Frances G. Hill Drachenhaut

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Inhaltsangabe zu „Drachenhaut“ von Frances G. Hill

Drachenerwachen Böse Gerüchte schwirren unaufhaltsam durch das Land Mohor: Der Naga, der Gott der Schlangen, soll den Kronprinzen verflucht haben. Gibt es Rettung für den stolzen jungen Mann? Fernab der höfischen Ängste und Ränke wächst unterdessen das Waisenkind Lilya behütet im Haus ihres Großvaters auf. Ihr Leben ändert sich jedoch von Grund auf, als auch ihr eines Tages der Naga erscheint. Warum greift der Schlangengott in Lilyas Schicksal ein? Als plötzlich feine Zeichnungen auf ihrer Haut erscheinen, wird das junge Mädchen zu einer Gejagten, deren Schicksal mit dem des Prinzen auf geheimnisvolle Weise verwoben ist und der eine magische Vewandlung bevorsteht. Der neue fantastische Roman der Autorin von Sturm im Elfenland entführt in eine Welt in der die Götter über das Schicksal der Menschen bestimmen mitreißend, geheimnisvoll, sinnlich!

Ein bisschen langwierig aber super interessant!

— Firestar

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  • Drachenhaut

    Drachenhaut

    Svarta

    01. July 2016 um 00:05

    Inhalt:"Böse Gerüchte schwirren unaufhaltsam durch das Land Mohor: Der Naga, der Gott der Schlangen, soll den Kronprinzen verflucht haben. Gibt es Rettung für den stolzen jungen Mann? Fernab der höfischen Ängste und Ränke wächst unterdessen das Waisenkind Lilya behütet im Haus ihres Großvaters auf. Ihr Leben ändert sich jedoch von Grund auf, als auch ihr eines Tages der Naga erscheint. Warum greift der Schlangengott in Lilyas Schicksal ein? Als plötzlich feine Zeichnungen auf ihrer Haut erscheinen, wird das junge Mädchen zu einer Gejagten, deren Schicksal mit dem des Prinzen auf geheimnisvolle Weise verwoben ist – und der eine magische Vewandlung bevorsteht." Dieses Buch lässt den Leser in eine faszinierende und magische Welt eintauchen, die ich besonders interessant fand, da sie nicht nur "mittelalterlich" war (wie das bei vielen anderen Fantasy-Büchern der Fall ist), sondern in einer orientalisch angehauchten Welt spielt! Die Autorin konnte mich mit einem tollen, flüssigen Schreibstil und einer fantasievollen Geschichte überzeugen, nur hat sich die Handlung anfangs etwas gezogen. Es dauerte etwas bis die Handlung wirklich Fahrt aufnimmt und man in etwa weiß wohin die Reise geht, aber am Ende war es dann wiederum so spannend, dass man als Leser kaum Luft holen konnte! Ich fand die Welt und die Charaktere sehr interessant und gelungen, aber im Großen und Ganzen hätte ich mir mehr Details gewünscht z.B. was die magischen Kräfte, oder die Drachen bzw. Menschen mit Drachenhaut angeht. Da blieben mir die Beschreibungen etwas zu vage. Die Charaktere mochte ich größtenteils auch, egal ob gut oder böse, es gab aber auch wirklich viele! Zum Glück gab es ein kleines Verzeichnis am Anfang. ;) Für meinen Geschmack hätten aber vor allem die Bösen etwas mehr Tiefe haben können, sie waren halt böse... aber sonst eher oberflächlich. Bei der Protagonistin hat mir die Entwicklung, die sie im Verlauf der Geschichte macht, gut gefallen. Sie kommt aber leider gegenüber dem Leser etwas zu kühl und distanziert rüber. Fazit:Eine schöne, fantasievolle Geschichte die für meinen Geschmack an manchen Stellen noch etwas ausgereifter sein könnte. Mir hat sie insgesamt aber gut gefallen und mich auch super unterhalten, deshalb vergebe ich 4 Sterne. Allein für das Cover würde ich aber am Liebsten 5 Sterne geben! Das ist so toll. :)

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    • 3
  • Ein orientalisch märchenhafter Fantasyroman

    Drachenhaut

    Ahotep

    24. June 2016 um 14:41

    Drachenhaut gibt mir das Gefühl ein orientalisches Märchen zu lesen. Der Sprachstil von Susanne Gerdom (Pseudonym: Frances G. Hill) verzaubert von der ersten Seite an und so haucht sie gekonnt Leben in die vielen Orte und Figuren ein. Eine Szene auf einem Basar wurde so schön beschrieben, dass ich Appetit bekommen habe. Es fühlt sich einfach alles lebendig an und der Humor kommt auch nicht zu kurz. Vor allem die Stellen mit dem Schlangengott habe ich stets mit einem Lächeln verfolgt. Die Magiebeschreibungen sind, wie so oft bei der Autorin, traumhaft, auch wenn diese in Drachenhaut im Vergleich zu ihren anderen Werken nicht sehr im Fokus stehen.Die Charaktere sind meist vielschichtig, entwickeln sich teils sehr gut im Laufe des Buches und sind typisch für die Autorin oft sehr abgedreht. Vor allem die Protagonistin macht eine schöne Entwicklung durch. Zu Beginn ist sie verwöhnt, naiv und unsicher. Dann jedoch wächst sie immer mehr über sich hinaus und wird verwantwortungsbewusster und sicherer in ihrem Auftreten, während sie darum kämpft, aufgrund ihrer Einzigartigkeit ihren Platz auf der Welt zu finden.Wie in vielen Fantasybüchern heute kommt auch das Thema der Liebe auf, allerdings nur als nebensächlicher Erzählstrang. Als Leser konnte ich die besondere Verbindung der Liebenden zwar nicht spüren, dafür hat es aber auch zu wenig Raum bekommen. Ich finde es jedoch erfrischend, ein Buch zu haben, bei dem die tolle Geschichte nicht durch das Anschmachten und der Liebesbekundungen untergeht.Die Geschichte selbst ist spannend erzählt und ich habe mich daran erfreut, während dem Lesen wild herumspekulieren zu können. Auch wenn viele meiner Theorien falsch waren, hat das sehr viel Spaß gemacht.Leider geht im Verlauf des Buches das Zeitgefühl verloren. Es ist klar, dass zwischen Anfang und Ende einige Zeit vergeht, jedoch ist nicht erkennbar wieviel. Zudem gibt es kleinere Ungereimtheiten, welche ich aufgrund der dichten Geschichte meist sofort wieder vergessen habe.Das Buch hat ein schönes abgerundetes Ende, welches ein angenehmes Tempo aufweist und die meisten Fäden sachgemäß auflöst. Als krönender Abschluss folgt ein Epilog, der mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte.FAZITDrachenhaut ist ein orientalisch märchenhafter Fantasyroman nicht nur für Jugendliche mit einer spannenden Geschichte und teils abgedrehten Charakteren, welcher den Leser zu verzaubern weiß. Dabei vermögen kleinere Mängel den Lesespaß nicht zu mindern.

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  • Klasse Fantasy! Empfehlenswert!

    Drachenhaut

    inflagrantibooks

    29. October 2015 um 17:44

    Meinung Wieder ein Fantasy-Buch von Susanne Gerdom. Dafür, dass ich eigentlich gar keine Fantasy mag, lese ich durch Susanne sehr viel davon. Konnte mich „Drachenhaut“ auch wieder überzeugen oder wurden wir verflucht und starben eines schmerzvollen Todes? Die Geschichte beginnt mit einem netten Vorgeplänkel zwischen zwei Freunden / Feinden / Geliebten / was auch immer. Susanne versteht es, in kurzen Szenen ihre Leser neugierig zu machen und auch ich fragte mich, was der Naga und die Fürstin der Feen da tun. Erst dachte ich, ich bin in einer reinen, fantastischen Welt gelandet, die ausschließlich fantastische Wesen beinhaltet, aber weit gefehlt. Gerade diese Verbindung zwischen Realität und Fantastik ist es, die mich immer wieder in die Geschichten von Susanne zieht. Ich denke, von ihrem Schreibstil muss ich jetzt nicht sagen, denn dass Susanne schreiben kann, dürfte mittlerweile bekannt sein. Für die, die es noch nicht wissen: Susanne hat einen sehr lebhaften und bildgewaltigen Schreibstil, der es für mich als Leser sehr einfach macht, mich in der Geschichte zu verlieren. Ich habe nie Probleme, mein Kopfkino anzuwerfen, denn Susanne zaubert die Bilder quasi in meinen Kopf. „Drachenhaut“ ist mehr, als nur eine Fantasy-Geschichte. Es geht um Lilya, die so viel mehr ist, als ein Waisenkind und die auf sehr grausame Art lernen muss, dass die Menschen, die sagen, dass sie es gut meinen, dieses nicht immer ernst meinen. Lilya lernt ihre Entscheidungen zu treffen und bricht aus ihrem behütetem Leben aus, nur um festzustellen, dass die Welt gar nicht so grausam ist, wie sie immer dachte und wie alle ihr weißmachen wollten. Außerdem lernt sie sich selbst ganz neu kennen, testet ihre Grenzen und spürt die Macht des Wortes: Nein! Es geht um Massinissa, ein verfluchter Prinz, der aufgrund der Fehlbarkeit seines Vaters in ein grausames Schicksal gestürzt und dann noch verstoßen wird. Trotz des Fluchs, der ihn immer stärker quält vergisst er doch nie seine Menschlichkeit und bleibt sich selbst treu. Keine Verbitterung, kein Hass, außer auf den, der den Fluch gesprochen hat. Manchmal war es etwas verwirrend, denn der Fluch ist sehr allumfassend und ich brauchte eine Weile bis ich seine ganze Tragweite durchblickte. Nichtsdestotrotz ist „Drachenhaut“ wieder einmal eine schöne Geschichte über Freundschaft, über Vertrauen und Bindungen. Über Familie und dass dazu nicht immer Blutsverwandtschaft gehört. Susanne schafft es immer wieder aufs Neue, mir am Ende ganz viel zum Nachdenken mitzugeben, obwohl ich doch „nur“ eine Geschichte über Drachen, Schlangen und Feen gelesen habe. Es gibt immer eine Moral und manchmal ist diese nicht gleich zu sehen. Aber auch hier hatte ich nicht das Gefühl, dass Susanne mit erhobenen Finger hinter den Worten sitzt und mich belehren möchte, sondern dass ihre Botschaft ganz leise zwischen den Sätzen hindurch in mich hinein sickerte. Fazit „Drachenhaut“ ist eine Fantasy-Geschichte, die mit Wendungen und interessanten Figuren glänzt. Susanne weiß ganz genau, was sie erzählen will und bringt das auch hervorragend rüber. Ihre Art zu schreiben zieht mich immer wieder sofort in ihre Geschichten rein und ich möchte diese am liebsten nicht mehr verlassen. Klare Empfehlung von meiner Seite aus! Bewertung „Drachenhaut“ bekommt von mir hier klare 5 von 5 Marken. Eine Geschichte, in der ich gerne versunken bin und an die ich gerne zurück denke.

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  • Drachenhaut

    Drachenhaut

    Firestar

    Handlung: Die Peri Banu, Herscherrin der Feen und Der Nag Herscherr über das Schlangenvolk haben eine Wette am Laufen. Welches Patenkind wird wohl gewinnen? Die Drachentochter Lilya mit ihren außergewöhnlichen Gaben oder der vom Naga verfluchte Sohn des Shayas Massinissa? Beide haben eine starke Persöhnlichkeit und das werden sie ihren Paten wohl zeigen. Die sollten sich wundern! Meinung: Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen! Muss aber sagen, dass ich etwas überflogen habe als es nicht so spannend war! Die Personen sind alle sehr starke Characktere und man fiebert richtig mit ihnen mit. Hat Mitleid mit dem Prinzen und seinem Schicksal und Angst um Lilya und ihre Zukunft! Die Paten der beiden sind bei mir jedenfalls nicht sehr freundlich rübergekommen! Ein wenig weniger Menschenhass würde bestimmt guttun!:) Das Ende hat es aber in sich und am Schluss konnte ich ein kleines Lachen nicht unterdrücken! Ihr fragt euch warum? Ihr müsst es selber lesen, tut mir leid:) Fazit: Etwas dunkel und bedrohlich, aber leicht zu lesen serh interessasnt!:)

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    • 3

    Firestar

    21. July 2015 um 13:28
  • Hill, Frances G. - Drachenhaut

    Drachenhaut

    Fjolamausi

    20. March 2015 um 23:35

    Meine Meinung Dieses Buch habe ich durch Zufall auf "Blogg dein Buch" entdeckt. Es klang interessant und so habe ich mich einfach mal dafür beworben. Hätte ich es letztendlich nicht gewonnen - wahrscheinlich hätte ich es nie gelesen. Und das wäre wirklich sehr schade gewesen. In diesem Buch findet sich mal etwas Neues. Ich habe zwar schon einige Bücher über Drachen gelesen - doch das ist alles nicht mit diesem Bild vom Drachen zu vergleichen. Auch der Handlungsort - der Orient - bot für mich einiges Neues und wurde sehr schön dargestellt. Die Idee zu dieser Story ist einfach grandios. Und auch die Charaktere lassen nichts zu wünschen übrig. Besonders Lilya ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Sie hat einen starken Geist, weiß was sie will und das liegt nicht unbedingt nur an ihrer sozialen Stellung, wie der Fortlauf der Geschichte beweist. Was ich sehr schön finde - dem Leser wurden immer wieder einige Wissensbrocken "hingeworfen", so dass man sich die Geschehnisse nach und nach zusammenreimen und einen Sinn dahinter entdecken konnte. Auch die Idee mit der Wette der Götter, fand ich da sehr gut gelungen. Den Schreibstil fand ich zu Beginn ein wenig schwierig. Wir haben hier eine eher "altmodische" und förmlichere Sprache vorliegen, was jedoch für das Buch und seine Handlung sehr passend ist. Nur eben gewöhnungsbedürftig. Insgesamt konnte der Schreibstil die allgemeine Atmosphäre jedoch sehr gut darstellen und im Leser ein schönes Kopfkino auslösen! Auch die Romantik kommt natürlich nicht zu kurz. Wobei sie allerdings nicht unbedingt an erster Stelle steht, was ich in diesem Fall aber keineswegs schlimm finde. Zwischenzeitlich dachte ich so..."Huch. Gleich drei Jungs zur Stelle?" Und mir wäre es auch lieber gewesen, wenn Lilya sich für jemanden anderen entschieden hätte, doch die letzten Seiten haben mich mit ihrem spannenden Ende, dann doch noch zufrieden stellen können. Und nun noch etwas zum Cover: Ich finde es einfach traumhaft! Dieses Lila hat so etwas mystisches, finde ich, und es bringt die Magie sehr schön zum Ausdruck. Die goldene Schrift darauf ist ebenfalls sehr passend. Hier bekommt die Covergestaltung also ganz eindeutig einen dicken Pluspunkt ;) Fazit Ein tolles Buch, dass uns Lesern mal etwas Neues bietet - Inhalt und Handlungsort betreffend. Die Romantik steht nicht an erster Stelle, kommt aber auch nicht zu kurz. Ein tolles Buch, mit spannendem Finale, dass jeder Fantasyfreund lesen sollte. Insgesamt kann ich auch gute 4 Pfötchen vergeben. Dass ich so lange mit dem Lesen gebraucht habe, ist also nicht dem Buch an sich, sondern mehr dem allgemeinen Schulstress zuzuschreiben ;) http://fjolamausis-leseecke.blogspot.de/2012/10/rezension-hill-frances-g-drachenhaut.html

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  • Wieder ein wunderbares und fantasievolles Buch einer Autorin, das mich vollends begeistern konnte:

    Drachenhaut

    ClaudiasBuecherhoehle

    15. December 2014 um 17:26

    Drachenhaut von Frances G. Hill erschienen bei arsEdition Der Klappentext Drachenerwachen Böse Gerüchte schwirren unaufhaltsam durch das Land Mohor: Der Naga, der Gott der Schlangen, soll den Kronprinzen verflucht haben. Gibt es Rettung für den stolzen jungen Mann? Fernab der höfischen Ängste und Ränke wächst unterdessen das Waisenkind Lilya behütet im Haus ihres Großvaters auf. Ihr Leben ändert sich jedoch von Grund auf, als auch ihr eines Tages der Naga erscheint. Warum greift der Schlangengott in Lilyas Schicksal ein? Als plötzlich feine Zeichnungen auf ihrer Haut erscheinen, wird das junge Mädchen zu einer Gejagten, deren Schicksal mit dem des Prinzen auf geheimnisvolle Weise verwoben ist – und der eine magische Vewandlung bevorsteht. Meine Meinung zum Cover Das Cover dieses Buches zieht mich natürlich gleich magisch an. Es ist in meiner Lieblingsfarbe Lila gehalten und wirkt gleichzeitig leicht mysteriös. Das große Auge, die altertümliche Burg im Hintergrund zusammen mit der goldenen Schrift sind einfach nur ein Eye-Catcher. Das Buch enthält den Prolog, 33 betitelte Kapitel und einen Epilog. Zudem gibt es vorne noch ein Personenverzeichnis, das sehr hilfreich ist. Meine Zusammenfassung Der junge Prinz Massinissa, genannt Amayyas, ist vom Gott der Schlange aufgrund einer Wette mit der Peri Banu verflucht worden. Er muss sein Dasein teilweise als Panther fristen. Sein Vater, der König von Gashtaham zieht sich von seinem Sohn zurück. Kann Amayyas trotzdem Thronfolger werden? Die junge Lilya wächst bei ihrem Großvater auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kamen. Ihr Arm und eins ihrer Augen sind missgestaltet. Lilya führt ein behütetes Leben, doch ihre Cousinen und andere Verwandte machen ihr das Leben zur Hölle. Ihr Getuschel macht Lilya sehr traurig und einsam. Und was hat das Mädchen mit dem Naga zu tun? Was will er von ihr? Charaktere und meine Meinung Lilya empfand ich als sehr sympathische Protagonistin. Sie hat es nicht leicht in ihrem jungen Leben und muss sich tagtäglich den hämischen Bemerkungen und dem unmöglichen Getuschel ihrer Verwandschaft aussetzen. Trost findet sie nur bei dem Sklavenjungen Yani, der in der Küche arbeitet. Lilya hat ein sanftes Wesen, kann aber stellenweise auch sehr herrisch sein, gerade Ajja gegenüber. Durch die Verbindung zu ihrem „Seelenbruder“, was eher einem Tagebuch gleichkam, kann der Leser gut hinter ihre Fassade schauen. Mit der Zeit wächst Lilya über sich hinaus, was mich sehr beeindruckte. Massinissa oder auch Amayyas mochte ich ebenfalls recht gerne. Durch die Bürde des Fluchs kann er kein normaler junger Mann sein – ein wahrhaftiges Trauerspiel und kein schönes Leben. Ständig ist die Gefahr der Verwandlung für ihn greifbar. Er tat mir mitunter sehr leid. Dass er unter diesen Umständen ein ums andere Mal verzweifelt, fand ich sehr verständlich und äusserst menschlich. Ajja ist die Dienerin/Erzieherin von Lilya. Eine wahrhaftige Glucke, die für das Mädchen nur das Beste möchte. Mich würde ihre ständige Fürsorglichkeit ziemlich nerven, aber jeder Mensch ist ja anders. Ansonsten empfand ich sie als sympathisch und Lichtblick für Lilya. Dies ist mittlerweile mein viertes Buch von Susanne Gerdom gewesen. Ich muss sagen, dass ich anfangs kleine Bedenken wegen der doch recht ungewöhnlichen Namen hatte, aber diese wurden schon gleich mit der ersten Seite zerstreut. Ich wurde sofort in die von der Autorin kreierten Welt hineingezogen und konnte das E-Book kaum aus der Hand legen! Ich fühlte mich oftmals wie in Tausendundeiner Nacht, was mich sehr faszinierte. Das Städtchen Mohor glich einer orientalischen Verführung mit Basaren, Magie, Sänften, Schleiern, dem Verkauf von fliegenden Teppichen und den ganz speziellen Bewohnern. Zuerst musste ich mich etwas in die sehr schöne, aber auch stellenweise komplizierte Sprachweise hineinfühlen, bevor ich dann ganz in der Geschichte angekommen war. Dann flog ich nur so durch die Seiten und bin auch jetzt noch nachhaltig beeindruckt. Allerdings hätten es für ich zum Ende hin doch noch einige Seiten weniger sein dürfen. Mein Fazit Auch dieses Buch war ein weiterer Treffer für mich von Susanne Gerdom. „Drachenhaut“ dreht sich zwar genauso wie „Dracyr – Das Herz der Schatten“ um Drachen, doch trotzdem ist es ein himmelweiter Unterschied und in keinster Weise zu vergleichen. Ausser in einem Punkt: Es war wieder einmal absolut mitreissend! Diese Story lebt von fantasievollen Schauplätzen, der Magie, Manipulation und Unterdrückung. Eine rundum gelungene Story, die im Epilog wieder den roten Faden vom Prolog auffasst, was ich immer sehr schön finde. Die verschiedenen Beziehungen untereinander hat die Autorin logisch und einleuchtend dargestellt. Es blieben für mich keine offenen Fragen zurück. Daher gibt es ein weiteres Mal 5 von 5 möglichen schwarzen Katzen. Die Autorin Susanne Gerdom, alias Frances G. Hill, lebt und arbeitet als freie Autorin und Schreibcoach mit ihrer Familie und vier Katzen am Niederrhein. Sie schreibt seit mehr als einem Jahrzehnt Fantasy und Romane für Jugendliche und Erwachsene. E-Book ab 12 Jahren 464 Seiten ISBN 978-3-7607-9044-2 Preis: 4,99 Euro © Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag An dieser Stelle geht noch ein großes Dankeschön an die Autorin, die mir dieses Exemplar freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat!

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  • Buchverlosung zu "Drachenhaut" von Frances G. Hill

    Drachenhaut

    funne

    Hallo! Ich habe vor kurzem auf meinem Blog My Life 200 Leser und die Anzahl von fast 200 Rezensionen erreicht. Deshalb habe ich ein Gewinnspiel gestartet. Und das gibt es zu gewinnen: 1x "Totenblüte" von Ann Cleeves 1x "Der Bro Code" von Barney Stinson 1x "Drachenhaut" von Frances G. Hill 1x "Lamento" von Maggie Stiefvater 1x "Incarceron" von Catherine Fisher 1x "Harter Schnitt" von Karin Slaughter Mehr Infos zum Gewinnspiel gibt es im dazugehörigen Post :) http://funneswelt.blogspot.de/2013/12/das-200-gewinnspiel-auf-my-life.html Ich wünsche allen Teilnehmern viel Glück! LG, funne

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    • 6
  • Drachenhaut

    Drachenhaut

    odenwaldcollies

    19. August 2013 um 21:36

    Der Autorin ist mit "Drachenhaut" ein wirklich märchenhaftes Buch für Jugendliche und Erwachsene gelungen, das an 1001 Nacht erinnert. Die Handlung des Buches spielt im Orient und der Autorin gelingt es mühelos, all die beschriebenen Farben, Gerüche und Düfte lebendig werden zu lassen - bei der Beschreibung der leckeren süßen Köstlichkeiten lief mir desöfteren das Wasser im Mund zusammen. Daneben gibt es noch Gestaltswandler, Drachen und machtbesessene Magier. Ebenso lebendig empfand ich die Handlungsorte, egal, ob es sich um Beschreibungen der Wüste oder des düsteren Labyrinths im Basar handelte, man hatte das Gefühl, "dabei" zu sein. Zudem ist die Handlung kurzweilig und spannend, daß man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte. Die Protagonisten waren mir sehr sympathisch und es fiel mir nicht schwer, mich mit ihnen zu freuen oder zu leiden. Ihre jeweilige Entwicklung während der Erzählung, die ich gut nachvollziehen konnte, hat mir sehr gut gefallen. Bei dem Geplänkel zwischen den beiden Göttern Der Naga und Peri Banu, welches den Rahmen um die ganze Erzählung bildet, mußte ich manches Mal schmunzeln. Und auch der Schluß ist der Autorin wunderbar gelungen und hat das Buch hervorragend abgerundet.

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  • Frances G. Hill - Drachenhaut

    Drachenhaut

    Marny

    16. April 2013 um 11:07

    Die Peri Banu, Fürstin der Feen und Herrscherin über das Volk der Djinns, und der Naga, Gott der Schlangen und König der Drachen, sind aneinander gebunden und tragen einen ewigen Wettstreit aus. Diesmal geht es in ihrer Wette um den Patensohn der Peri Banu, Massinissa, dem Kronprinz des Landes Mohor. Er wird an seinem achten Geburtstag vom Naga mit diesen Worten verflucht: Panther, wenn der Mond wächst. Kamel, wenn der Mond schrumpft. Dunkel, was hell war; trüb, was klar ist; böse, was gut war. Wachse und schrumpfe mit dem leuchtenden Mond, bis die Dunkle Nacht den Fluch von dir nimmt. Dann wäre da noch Lilya, die behütet und doch einsam im Haus ihres Großvaters aufwächst, bis sich ihr der Naga zeigt. Warum ist ihr dieser listige Gott freundlich gesinnt? Was hat es mit den Zeichen auf sich, die auf ihrer Haut erscheinen? Und wie hängt ihr Schicksal mit dem des Kronprinzen zusammen? Dieser Roman wirkt wie eine Geschichte aus 1001 Nacht und verbreitet von Anfang an eine märchenhafte Atmosphäre, die für mich mit jeder gelesenen Seite intensiver wurde. Die beschriebene Welt ist so pulsierend, voller Farben und Gerüche und Leben. Dazu passt auch der etwas blumige Stil, den ich jedoch nie als zu “geballt” empfand – die Dosis war für mich einfach stimmig. Beim Lesen hatte ich auch oft das Gefühl, irgendwo zu sitzen und mir von einem Märchenerzähler etwas über die Ereignisse rund um den Fluch des Kronprinzen vortragen zu lassen. Etwas ganz besonderes war für mich auch der Besuch des Basars! Ich war noch nie auf einem, aber dieses bunte Treiben und die vielen verschiedenen Sinneseindrücke haben mich da förmlich angesprungen. In dem Bereich der Magier wäre ich ja zu gern noch etwas geblieben, obwohl es dort neben faszinierenden auch einige mehr als abstoßende Dinge gab. Die Beschreibung der Magie hat mir unheimlich gut gefallen – da entstanden wunderbare Bilder in meinem Kopf, die ich nicht nur sehen sondern auch spüren konnte. Das habe ich wieder sehr genossen! Genauso wie die abwechslungsreichen und individuellen Charaktere, die alle ihre ganz eigene Geschichte hatten. Ich liebe vielschichtige Figuren, denen ich mich nahe fühle und die mich völlig mitreißen – und hier gab es davon wirklich eine große Auswahl. Meine Güte, ich glaube das ist sogar das Buch mit meiner höchsten Lieblingsfiguren-Quote! Die verschiedenen Wesen, tollen Ideen und vielen Details haben mich ebenfalls begeistert – alles zusammen hat dann dafür gesorgt, dass “Drachenhaut” für mich zu einem absoluten Wohlfühlbuch wurde. Allerdings gab es auch ein paar wenige Szenen, mit denen ich nicht so ganz glücklich war. Eine Sache, die am Anfang sehr wichtig erschien, sich dann aber im Verlauf der Geschichte für mich etwas unstimmig entwickelte. Und eine Entscheidung, wegen der ich ziemlich geknickt war. Da war er wieder, der Fluch meines emotionalen Lesens – ich stecke einfach viel zu tief drin und bin zu nah dran. Wenn ich mir das Gesamtpaket betrachte, sind das aber wirklich nur Kleinigkeiten. Und vor allem Dinge, die wirklich reine Geschmackssache sind! Es ist eine zauberhafte, tiefgründige, berührende und komplexe Geschichte, die mich völlig mitgerissen hat. Und wer sie aufmerksam liest, kann viele Dinge entdecken, über die man wunderbar spekulieren und nachdenken kann – und die einen noch länger beschäftigen. Außerdem hinterlässt sie einen runden Eindruck bei mir, da die Art, wie das Ende erzählt wurde, einfach perfekt zu dem ganzen Buch passt!

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  • Rezension zu "Drachenhaut" von Frances G. Hill

    Drachenhaut

    funne

    26. October 2012 um 15:51

    Lilya lebte ein Leben ohne Beschwerden, wuchs in dem reichen Haus ihres Großvaters auf, lebte ein schwereloses Leben. Nur die geheimnisvollen Narben, die ihren halben Körper verunstalten, fügen ihr Schmerzen zu und lassen sie den Blick von jedem Spiegel abwenden. Bis sie eines Tages in den dunklen Gängen des Basars einen verletzten jungen Mann findet, der verfolgt wird, und ihm zur Flucht verhilft. Von da an ändert sich alles. Plötzlich verändert sich ihr Großvater drastisch - vom lieben Großvater zum selbstsüchtigen Magus -, und Lilyas vernarbte Haut ist eines Tages einfach verschwunden. Stattdessen trägt sie nun Zeichen auf ihrer Haut, die eigentlich nur die Wüstenleute haben. Aber Lilya ist sich sicher, sie ist die Enkelin ihres Großvaters, und eine Sardari, kein Wüstenmädchen. Doch alles spricht dagegen, und ein paar Tage später trifft sie den sagenumwobenen Erbprinzen, der angeblich verflucht sein soll. In ihm erkennt sie den verletzten jungen Mann vom Basar wieder. Und plötzlich scheint sich alles nur noch um ihn zu drehen, und Lilya mit ihren seltsamen Zeichen auf der Haut steht plötzlich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit . . . Meine Meinung: Anfangs war ich zwar sehr interessiert an dem Buch, allerdings noch sehr skeptisch, das gebe ich zu. Deshalb war ich sehr erfreut, dass es mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen hat - dieses Buch ist wirklich einzigartig! Vor allem die Schreibweise hat es mir angetan, denn es ist gleichzeitig sehr altmodisch geschrieben, wie im Mittelalter gesprochen wird, und gleichzeitig ist es überaus modern. Das gibt insgesamt eine beeindruckende Mischung, vor allem wenn man die Wörter zu gut aneinanderreihen kann wie Frances G. Hill. Was mir an dieser Geschichte auch noch aufgefallen ist und mir sehr gefallen hat, ist, dass es überraschenderweise Gefühle weckt - nicht dass ich nie beeindruckt bin oder Dinge fühle wenn ich Bücher lese - aber bei diesem Buch ist es eben . . . anders. Wirklich beeindruckend. Die Story ist einfach wundervoll, die Geschichte spielt in einem heißen Land, in der es viel Wüste gibt, was ich eigentlich auch noch nicht so oft gelesen habe. Es ist spannend geschrieben, und wie schon gesagt: Ich wurde von der ersten Seite an regelrecht in den Bann des Buches gezogen. Es ist spannend, gefühlvoll und abenteuerlich, genau wie ich es mag. Es ist einfach alles dabei, und alles ist beeindruckend: Die Drachen, die Rakshasas (Leopardenmenschen), die Wette zwischen der Peri Banu und Dem Naga, Die Wandlung von Lilyas Narben zu den Zeichen, ihre wahre Familie, die Tatsache dass sie sich für einen Jungen entscheiden konnte und nicht wie in anderen Büchern beiden sagt dass sie ihn liebt und dann den einen eiskalt sitzen gelassen hat . . . das alles hat mich beeindruckt wie es selten ein Buch davor getan hat (was man wohl auch an der Länge der Rezension sehen kann). Leider klingt es nicht so, als gäbe es noch eine Fortsetzung, was mich aber sehr freuen würde. Die anderen Bücher der Autorin werde ich mir auch mal anschauen! Vielleicht sind sie auch so gut wie dieses hier?

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  • Rezension zu "Drachenhaut" von Frances G. Hill

    Drachenhaut

    Normal-ist-langweilig

    04. October 2012 um 20:09

    Drachenhaut ist ein Buch mit wirklich tollen, neuen Ideen. Die Geschichte rund um Lilya ist wahnsinnig komplex, jedoch nur minder spannend, finde ich. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wachsen einem wirklich ans Herz. Man fiebert als Leser schon mit- keine Frage, aber ich musste beim Lesen an keiner Stelle den Atem anhalten. Der Anfang ist etwas verwirrend, da Lilas Haut/Fluch kaum beschrieben und ausgeführt wird. Ähnlich unerklärt blieb anfangs der Fluch des Prinzen. Für mich als Erwachsener war es schon schwierig, wie muss das dann für Jugendliche sein? Oder deren Gehirn verarbeiten solche Informationen besser und schneller- die Möglichkeit besteht natürlich auch. Ich persönlich hätte mir auch mehr Romantik und Liebe gewünscht, es taucht wenig Romantik auf. Das Ende ist in sich geschlossen, jedoch lässt sich sicherlich ein weiterer Band anschließen. Mein Fazit: Wer sich für eine toll gesponnene Geschichte mit guten und interessanten Ideen, die man sicherlich noch hätte ausführen können, begeistern kann, ist hier genau richtig. Keine romantische und keine Mit Spannung gefüllte Geschichte, aber wirklich lesenswert.

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  • Rezension zu "Drachenhaut" von Frances G. Hill

    Drachenhaut

    Lielan

    03. October 2012 um 17:42

    "Drachenhaut" habe ich dank Blogg dein Buch erhalten und mich sehr darüber gefreut, da die Story etwas ganz anderes ist. Der Handlungsort ist der Orient und erinnert während des Lesens an 1000 und eine Nacht. Deswegen habe ich mich auf eine romantische Liebesgeschichte gefreut, wurde aber leider was Romantik betrifft enttäuscht. Das Cover von "Drachenhaut" ist ein absoluter Eye-Catcher. Diese Farbmischung aus Lila und Gold wirkt edel und elegant. Am Cover erkennt der Leser bereits, dass sich in diesem Roman etwas Magisches abspielen wird. Der Titel "Drachenhaut" ist perfekt gewählt, denn er deutet auf den inhaltlichen Hauptaspekt hin, verrät aber nicht zu viel, sondern macht den Leser neugierig. Die Handlung nimmt ihren Lauf durch eine Wette zwischen dem Naga (der Schlangengott) und der Peri Banu (die Fürstin der Feen). Der Naga verflucht den Kronprinzen des Landes Mohor. Dieser wächst unter dem schrecklichen Fluch auf, nur einen Tag im Monat ein normaler Mensch sein zu dürfen und ansonsten ein Panther oder ein kleiner, hässlicher Zwerg ist. Währendessen wächst die Protagonistin Lylia im Haus ihres Großvaters behütet auf. Lylia ist ganz anders als ihre Cousinen und Cousins, nicht nur von ihrem Wesen, sondern auch Optisch sticht sie aus der Reihe. Sie hat dunkle Haut, genauso wie die Sklaven, dies ist ein Grund, weshalb sie ausgeschlossen wird und sich selbst unwohl fühlt. Mit der Zeit merkt sie immer deutlicher, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Als sie zum ersten Mal einen Basar besucht und dort auf den Kronprinzen trifft, ändert sich ihr Alltag und ihr Leben steht Kopf. Frances G. Hills Schreibstil konnte mich leider nicht fesseln, denn sie bleibt sehr oberflächlich. Die Umgebungsbeschreibungen sind wundervoll und verzaubern den Leser definitiv, aber leider kommen keine Emotionen an. Die Charaktere sind auch sehr gut ausgearbeitet, aber ich konnte mich nicht mit ihnen identifizieren oder mitfiebern. Bei der Protagonistin Lylia bin ich fast wahnsinnig geworden, denn entweder habe ich ihr Alter schlichtweg überlesen, oder die Autorin hat es einfach nicht definiert, denn ich habe ständig danach gesucht. Ist sie nun 12 oder 16? Ich kann mich doch mit keinem Charakter identifizieren, dessen Alter ich nicht kenne. Auch die Zeitsprünge haben mir zu schaffen gemacht. Die Idee Perspektivenwechsel einzubauen ist wirklich grandios, ich liebe es die Handlungswelt von verschiedenen Perspektiven zu betrachten, dennoch wirkten diesen in Drachenhaut eher verwirrend. Denn ich brauchte zeitweise mehrere Seiten, bis ich begriffen habe, was nun eigentlich passiert. Dennoch finde ich Frances G. Hills Schreibstil hat etwas einzigartiges, was mich überzeugt hat, denn sie schreibt an vielen Stellen ihres Romans sehr märchenhaft, zum Beispiel der Prolog wird eingeleitet, als hätte der Leser ein Märchenbuch aufgeschlagen und ich liebe Märchen. Von Spannung hat es in "Drachenhaut" nur so gewimmelt. Vorallem zum Ende hin konnte ich das Buch schlecht aus der Hand legen, denn die Ereignisse überschlugen sich und ich wollte unbedingt erfahren, wie es denn nun ausgeht. Leider war das Ende nicht sonderlich Märchenhaft, vorallem war das Ende komplett anders als meine Erwartungen. Ich habe mehrere Ideen für mögliche Enden gehabt, aber keine war zutreffend, es war aufjedenfall nicht vorhersehbar. Trotzdem habe ich mir etwas anderes gewünscht. Frances G. Hill bringt dem Leser ihre Charaktere nicht besonders nah. Ich habe mich sehr distanziert zu ihnen gefühlt, besonders zu der Protagonistin Lylia. Immer wenn ich ihr gerade näher kam, wurde ich durch einen Perspektivenwechsel von ihr getrennt. Lylia ist zu Beginn des Romans ein sehr naives Mädchen, dass für ihren Großvater alles tuen würde. Mit der Zeit wächst sie allerdings über sich hinaus. Eine wirklich tolle Idee der Autorin, den Leser miterleben zu lassen, wie Lylia sich weiterentwickelt. So macht sie die Distanziertheit wieder gut. Lylia entwickelt sich zu einer starken, nicht mehr zu stoppenden, jungen Frau, die versucht ihre Freunde und das Land in dem sie lebt zu beschützen. Lylias Absichten und Handlungsweisen waren immer nachvollziehbar und keinesfalls zum Kopfschütteln. Ihre Stärke, Aufrichtigkeit und Liebenswürdigkeit kamen beim Leser an und waren vollkommen glaubwürdig. Die Nebencharaktere kamen manchmal zu kurz, weil es recht viele gibt. Mit dem verfluchten Kronprinzen muss der Leser einfach mitleiden, denn der Fluch hat es wirklich in sich. Nicht nur körperlich sondern auch geistig ist dieser getroffen. Auch die Geschichte des Küchensklaven, mit dem sich Lylia anfreundet geht mir recht nahe. Denn seine Familie wurde verstreut über das ganze Land verteilt und müssen alle als Sklaven arbeiten, weil sie Wüstenmenschen sind. Keiner weiß, ob der andere noch lebt, dieses Leben stelle ich mir wirklich sehr hart und traurig vor. Für die Bewertung von Drachenhaut habe ich relativ lange gebraucht, weil ich aufgrund mehrerer noch folgenden Aspekte zwiegespalten bin. Auf der einen Seite ist die Handlung interessant und etwas vollkommen Neues, ich kenne bislang keinen Fantasyroman, dessen Handlung im Orient spielt, aber auf der anderen Seite komme ich den Charakteren einfach nicht nahe. Frances G. Hill hat es leider nicht geschafft mich voll und ganz zu packen und in ihre Welt zu verzaubern, was wirklich schade ist. Auch die orientalischen Namen haben es mir manchmal nicht einfach gemacht, besonders zu Beginn des Romans haben diese mich immer wieder verunsichert und während des Lesens aus der Handlung geworfen, weil ich immer wieder vorne im Verzeichnis nachlesen musste, wer nun nochmal wer/was war. Aber dies gehört dennoch zu einem orientalischen, märchenhaften Roman dazu und dies gibt keinesfalls Abzüge in der Wertung für mich.

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  • Rezension zu "Drachenhaut" von Frances G. Hill

    Drachenhaut

    starone

    25. September 2012 um 10:26

    Zum Inhalt: Die Autorin versetzt uns in einer Geschichte aus 1001und einer Nacht. Es wird sehr orientalisch und märchenhaft. Zum Einstieg geht es in der Sage zwischen der Fürstin, der Fee und dem Gott der Schlangen um eine Wette, denn das ist einer der Leidenschaften der beiden. Der Naga schlägt , der Fee Peri Banu also vor, man könne doch als Wettkanidat das Patenkind, den Prinzen Massinssa nehmen. Die Peri Banu willigt gerne ein, denn der Prinz ist noch ein Baby, was soll da schon schlimmes geschehen. Nun da hat sie nicht mit der Arglist des Mannes gerechnet, denn der lässt sich Zeit mit dem Wettbeginn. Am 8.Geburtstag des Prinzen, den jeder nur Amayyas nennt, besucht der Naga dann unerwartet die Feiergesellschaft und belegt den Prinzen mit einem Verwandlungsfluch. Zu bestimmten Zeit im Monat muss der Prinz sich vom Menschen in einen Zwerg und da ob nicht genug wäre auch noch in einen Panther verwandeln. So muss der Prinz mit diesem Schicksal ab diesem Tag leben. Ob es eine Rettung für ihn gibt? Auf der anderen Seite gibt es das Mädchen Lilya, dass bei ihrem Großvater Kobad, der Beg von Monhor aufwächst. Der ein mächtiger Mann und Magier ist. Auch mit Lilya meint es das Schicksal bis jetzt nicht gut, denn sie ist verunstaltet am ganzen Körper und der Kobad macht allerlei komische Versuche und Experimente im magischen Bereich mit ihr. Auch weiß sie nicht wer ihre Eltern sind. Welche Verbindung gibt es zwischen dem Prinzen und Lilya und wie wird letztendlich die Wett ausgehen, davon erzählt diese spannende Roman. Meine Meinung: Märchenhafte Erzählung , die zum Träumen einlädt. Den Basar und alles war so gut beschrieben, dass sich bei mir gleich mein Kopfkino eingeschaltet hat. Das Cover ist zu dem ein wirklicher Hingucker, schön gestaltet mit der goldfarbenen Schrift dem Mädchenkopf, der Zeichnung alles kommt märchenhaft/orientalisch rüber. Viel Spannung, Liebe , Verwicklungen, lustige Dialoge , einfach ein wirklich schönes Buch, dass ich gerne weiterempfehlen kann. Ein gutes Buch für Weihnachten zum Verschenken.

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  • Rezension zu "Drachenhaut" von Frances G. Hill

    Drachenhaut

    denises-lesewelt

    24. September 2012 um 15:09

    Zur Handlung Liliya wächst behütet bei ihrem Großvater dem Beg Kobad auf. Ihr Leben verließ recht normal, wenn man von ihren vielen starken Narben auf der einen Hälfte ihres Körpers absieht. Doch ihr Leben sollte sich entscheidend verändern, als der Schlangengott ein weiteres Mal in das Schicksal einzugreifen vermag. Schon vorher verfluchte er den Kronprinzen des Landes, suchte Liliya auf und ohne dass es einer von Beiden wusste, war ihr Schicksal fortan miteinander verbunden. Eine Reise ins Unbekannte steht bevor und wird der Prinz von seinem Fluch erlöst werden? Eine zauberhafte Geschichte aus dem Orient. Zur Gestaltung Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen und versprach eine aufregende Fantasy Geschichte. Auch wenn es recht dunkel gehalten ist, finde ich es sehr schön und es hat etwas mysteriöses. Unter dem Schutzumschlag findet sich das Buch in einem hübschen lila. Den Buchrücken ziert nicht nur der Titel sondern auch eine einfache aber auflockernde Verzierung. Meine Meinung Diese Art von Fantasy ist für mich etwas neu gewesen, denn bis jetzt wurde ich noch nie in den Orient entführt. Wobei ich mich erst später in die Geschichte richtig einfinden konnte. Anfangs hatte ich noch ein paar Probleme mich an die Hauptfigur, Liliya, zu gewöhnen und empfand sie weder sympathisch noch irgendwie annehmbar. Es ging hier um ein Abenteuer, in dem 2 Schicksale miteinander verwoben waren und sich diese Zwei, durch das was sie lernen und erfahren sollten, verändern würden. So musste ich nur etwas Geduld haben. Liliyas Veränderung habe ich mit Freuden beobachtet. Die Tatsache, dass sie keine klaren Grenzen bei den 3 jungen Männern machen konnte, die sie begehrten, war etwas störend. Man wusste nie was sie jetzt für wen empfindet, wie sie sich entscheiden wird, wenn sie es überhaupt tun würde. Der Schreibstil war einer früheren Zeit angemessen. Leider stockte bei mir der Lesefluss zu Beginn etwas. Als der wirklich magische Teil der Geschichte begann, hat mich die ganze Geschichte erst so richtig in den Bann gezogen und die letzten 100-200 Seiten waren einfach meisterhaft. Da lies es sich sehr flüssig und schnell lesen. Das Ende habe ich regelrecht aufgesaugt. Die Autorin hat den unterschiedlichen Lebensstandard von den Menschen aus der Stadt und den Wüstenvölkern gut hervorgebracht und klare Eindrücke geschaffen. Ihre Beschreibungen waren schön untergebracht ohne, dass es die Geschichte unnötig in die Länge zog und langatmig werden ließ. Das fand ich sehr positiv, weil ich viel zu lange Beschreibungen langweilig finde. Fazit Eine ausgefallene Fantasy Geschichte, die einer noch deutlich früheren Zeit spielt. Umso mehr Seiten ich von dem Buch gelesen habe, desto besser gefiel es mir. Es wurde immer spannender, interessanter und fesselnder. Ein wirklich schönes Werk.

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  • Rezension zu "Drachenhaut" von Frances G. Hill

    Drachenhaut

    Zibbi1987

    23. September 2012 um 12:27

    Kurzbeschreibung: Der Kronprinz von Gashtaham leidet unter einem schrecklichen Fluch. Der Naga, auch bekannt als Schlangengott, hat ihn dazu verwünscht, sich -je nach Mondphase- in einen Panther zu verwandeln. Gebeutelt von seinem Schicksal, nutzt er noch so kleine Möglichkeit auf Erlösung. Doch als Amayyas, der Kronprinz, Lilya, das Mädchen, welches ihn in einer lebensbedrohlichen Situation gerettet hat, fressen soll, verhilft er ihr lieber zur Flucht. Nicht ahnend, dass sich ihre Wege auf ein Neues kreuzen werden, denn Lilya ist die "dunkle Nacht", die ihn laut Fluchspruch erlösen kann. Doch die junge Frau ist mehr als seine Rettung, denn sie hat Drachenhaut und ist dadurch ein sehr mächtiges und gesuchtes Wesen. Meine Meinung: Nachdem mich Susanne Gerdom mit "Sturm im Elfenland" so begeistern konnte, war ich gespannt, ob sie es auf ein Neues mit "Drachenhaut" schafft. Und natürlich wurden meine Erwartungen mehr als übertroffen. Von Anfang an war ich gefangen in die herrlich beschriebene bunte Welt. Die Autorin entführt den Leser dieses Mal in eine orientalische Umgebung, voller bunter Gewänder, außergewöhnliche Märkte, auf denen es alles gibt, was das Herz begehrt und natürlich eine große Portion mystisches. Susanne Gerdom bzw. Frances G. Hill hat weiterhin das Talent ihren Worten so viel Leben einzuhauchen, so dass es mir stets schwer fiel, bei Lesepausen in die reale Welt wieder aufzutauchen. Ich habe mich einfach sehr wohl gefühlt beim Lesen. Genau wie die ganze Welt, so erschuf Gerdom auch wunderbare Charaktere. Lilya ist eine perfekt ausgearbeitete Protagonistin. Aufgrund ihrer Erscheinung - dunklere Hautfarbe und Narben am Körper- wird in ihrem Wohnhaus und von den vielen Ehefrauen ihres Opas spekuliert, dass sie nicht von höherer Abstammung ist, sondern zum niederen Wüstenvolk gehört. Wegen diesen Gerüchten ist Lilya doch recht isoliert und zieht sich zurück. Im Grunde genommen hat sie nur Kontakt zu ihrer Erzieherin und Kindermächen, Ajjaja - die ich übrigens auch ins Herz geschlossen habe - und ihrem Großvater, der im Laufe der Geschichte aber ganz andere Gedanken hegt, als nur die eines liebevollen Opas. Das junge Mädchen ist also nicht perfekt aufgrund ihrer Erscheinung, ist verletztlich und eine Außenseiterin. Endlich kein perfektes Mädchen, womit sich die Leser im Grunde überhaupt nicht identifizieren können. Die verletztliche Lilya habe ich also direkt liebgewonnen und wollte mit ihr den Verlauf der Dinge miterleben. Sei es, sie gedanklich zu beschützen oder anzusehen, wie sie an ihrer Aufgabe wächst. Neben Lilya spielt auch Amayyas eine tragende Rolle. Der Kronprinz von Gashtaham ist aus einer Laune und Wette heraus, die der Naga mit der Feenfürstin, Peri Banu, abschloss, verflucht worden. Je nach Mondphase verwandelt er sich in einen kraftvollen Panther bzw. in eine missgestaltete Erscheinung. Diese extreme Gegenüberstellung, die den jungen Mann einmal sehr stark und dann wieder hilflos darstellt, machte auch Amayyas zu einem sehr interessanten Protagonisten. Die liebevoll freundschaftliche Beziehung, die Amayyas zu dem Obersteunuchen und seinem Erzieher, Aspantaman, führt, machte den Kronprinzen auch weniger unnahbar. Außerdem wurde mir dadurch bewusst, dass der junge Mann neben seinem kraftvollen Auftreten des Panthers auch eine emotionale Seite hat. Zunächst erzählt die Autorin von zwei Schicksalen, welche im Laufe der Geschichte also zu einem wird. Diese Zusammenführung fand ich total klasse gestaltet. Was im einzelnen geschieht, verrate ich euch nicht, sonst würde ich zu viel vorweg nehmen. Aber die einzelnen Stationen, die beide Protagonisten durchgehen -sei es gemeinsam oder getrennt, werden sehr authentisch und unterhaltend beschrieben. Lilya wächst an ihrem Schicksal, lernt ihre richtige Familie kennen, stellt sich ihrer Aufgabe. Wohingegen Amayyas droht, an seiner Bestimmung zu zerbrechen. Immer seltener fühlt er sich als Mensch, woran die zunehmende Häufigkeit der Verwandlung, nicht unschuldig ist. Außerdem ist da ein fieser Bruder, der an seiner statt die Herrschaft an sich reißen will und Amayyas dafür sogar töten würde. Das alles führt Frances G. Hill schlussendlich zu einem grandiosen Finale. Ich wollte gar nicht, dass die Geschichte zuende geht. Denn Lilya, ihre richtige Familie, Amayyas, ja selbst sogar der Naga - alle sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich wünsche mir selbst jetzt noch, ein Teil der Geschichte sein zu können. Fazit: Wieder einmal zeigt Susanne Gerdom den Lesern, dass man Spannung, mystisches und wunderbare Charaktere in ein Cliffhängerfreies Buch packen kann. Das Facettenreichtum an Ideen, die Gerdom uns immer wieder auftischt, ist wunderbar. Einmal schreibt sie über Elfen, dann über Drachen und über Gottheiten - aber jedes Mal unterhält sie die Leser auf ein Neues und begeistert uns durch ihre grenzenlose Fantasie.

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