Fran Ray

 3.2 Sterne bei 175 Bewertungen
Autorin von Die Saat, Das Syndikat und weiteren Büchern.
Fran Ray

Lebenslauf von Fran Ray

Fran Ray arbeitete nach dem Studium im Filmgeschäft und lebte mehrere Jahre in München und Australien, wo sie unter anderem Namen eine Krimireihe schrieb. Inzwischen steht ihr Schreibtisch in einer Finca in Südspanien. Dort schreibt sie ihre Thriller – nach „Die Saat“ nun „Das Syndikat“. Wenn sie nicht schreibt, unternimmt Fran Ray ausgedehnte Spaziergänge mit ihren Hunden, reitet, liest oder kocht für ihre Freunde und Familie.

Alle Bücher von Fran Ray

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Die Saat

Die Saat

 (123)
Erschienen am 28.08.2010
Das Syndikat

Das Syndikat

 (27)
Erschienen am 16.03.2012
Der Skandal

Der Skandal

 (6)
Erschienen am 22.11.2013
Das Syndikat: Thriller

Das Syndikat: Thriller

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Erschienen am 16.03.2012
Seltsame Momente: Short Stories

Seltsame Momente: Short Stories

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Erschienen am 31.07.2014
Die Saat: Thriller

Die Saat: Thriller

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Erschienen am 28.08.2010
Der Skandal

Der Skandal

 (0)
Erschienen am 22.11.2013
Das Syndikat

Das Syndikat

 (13)
Erschienen am 16.03.2012

Interview mit Fran Ray zu "Das Syndikat"

Quelle: Bastei Lübbe Verlag

Worum genau geht es in "Das Syndikat?"

In "Das Syndikat" geht es um eine Verschwörung, die weltweit ihre Fäden spinnt: Vom Biotech-Zentrum in San Diego, über die Krisengebiete in Afghanistan, bis in die Brüsseler EU-Politik. Als in einem Brüsseler Restaurant eine Bombe detoniert, ruft das die Journalistin Karen Burnett auf den Plan. Denn unter den Toten ist ein Journalist, der zuletzt für die Enthüllungsplattform Lanzelot gearbeitet hat. Karen Burnett glaubt nicht an Zufall. Sie heftet sich an die Fersen einiger rätselhafter Gestalten und kann es selbst kaum fassen: Sie scheint einer Verschwörung auf der Spur zu sein, die mit ihrer eigenen Lebensgeschichte eng verwoben ist.

Wie kam Ihnen die Idee zu diesem Buch?

Als die Schweinegrippe ausbrach und eine Reihe von Theorien über ihre Entstehung kursier-ten, kamen Diskussionen über Impfzwang auf. Damals dachte ich: „Darüber musst du irgendwann mal was schreiben.“

Die Szenarien, die Sie beschreiben, sind sehr realistisch. Wie haben Sie für das Buch recherchiert?

Ich habe Experten zum Thema Söldner in Afghanistan, Datenspeicherung, Biochips und Sa-tellitenortung interviewt und mich in Brüssel vor Ort über Lobbyagenturen informiert. Chippen bei Tieren kenne ich zudem aus meiner eigenen Erfahrung.

Würden Sie uns etwas mehr über den Entstehungsprozess verraten?

Wie auch in Die Saat habe ich während des Schreibens aktuelle Geschehnisse mit eingebaut, wie zum Beispiel den Skandal um WikiLeaks und Julian Assange. So vergingen von der Planung bis zum druckreifen Manuskript in etwa anderthalb Jahre.

Die einzelnen Handlungsstränge sind sehr verwoben. War dies von Anfang an beab-sichtigt?

Komplexe Romane wie Das Syndikat oder auch mein früheres Buch, Die Saat, plane ich natürlich soweit es möglich ist durch. Die verschiedenen Handlungsstränge müssen sich wie ein Zopf zusammenfügen.

Die Datenspeicherung spielt eine zentrale Rolle in Ihrem neuen Werk. Wie denken Sie über das Thema?

Sozialpolitische Themen, wie auch die Konzentration von Macht in unserer globalen, hochtechnisierten Welt, inspirierten mich auch bei Das Syndikat. Ich habe selbst an verschiedenen Orten der Welt gelebt und die Macht von Bürokratien kennengelernt. Was passiert, wenn unsere Daten in falsche Hände geraten? Per Knopfdruck lassen sie sich auslesen und manipulieren, kurz: Wir sind dem System ausgeliefert. Im Roman wählen einige die Isolation, die übrigen jedoch gehen in den Untergrund und bekämpfen das System mit dessen eigenen Waffen.

Sollte die Gesellschaft den Medien und Politikern gegenüber kritischer sein als sie es bisher ist?

Wir sollten uns bei jeder politischen Entscheidung fragen, wem sie nutzt und sollten vor allem das Nichtausgesprochene hören und zwischen den Zeilen lesen.

Für wie groß halten Sie die Bedrohung durch Biowaffen?

Auf jeden Fall für viel größer, als in der Öffentlichkeit angenommen. Wissen wir denn, was ein „natürlicher“ Ausbruch einer z.B. Viruserkrankung ist und was ein „künstlich“ herbeigeführter? Und ist uns wohl dabei, wenn wir wissen, dass mitten in Grenoble an Ebola- und Milzbranderregern geforscht wird?

Neben den politischen Aspekten werden aber auch zwischenmenschliche Probleme thematisiert. Wie würden Sie das Verhältnis zwischen der Hauptfigur Karen und ihrer Mutter Jane Burnett, in deren beruflichem Schatten sie steht, beschreiben?

Ich habe hier einen klassischen Konflikt angesprochen: Den zwischen einer dominanten Mutter und ihrer Tochter, die von ihrer Mutter anerkannt werden will, jedoch das Gefühl vermittelt bekommt, dass sie nie genügt. Die Mutter, Jane Burnett, habe ich als eine schillernde Figur und Mischung zwischen Oriana Fallaci und Susan Sontag beschrieben, und hatte dabei auch noch die CNN-Korrespondentin Christiane Amanpour im Kopf; stellen Sie sich mal vor, an so eine Person heranreichen zu wollen!

Haben Sie bereits eine Idee für ein weiteres Buch?

Aber sicher, es ist schon in Planung. Es spielt in Amerika, wird wieder starke Frauencharaktere haben und es wird um ein brisanter werdendes Thema aus Wirtschaft und Politik gehen.

Neue Rezensionen zu Fran Ray

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supersusis avatar

Rezension zu "Die Saat" von Fran Ray

nicht so toll
supersusivor 3 Monaten

Das Thema ( genmanipuliertes Saatgut, Nahrungsmittelindustrielobby und deren Einfluß, mundtot gemachte/ermordete Wissenschaftler, die die Gefahr erkannt hatten) interessiert mich sehr, Krimis lese ich auch gerne und somit hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut.

Leider waren sowohl die Akteure, als auch die Story und die einzelnen Handlungsstränge eher schwach entwickelt. Der Anfang war noch recht spannend. Der Mord an einem Wissenschaftler, dem der Kopf einer seiner Laborratten angenäht wurde (wobei nie geklärt wurde, warum das mit dem Kopf gemacht wurde) klang vielversprechend. Auch der Tod einer Ärztin war noch spannend. Aber deren Mann, der sie tot auffindet, war so unsympathisch und seine Handlungsweisen so wenig nachvollziehbar, dass er so gar nicht authentisch wirkte. Warum kooperiert er nicht mit der Kriminalinspektorin ? Nur, weil er sie nicht mag ? Diese wiederum ist auch unsympathisch und bleibt es auch. Ihrer Figur fehlt die Tiefe und das, was man von ihr weiß, wird wieder und wieder wiederholt, anstatt es eingehender zu beleuchten. (Hätte auch nicht sein müssen, aber anstelle der ständigen Wiederholungen, wie gestresst sie ist und wie gemein zu ihrem Untergebenen, wäre es vielleicht interessanter gewesen). Dann gibt es da noch die Kollegin der Ärztin, deren Handlungsweisen auch dann seltsam erscheinen, wenn man weiß, wer sie ist. Auch sie wirkt in ihrer Rolle nicht authentisch.

Es gibt viele spannende Handlungsstränge, die aber meist ins Leere gehen, verpuffen oder einmal sogar gar nicht mehr aufgegriffen werden. Die Haupthandlung wird irgendwann langweilig, weil sie sich ständig wiederholt, ohne jedoch wirklich vom Fleck zu kommen. Das einzig wirklich Spannende ist die Fernsehsendung zu dem Thema Agrarkonzerne, genmanipuliertes Saatgut und dessen Folgen und die Geschehenisse in Afrika. Davon hätte man sich mehr gewünscht. Beim "dramatischen" Schluß werden nochmal einige Klischees bemüht und ich könnte mir das Ganze gut als James Bond Film vorstellen. Aber das Buch hat mich nicht nur als Krimi enttäuscht, sondern das eigentliche Thema, das ja auch im Titel aufgegriffen wird, wurde viel zu wenig behandelt. Man hätte viel mehr daraus machen können.

Das Buch ist nicht schlecht, aber hält nicht, was es verspricht. 

 

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MotteEnnas avatar

Rezension zu "Das Syndikat" von Fran Ray

Geld regiert die Welt und erlaubt jedes Mittel
MotteEnnavor 10 Monaten

http://buecherregalschaetze.blogspot.de/2018/02/das-syndikat-fran-ray.html

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P_Gandalfs avatar

Rezension zu "Die Saat" von Fran Ray

Nicht schlecht, aber ...
P_Gandalfvor 2 Jahren

Wie schon andere Leser vor mir festgestellt haben, hat die Autorin ein interessantes Thema gewählt, dass gerade im Zeitgeist liegt.

Leider ist die Story an vielen Stellen durch die Handlungs- und Ortswechsel verwirrend. Zum Schluss hin gibt die Autorin noch richtig Gas und produziert ein Finale, dass mich nicht überzeugt hat.

Einige Handlungsfäden werden zu keinem für mich befriedendem Ende geführt, sondern verschieden sich irgendwann aus der Handlung.

Immer wieder gerne gesehen: Die Vorstellung, dass sich noch in dem friedvollsten Manne ein großer Rambo versteckt ;-). 

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