Frances Borzello Wie ich mich sehe

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Inhaltsangabe zu „Wie ich mich sehe“ von Frances Borzello

700 Jahre Selfies in der Kunst von Frauen Sichtbarkeit und Selbstbehauptung in einer männerdominierten Kunstwelt Angelica Kauffmann, Frida Kahlo, Paula Modersohn-Becker, Cindy Sherman u.v.a. Unterscheiden sich weibliche Selbstporträts von jenen der Männer? Und wenn ja, warum? Von der über weite Strecken männerdominierten Kunstwelt lange negiert, beweist die Kunsthistorikerin Frances Borzello, dass es sich bei diesen „gemalten Autobiografien“ um eine eigene Kunstgattung handelt. Anhand von knapp 200 Künstlerinnen entfaltet die Autorin eine überraschend vielfältige Bandbreite an Themen und Werken – von mittelalterlichen Selbstporträts von Nonnen in Handschriftenillustrationen über Malerei und Skulptur selbstbewusster Meisterinnen ihres Metiers bis zu den Tabubrüchen in Fotografie und feministisch geprägter Performance in der Gegenwart – und bereichert damit die Kunstgeschichte um ein brandneues Kapitel.

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  • Zeigt überzeugend, wie lebendig und überraschend aktuell Kunstgeschichte sein kann

    Wie ich mich sehe

    WinfriedStanzick

    19. May 2016 um 09:55

    Dieses kunsthistorische Buch der englischen Kunsthistorikerin und Publizistin Francis Borzello schließt eine Lücke. Man wundert sich, dass es bis zum Jahr 1997 gedauert hat, als dieses Buch zum ersten Mal in England veröffentlicht wurde, dass jemand der Frage nachgeht, ob und wie sich weibliche Selbstporträts von denen von Männern unterscheiden. Nun ist zeitgleich mit einer überarbeiteten Neuauflage in England auch eine deutsche Übersetzung bei Brandstätter erschienen.Der Unterschied ist ganz offensichtlich. In ihrer Einleitung zeigt sich die Autorin nach wie erstaunt, dass es so viele Selbstporträts von Frauen quer durch die Jahrhunderte (in der Neuzeit natürlich immer mehr) gibt, „dass sie so vielfältig sind. Dass sie einzigartig sind, aber auch oft so schüchtern wirken.“Nach jahrelanger Beschäftigung mit den weiblichen Selbstbildnissen sagt sie: „Ich gelangte zu der Überzeugung, dass wir uns sogar bei der konventionellsten Selbstdarstellung einer Frau überlegen müssen, warum sie so aussieht, wie sie aussieht , um ihren Geheimnissen auf die Spur zu kommen.“ Von den Anfängen der Buchmalerei bis ins 20. Jahrhundert spannt Borzello den kunsthistorischen Bogen und zeigt 200 Künstlerinnen und ihre Werken. Vin den unsichtbaren Frauen des Mittelalters bis zum Selfie, einer Art demokratisiertem Selbstporträt reicht die Spanne.Bei vielen Beispielen gelingt der Autorin eine Mischung aus Kunst- und Sozialgeschichte und der Biographie der vorgestellten Künstlerinnen, die insbesondere ab dem 20. Jahrhundert extrem spannend wird, denn:"Mit dem 20. Jahrhundert trat ein neuer Typus Künstlerin auf den Plan: unabhängige Frauen, die sich der herkömmlichen Vorstellungen von weiblichen Verhalten entledigten."In ihren gut zu lesenden und aufschlussreichen Texten weist Borzello schlussendlich nach, dass es sich bei diesen „gemalten Autobiographien“ um eine eigene Kunstgattung handelt.Dieses Buch zeigt überzeugend, wie lebendig und überraschend aktuell Kunstgeschichte sein kann.

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