Françoise Sagan

 4.1 Sterne bei 255 Bewertungen
Autorin von Bonjour tristesse, Ein gewisses Lächeln und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Françoise Sagan

Geboren als Françoise Quoirez † 24. September 2004 in Honfleur/Frankreich

Alle Bücher von Françoise Sagan

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Bonjour tristesse

Bonjour tristesse

 (143)
Erschienen am 11.08.2017
Ein gewisses Lächeln

Ein gewisses Lächeln

 (20)
Erschienen am 28.04.2017
Ich glaube, ich liebe niemanden mehr

Ich glaube, ich liebe niemanden mehr

 (5)
Erschienen am 01.09.2011
Ein verlorenes Profil

Ein verlorenes Profil

 (5)
Erschienen am 01.01.1994
Ein bisschen Sonne im kalten Wasser

Ein bisschen Sonne im kalten Wasser

 (3)
Erschienen am 12.09.2016
Bonjour tristesse. Roman

Bonjour tristesse. Roman

 (2)
Erschienen am 01.01.1961

Neue Rezensionen zu Françoise Sagan

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Proteas avatar

Rezension zu "Lieben Sie Brahms ..." von Françoise Sagan

Klassiker, der nie alt wird
Proteavor 3 Monaten

Auch wenn man in diesem Buch die Zeit in der Sprache klar wiederfindet, das Thema ist nach wie vor aktuell - vielleicht mehr denn je. Noch immer es ist schwer für eine Frau, einen jüngeren Liebhaber zu haben, während Männer sich mit jungen Mädchen schmücken können. Und die Ursache dafür liegt zu einem großen Teil in den Frauen selbst tief vergraben. Das zeigt das Buch sehr schön auf.

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HarIequins avatar

Rezension zu "Ein gewisses Lächeln" von Françoise Sagan

Kurz, bündig und bittersüß
HarIequinvor einem Jahr

„Und wenn schon! Ich war eine Frau, die einen Mann geliebt hatte. Eine simple Geschichte und kein Grund, sich aufzuspielen.“ (139)

Der Plot ist nicht der ausgefallenste und eigentlich genau das, was man sich erwartet; eine Sommerromanze mit einem verheirateten Mann, der Konflikt mit den Partnern und vielleicht ein wenig Erwachsen werden. Sprachlich ist das Ganze auch nichts Ungewöhnliches - einfach, flüssig und bündig.                   

Die Charaktere sind für mich von der Art „funktionieren gut auf Papier“, aber ich kann sie mir nicht in der Realität vorstellen. Manche Gespräche und Handlungen kämen mir da deplatziert vor. Dominique ist eine junge Studentin, distanziert und ein wenig orientierungslos. Die kurze Beziehung mit Luc läuft relativ leidenschaftslos ab, was vor allem an ihm liegt. Er ist etwas älter, gebildet, pragmatisch und nüchtern. Die Begründung für ihr kleines Abenteuer konnte ich nicht ganz nachvollziehen, da er von Anfang an weiβ, dass er es seiner Ehefrau sagen und ihr damit wehtun wird und beide es  im Vorfeld ganz rational besprechen. Kein leidenschaftlicher (oder betrunkener) Anfang, sondern geplant und pragmatisch. Verstehe ich bis jetzt nicht, andererseits passt es ganz gut zu den Charakteren.       

Was mir besonders gefallen hat ist die Atmosphäre und das dadurch entstehende Gefühl von Melancholie und Trägheit. Obwohl die Handlung ein wenig vor sich hinplätschert, ist es nicht die schlechte Art von hinplätschern, sondern irgendwie unaufgeregt und gemütlich. Einfach ein französischer Klassiker durch und durch. Im Klappentext steht etwas von „Liebeskummerroman“, aber dem kann ich mich nicht ganz anschlieβen. Es kommt zwar ein wenig Kummer vor, aber in angemessener Weise. Dominique ist jung und die Beziehung der beiden wird nicht unnötig aufgeplustert oder emporgehoben. In dem Punkt kam es mir ganz realistisch vor.    

Alles in allem finde ich das Buch ganz gut, leider konnte sie mich nicht so sehr begeistern wie „Bonjour Tristesse“ – dessen Protagonistin Cecile kam mir lebendiger und greifbarer vor als Dominique hier. Trotzdem kann man dieses Werk gut lesen, eine kurze und bittersüβe Geschichte für einen faulen Sommertag. Ich kann nicht einmal wie sonst sagen, dass er mit 139 Seiten zu kurz wäre, denn ich finde es genau richtig. Deshalb bekommt es von mir 3,5 Sterne.



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Ritjas avatar

Rezension zu "Bonjour tristesse" von Françoise Sagan

Die große Begeisterung blieb aus...
Ritjavor einem Jahr

Ich kannte weder die Autorin noch die Geschichte und war gespannt wie das dünne Büchlein sein wird, da es sehr viele positive Bewertungen und begeisterte Meinungen darüber gab. 
Nachdem ich es gelesen habe, muss ich zugeben, dass ich mich nicht so ganz dem Jubel anschließen kann. Mich hat die Geschichte leider nicht so berührt und eingefangen. Cécile fand ich leider wenig symphatisch. Dafür fand ich Anne interessant, wenn auch unnahbar und gelegentlich herrisch. Genau das Gegenteil von Cécile und ihrem Vater, die so gern einfach in den Tag lebten und ihre exzentrische Ader ausleben wollten. Die wechselhafte Beziehung zwischen Anne und Cècile waren für mich das Interessanteste an dieser Geschichte. Beide Personen konnte man irgendwie nicht greifen und einordnen, beide hatten ihre hellen und dunklen Seiten, die einmal den Leser abstießen oder anzogen.
Grundsätzlich hat bei mir Céciles Art, wie sie mit ihren Mitmenschen spielte, sie manipulierte und für ihre Zwecke einsetzte, eher für Ablehnung als für Begeisterung gesorgt.  
Nach dem Lesen war tatsächlich eine gewisse tristesse (Traurigkeit) vorhanden, die bei mir durch die letzten Seiten hervorgerufen worden, aber die große Begeisterung für dieses Buch blieb bei mir leider aus.

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Françoise Sagan wurde am 21. Juni 1935 in Cajarc (Frankreich) geboren.

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