Françoise Sagan

 4.1 Sterne bei 312 Bewertungen
Autorin von Bonjour tristesse, Ein gewisses Lächeln und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Françoise Sagan

Der Skandalöse Beginn einer internationalen Karriere:Françoise Sagan, geboren am 21. Juni 1935 in Carjac, war eine französische Schriftstellerin. Sie studierte Literatur an der Pariser Sorbonne und schrieb zu Studienzeiten ihren ersten Roman. 

Durch ihr Debüt „Bonjour tristesse“, das wegen seiner freizügigen Schilderungen einen Skandal auslöste, wurde die Autorin schlagartig bekannt und begann ihre schriftstellerische Karriere. Das Buch wurde mit dem Prix des Critiques ausgezeichnet und in über 22 Sprachen übersetzt. Danach folgten noch weitere zahlreiche Romane, Theaterstücke und Memoiren über ihr Leben. 

1957 erlitt die Autorin einen schweren Autounfall und rutschte nach ihrer Erholung in die Drogenszene hinein, weswegen mehrfach verurteilt wurde. 

Die französische Autorin starb am 24. September 2004.

Neue Bücher

Bonjour tristesse

Erscheint am 01.09.2020 als Hörbuch bei Hierax Medien.

Alle Bücher von Françoise Sagan

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Buchformat:
Cover des Buches Bonjour tristesse9783548290836

Bonjour tristesse

 (162)
Erschienen am 02.05.2019
Cover des Buches Ein gewisses Lächeln9783803127754

Ein gewisses Lächeln

 (22)
Erschienen am 28.04.2017
Cover des Buches Lieben Sie Brahms...9783803126641

Lieben Sie Brahms...

 (15)
Erschienen am 05.04.2011
Cover des Buches Ein verlorenes ProfilB001E2HOXO

Ein verlorenes Profil

 (7)
Erschienen am 01.01.1994
Cover des Buches Ein bisschen Sonne im kalten Wasser9783442749119

Ein bisschen Sonne im kalten Wasser

 (4)
Erschienen am 12.09.2016

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Neue Rezensionen zu Françoise Sagan

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Rezension zu "Die dunklen Winkel des Herzens" von Françoise Sagan

Das Unvollendete
ullikenvor 4 Monaten

Das Cover ist in Grau gehalten und zeigt uns die einmalige und preisgekrönte Autorin Francoise Sagán vor einer Wendeltreppe, die eine Treppe des Anwesens sein könnte, um das es in dem Roman geht. Darunter sehen wir in knalligen pinkfarbenen Lettern den Namen der 2004 verstorbenen Schriftstellerin.


Dennis Westhoff, Francoise Sagáns Sohn fand ein unvollendetes Manuskript seiner Mutter und veröffentlichte es 2019, ohne es von einem anderen Autoren zu Ende schreiben zu lassen. Er selbst hat es lediglich vervollständigt, dort wo wenige Worte fehlten oder ähnliches. Und das war, meiner persönlichen Meinung nach, sehr gut so. Wer es liest, erinnert sich an die Autorin, die auf die ihr eigene Art ihre Protagonisten und deren Gefühle darstellen konnte. 


Ludovic Cresson überlebt einen schweren Autounfall und nicht nur das, er wird, offenbar vollständig genesen, nach einer Odyssee durch Krankenhäuser und Nervenheilanstalten entlassen. Doch zuhause auf dem Landsitz der Familie freut das lediglich seinen herrischen Vater - seine Frau hatte sich dagegen schon als reiche Witwe gesehn und verweigert ihm das Ehebett - sie bezeichnet ihn als schwachsinnig. Sein Vater bekommt ein unschönes Gespräch der Eheleute mit; daraufhin unternimmt er etwas, um das Selbstwertgefühl seines Sohnes zu steigern. - Zudem kommt Ludovics Schwiegermutter, eine fröhliche und charmante Frau zu Besuch. Sie möchte bei der Ausrichtung eines Festes zur Genesung des Sohnes helfen.


Es ist so schön, die leicht beschwingten Worte der Autorin zu lesen. Die Charaktere und deren Gefühle sind wie immer einmalig und einfühlsam dargestellt. Ich konnte mir einzelne Passagen sehr gut vorstellen. Das Ende, welches keines ist, lässt alles offen und so sei es dem Leser überlassen, sein eigenes Ende zu denken.


Veröffentlicht wurde der Roman 2019 im Verlag Ullstein GmbH. Aus dem Französischen übersetzt von Waltraud Schwarze und Amelie Thoma.

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Rezension zu "Die dunklen Winkel des Herzens" von Françoise Sagan

Brillant
Dominikusvor 7 Monaten


In meiner Jugend konnte mich die französische Schriftstellerin Françoise Sagan mit ihrem ersten Roman Bonjour Tristesse begeistern. Als ich jetzt den Roman „Die dunklen Winkel des Herzens“ sah musste ich zugreifen. Es ist ein bisher unveröffentlichtes  Werk der Autorin mit dem typischen Sagan Schreibstil. Ich war begeistert von diesem Roman.

Die Autorin zeigt das Milieu einer reichen französischen Familie. Sie schreibt offen und mit Eleganz über die Liebe, die Abgründe und Humor.

Am Ende gibt es ein Nachwort der Tochter, wie sie das Manuskript fand und sich dann entschlossen hat die Geschichte zu veröffentlichen.

Françoise Sagan war eine große Schriftstellerin, die ihr Kunstwerk verstand.

Ihr Stil ist auch heute noch modern.

Es ist absolut empfehlenswert.



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Rezension zu "Bonjour tristesse" von Françoise Sagan

bonjour tristesse - Francoise Sagan
bouquinvor einem Jahr

Inhalt:
Cécile ist ein launischer Teenager, scharfsinnig, egoistisch, manipulativ – und dazu verdammt, den Sommer mit ihrem eitlen Vater und seiner jungen, etwas einfältigen Geliebten Elsa in einem Haus an der Côte d’Azur zu verbringen. Zunächst jedoch gelingt es Cécile, die Erwachsenen gegeneinander auszuspielen und den Aufenthalt nach ihrem Geschmack zu gestalten: in herrlicher Leichtigkeit und Freizügigkeit. Bis plötzlich die kluge Anne auftaucht, eine Freundin ihrer verstorbenen Mutter, und die sommerliche Idylle mit erzieherischer Strenge zu zerstören droht. Als der Vater Elsa verlässt und Anne heiraten will, schmiedet Cécile einen Plan – mit tragischen Konsequenzen.
Quelle: https://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/bonjour-tristesse-9783550081385.html

Bewertung:
Die Sprache in diesem Buch hat mir sehr gut gefallen: gefühlsbetont und sehr ehrlich. Die Hauptperson ist durch ihre Unentschlossenheit, Unsicherheit und Unzufriedenheit das perfekte misstrauische und launische Teenager-Mädchen. 


Durch die flüssige Sprache und die Schnelllebigkeit der Geschichte kann man das Buch in wenigen Stunden lesen. 

Heute kann ich nicht mehr verstehen, warum diese Geschichte einen Skandal auslöste. Ich finde weder die Sprache, noch die Geschichte vulgär oder anstößig. Dies hängt aber auch mit den gesellschaftlichen Veränderungen zusammen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die Geschichte damals nicht ins „normale“ Gesellschaftsbild passte und sich von anderen Texten abhob.

Den tollen Nachwort möchte ich hier auch noch ein paar Worte widmen: Ich habe selten ein so aufschlussreiches und ehrliches Nachwort gelesen, durch dass ich den ganzen Text mit seinen Rollen- und Geschlechterbilder noch viel besser verstehen und interpretieren konnte. Danke dafür!

Fazit:
Ein gelungenes Buch, dass vor allem durch den Kontext (Sagans Bemühen um Gleichberechtigung, ihren Wunsch nach einer Änderung des eingeschränkten Frauenbildes) eine wichtige und interessante Bedeutung erhält. 

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Françoise Sagan wurde am 21. Juni 1935 in Cajarc (Frankreich) geboren.

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