Françoise Hauser „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?"

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Inhaltsangabe zu „„Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?"“ von Françoise Hauser

Françoise Hauser begibt sich in den Sumpf der Bewerbungsszene, dechiffriert Stellenzeigen, decodiert die Kryptologie des Bewerbungsgesprächs, protokolliert den ungebremst rotierenden Wahnsinn der Personalabteilungen. 'Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?' - ein komisches, ein vom Irrsinn der Wirklichkeit gezeichnetes, ein unerlässliches Buch.

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  • Wird leider schnell eintönig

    „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?"
    0VELVETVOICE0

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    26. March 2014 um 11:54

    Das Buch ist zunächst sehr witzig, doch es wird scchnell eintönig. Ich habe nach der Hälfte aufgehört zu lesen, weil mir das Lesen einfach keine Freude mehr bereitet hat. Auch hatte ich eher erwartet, dass es mehr um die Bewerbungsgespräche an sich geht und nicht zu sehr um Stellenanzeigen und das Schreiben von Bewerbungen. Bei Büchern aus dem Komediebereich ist es sicherlich schwer, den Humor jedes Lesers zu treffen, also sollte man sich am besten seine eigene Meinung dazu bilden.

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  • Leserunde zu "„Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?"" von Françoise Hauser

    „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?"
    fhauser

    fhauser

    Im Herbst ist mein neues Buch “Würden Sie für mich aus dem Fenster springen? - Bewerbungswahnsinn für Anfänger und Fortgeschrittene” im Herder Verlag erschienen. In Form eines bissigen Sprachkurses nehme ich die Sprache der Bewerbungen auf die Schippe. Jeder, der sich jemals über die bescheuerten Formulierungen in Stellenanzeigen oder verschraubte Lebensläufe geärgert hat, weiß, wovon die Rede ist … Der Titel stammt übrigens von einer Frage, die mir vor einigen Jahren wirklich während eines Bewerbungsgesprächs gestellt wurde (meine Antwort „ ist die Stelle deswegen frei?“ kam nicht gut an und ich bekam die Stelle nicht). Nu würde ich Euch das Buch gerne in eine Leserrunde vorstellen. Vor allem Leser, die schon zahlreiche Bewerbungen und/oder Vorstellungsgespräche hinter sich haben (und schon beim Stichwort "Bewerbungen" den Fluchtreflex spüren), sind herzlich eingeladen - und natürlich alle, die Spaß an Satire und Ironie haben. Eine Leseprobe gibt es hier: www.bewerberwahnsinn.de Der Herder Verlag stellt 15 Leseexemplare zur Verfügung, die unter allen Bewerbern verlost werden. Viele Grüße! Francoise Hauser

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  • Bewerbungswahnsinn - oder doch eher Unsinn?

    „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?"
    Lesemaus_im_Schafspelz

    Lesemaus_im_Schafspelz

    20. March 2014 um 16:31

    Hauser will den Bewerbungswahnsinn für Anfänger und Fortgeschrittene erläutern und dem Leser auf humorvolle Art und Weise näher bringen. Dafür dröselt sie zunächst Stellenanzeigen bis auf das letzte Detail auf und kommentiert alles sehr überspitzt. Was an und für sich eine nette Idee ist – sie ist zum einen nicht neu (damit kann ich ja gut leben), aber zum anderen waren es zu viele Beispiele, die den Einstieg für mich schon etwas langweilig gestaltet haben. Auch wenn andere Leser den Zynismus begrüßen – ich muss sagen, an vielen Stellen empfand ich das Gelesene als einfach viel zu sehr überzogen, übertrieben und mehr als einmal fragte ich mich, wie frustriert jemand sein muss, um in all den Seiten nicht auch mal etwas Positives berichten zu können? - Gerade wenn sich jemand gerade in der Situation befindet, sich bewerben zu müssen, dann sind kleine Lichtblicke doch wirkungsvoller als permanent schlechte Stimmung? Ja, das Büchlein soll einen Einblick geben in die Personalabteilung und jeder von uns hat sich sicherlich schon auf den einen oder anderen Job beworben – aber lief es dabei wirklich so heftig ab? Sicher, es ist mitunter frustrierend, wenn man auf 100 Bewerbungen nur Absagen bekommt – aber hierfür gibt es vielerlei Gründe. Ich persönlich hatte mir hier einen humorvollen Ratgeber erhofft, der auch mal Mut macht und nicht nur mit Frust füttert, aber vielleicht ist es auch schlicht nicht meine Art Humor, die hier getroffen oder eben nicht getroffen wurde. Mich haben die Formulierungen schon schnell genervt und ich habe viele Anläufe benötigt, wollte dem Buch immer und immer wieder eine neue Chance geben, da ja doch einige Stimmen durchaus positiv sind, aber ich bleibe leider nicht überzeugt. Vielleicht hätten mich ein paar mehr Anekdoten aus Bewerbungsgesprächen umgestimmt, denn von diesen hätte ich eher mehr erwartet nach einer kurzen Einführung, diese dann gerne mit dem decodieren der Anzeigen, aber eben nicht so umfangreich und nicht ganz so überspitzt. Daher von mir leider nur magere 2 von 5 Sternen – die Ansätze und Ideen gefallen mir teils recht gut, aber die Umsetzung ist eben gar nicht meins. Sorry!

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  • Witzig, aber nicht sehr hilfreich

    „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?"
    nadine_liepkalns

    nadine_liepkalns

    Ein Buch das mit viel Sarkasmus und Zynismus das Thema Bewerbung auf die Schippe nimmt. Francoise Hauser nimmt in diesem Buch Stellenanzeigen, Personalchefs, Bewerbungen etc. unter die Lupe und schaut, was sich so zwischen den Zeilen versteckt. Als Leser findet man sich in so manch einer bekannten Situation wieder. Besonders wenn man nette, ausschweifende Stellenumschreibungen mal dechiffriert lesen darf. Allerdings muss ich bei all dem Witz sagen, das dieses Buch leider nicht wirklich weiterhift. Meiner Meinung nach wären mir ein paar wirklich ernst gemeinte Hilfestellungen lieber gewesen. Schade das man mit Witz leider auch keinen Job bekommt. Mein Fazit: Hier kann man dem Bewerbungsfrust ein wenig zu Leibe rücken, aber wirklich gute Tipps habe ich leider keine gefunden. Wirklich schade...

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    Arun

    Arun

    17. March 2014 um 08:56
  • „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?"

    „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?"
    Blaustern

    Blaustern

    28. January 2014 um 20:22

    In „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?" lernen wir das „Bewerberisch“ mal von einer anderen Seite kennen. Mit viel Witz und Ironie und Sarkasmus. Das unheilvolle Thema Bewerben hat wohl jeder schon einmal hinter sich gebracht, und die Zeiten dafür werden immer schwieriger. Denn man kann so viel verkehrt machen und von einem Fettnäpfchen ins nächste springen, welches einem durch dieses Buch erstmal richtig bewusst wird. So geht es schon los mit den Stellenanzeigen, wie man diese deutet. Denn was in der Stellenanzeige steht hat manchmal wenig mit der Arbeit in diesem Job gemein, und meinte man vorher noch, das ist genau der Job für mich, ist man später schwer enttäuscht. Bei den Bewerbungsgesprächen geht es dann aber erst richtig zur Sache. Fragen, an die man nicht mal im Traum denkt. Und welche Antwort man darauf gibt, sie kann nur falsch sein. Es werden auch Situationen vorgestellt, die man selbst schon erlebt hat. Es ist also wirklich nicht überspitzt. Dies ist nun kein wirklicher Ratgeber zum Bewerben, zumindest kein typischer. Aber das Buch sorgt für wunderbar amüsante Unterhaltung mit viel Humor und ist auch recht ungekünstelt verfasst. Auf geht’s. Bei der nächsten Bewerbung wird vieles einfacher, denn dann geht es lockerer daran, und da kann man nur gewinnen. :)

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  • Bewerbungssprache dekodiert

    „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?"
    Primrose

    Primrose

    11. January 2014 um 10:41

    Wer von uns hat nicht schon tausende von Bewerbungen geschrieben und abgeschickt? Wer von uns hat nicht schon einmal nach einer Flut der Bürokratie einen der begehrten Plätze bei Bewerbungsgesprächen ergattert, nur um dann festzustellen, dass die dort gestellten Fragen so gar nichts mit der ausgeschriebenen Stelle zu tun haben? Françoise Hauser wurde zum Beispiel während eines solchen Gesprächs gefragt: „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?“. In dem gleichnamigen Buch begibt sich die Autorin nun auf eine Reise durch die verwirrenden Tiefen der Bewerbungssprache. Sie dekodiert die hohlen Floskeln der Arbeitgeber und zeigt dem Leser, wie man sich erfolgreich durch die Welt der Stellenanzeigen kämpft. Françoise Hausers Roman beschreibt den Irrsinn der Jobsuche auf eine karikaturistische Art und Weise. Das Buch enthält neben einigen Übungstexten zur richtigen Dekodierung von Stellenanzeigen auch ein kleines Lexikon Bewerbisch-Deutsch und Tipps für das erfolgreiche Vorstellungsgespräch. Die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten und man muss beim Lesen keine Reihenfolge einhalten. Der Leser kann immer wieder in dem Buch blättern und auch mal einige Kapitel überspringen. „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?“ ist eher ein Humor- als ein Sachbuch. Der Bewerberwahnsinn wird überspitzt dargestellt, die angeführten Tipps sollen den Leser zum Lachen bringen, in der wirklichen Bewerberwelt kann man mit den angeführten Beispielen jedoch sicherlich nicht beim potenziellen Arbeitgeber punkten. Andere erwähnte Ratschläge wiederum wirken etwas banal, so ist es doch ziemlich klar, dass ein Bewerbungsfoto seriös wirken soll. Françoise Hausers Schreibstil ist angenehm zu lesen. Es wird nicht langweilig, in dem Buch zu schmökern, da es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Ihre eingeflochtenen Witze und ihr Humor sind amüsant, jedoch habe ich festgestellt, dass das Buch irgendwann doch zu sehr „gewollt lustig“ rüberkommt. Auch muss ich anmerken, dass der Roman Fehler enthält, die hätten vermieden werden können. An einer Stelle wird ein chinesischer Satz mit eingebaut, der jedoch grammatikalisch so einfach falsch ist. So etwas ist natürlich ärgerlich. „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?“ ist eine nette Lektüre für zwischendurch. Ernsthafte Tipps darf man sich von dem Buch jedoch nicht erhoffen.

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  • Bewerbungen können einen wahnsinnig machen, hier erfährt man warum!

    „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?"
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. December 2013 um 23:58

    Jeder der sich schon einmal um einen Job bewerben musste weiß, heutzutage ist das gar nicht so einfach. Früher da ging man hin, stellte sich vor und entweder bekam man den Job oder eben nicht. Heute, ja heute ist das ganz anders. Wenn man denn schon mal das Glück hat eine oder noch besser, mehrere passende Stellenausschreibungen zu finden, geht es ja schon beim Lesen der jeweiligen Stellenanzeige los ... wenn man da nicht aufpasst, landet man ganz schnell da, wo man garantiert nicht hinmöchte. Man kann ja so vieles falsch machen ... Aber um dort erst einmal zur (un-)passenden Anstellung zu kommen, folgt der Bewerbungsmarathon ja meist erst einmal noch ein Bewerbungsgespräch, dass, wie man anhand dieses Buches feststellen kann, oft noch viel konfuser ist, als der Anzeigentext auf die Stelle hin überhaupt erst vermuten lässt. Wurden Sie denn schon mal gefragt ob sie lieber Duschen oder Baden? Wie ich auf dieses Frage komme und was es alles für Fettnäpfchen, Kuriositäten und skurrilen Begebenheiten bei Bewerbungen, Bewerbungsgesprächen und dergleichen geben kann, erfahrt ihr, wenn ihr dieses Buch lest. Françoise Hauser beschreibt diesen Bewerbungswahnsinn mit viel Charme, Witz, Ironie, Sarkasmus und auch oftmals auch überspitzten Situationsbeispielen. Und dennoch, habe ich beim Lesen oft gedacht: „Ja, genauso ist es!“ oder auch „Das hab ich auch schon erlebt!“ Die Autorin zeigt was in Stellenzeigen wirklich steht und wie man die Sprache Bewerberisch zu verstehen lernt. Auch die eigentliche Bedeutung von Fragen beim Bewerbungsgespräch werden durchleuchtet, es gibt eine Personaler Typologie und auch was man auf keinen Fall Fragen sollte bei einem Bewerbungsgespräch und vieles mehr erfährt man in dieser Lektüre. Gerade eben stecke ich wieder selbst mitten in diesem Bewerberwahnsinn und kann nur sagen, es ist wirklich schwer einen Job zu finden der auf einen wirklich passt. Allerdings wusste ich vorher noch nicht, wie viele Fettnäpfchen es beim Bewerben tatsächlich zu geben scheint und dass man ja so viel falsch machen kann. Sicher ist dieses Buch kein Ratgeber für Leute die sich bewerben müssen, aber es ist eine sehr unterhaltsame und vor allem auch aufheiternde Lektüre, gerade wenn man in dieser Situation ist. Wer also gern mal wissen möchte, was bei Personalern wirklich zählt und wie man sich am besten nicht anstellt in Sachen Bewerbungen, der sollte mal reinlesen ... Unterhaltung ist auf jeden Fall garantiert.

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  • Rezension: "Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?" von Françoise Hauser

    „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?"
    Valkyrie Kane

    Valkyrie Kane

    23. December 2013 um 17:48

    Irgendwie hatte ich mir „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?“ als eine Art „Anleitung zum Bewerbungen Schreiben“ oder als „Ratgeber“ vorgestellt. In gewissem Sinne ist es das auch, wenn auch nur insofern, dass es einem klar macht, dass man die ganze Bewerbungsschreiberei vielleicht nicht ganz so ernst nehmen und auch ein kleines bisschen von seiner Persönlichkeit mit einbringen sollte. Die unterschiedlichen Bewerbungssituationen und Anzeigen sind sehr überspitzt und sarkastisch dargestellt bzw. analysiert, und ich glaube nicht wirklich, dass man alles aus diesem Buch 1 zu 1 übernehmen kann. Obwohl ich mir im Gegenzug *absolut* vorstellen kann, dass es genügend Firmen gibt, die das, was Frau Hauser da erklärt, tatsächlich bierernst nehmen und auch wirklich so meinen. Aber bei einer solchen Firma würde ich gar nicht arbeiten wollen. Also, als „ernsthaften“ Ratgeber zur Verbesserung des Bewerbungenschreibens wie es zur Zeit in unserer Gesellschaft existiert, würde ich dieses Buch nicht bezeichnen. Wer aber von den vielen erfolglosen Bewerbungen komplett frustriert ist und sich mal vor Augen führen möchte, was für ein Unsinn eigentlich von den meisten Personalern (bzw. deren Chefs) erwartet wird, und dabei auch mal laut lachen möchte, der kommt hier voll auf seine Kosten. Und findet vielleicht auch die eine oder andere Anregung, wie man es wenn nicht besser dann doch vielleicht mal anders machen könnte. Ich persönlich werde ganz bestimmt ein paar Formulierungen und Floskeln ausprobieren. Bin mal gespannt, ob es was bringt. Auf jeden Fall hat mich das Buch sehr gut unterhalten und inspiriert. Ich möchte fast sagen auch motiviert, denn in letzter Zeit hatte ich schon gar keine Lust mehr, mich irgendwo zu bewerben. 4 Sterne nur deswegen: Zwischenrein kann man wirklich mal die Hoffnung verlieren. Wenn man sich so durchliest, was von den Chefs eigentlich gemeint ist, was man schreiben sollte und was dann daraus wieder rausgelesen wird, dann bekommt man manchmal den Eindruck: Es ist völlig egal, WAS man schreibt, man kann nur verlieren, und man fragt sich dann unweigerlich, wozu das Ganze?

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  • Frust im Bewerbungswahnsinn

    „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?"
    sofie

    sofie

    23. December 2013 um 11:07

    „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?“ von Francoise Hauser ist ein amüsantes Sachbuch zum Thema Bewerbungen. Die Autorin betrachtet die besondere Sprache des „Bewerbisch“, das sowohl in Stellenanzeigen zu finden ist als auch in der eigentlichen Bewerbung. Zunächst werden tatsächliche Stellenanzeigen auseinander genommen und einzelne Passagen ins „normale Deutsch“ übersetzt. Das ist teilweise sehr lustig, teilweise bleibt einem das Lachen aber auch im Halse stecken, weil man viele Sachen so wirklich schon gelesen hat. Weiter geht es mit dem Bewerbungsschreiben, das natürlich genauso viele Floskeln enthält, dem Lebenslauf und dem Bewerbungsfoto. Auch das Telefoninterview und Bewerbungsgespräche werden „untersucht“. Der Humor reicht von sehr zynisch bis albern, meinen hat er nicht immer ganz getroffen. Wer schon einmal selbst im Bewerberwahnsinn gesteckt hat, wird sicherlich das ein oder andere wieder finden und auch darüber lachen können. Ich hätte mir allerdings doch ein bisschen mehr Optimismus gewünscht. Zwischen den Zeilen liest man doch immer wieder ziemlich viel Frust heraus, da hätte zwischendrin mal eine positive Anekdote nicht geschadet. Was mich auch gestört hat waren einige Rechtschreib- und Lektoratsfehler. Bei einem so dünnen Büchlein für 9 Euro erwarte ich da mehr vom Verlag. Insgesamt konnte mich das Buch also nicht hundertprozentig  überzeugen. Es ist sicherlich kein Bewerbungsratgeber, aber wenn man gerade mitten im Bewerbungswahnsinn steckt, hilft es einem vielleicht den Galgenhumor nicht ganz zu verlieren. Mir persönlich war es aber doch etwas zu negativ. Daher drei von fünf Sternen von mir.

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  • "Bewerbisch" für alle (Bewerbungs-)Fälle

    „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?"
    micluvsds

    micluvsds

    11. December 2013 um 10:56

    Bewerbungen folgen ihren eigenen Gesetzen. Wer schon mal in der Lage war, sich mit Stellenangeboten, Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen auseinander zu setzen, weiß, dass man die entsprechenden regeln gut kennen sollte. Im Buch „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?“ wird „Bewerbisch“ gelehrt, angefangen von der Stellenanzeige über die verschiedenen Bewerbungsstationen bis hin zu Vorstellungsgesprächen und Assessmentcentern. Amüsiert habe ich mich in jedem Fall! Das Buch ist wunderbar geschrieben und wer bei den entsprechenden „Übersetzungen“ und Fallbeispielen nicht schmunzeln muss, hat vermutlich noch nie Kontakt mit dem Thema gehabt. Es gibt tatsächlich Punkte, die ich selber schon bei der Stellensuche erlebt habe oder aus Erzählungen kenne – es ist also nicht einfach eine überspitzte Betrachtung. Ob das Buch einem Arbeitssuchenden wirklich bei einer Bewerbung helfen kann, weiß ich nicht. Auf jeden Fall kann es aber dazu beitragen, dass man an die nächsten Bewerbungen und Vorstellungsgespräche lockerer herangeht  -  und vielleicht ist  das sogar die beste Bewerbungsstrategie überhaupt!

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  • Mit Humor vergeht sogar der Bewerbungsfrust

    „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?"
    minori

    minori

    10. December 2013 um 10:01

    Françoise Hauser hat ein sehr witziges Buch rund um das Thema Bewerbung geschrieben- und das sehr gelungen. Sicherlich handelt es sich hier nicht um einen klassischen Ratgeber mit vorgefertigten Schreibhilfen, jedoch nähert sich Françoise Hauser der schwierigen und oft auch frustrierenden Materie Bewerbung mit viel Humor. Die Autorin schafft es, realistische Einblicke mit Witz und Esprit zu schildern und hat mir die ein oder andere Lachträne beschert. An alle, die bereits Erfahrungen mit Personalern, dem Verfassen von Anschreiben und dem "Tunen" vom eigenen Lebenslauf gemacht haben, erkläre ich eine klare Leseempfehlung!

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  • Bewerbungsratgeber mal anders;)

    „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?"
    meiki

    meiki

    10. December 2013 um 09:58

    Inhalt ( aus dem Buchrücken übernommen) Françoise Hauser begibt sich in den Sumpf der Bewerbungsszene, dechiffriert Stellenzeigen, decodiert die Kryptologie des Bewerbungsgesprächs, protokolliert den ungebremst rotierenden Wahnsinn der Personalabteilungen. »Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?« - ein komisches, ein vom Irrsinn der Wirklichkeit gezeichnetes, ein unerlässliches Buch. Womit die Autorin voll kommen recht hat und ihn Ihrem Buch es auf den Punkt bringt, dieses ernste Thema mit einer Mischung aus Sarkasmus ,Ironie und Zynismus.Die Autorin versteht es diese Mischung sehr gut rüber zu bringen. Und ich habe einige "Lachtränen" in diesem Buch vergossen. Sie hat es geschafft , dieses "leidige" Thema mit viel Humor aber  zu schildern.  Und die brauch man ja auch in diesem Sumpf der Bewerbungszene. Man findet sich in vielen Passagen von Ihrem Buch wieder und denkt ,ja das habe ich auch so erlebt. Sie schreibt sehr unkompliziert und man liest das Buch in einem Rutsch durch. Ich finde die Autorin hat genau das richtige Buch über" Bewerberisch"  geschrieben, von Übersetzungen der Stellenanzeige, Absagebriefe oder das Bewerber Telefonat.  Jeder  der den ganzen "Wahnsinn" mal eine Portion Humor verleiten möchte und auch nicht vor "schwarzem Humor" zurück schreckt, ist dieses Buch ein muss;). Vielleicht auch für die "netten" Menschen im Arbeitsamt;). Das Buch hat ihre 5 Sterne mehr als verdient.  

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  • Bewerbung - mal lustig...

    „Würden Sie für mich aus dem Fenster springen?"
    MissRose1989

    MissRose1989

    17. November 2013 um 02:51

    Eigene Meinung: Eigentlich sind die Themen Bewerbung und Jobsuche ja sehr ernste Themen, bei denen man wirklich konstant am Ball bleiben muss. Immerhin fällt einem ein neuer Job ja nicht einfach so vor die Füße.  Françoise Hauser rollt das Thema Bewerbungen mal ganz einfach mal anders auf - und zeigt so, wie der Bewerbungswahnsinn sich auf den Bewerber, aber auch die Personalchefs auswirkt und welche Tricks und Kniffe man kennen sollte. Alles sehr humoristisch gemacht und deswegen ein Buch, was den Nagel wirklich auf den Kopf trifft. In diesem Buch lernt der Bewerber die Sprache "Bewerbisch" und deren Umgang - vor allem im Bezug auf Personalschefs, wenn man sich neu orientieren will oder einfach einen neuen Job sucht.  Tipps rund um die Bewerbung - gerade was Anschreiben, Lebenslauf und Bewerbungsfoto betrifft - packt Françoise Hauser noch in ihren nicht ganz ernstzunehmenden Ratgeber, der beim Leser wirklich zu Lachmuskeltraining führt.   Françoise Hauser´s Buch ist eine Mischung aus Sakasmus, Ironie und Zynismus - wirkt aber herrlich ungekünstelt und in vielen Momenten dachte ich: "Ja, so läuft es." Dieses Buch ist aber nur etwas für Menschen, die Humor haben und sich auch mal über ernste Themen lustig machen können. Fazit: Eigentlich müsste dieses Buch jeder im Bücherregal stehen haben - und es immer dann zum Einsatz kommen lassen, wenn es gerade mal im Bewerbungswahnsinn nicht läuft. Es ist urkomisch und zeigt auch, dass man eigentliche frustierenden Situationen noch etwas postives abgewinnen kann. Absolute Leseempfehlung für Leute mit Humor. :-) Danke an den Herder Verlag für das Rezensionsexemplar.

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