Fran Cooper Die Leute von Nr. 37

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Inhaltsangabe zu „Die Leute von Nr. 37“ von Fran Cooper

Jedes Haus hat seine Geheimnisse.
Seit über hundert Jahren steht Nummer 37 mit der türkisfarbenen Eingangstür an einer abgelegenen Pariser Straßenecke. Hinter ihren Mauern leben völlig normale Menschen. Jeder mit seinen ganz eigenen Träumen und Ängsten, Wünschen und Affären. Auf dem Flur grüßt man sich und geht seiner Wege. Doch dann entbrennt ein Streit über die Frage, wer in die leer stehende Wohnung im dritten Stock einziehen soll. Und plötzlich prallen die Leben der Bewohner mit voller Wucht aufeinander …

Aktuelles Thema in Sachen Rassismus, aber langatmig und manchmal zu abrupte Sprünge. Nicht mein Buch.

— nhauwie

Ein Buch, das aktueller nicht sein könnte und mit viel Verständnis die Vielfältigkeit der Menschen widerspiegelt. ♥

— Samirabooklover

Paris mal anders ...

— Sarah_Knorr

Konnte mich leider überhaupt nicht erreichen, zu träge und langatmig.

— hasirasi2

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  • Rezension: Die Leute von Nr. 37

    Die Leute von Nr. 37

    Samirabooklover

    20. February 2018 um 20:14

    Inhalt In einer Nebenstraße in Paris, abseits von den Touristenmassen und Sehenswürdigkeiten, leben die Bewohner hinter der türkisfarbenen Tür der Nr. 37. Jeder geht seinen eigenen Weg und birgt seine Geheimnisse. Die Vermietung der leerstehenden Wohnung bringt jedoch ihre Veränderungen mit sich und die Leben der "Leute von Nr. 37" treffen unmittelbar aufeinander... Meinung Da der Klappentext nicht viel über den Inhalt verrät, war ich gespannt, was mich hinter der Tür von Nr. 37 erwartet. Allein durch das Cover und die Tatsache, dass die Geschichte in Paris spielt, hat mich zu diesem Buch greifen lassen. Die ersten Kapitel klangen sehr gut doch ein kurzer Abschnitt danach hat sich etwas gezogen und ich war mir nicht sicher, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln würde.  Der weitere Verlauf schien zu treiben und war noch nicht ganz zu erfassen. Doch je mehr ich gelesen habe, desto mehr erfuhr ich über die einzelnen Personen. Die Bewohner des Hauses wurden beschrieben und ihr Leben in kurzen Worten erfasst.  Und das ist es, was das Buch zu etwas besonderem macht. Die Einzigartigkeit und Vielfalt der Charaktere, die gleichzeitig auch einen großen Teil von Paris widerspiegeln. Ich nahm Anteil am Alltag der einzelnen Bewohner, deren Leben durch das Haus Nr. 37 verbunden war.  Von außen kann man nur erahnen, was sich bei den jeweiligen Personen abspielt. Doch als Leser wirft man auch einen Blick hinter die Fassade und kann das wirkliche Leben in den eigenen vier Wänden beobachten. Man erkennt, dass der Schein oftmals trügt. Dass wir alle so unterschiedlich sind und trotzdem Verbundenheit empfinden. Vor allem in Ausnahmesituationen, welche Stärke und ein Miteinander erfordern. Denn darum geht es im Buch. Um Menschen.  Um ihre Eigenartigkeit, ihre Ängste, Hoffnungen und Verzweiflung. Um die Fehler, die wir machen und die Folgen, die sie mit sich bringen.  In der Stadt des Lichtes und der Dunkelheit finden die unterschiedlichsten Menschen zueinander und offenbaren ihr Innerstes. Sie finden Trost und Zuneigung. Und sie finden Hass und Brutalität. Jeder geht auf seine eigene Art mit den gegeben Umständen um. Und das so mitzubekommen und aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, erscheint mir unglaublich wertvoll in der heutigen Zeit.  Fazit "Die Leute von Nr. 37" ist ein Buch, dass seine wahre Bedeutung erst mit der Zeit preis gibt. Der Inhalt könnte aktueller nicht sein und greift viele verschiedene Gedanken und Emotionen auf, die uns alle durch die erst kürzlich vergangenen Geschehnisse begegnen. Ein Buch, das mit viel Verständnis die verschiedensten Sichtweisen wiedergibt ohne vorschnell zu urteilen. Es lohnt sich auf jeden Fall, dieser Geschichte seine Aufmerksamkeit zu schenken! ♥

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  • Anders als erwartet – besser!

    Die Leute von Nr. 37

    emma_vandertheque

    24. January 2018 um 17:12

    Man grüßt, sich man kennt sich, weiß nichts groß über seine Nachbarn, ist sich aber einig, dass man im Großen und Ganzen miteinander klar kommt und das „Wohlfühlklima“ stimmt. Bis, ja bis eine muslimische Familie eine Wohnung in dem Mehrfamilienhaus erwirbt. Schon Wochen zuvor beginnt ein Teil der Bewohner Sturm zu laufen, den Verfall des Abendlandes und vor allem des Immobilienwerts anzuprangern. Man wird hinter die Türen der unterschiedlichen Wohnungen mitgenommen, erfährt was sich hinter den einzelnen Wohnungsmauern vorgeht, wie die Bewohner zu dem geworden sind, was sie heute sind, ohne dass die Geschichte je wertend oder urteilend wird. Das Haus, die Stadt, das Land werden vom aufkeimenden und schließlich offen zur Schau getragenen Fremdenhass gespalten, man sieht sich mit anderen Augen im Positiven wie im Negativen. Die Autorin schafft dies in einem unterhaltenden Schreibstil und ohne Wertung zu Papier zu bringen. Schön!

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  • Paris mal anders ..

    Die Leute von Nr. 37

    Sarah_Knorr

    25. November 2017 um 16:37

    Klappentext:Jedes Haus hat seine Geheimnisse. Seit über hundert Jahren steht Nummer 37 mit der türkisfarbenen Eingangstür an einer abgelegenen Pariser Straßenecke. Hinter ihren Mauern leben völlig normale Menschen. Jeder mit seinen ganz eigenen Träumen und Ängsten, Wünschen und Affären. Auf dem Flur grüßt man sich und geht seiner Wege. Doch dann entbrennt ein Streit über die Frage, wer in die leer stehende Wohnung im dritten Stock einziehen soll. Und plötzlich prallen die Leben der Bewohner mit voller Wucht aufeinander …Meine Bewertung: Zum Cover: Zu sehen sind mehrere Häuser und der Eiffelturm, der dem Betrachter direkt ins Auge fällt. Die Szenerie lässt sich direkt mit Paris verbinden. Somit ist das Cover auf die Thematik des Buches zugeschnitten worden. Erst im Nachhinein, bzw. beim Lesen des Klappentextes versteht man erst, wieso der Titel farblich durch türkisblau hervorsticht.Zum Inhalt: Dieser Roman thematisiert ganz grob gesagt Konflikte des heutigen Großstadtlebens. Außerdem werden Themen wie Ausländerhass, Terror, Vorurteile angerissen. Aber auch die Angst und Geheimnisse spielen in diesem Roman eine wichtige Rolle.Der Leser verfolgt Edward, der nach dem Unfalltod seiner Schwester nach Paris zu einer Freundin flüchtet. Nach und nach lernt man die weiteren Bewohner des Hauses Nr.37 kennen. Dazu gehören Frédérique, die im Vorderhaus einen Buchladen betreibt, Madame Marine, die seit über 30 Jahren die Gardienne und Frisörin des Hauses ist, César, der Bankangestellter und Vorsitzender der Eigentümergesellschaft, seine Frau Chantal, die Bibliothekarin ist, Anaïs, die früher Kindergärtnerin war und deren Ehemann Paul. Dann zieht in die leere Wohnung ausgerechnet ein junges muslimisches Paar ein.Zum Schreibstil: Die Handlung ist sehr träge und langatmig, wodurch mir das Lesen dieses Buches besonders schwer fiel. Dieser Roman wird in verschiedenen Leseperspektiven geschrieben. Die Handlungsstränge waren zu vorhersehbar und die Protagonisten zu verwirrend.Mein Fazit:Dieser Roman konnte mich nicht überzeugen. Die Handlung war zu langatmig und zu vorhersehbar. Auch die Protagonisten waren verwirrend.Ich musste mich wirklich anstrengen diesen Roman überhaupt weiterzulesen und nicht abzubrechnen.Dementsprechend gebe ich diesem Roman 2 von 5 Sternen.Danke an das Bloggerportal und den Heyne - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares!

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  • Die dunklen Seiten von Paris

    Die Leute von Nr. 37

    hasirasi2

    10. November 2017 um 21:12

    Edward ist nach dem Unfalltod seiner Schwester nach Paris in die Dachwohnung einer Freundin „geflohen“. Nicht nur dort oben, in der ganzen Stadt ist es unerträglich heiß – viel zu heiß für den Frühsommer. Nach ihm lernt man nach und nach die anderen Bewohner des Hauses Nr. 37 kennen, welches leider nicht in einer der bevorzugten Lage der Metropole steht. Es hat seine besten Zeiten schon lange hinter sich, genau wie die meisten Bewohner. Da ist Frédérique, die im Vorderhaus einen Buchladen betreibt, in dem so gut wie nie ein Buch verkauft wird. Madame Marine ist seit über 30 Jahren die Gardienne und Frisörin des Hauses. César ist Bankangestellter und der Vorsitzende der Eigentümergemeinschaft, seine Frau Chantal Bibliothekarin. Anaïs war früher Kindergärtnerin und hatte ganze Gruppen im Griff – ihre 3 eigenen Kleinkinder sind ihr allerdings zu viel, saugen sie aus. Ihr Mann Paul steht rat- und hilflos daneben. Alle haben Probleme und Geheimnisse. Bei einigen geht es sogar schon ums nackte Überleben – aber noch verheimlichen sie es. Doch dann zieht in die leere Wohnung ausgerechnet ein junges muslimisches Paar ein und die Angst wird groß: „Das ist das Ende der Welt. ... Wir werden Gefangene in unserem eigenen Zuhause sein.“ (S. 106) Und als kurz darauf ein Terroranschlag die Stadt erschüttert, fühlen sich die Zweifler bestätigt.   Leider konnten mich „Die Leute von Nr. 37“ nicht erreichen, ich hatte etwas anderes erwartet. Ein gemütliches Mietshaus in Paris, Café au Lait, Croissants, Nachbarn die sich streiten und vertragen – das Klischee eben. Dazu kommt, dass die Handlung genau so träge und langatmig ist wie das heiße, schwitzende Paris. Selbst die wirklich schlimmen Szenen erreichen mich irgendwie nicht - man bleibt seltsam distanziert. Dabei ist es gut, auch mal das andere dreckige wahre Paris der Vorstädte gezeigt zu bekommen, abseits der Touristenzentren mit seinem Ausländerhass, den ganzen Obdachlosen und der hohen Arbeitslosenquote. „Paris soll Spaß machen. ... Dem Postkartenidyll entspricht es nicht. Überall findet man Gewalt, Spannungen oder Ungerechtigkeiten.“ S. 119) Auch waren mir einige Handlungsstränge zu vorhersehbar, andere Protagonisten dafür zu verwirrend und ihre Beweggründe nicht nachvollziehbar. Schade, das Potential war da. Leider nur 2 Sterne.

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