Françoise Hauser

 3,9 Sterne bei 41 Bewertungen
Autorenbild von Françoise Hauser (©)

Lebenslauf

Françoise Hauser, geboren 1967, hat in Erlangen, Nanjing/China und Tainan/Taiwan Sinologie studiert. Sie arbeitet als Journalistin mit Reise- und Asien-Schwerpunkt und ist als Buchautorin sowie Trainerin für interkulturelle Themen tätig. Bei National Geographic erschien von ihr "In 80 Fettnäpfchen um die Welt".

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Françoise Hauser

Cover des Buches In 80 Fettnäpfchen um die Welt (ISBN: 9783492405980)

In 80 Fettnäpfchen um die Welt

 (15)
Erschienen am 01.06.2016
Cover des Buches Belgien fürs Handgepäck (ISBN: 9783293208186)

Belgien fürs Handgepäck

 (3)
Erschienen am 17.09.2018
Cover des Buches Gebrauchsanweisung Chinesisch (ISBN: 9783150109939)

Gebrauchsanweisung Chinesisch

 (2)
Erschienen am 18.03.2015
Cover des Buches Mit 80 Ängsten um die Welt (ISBN: 9783492406253)

Mit 80 Ängsten um die Welt

 (2)
Erschienen am 11.01.2019
Cover des Buches Parlez-vous español, please? (ISBN: 9783492314565)

Parlez-vous español, please?

 (1)
Erschienen am 01.09.2022

Neue Rezensionen zu Françoise Hauser

Cover des Buches Gebrauchsanweisung Chinesisch (ISBN: 9783150109939)

Rezension zu "Gebrauchsanweisung Chinesisch" von Françoise Hauser

Der beste Einstieg in die chinesische Sprache
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Monaten

Wer sich für China und oder die chinesische Sprache oder vielleicht auch nur für Sprachen im Allgemeinen interessiert, der ist mit Françoise Hausers „Gebrauchsanweisung Chinesisch“ bestens beraten. Für diejenigen, die sich überlegen Chinesisch zu lernen, ist dieses Buch Pflichtlektüre. Und zwar vor Beginn des Sprachkurses. Das Buch ist kein Sprachlernbuch, auch wenn es beim Sprache lernen hilft. Es ist vielmehr, genau wie es der Titel verspricht, eine Gebrauchsanleitung. Ein Blick in Geschichte, Struktur, Grammatik, auf die Schriftzeichen, auf Umschriften, Silben und Radikale. Und so wie man nach dem Lesen einer Bedienungsanleitung für seinen neuen Smart TV nicht versteht, wie er funktioniert, sondern nur, was man damit so machen kann, so muss man sich auch das Buch vorstellen. Man bekommt einen hervorragenden Einblick in die chinesische Sprache ohne anschließend auch nur ein Wort sprechen zu können. Françoise Hauser vermittelt ein grundlegendes Verständnis für, diese für europäische Augen und Ohren doch so vermeintlich, schwierige Sprache.

Bevor man sich ins Studium der Sinologie einschreibt, ist dringend angeraten einmal in die Gebrauchsanleitung hereinzulesen. Danach wird man es sich nicht nochmal überlegen, sondern in seiner Idee bestärkt und die Ängste relativiert. Was wohl das wichtigste Anliegen an Hausers Buch ist. Chinesisch ist anders, Chinesisch ist auch durchaus schwierig und man muss sehr viel Geduld und Motivation mitbringen, aber dann erschließt sich einem nicht nur eine neue Sprache, sondern auch eine Jahrtausende alte Kultur und ein neues Verständnis für das gegenwärtige China.

Der Ton macht die Musik

Gebrauchsanweisung Chinesisch ist dabei nicht nur äußerst informativ und lehrreich, sondern auch unterhaltsam. So hat im chinesischen der Klang der Wörter eine enorme Bedeutung.

„Wer den falschen Ton erwischt, bestellt im Restaurant Zucker (táng) anstatt Suppe (tāng) oder freut sich (was erheblich peinlicher ist) über die vergeigte Prüfung eines Kommilitonen, weil er kěxí (schade, bedauerlich) mit kěxǐ (erfreulich) verwechselt.“

Es unterscheiden sich natürlich auch die chinesischen Schriftzeichen, aber die hört man ja nun nicht. Aber bevor man sich überhaupt halbwegs sinnvoll mit chinesisch auseinandersetzen kann, bedarf es erst einmal einer Einführung in die Aussprache, in die Silben und Töne. Ist es doch für uns äußerst ungewöhnlich, dass allein die Tonhöhe und die Betonung Wörtern komplett anderen Sinn geben. Allein dieser Abschnitt ist dermaßen interessant, dass ich das Buch allen Interessierten ans Herz lege.

„Wer tonlos spricht ist schlicht nicht verständlich: Die Verwechslungsgefahr von qĭng wèn (darf ich fragen) und qĭng wĕn (darf ich küssen) ist noch ziemlich lustig, wer shíshī (etwas umsetzen) und shìshì (versterben) verwechselt, greift schon eher daneben.“

Gesprochene Malerei

Hochspannend ist auch die Entwicklung der Sprache und der Schriftzeichen. So wurde aus dem Zeichen für Mensch das Zeichen für Güte entwickelt, dass sich aus Mensch und Zwei zusammensetzt. Denn so sollten zwei Menschen miteinander umgehen. Oder Ausruhen, dass sich aus Mensch und Baum zusammensetzt, der Mensch, der sich am Baum ausruht.

Auch die Ausführungen zu den 22 Grundstrichen machen Lust darauf, die Sprache zu entdecken. Die Art und Weise wie die chinesischen Schriftzeichen geschrieben werden, so man denn hier überhaupt noch von Schreiben und nicht Malen reden kann. Denn so kompliziert die Symbole auch aussehen, sie werden noch komplizierter geschrieben, denn die Reihenfolge der Grundstriche ist quasi Gesetz. Siehe hierzu auch die Ausführungen beim Han Trainer Pro:

„Die Striche, aus welchen jedes chinesische Schriftzeichen besteht, müssen gemäß den Regeln der Kalligraphie in einer bestimmten Reihenfolge geschrieben werden. Durch diese vereinheitlichte Schreibweise wird erreicht, dass das Schriftzeichen am Ende so aussieht, wie es soll.

Dieses Wörterbuch zeigt Ihnen zu allen Einzelzeichen die korrekte Strichreihenfolge als Animation. Dadurch lernen Sie, das Schriftzeichen richtig zu schreiben.“


Cover des Buches Was Sie dachten, NIEMALS über das REISEN wissen zu wollen (ISBN: 9783958893375)
Cornelia_Lohss avatar

Rezension zu "Was Sie dachten, NIEMALS über das REISEN wissen zu wollen" von Françoise Hauser

Humorvoll und informativ
Cornelia_Lohsvor einem Jahr

In 55 kurzweiligen Kapiteln erfahren Reisende, warum sie sich auf hoher See mitunter in den Ruin telefonieren, eine Checkliste ziemlich stressig ist, dass auf Reisen schräge Gesetze lauern, Wanzen mitreisen, der Hotelsafe ein  Witz ist, Beziehungen und Freundschaften in die Brüche gehen, es auf Reisen keinen Weg zurück aus der Business Class gibt und warum das Unterwegssein in fremden Ländern dennoch richtig Spaß macht, den Horizont erweitert und bildet.

In ihrer humorvollen Liebeserklärung an das Reisen gibt die Autorin viele Tipps, damit Urlaub, Reise oder Kurztrip letztendlich nicht zum Alptraum werden.

Cover des Buches Parlez-vous español, please? (ISBN: 9783492314565)
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Rezension zu "Parlez-vous español, please?" von Françoise Hauser

Parlez-vous espanol, please?
ramona_liestvor einem Jahr

Die Welt der Sprachen hat sich mir schon als Kleinkind eröffnet, da ich zweisprachig aufgewachsen bin. In meinem Elternhaus gab es sogar Potenzial für mehr, allerdings wollte man mich auch nicht überfordern (im Laufe der Jahre habe ich mir die "fehlenden" Sprachen dennoch angeeignet). Mit der Geschichte, vor allem außerhalb Europa habe ich mich aber bisher nicht so befasst und wollte es mit diesem Buch ändern. Die Autorin hat es geschafft einen guten Eindruck der Entstehung zu vermitteln ohne zu überfordern oder zu viel historisches aufzuzählen. Neben Unterschieden in Grammatik und Schrift, hat sie auch auf kulturelle und politische Besonderheiten hingewiesen, die manchen Sprachen geprägt oder entzweit haben. Ab und zu waren mir die Beispiele, die in den Kapiteln grau hinterlegt waren, aber etwas zu lang. Spannend fand ich auch das Kapitel mit den Kunstsprachen, beispielsweise Esperanto, da ich gar nicht wusste, dass es so viele andere gibt und dass dieser Prozess noch lange vor der Globalisierung begonnen hat. Insgesamt war es also ein gut geschriebenes und interessantes Buch, dass mir auch als Sachbuch schöne Lesestunden beschert und zudem den Wunsch geweckt hat, noch mehr Sprachen zu lernen!

Gespräche aus der Community

Im Herbst ist mein neues Buch “Würden Sie für mich aus dem Fenster springen? - Bewerbungswahnsinn für Anfänger und Fortgeschrittene” im Herder Verlag erschienen. In Form eines bissigen Sprachkurses nehme ich die Sprache der Bewerbungen auf die Schippe. Jeder, der sich jemals über die bescheuerten Formulierungen in Stellenanzeigen oder verschraubte Lebensläufe geärgert hat, weiß, wovon die Rede ist … Der Titel stammt übrigens von einer Frage, die mir vor einigen Jahren wirklich während eines Bewerbungsgesprächs gestellt wurde (meine Antwort „ ist die Stelle deswegen frei?“ kam nicht gut an und ich bekam die Stelle nicht).

Nu würde ich Euch das Buch gerne in eine Leserrunde vorstellen. Vor allem Leser, die schon zahlreiche Bewerbungen und/oder Vorstellungsgespräche hinter sich haben (und schon beim Stichwort "Bewerbungen" den Fluchtreflex spüren), sind herzlich eingeladen - und natürlich alle, die Spaß an Satire und Ironie haben.
Eine Leseprobe gibt es hier: www.bewerberwahnsinn.de
Der Herder Verlag stellt 15 Leseexemplare zur Verfügung, die unter allen Bewerbern verlost werden.
Viele Grüße!
Francoise Hauser
138 BeiträgeVerlosung beendet
Lesemaus_im_Schafspelzs avatar
Letzter Beitrag von  Lesemaus_im_Schafspelzvor 10 Jahren
Ich möchte hier gerne noch meine Rezension nachreichen. Leider hat mich das buch überhaupt nicht überzeugt, auch wenn vielleicht manche Ideen nicht schlecht sind. Mehrfach habe ich, auch in größerem zeitlichen Abstand, darin geschmöckert, es aber leider doch immer wieder aus der Hand legen müssen. Trotzdem ein Dankeschön, dass ich mitlesen durfte! Das Buch findet sicher einen Besitzer, dem es besser gefallen wird ;-). http://www.lovelybooks.de/autor/Fran%C3%A7oise-Hauser/-W%C3%BCrden-Sie-f%C3%BCr-mich-aus-dem-Fenster-springen-1070159852-w/rezension/1084544422/

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