Frances G. Hill Ellorans Traum

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Inhaltsangabe zu „Ellorans Traum“ von Frances G. Hill

Ich mag's. :-)))))

— Susanne Gerdom

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  • Frances G. Hill - Ellorans Traum

    Ellorans Traum

    Marny

    16. April 2013 um 10:36

    Ellorans Geburt umgibt ein Geheimnis, etwas an ihm wurde magisch verändert – und niemand will mit ihm darüber sprechen. Durch diese Andersartigkeit wird der Sohn des Burgherrn von Salvok verspottet und gemieden, er hat keine Freunde in seinem Alter. Allerdings ist er auch nicht völlig einsam, da sich vor allem zu seinem Lehrmeister Nikal, dem Kommandant der Wache, eine Freundschaft entwickelt. Dieser muss jedoch durch eine rätselhafte Krankheit und ihre Folgen mit Ellorans anderem Lehrmeister, dem Magier Julian, von der Burg fliehen. Bei der Suche nach seinem Freund stößt Elloran auf eine Vielzahl düsterer Geheimnisse, hinter denen sich seine eigene Identität verbirgt. Zu Beginn fühlte ich mich mit dieser Geschichte sehr wohl – ich genoss die geheimnisvolle Atmosphäre, musste bereits auf den ersten Seiten mehrfach grinsen und erfreute mich an den vielen tollen Figuren. Das änderte sich jedoch, als immer mehr Dinge passierten, die mich ziemlich leiden ließen. Ereignisse und Entwicklungen, die einige Figuren, die ich schnell ins Herz geschlossen hatte, betrafen. Aber auch Themen und Veränderungen, mit denen ich nicht so gut klar gekommen bin. Ich war sogar zweimal dicht davor, das Buch abzubrechen – einfach, weil alles zusammen für mich emotional ziemlich hart war. Dafür war ich davon dann aber doch viel zu sehr gefesselt, außerdem konnte ich “meine” Figuren ja nicht einfach so im Stich lassen. Das wäre ja… unehrenhaft! Wahrscheinlich wäre es für mich besser gewesen, keine Lieblingsfiguren zu haben. Aber da waren so viele… Und einige davon haben bei mir doch für viele Tränen gesorgt. Ich liebe gut ausgearbeitete Charaktere mit einem detaillierten Hintergrund, zu denen ich eine enge Verbindung habe. Bei diesem Buch hat sich das dann mal gerächt, genauso wie mein emotionales Lesen. Elloran mochte ich anfangs am liebsten, aber sein Handeln konnte ich irgendwann nicht mehr nachvollziehen und habe einfach nur noch fassungslos zugeschaut, was er da treibt. Eine andere Lieblingsfigur hat mich damit fertig gemacht, dass sie der Bösewicht war. Das ist mir auch noch nicht passiert… Und es gab noch viele andere Charaktere, mit denen ich intensiv mitgelitten habe. Es ist also kein Wunder, dass mich das Buch emotional so mitgenommen hat. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Elloran erzählt und bietet eine Vielzahl überraschender Wendungen. Manches habe ich geahnt oder befürchtet, aber einiges verschlug mir auch erstmal die Sprache. Das gilt auch für die ungewöhnlichen Ideen, mit denen dieser Roman gespickt ist. Ich war beeindruckt, entsetzt, berührt, geschockt, begeistert, hoffnungslos – und dabei immer recht nah am Wasser gebaut. Die Lektüre von “Ellorans Traum” war für mich ein wenig wie ein Rausch – überflutend, verwirrend, intensiv, beängstigend, bunt und mit einer starken Sogwirkung. Dabei werden die Ereignisse ruhig erzählt, und sorgen doch für eine so große Spannung! Mir gefällt, dass die Geschichte nicht direkt nach dem finalen Kampf zu Ende ist, sondern noch etwas über die Zusammenhänge und Ellorans weiteren Weg erzählt wird. Über die beiden Möglichkeiten, die er hat – und für welche er sich entscheidet. Das Buch lässt mich ein wenig traurig zurück, weil er noch ein Opfer bringen musste. Aber es gibt andere Dinge, über die ich mich gefreut habe. Sehr sogar. Und der Hintergrund der Geschichte fasziniert mich, auch wenn ein Teil davon in eine von mir eher vernachlässigte Richtung geht. Aber jetzt muss ich mich erstmal etwas von diesem Buch erholen und einige Dinge verarbeiten! Und mich darüber freuen, dass da eine Figur besonders intensiv in meinem Kopf herumgeistert…

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  • Rezension zu "Ellorans Traum" von Frances G. Hill

    Ellorans Traum

    Wolfspeaker

    09. January 2013 um 09:26

    Das Cover meiner Ausgabe gefällt mir längt nicht so gut wie das der Neuauflage: Es zeigt einen Thronsaal mit König, einer rotgewandeten Dame mit einem weißen Raben und einem vor dem Thron knienden Bewaffneten. Eine Szene, die man so vermutlich in fast jede mittelalterlich fantastische Welt einordnen kann. Als T’svera – als Zwitter – beschimpft hat Elloran, der Sohn des Burgherren, nicht viele Freunde: Das Mädchen Jenka; der Kommandant der Burg, Nikal; der Magier Julian und die Heilerin Jemaina. Freunde, die ihn nach und nach verlassen: Jenka im Gefolge Ellorans Großmutter, um Soldatin zu werden, Nikal, als er von Wahnsinn befallen wird – und Julian, um diesem zu helfen. Elloran beschließt, in die Königsstadt zu seiner Großmutter zu reisen – und er ergreift die Gelegenheit, an der Seite der mit Jemainas befreundeten Gauklertruppe – Omellis Truppe – die Burg heimlich zu verlassen. Aber der Weg in die Königsstadt ist weit schwerer als vermutet – und auch dort hat er sein Ziel längst nicht erreicht. Ellorans Traum erzählt letztendlich nur wenig mehr als Ellorans Geschichte. Aus seiner Sicht berichtet er von seiner Geburt an über sein Aufwachsen an der Burg seines Vaters, die Reise in die Königsstadt – und wie es ihm dann dort ergeht. Einzig die abgehobenen Szenen um zwei Spieler und ihre Spielfigur, Elloran, verleiht der Geschichte noch eine tiefere Bedeutung – eine Bedeutung, die sich dem Leser lange nicht erschließt. Der Schreibstil des Buches hat mich mit den ersten Seiten in den Bann geschlagen und mir Elloran langsam sympathisch werden lassen. Sein Status als T’svera hat mich mit ihm fühlen lassen – auch wenn dieser Status zur keiner Zeit von seinen Eltern oder Freunden bestätigt wird, stets wird er angehalten, keine weiteren Fragen in diese Richtung zu stellen – eine Aufforderung, die jedoch weder Elloran noch den Leser davon abhält. Mit seiner Anerkennung in der Königsstadt verlassen Elloran jedoch langsam die sympathischeren Züge – und selbst die Visionen von einer Schwester, die er nie hatte, halten ihn nicht davon, ab sich völlig in Wein, Drogen und sogar Schlimmeren zu verlieren. Mit diesem Elloran hat mir die Geschichte dann keinen Spaß mehr gemacht. Und auch mit der Auflösung des Geschehens hat es Elloran nicht mehr geschafft, meine frühere Sympathie zurück zu gewinnen. Frances G. Hill hat mich jedoch noch überraschen können: Omelli, der Anführer der schlagkräftigen Gauklertruppe, ist beileibe nicht so, wie man ihn sich als Leser vorgestellt hat – und auch mit der Identität des Bösewichts hätte ich nie gerechnet. Ellorans schlussendliche Entscheidung zeigt dann doch, was ihn ihm steckt, oder zumindest stecken könnte – der “Held” der Geschichte ist er jedoch beileibe nicht. “Ellorans Traum” ist definitiv eine ungewöhnliche, manchmal aber auch recht irritierende Geschichte mit einer Hauptperson, deren Gedanken und Gefühle schwer nachzuvollziehen sind – und damit zumindest mir nicht sympathisch bleiben konnte. Die anderen Bücher aus Frances G. Hills Feder gefallen mir damit um einiges besser. Fans ihrer Romane werden aber sicherlich dennoch nicht an diesem Buch vorbeikommen, immerhin ist „Ellorans Traum“ ihr Debüt.

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