Franca Düwel , Katja Spitzer Julie und Schneewittchen

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Inhaltsangabe zu „Julie und Schneewittchen“ von Franca Düwel

Julies Leben besteht aus Höhepunkten. Und Tiefpunkten. Mehr Tiefpunkten, wenn sie ehrlich sein soll. Die beinhalten ein uraltes Ponynachthemd (zur unpassenden Zeit getragen), einen süßen Jungen (der ungerne in Kellern eingesperrt ist) und eine Person, die dringend Hilfe braucht, sich aber nicht helfen lassen will!! Als einzige Ratgeberin muss Sharon von der Sexhotline aus dem Nachtprogramm herhalten. Und Julies Tagebuch. Noch Fragen? Dann Julie lesen! julies-tagebuch.de

Sehr lustig und tolle Geschichte!:)

— SailorCosmos

Ich liebe dieses Buch immer noch

— Lou22899

Hat mir gutgefallen! Coole und witzige Story! ;)

— Jellybaby

Das beste Buch in Tagebuchform, das ich kenne! Ich lese die Reihe immer wieder und liebe sie einfach! Zum Todlachen und Fremdschämen!

— Hannnah

Sehr schön geschrieben :)

— hannahh_k

Wahnsinnig witzig und unheimlich spannend! DAUMEN HOCH!

— Erdbeermarmeladebrot

Ich liebe dieses Buch! Es ist richtig witzig erzählt und fesselt sofort, man muss einfach weiterlesen :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Super süss, spannend und toll in Tagebuchform erzählt. Das Beste: es hat ein wirkliches, tiefgehendes Thema! :)

— maristicated

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  • Julie und Schnewittchen

    Julie und Schneewittchen

    Lou22899

    09. August 2016 um 15:54

    Julie ist ein 12 jähriges Mädchen das in Hamburg lebt. Julie ist eigentlich ein Einzelkind was sich allerdings schnell ändert als ihr kleine Schwester Eva (von ihr Ottie) genannt. Julie gehört eigentlich zum "coolen Kreis" der Klasse. Was nur an ihrer besten Freundin Hannah liegt. Hannah ist unsterblich in Julies älteren Nachbarn Ben verliebt. Julie hätte nie damit gerechnet das der Liebesbrief von Hannah an Ben, ihr ganzes Leben komplett auf den Kopf stellt.

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  • Süße Teenie-Lektüre

    Julie und Schneewittchen

    BrittaRoeder

    Wollten Sie schon immer mal wissen, was in einer Zwölfjährigen so vorgeht? Dann lesen Sie doch einfach Julies Tagebuch! Mal lustig, mal ernst und immer sehr unterhaltsam lässt uns Franka Düwel am Leben ihrer Protagonistin Julie teilhaben. Erfrischend frech, ganz so wie ihr der Schnabel gewachsen ist, plaudert Julie über ihr Leben, in dem es in letzter Zeit leider deutlich mehr Tief- als Höhepunkte gibt. Seit der Geburt ihrer kleinen Schwester stecken Julies Eltern in einer handfesten Krise und auch in der Schule gibt es auf einmal Probleme, bei denen Julie alleine gar nicht mehr weiter weiß: die beste Freundin mutiert zur Feindin, der netteste Junge der Welt hat sich in sie verliebt oder auch nicht und eine Klassenkameradin wird gemobbt und anscheinend zu Hause auch noch geschlagen. Wie gut, dass Julie all ihren Kummer dem Tagebuch anvertrauen kann und der netten Sharon, einer Telefonsexdame, deren Nummer sie nur deshalb gewählt hat, weil von den anderen Erwachsenen einfach keiner zuhören will. Natürlich wird am Ende dann doch alles gut.  Weil Julie allen Bedenken zum Trotz das einzig Richtige tut: Zivilcourage zeigen. Mit Julie präsentiert uns Franka Düwel, die sich bereits als Drehbuchautorin der Kinderserie "Pfefferkörner“ ihre Lorbeeren verdient hat, eine sehr couragierte Alltags-Heldin, mit der sich junge Leserinnen (10-13 Jahre) mühelos identifizieren werden. Der Plot ist spannend konstruiert. Ihre Protagonisten sind trotz dramaturgisch notwendiger Übertreibungen immer glaubhaft. Der sehr umgangssprachlich geschriebene Text fließt so leicht dahin, dass er sogar für Lese-Muffel keine Hürde darstellt. Ein großer Lesespaß für junge Leser und deren Eltern. Auch die Fortsetzung "Julie und das Herzschlamassel" kann ich in gleichem Umfang empfehlen.

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    • 6
  • Rezension zu "Julies Tagebuch" 1-4

    Julie und Schneewittchen

    Malmeloni

    29. June 2014 um 11:30

    Rezension zu Julies Tagebuch 1-4 (Julie und Schneewittchen,Julie und die schwarzen Schafe,Julie und das Herzschlamassel und Julie und die Frage,was Jungs wollen) Alle Bücher habe ich mir von meiner Freundin ausgeliehen bekommen. Die Cover sind immer total schön und bunt. Die kleinen Zeichnungen am Rand und dass die Schrift manchmal wechselt oder sogar einige Seiten "verweint" aussehen gefällt mir sehr gut. Jeder Tagebucheintrag beginnt mit den Höhepunkten und Tiefpunkten des Tages und danach schreibt Julie genauer über die einzelnen Ereignisse , sowie ihren Gefühlen. Es geht in allen Teilen um die Hauptperson Julie Ahlberg, die Tagebuch schreibt über ihre Probleme mit ihren Freundinnen,ihrem Freund Ben,ihrer verrückten Familie u.s.w... Dabei ist Julie immer sehr symphatisch und an manchen Stellen musste ich richtig lachen oder grinsen. Julie schafft es, sich immer in irgentwelche Probleme zu verstricken und dabei fühlt man immer mit ihr mit. Die Bücher sind super schnell und locker gelesen und unterhalten einen,sind aber auch nichts was einem vom Hocker reisst... Dafür gibt es 3,5 bzw. 4 Sterne!

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  • Für Mädchen ab 10 Jahre

    Julie und Schneewittchen

    Fia

    02. June 2013 um 19:16

    Die Geschichte rund um Julie hat mich vom Anfang bis zum Ende richtig gut unterhalten. Es ist einerseits richtig lustig, anderseits behandelt es aber auch ernste Themen wie z.B. Misshandlung. Dabei schafft Franca Düwel es immer den richtigen Ton zu treffen. Außerdem ist Julie eine Hauptperson, die man nur lieben kann. Sie ist sehr humorvoll, setzt sich aber auch für ihre Freunde und Gerechtigkeit ein. Neben ihr gibt es aber auch noch viele andere tolle Charakter. So haben es mir besonders Scharina, Ben und Sharon angetan.  Durch den Schreibstil von Franca Düwel kann man sich sehr gut in die Geschehnisse herein versetzen und Julies Leben wird so richtig lebendig. Sehr schön ist auch die Tagebuchform, durch die man sehr viel von Julies Gedanken und Gefühlen mitbekommt und sich so gut mit ihr identifizieren kann, auch wenn man schon älter ist als sie.  Ich kann "Julie und Schneewittchen" definitiv weiter empfehlen. Besonders für Mädchen ab 10 Jahren ist die Geschichte toll, aber auch über dieses Alter hinaus kann sie sehr gut unterhalten. Ich freue mich jedenfalls schon auf den nächsten Band.

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  • Rezension zu "Julie und Schneewittchen - Schlimmer geht's immer" von Franca Düwel

    Julie und Schneewittchen

    Cadiz

    16. June 2012 um 17:53

    „Liebes Tagebuch, bisher habe ich noch nie Tagebuch geschrieben, aber das soll sich jetzt ändern. Als Mumi, meine Oma, mir dich mit der Post geschickt hat, hat sie dazugeschrieben, dass alle großen Schriftsteller mit Tagebuchschreiben angefangen hätten, und deshalb fange ich jetzt auch damit an.“ (Seite 7) Inhalt: Julie ist zwölf Jahre alt und schreibt Tagebuch. Weil es immer irgendwas zu erzählen gibt. Und weil nicht immer jemand da ist, der einem zuhört. Ihr Tagebuch ist ihr treuer Begleiter, in dem sie all ihre schönen und auch schlimmen Momente festhält. Sie schreibt von ihrer kleinen Schwester, die gerade erst geboren wurde und ihre Familie auf Trab hält. Von ihrer Mutter, die seit der Geburt nur noch weint. Von Ben, mit dem alles irgendwie kompliziert ist sowie Scharina, einer Schulkameradin, der sie gerne helfen möchte und noch viel mehr… Zum Buch: „Julie und Schneewittchen“ ist ein netter Roman, der in Tagebuchform geschrieben wurde und besonders die jüngeren Leserinnen ansprechen wird. Aber auch ich habe mit der liebenswerten Protagonistin Julie so meine Schmunzelmomente gehabt. Die Geschichte ist leicht, lockerflockig und amüsant geschrieben. Jeden Eintrag beginnt Julie mit „Höhepunkten“ und „Tiefpunkten“. Manchmal gibt es eine ganze Menge gute oder auch schlechte Dinge, die ihr am Tag passiert sind, manchmal eben weniger. Und dann berichtet Julie von ihren Erlebnissen, Erfahrungen und ihren Gedanken. Dabei setzt sie sich mit ihren Mitschülerin, ihren Freundinnen, ihrer Familie und allen anderen so auseinander, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Sie wirkt sehr lebendig, selbstbewusst und auch mutig. Außerdem kommen ihre Tagebucheinträge teilweise doch sehr reif rüber. Ihre Einträge wirken für eine Zwölfjährige ab und zu etwas zu „gelungen“, was mich aber nicht sehr gestört hat. Dennoch liest sich das Buch im Großen und Ganzen wie ein normaler Roman. Ich hätte mir noch etwas mehr „Tagebuchatmosphäre“ gewünscht. Noch mehr Bildchen, noch mehr verschiedene Schriften, noch mehr Kritzeleien. Ansonsten ist die Aufmachung des gesamten Buches wirklich schick! „Julie und Schneewittchen“ ist ein niedliches Buch. Für Mädels im jungen Alter und Junggebliebene empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Julie und Schneewittchen - Schlimmer geht's immer" von Franca Düwel

    Julie und Schneewittchen

    splitterherz

    12. June 2012 um 11:59

    «Das Komische an der ganzen Sache ist, dass das Sterben durch diese Erkenntnis fast etwas Tröstliches bekommen hat. Wenn es etwas gibt, auf das kein Mensch der Welt einen Einfluss hat, dann bedeutet das ja gleichzeitig auch, dass das, was es da gibt, irgendwie größer und schlauer ist als wir. Also ist der Tod quasi ein Beweis dafür, dass es so etwas wie Gott [...] wirklich gibt. Oder?» [aus "Julie und Schneewittchen" // Franca Düwel // S.238f.] Erster Satz: Heute ist Mama mit Ottilie aus dem Krankenhaus nach Hause gekommen. Inhalt: Das Leben der zwölfjährigen Julie Ahlberg ist eine einzige Achterbahnfahrt und frei nach dem Motto: Schlimmer geht's immer. Bei ihrer exzentrischen Freundin Hanna, ihrem süßen Nachbarn Ben und ihrer momentan überaus gestressten Mutter, die gerade ein Baby zur Welt gebracht hat, ist Chaos natürlich vorprogrammiert. Vor allen Dingen als Sharina, die Neue, in die Klasse kommt und Hanna alles tut, um diese vor allen schlecht zu machen. Bald muss Julie herausfinden, auf welcher Seite sie eigentlich stehen will, ob Sharina wirklich so schlimm ist, wie Hanna behauptet, Hanna überhaupt eine richtige Freundin ist und dann ist da natürlich noch Ben, den Julie irgendwie süß findet... Schreibstil: In Tagebüchern schreibt man einfach all seine Gedanken auf und versucht diese zu ordnen. Da kann es schon einmal vorkommen, dass die Gedanken sich überschlagen und der Schreibstil ist dabei natürlich umgangssprachlich. Julie bzw. Franca Düwel hat daher eine ganz besondere Leistung vollbracht und die Gedanken einer Zwölfjährigen realistisch verpackt und bringt diese auch noch anspruchsvoll an den Leser. Der Schreibstil ist zwar merkbar an eine jüngere Zielgruppe gerichtet, lässt sich aber eigentlich in jedem Alter ziemlich gut lesen. So streut Düwel in den richtigen Momenten Ironie und Humor ein und hat ein gutes Händchen für einen angenehm lesbaren, aber dennoch angepassten Stil, der Julie greifbar und absolut sympatisch macht. Meinung: Tagebücher sind ganz besondere Orte für Gedanken und jeder, der halbwegs gerne schreibt oder nicht wusste, an wen er sich wenden soll, hat sicherlich schon einmal eines geführt, auch wenn es nach einer Weile irgendwo verstaubt in einer Ecke lag und da vor sich hin moderte. Julie schreibt jedoch eisern und regelmäßig Tagebuch, um ihr chaotisches Leben zumindest ansatzweise zu in den Griff zu bekommen. Dabei wird ihr kleines Büchlein beinahe schon ein Vertrauter, den sie mit ihren Gedanken und kleinen Zeichnungen füttert. Mit ihren zwölf Jahren durchlebt sie momentan eine schwierige Phase und steckt zwischen Kindheit und Pubertät fest, sodass ihre tiefgehenden, aber dennoch lustigen Gedankengänge gleichzeitig für Kinder in ihrem Alter, aber auch für junge Erwachsene, die sich noch gut an diese Zeit erinnern und vermutlich oft nicken und zurückdenken werden, interessant sind. So quietschebunt und verschnörkelt die Gestaltung des Buches ist, ebenso durcheinander und süß ist auch der Inhalt des Buches, denn bei Julie geht es wirklich rauf und runter. Die Mischung aus Frische, Ernsthaftigkeit und Humor klappt hier einfach super und obwohl man denken könnte, dass das Buch eher an der Oberfläche schwimmt, beschäftigt es sich auch mit schwierigen Themen wie Misshandlung, Gewalt und Mobbing. Eben diese Themen, die gerade in Julies Alter eine wichtige Rolle spielen, wobei das Buch nie zu ernst wird, sondern immer den richtigen Ausgleich zwischen Julies Chaos und oben genannten Themen findet. Gerade dieser Ausgleich hat das Buch auch für mich so lesenswert gemacht, da ich zuvor davon ausgegangen bin, dass mir das Buch eventuell doch zu kindisch sein könnte. Im Nachhinein kann ich jetzt jedoch sagen, dass dies keineswegs der Fall ist. Die Protagonistin Julie ist dem Leser natürlich von Anfang an durchweg sympathisch, da man quasi ihre größten Ängste und tiefsten Gedanken kennt. Zudem ist sie einfach eine warme und herzliche Person, die alles in Frage stellt und von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt. Zugegeben manchmal hat sie mir vielleicht etwas zu hochgestochen geschrieben, da ich mir teilweise nicht habe vorstellen können, wie meine zwölfjährige Cousine so schreiben könnte, aber das hat mich eigentlich so gut wie nie gestört. Ansonsten gibt es noch die stereotypische beste Freundin Hanna, die eigentlich gar keine echte Freundin ist und den süßen Nachbarsjungen Ben, sowie Scharina, die gehänselt wird und alle sorgen dafür, dass immer etwas los ist. Das führt zu einer konstanten Spannung, da der Leser immer wissen möchte, wie es weitergeht. Die Geschichte ist einfach richtig gut konstruiert und eine Situation ergibt sich aus der nächsten, sodass Julie mit ihren Taten eine richtige Kettenreaktion auslöst, die sich durch das ganze Buch zieht und ein Missverständnis nach dem anderen mit sich bringt. In jeder Situation und fast an jedem Ort berichtet sie von dem Geschehenen, was teilweise etwas unglaubwürdig wirkte, da sie beispielsweise im Watt, als die Flut kam, davon berichtete und in so einer Situation hätte sicherlich keiner die Ruhe noch einmal eben ein paar Gedanken loszuwerden. Ihre Handlungen waren aber dennoch größtenteils nachvollziehbar und bringen Schwung in die Geschichte, die sich gegen Ende etwas in die Länge zog, was mich aber letztendlich nicht weiter gestört hat. Fazit: Denkt ihr euch manchmal, schlimmer könnte es nicht mehr werden? Dann kennt ihr Julie und ihr chaotisches Leben noch nicht, denn allein ein Tagebucheintrag wird euch zeigen, dass es durchaus immer schlimmer kommen kann. Das zeigt die Zwölfjährige mit ihrem humorvollen, charmanten und anspruchsvollen Schreibstil, mit welchem sie gekonnt ihre Gedanken verpackt und dem Leser ihr Leben präsentiert, in dem es nicht bei einem Missverständnis bleibt. Neben Humor verpackt die Geschichte jedoch auch ernsthafte Themen wie Mobbing und Gewalt, was einen guten Ausgleich schafft, welcher das Buch für Groß und Klein interessant macht. Eine Menge Lacher und Spaß sind garantiert, wenn ihr in Julies Leben eintaucht und mit ihr gemeinsam über das Leben stolpert.

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  • Rezension zu "Julie und Schneewittchen - Schlimmer geht's immer" von Franca Düwel

    Julie und Schneewittchen

    Fia

    02. June 2012 um 17:37

    Erster Eindruck: Ich konnte einfach gar nicht anders. Als mich auf der Leipziger Buchmesse am Arenastand dieses Buch anlächelte konnte ich wirklich nicht anders als es mit zunehmen. Denn der Klappentext klang wirklich interessant und ich hoffte auf eine witzige Geschichte im Tagebuchstiel. Meine Meinung: Und damit hatte ich nicht zu viel erhofft. Denn die Geschichte rund um Julie unterhielt mich vom Anfang bis zum Ende und so hatte ich über die Hälfte des Buches schon auf der Rückfahrt mit dem Zug von Leipzig nach Hause gelesen. Denn das Buch fesselte mich einfach und ich konnte es fast nicht zur Seite legen. Es war einerseits richtig lustig, anderseits behandelte es auch wirklich ernste Themen wie Misshandlung. Dabei schafft Franca Düwel es immer den richtigen Ton zu treffen. Julie war einer der größten Gründe warum mir das Buch so gut gefiel. Sie ist einfach eine Hauptperson, die man nur lieben kann. Aber auch aus den anderen Charaktere hat Franca Düwel so einiges herausgeholt. So haben es mir besonders Scharina, Ben und Sharon angetan. Und Hanna und Kevin hätte ich manchmal am liebsten an die Wand geklatscht. Durch den Schreibstil von Franca Düwel konnte ich mich sehr gut in die Geschehnisse herein finden und Julies Leben wurde so richtig vor meinem Auge lebendig. Sehr schön ist natürlich auch an der Tagebuchform, dass man sehr viel von Julies Gedanken und Gefühlen mitbekommt und sich so gut mit ihr identifizieren kann (auch wenn man schon älter ist als sie). Mein Fazit: Julie und Schneewittchen bietet wirklich eine tolle Unterhaltung. Franca Düwel hat es geschafft, mit dem Buch sowohl mit viel Humor zu unterhalten, aber auch ernste Themen anzusprechen. Besonders schön ist die Tagebuchform, bei der man sich gut mit Julie identifizieren kann. Auch die anderen Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen und am Ende war ich schon fast traurig, dass die Geschichte schon vorbei war. Ich bin jedenfalls schon auf den nächsten Band gespannt. Zum Cover: Ein absolut gut gewähltes Cover. Die Tagebuchform wird sofort klar und durch die lustigen Zeichnungen und Verzierungen wird auch auf die Höhe- und Tiefpunkte angespielt. Meiner Meinung nach lädt das Cover einfach nur ein zum lesen. Und die Cover der folgenden Bänder sie erfreulicherweise ähnlich gehalten.

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  • Rezension zu "Julie und Schneewittchen - Schlimmer geht's immer" von Franca Düwel

    Julie und Schneewittchen

    Dubhe

    03. March 2012 um 18:09

    Julies Leben war bis jetzt recht schön und nun hat sie sogar eine kleine Schwester bekommen! Doch dann fängt der ganze Ärger an, denn ein neues Mädchen kommt in ihre Klasse. Denn Hanna, ihre beste Freundin, hasst Scharina, die Neue. Warum? Laut Hanna hat Scharina ihr einmal ein Armband gestohlen. Und nun möchte Hanna Scharina aus der Klasse ekeln. Doch das ist noch nicht alles, denn Hanna ist in Ben, einen Sandkastenfreund von Julie und er wohnt auch in ihrer Straße, verliebt und Julie soll nun einen Liebesbrief von Hanna überbringen. Ein paar Tage später will Ben mit Julie reden, Hanna liegt daweil auf der Lauer. Doch Ben hat das komplett falsch verstanden! Denn der Brief ist nur mit den Initialien unterschrieben und nun küsst Ben sie sogar! Daraufhin kündigt Hanna Julie die Freundschaft und wird zur größten Feindin. Und auch mit Scharina stimmt etwas nicht... . Eine recht lustige Teenie-Komödie. Doch in diesem Buch werden auch recht ernste Themen angeschnitten, was auch ratgebende Funktionen haben kann. Geeignet für Mädchen zwischen 12 und 14 Jahren!

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  • Rezension zu "Julie und Schneewittchen - Schlimmer geht's immer" von Franca Düwel

    Julie und Schneewittchen

    Kathchen

    06. February 2010 um 02:09

    Julie hat von ihrer Oma zur Geburt ihrer kleinen Schwester ein Tagebuch bekommen und daher beschließt sie, dieses auch zu benutzen. Denn in dem jungen Leben der 12-jährigen Julie geht es drunter und drüber. Da wäre ihre beste Freundin Hanna, die die Schönste und Beliebteste der Klasse ist und Julie einen Liebesbrief für ihren Nachbarn Ben gibt, da sich Hanna in ihn verguckt hat. Dann die seltsame Scharina, die von allen Schneewittchen genannt und geärgert wird, besonders von Hanna, die Scharina schon länger kennt als die anderen. Und ausgerechnet Julie findet heraus, was es mit Scharina auf sich hat, auch wenn sie damit ihre Freundschaft zu Hanna riskiert… Julies Leben besteht aus Höhe- und Tiefpunkten, die sie jeden Tag immer gleich als erstes aufschreibt. Ihr Vater ist ständig am arbeiten oder kümmert sich um den Familienzuwachs, Otilie. Da gibt es zwar noch ihre Mutter, allerdings ist sie nach der Geburt der Kleinen, doch sehr depressiv und man kann nicht allzuviel mit ihr anfangen. Julie fühlt sich daher schon recht einsam und so macht sie die Bekanntschaft mit Sharon, die bei einer Sexhotline arbeitet. Ihren Nachbarn Ben, 15 Jahre, findet sie ganz süß, doch ist ihre beste Freundin hinter ihm her und Julie soll ihr helfen – auch wenn sie das eigentlich nicht möchte. Scharina oder auch Schneewittchen hat da ganz andere Sorgen, die Julie herausfindet, nachdem sie ihr die Hausaufgaben vorbeibringen musste… Der Titel des Buches ist demnach volles Programm. Es dreht sich vorallem um die Personenkonstellation Julie – Schneewittchen (Scharina) und dann, wenn Julie denkt, es kann gar nicht mehr schlimmer werden, setzt das Leben eines obendrauf. Auch wenn das manchmal doch ein wenig unrealistisch wirkte. Das Buch ist in Tagebuchform aus der Sichtweise von Julie geschrieben. Jedoch muss ich gestehen, dass mir Julie mit ihren 12 Jahren doch etwas jung vorkam. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich mit 12 Jahren noch nicht für Jungs und dem ganzen interessiert habe und mir das daher doch alles sehr fremd erschien. Aber dennoch habe ich bei Julie, Scharina, etc. immer jemanden vor mir gesehen, der mind. 13, wenn nicht sogar schon 14 Jahre alt ist. Vorallem auch das Interesse von 15 Jährigen an 12jährige Mädchen hat mich doch sehr irritiert. Aber vielleicht sehen das Mädchen, die im selben Alter wie Julie sind anders und “meine” Generation ist einfach am Aussterben. Dennoch finde ich es irgendwie seltsam und vorallem auch traurig, dass wenn man 12 Jahre alt ist und noch nichtmal seine Tage hat, es sich alles nur noch darum dreht, wen man geküsst hat, zusammen ist, etc. Aber auch Ben kam mir an manchen Stellen doch etwas zu verträumt, zu romantisch vor, als dass ich es denke, dass es solche Jungs heutzutage gibt, vorallem in dem Alter. Das Buch ist ein Jugendbuch und daher auch leicht zu lesen. Sehr süß fand ich es, wie Julie ab und zu versucht, Fremwörter mit in die Geschichte einzubauen und diese dann als Fußnote nochmal erklärt, da kann es u.a. auch mal zu einem “Opportourist” kommen. Julie ist eine tolle Protagonistin, von denen viele Leser sicherlich noch etwas lernen können! Sie versucht in jeder Situation etwas Gutes zu sehen oder aber sie zu verbessern, sodass nach einiger Zeit aus den “Tiefpunkten” “Herausforderungen” werden und sie trotz Niederschlägen dennoch versucht, anderen zu helfen. Ein junges, mutiges Mädchen, von denen es in unserer Welt auf alle Fälle mehr geben sollte! Die Aufmachung des Buches ist wirklich wunderbar! Das Cover ist in auffallenden Farben gestaltet und die Muster erinnern an Selbstgemaltes. Aber auch im Buch geht es toll weiter und es sieht wirklich wie ein Tagebuch aus. Da werden mal Sätze oder Wörter mit Umrahmungen, anderer Schriftart, etc. besonders hervorgehoben oder es gibt viele “Kritzeleien” am Rand der Seiten. “Julie und Schneewittchen” ist ein relativ dünnes Buch über Freundschaft, Courage, Ehrgeiz und vorallem darüber, nicht aufzugeben, egal wie die momentane Situation ist.

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