Françoise Hauser Belgien fürs Handgepäck

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Inhaltsangabe zu „Belgien fürs Handgepäck“ von Françoise Hauser

Belgien steht für Pralinen, Fritten, Sprachenstreit und Europäische Union. Weniger bekannt, aber in diesem Band zu entdecken, ist Belgien als Reich der Diamanten, des Bergbaus und der leidenschaftlichen Radrennfahrer. Vor allem aber ist es ein junges Land, das es historisch eigentlich gar nicht geben dürfte, dessen Bewohner Leben und Politik entlang der Sprachengrenze organisieren und sich in den wichtigsten Punkten dennoch einig sind: Genieße das Leben und trau niemals der Obrigkeit!

Paul Ilegems enthüllt die Geheimnisse der Frittenbuden - Rob Kieffer folgt den Spuren von Jacques Brel - Hugo Claus kann von Belgien nicht lassen - Dietmar Sous weiß: Hier will ich bleiben! - Patrick Marnham sucht die Wurzeln von Georges Simenon - Marion Schmitz-Reiners staunt über die babylonische Gemeinschaft der Sprachen - Karl-Heinz Lambertz erklärt den belgischen Bundesstaat - Andreas Heller findet mehr als sechshundert Biersorten - Rudolf Hagelstange überwindet die Kriegsgräben - Ernst Kobbert schaut Rubens und Magritte über die Schulter - Andrea Böhm leuchtet in Belgiens dunkle Vergangenheit - Brigitte Doppagne findet im Schokoladenschlaraffenland das wahre Glück - Françoise Hauser unternimmt einen Spaziergang über brennende Erde. Dies und vieles mehr über Belgien …
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  • Belgien, ein Land hinter Deutschland und vor Frankreich

    Belgien fürs Handgepäck

    Daphne1962

    21. June 2013 um 16:54

    Belgien fürs Handgepäck, eine Buch-Serie verschiedener Länder aus dem Unionsverlag. Die Idee gefällt mir. Kennt jemand die Belgier? Was man über Belgien weiß ist nicht so viel. Bei mir jedenfalls. Das sie leckere Pralinen haben, dass in Brüssel das Europaparlament ist, dass Belgien ein Königreich hat und dort u.a. flämisch gesprochen wird. Dann hört es aber auch schon fast auf. Die Sprachen sind so ein eigenes Thema. In einigen Regionen wird französisch gesprochen und dann gibt es wieder Gegenden da wird flämisch geredet. Das hört sich ähnlich an wie holländisch, aber nur ähnlich. Das hat natürlich die Folge, das sich die Leute unter einander nicht mal richtig verstehen. Bei einigen ist flämisch eine Art „Proletensprache“, weil es sich wohl auch nicht so melodisch anhört, wie französisch. Amüsant wird im 1. Kapitel beschrieben, was die Belgier denn für ein Volk sind. Obwohl, eigentlich gibt es die Belgier ja gar nicht. Jacques Brel, Rubens und Magritte die Maler werden hier portraitiert, Pommes Frites und Bier sind eine Art Lieblinge in Belgien oder über die Lebensgemeinschaft der Juden werden hier gut beschrieben, die seinerzeit mal in Belgien hängen geblieben sind. Der Diamanten-handel, der genauso rege betrieben wird wie in Holland. Oder auch das Leben in den wenigen Großstädten des kleinen Landes sind erzählenswert, eine kleine Stadtkunde zu Fuß durch Brügge liest sich gut weg. Im Anhang findet man zu jedem Autor, der sich hier verewigt hat, eine Kurzbiografie. Ein nettes Buch als Reisebegleitung oder Vorabinformation, wenn man Belgien mal bereisen möchte. Ich war ein wenig vorbereitet, eh ich ein Wochenende dort verbrachte. Kann das Buch jedem empfehlen

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