragen konnte. Das menschliche Dokument ist auch dafür ein Zeugnis, daß die Kunst eine tödlich gefährliche Religion ist, in der mit dem Leben bezahlt wird."

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  • Rezension zu "Leben mit Picasso" von Françoise Gilot

    Leben mit Picasso

    Sokrates

    21. December 2010 um 16:22

    Francoise Gilot war eine der unzähligen Frauen, die Picassos Leben geziert haben. Und sie war die einzige, die nach ihrer Trennung von ihm eine eigenständige, von Picasso losgelöste Karriere starten konnte und die "der Meister" nicht kleingekriegt hat. ----------------- Das Buch ist einem sehr flüssigen, ansprechenden Stil verfasst. Francoise Gilots Beziehung zu Picasso beginnt in einer Zeit, in der Picasso bereits ein Kind mit Marie-Therese Walter hat und die Beziehung zur psychisch auffälligen Dora Maar uninteressant zu werden beginnt. Gilot schafft es hervorrangend, Genie und Wahnsinn Picassos offen und zwischen den Zeilen zu charakterisieren. Seine Beziehungen zu seinen Ex-Frauen bleiben Gespräch, sein Verhältnis zu ihnen ist ambivalent; insbesondere die schon vorhandenen Kinder bleiben eine Verbindung zu den Ex-Partnerinnen, die so ewig Bestandteil seines Lebens bleiben. Gilot beginnt sich mit den Jahren gegenüber Picasso zu emanzipieren und schafft es, selbst wieder künstlerisch tätig zu werden. Picasso ist hierüber zunächst absolut irritiert, lehnt es sogar ab, auch wenn er ihr über seinen Kunsthändler den Verkauf erster Werke organisiert. Als ihr - unabhängig von Picasso - Erfolg ansteigt, wird er eifersüchtig, stellt die Beziehung in Frage, sieht Gilots Erfolg allein darin begründet, dass sie die offizielle Frau von Picasso ist. Während dieser Jahre kommen zwei Kinder zur Welt und - Picasso lernt Gilot's Nachfolgerin kennen, die sie auch alsbald ersetzt. Neben tiefen Einblicken in Picassos Kunstwelt öffnet das Buch auch einen sehr weiten Blick in die Bereiche, die oftmals verschwiegen oder nur unzureichend erschlossen werden: Picassos Umgang mit Frauen und dem Rest seiner Familie. Für mich haben die Erlebnisse hier das Bild des kunstschaffenden, in den Himmel gelobten Picasso erheblich eingetrübt und mehr Francoise menschlich "wachsen" lassen, die diesen übermächtigen, raumgreifenden Picasso "überlebt" haben. -------------------- Für jeden kunstliebenden oder einfach nur menscheninteressierten Leser eine unbedingte Empfehlung!

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