Frances Brody

 3.7 Sterne bei 35 Bewertungen
Autor von Mord nach Strich und Faden, Mord zur Teestunde und weiteren Büchern.

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Mord braucht keine Bühne

Erscheint am 28.02.2019 als Taschenbuch bei Bastei Lübbe. Es ist der 3. Band der Reihe "Kate Shackleton".

Alle Bücher von Frances Brody

Mord nach Strich und Faden

Mord nach Strich und Faden

 (35)
Erschienen am 25.05.2018
Mord zur Teestunde

Mord zur Teestunde

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Erschienen am 28.06.2019
Eine unerhörte Tat

Eine unerhörte Tat

 (0)
Erschienen am 10.04.2018
Mord braucht keine Bühne

Mord braucht keine Bühne

 (0)
Erschienen am 28.02.2019
A Woman Unknown

A Woman Unknown

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Erschienen am 01.09.2012
Murder in the Afternoon

Murder in the Afternoon

 (0)
Erschienen am 01.03.2012
Death of an Avid Reader

Death of an Avid Reader

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Erschienen am 30.09.2014

Neue Rezensionen zu Frances Brody

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Rezension zu "Mord nach Strich und Faden" von Frances Brody

Kate Shackletons erster Fall
Bellis-Perennisvor 3 Monaten

Kate Shackleton hat ein, aus der Not geborenes Hobby: Sie forscht nach vermissten Soldaten des Ersten Weltkriegs, ist sie ja selbst betroffen. Ihr Mann gilt als vermisst und so fragt sie hartnäckig bei allen möglichen Behörden nach dessen Verbleib. Daraus ist ein semi-professionelles Detektivbüro geworden. 

Nun wird sie von Tabitha „Tabby“ Braithwaite, einer Freundin und ehemaligen Kollegin im VAD gebeten, deren seit rund 6 Jahren verschwundenen Vater zu suchen. Die Zeit drängt, weil Tabbys Hochzeitstermin feststeht. Die Ermittlungen führen Kate nach Bridgestead in Yorkshire, einem kleinen Dorf, der 1920er Jahre. Dort lebte und leitete der Vermisste eine Weberei. Je mehr Kate über dessen Verschwinden herausfindet, desto mysteriöser und verworrener wird die ganze Angelegenheit. Ist Tabbys Vater wirklich tot? Oder hat er sich aus dem Staub gemacht, um mit seiner Zweitfamilie ein neues Leben zu beginnen? Dann sterben plötzlich zwei Menschen, deren Informationen Kates Ermittlungen gewaltig weiterbringen. Das kann doch kein Zufall sein!  

Meine Meinung: 

Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen. Er ist weder blutig noch reißerisch, dafür spiegelt er das Leben einer Fabrikantenfamilie wieder.

Kate Shackleton ist eine sympathische, toughe Figur, die sich nicht ins Bockshorn jagen lässt. Auch ihr Assistent Syke wird gesetzt und bodenständig. Er hat das Gespür für die Arbeiter aus der Weberei und erhält bei einem Pint zahlreiche Informationen. Die Autorin „verbraucht“ eine Menge „Personal“ in ihrem Krimi. Nicht alle erscheinen, um zu bleiben. 

Der Beginn ist ein wenig zäh. Den hätte ich mir ein wenig lebendiger gewünscht.  

Gut gefallen haben mir die Rückblenden auf die Schlachtfelder des Ersten Weltkrieges und die Arbeit von Kate und Tabby als VAD-Krankenschwestern. Nebenbei erfahren wir von den gesellschaftlichen Verpflichtungen der britischen Oberschicht. 

Ein Highlight für mich sind die aus der Weberei-Branche entnommenen Kapitelüberschriften. Die machen den Krimi so richtig authentisch.

Fazit:

„Mord nach Strich und Faden“ ist ein gemütlicher Krimi, der sich gut lesen lässt und einen interessanten Einblick in die Welt der Tucherzeugung gibt. Gerne gebe ich 4 Sterne.


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Rezension zu "Mord nach Strich und Faden" von Frances Brody

Ein ruhiger und übersichtlicher Krimi
Zeilenspringervor 3 Monaten

Worum geht es?
Die Kriegswitwe und Hobby-Detektivin Kate Shackleton wird von einer Freundin gebeten, deren verschwundenen Vater aufzuspüren. Ihre Ermittlungen führen Kate in ein kleines idyllisches Dorf in das Yorkshire der 1920er Jahre. Dort lebte und leitete der Vermisste eine Weberei. Je mehr Kate über das Verschwinden herausfindet, desto mysteriöser und verworrener wird die ganze Angelegenheit. Als es dann zwei Todesfälle im Dorf gibt, weiß Kate, dass sie der Wahrheit schon sehr nahe gekommen ist.

Was gefiel mir gut?
Die Geschichte ließ sich sehr flüssig und zügig lesen. Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase fand ich die Protagonistin Kate sehr sympathisch, da sie eine aufgeweckte und selbständige Frau ist. Ihren Assistenten Syke fand ich ebenfalls sehr angenehmen, obwohl der Leser nicht allzu viel über ihn erfährt. Vielleicht macht ihn das auch etwas mysteriös und damit interessant.
Mir gefiel es sehr gut, dass zur Abwechslung die Geschichte nicht so überladen war. Es gab einen überschaubaren Handlungsort und Charaktere.
Obwohl es keine großen Actionabschnitte gab, lag eine gewisse Spannung in der Geschichte, die mich immer weiter umblättern ließ. Bis zum Ende habe ich mich gefragt, ob der Verschwundene noch lebt.
Sehr gut gefallen hat mir, dass immer wieder Kapitel kamen, die die Erinnerungen der beteiligten Personen zeigten. Auf diese Weise konnte der Leser etwas tiefer in die verschiedenen Charaktere eintauchen.

Was gefiel mir nicht so gut?
Anfangs hatte ich das Problem, in die Geschichte hineinzukommen. Kate stellt sich erst einmal ausführlich vor, was ziemlich trocken war. Hier hätte ich mir einen raffinierten Beginn gewünscht.
Die Protagonistin Kate Shackleton fand ich dann nach einiger Zeit sehr sympathisch, wobei dem Charakter etwas mehr Tiefe gut getan hätte. Ich hoffe, dass dies im nächsten Band noch verstärkt.
Generell war die Geschichte eher leichtere Unterhaltung, sodass ich mir an einigen Stellen mehr Tiefe bzw. Raffinesse gewünscht hätte.

Gesamteindruck
"Mord nach Strich und Faden" ist ein überschaubarer und ruhiger Krimi, der den Leser bis zum Schluss miträtseln lässt. Für die volle Punktzahl fehlt der Geschichte und den Charakteren etwas an Tiefe. Dennoch werde ich den nächsten Teil lesen und gespannt verfolgen, wie Kate Shackleton ermittelt.

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Rezension zu "Mord nach Strich und Faden" von Frances Brody

Leichter Krimi
Athene100776vor 4 Monaten

Kate ist eine junge Kriegswitwe, sie liebt Rätsel und knifflige Fälle, genau diese Eigenschaft möchte ihre Freundin nutzen, als sie Kate von ihrem verschwundenen Vater erzählt. Der Mann verschwand vor einigen Jahren , doch niemand konnte Licht ins Dunkle bringen. Sofort erklärt Kate sich bereit zu helfen und stößt in dem kleinen Dorf auf eine Mauer des Schweigens. Klar, dass dieses ihren Spürsinn erst recht anstachelt.



Dieser Krimi war für mich persönlich nicht der erste, der in England in den 20-igern spielt und vielleicht konnte ich mich deswegen eher darauf einlassen.
In die Geschichte selbst bin ich sehr gut herein gekommen, da Personen und Handlungsorte bildlich sehr ansprechend beschrieben werden. Ebenso wird das Leben und Arbeiten in den 20-igern ausführlich beschrieben.
Die einzelnen Charaktere sind zwar bereits gut ausgearbeitet, doch könnte ich mir vorstellen, dass in weiteren Romanen gerade die Hauptcharaktere genauer und tiefer beleuchtet werden.
Die Geschichte fand ich sehr angenehm zu lesen, zum einen wegen des flüssigen Schreibstils und zum anderen, weil sie originell und authentisch ist. Die durchdachte Handlung zieht sich gradlinig durch das Buch und es kommen einige Nebenhandlungen vor, die zum Ende hin jedoch zusammen fließen.
Ein unblutiger Krimi , der angenehme Lesemomente beschert und den Leser zu einer Reise nach England in die 20-iger abholt.

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