Frances Hodgson Burnett Der kleine Lord: Roman. Neue deutsche Rechtschreibung (Anaconda Kinderbuchklassiker)

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Inhaltsangabe zu „Der kleine Lord: Roman. Neue deutsche Rechtschreibung (Anaconda Kinderbuchklassiker)“ von Frances Hodgson Burnett

Der siebenjährige Cedric lebt mit seiner verwitweten Mutter in New York in ärmlichen Verhältnissen, als sich das Leben des Jungen schlagartig ändert: Er soll ein Lord werden! Sein Großvater, der mürrische Graf von Dorincourt, möchte seinen einzigen Enkel zu sich nach England holen und dort zu seinem standesgemäßen Erben erziehen lassen. So macht sich die kleine Familie auf den Weg in die Alte Welt… Die zauberhafte Geschichte begeistert bis heute Millionen. Zur Berühmtheit des Romans hat nicht zuletzt die Verfilmung mit Sir Alec Guinness in der Rolle des eigensinnigen Aristokraten beigetragen. (Burnett, Frances Hodgson 1849 - 1924)

Der kleine Cedric ist zwar viel zu perfekt, aber das Buch ist trotzdem eine angenehme, unterhaltsame Lektüre.

— Jisbon
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    Der kleine Lord: Roman. Neue deutsche Rechtschreibung (Anaconda Kinderbuchklassiker)

    Jisbon

    30. December 2017 um 19:50

    "Der kleine Lord" ist ein Klassiker, von dem wohl fast jeder schon einmal gehört hat, und sei es nur in Bezug auf die Verfilmungen, die regelmäßig in der Weihnachtszeit ausgestrahlt werden. Ich selbst hatte bisher nur den Film von 1980 gesehen, den ich ganz okay, aber nicht besonders spektakulär fand, also wollte ich nun das Buch lesen.Cedric Errol ist als Protagonist eigentlich schon zu perfekt, selbst wenn man bedenkt, dass er von einer sehr warmherzigen Frau erzogen wurde. Er ist herzensgut, will helfen, ist wohlerzogen und dazu noch schön anzusehen und bescheiden. Nie beklagt er sich und obwohl er auch gerne herumtobt und spielt, weiß er sich zu benehmen und kann sowohl reden als auch schweigen, was besonders gelobt wird. Wenn er denn eine Schwäche hat, dann die, dass er ein wenig naiv ist, gerade, wenn es darum geht, wie er seinen Großvater sieht, aber selbst das wirkt sich letztlich positiv aus, da er es so schafft, den alten Mann zu verändern und gütiger zu machen. Trotz all dem fand ich den kleinen Jungen allerdings sympathisch und es war ganz schön, über jemanden zu lesen, der wirklich gut ist, alles tun möchte, um anderen Menschen beizustehen und der so bereit war, seinen ihm zuvor unbekannten Großvater ins Herz zu schließen und so unschuldig zu lieben.Gut gefallen hat mir, dass die Güte und Liebe des Enkels tatsächlich einen großen Einfluss auf den Großvater ausübten und er sich langsam zu einem besseren Menschen verändert hat, obwohl dies eine schrittweise Entwicklung ist und diese am Ende noch nicht ganz abgeschlossen ist. Es macht nicht gut, was er vor der Ankunft des Jungen unterlassen hat, aber das erkennt er selbst an, wenn auch nicht Cedric gegenüber. Seine Charakterentwicklung, für die der kleine Lord quasi der Auslöser war, fand ich auf jeden Fall interessant.Das Buch ist eine eher leichte, angenehme Lektüre, die ohne größere Konflikte auskommt und zeigt, dass Güte und Freundlichkeit wichtig sind, was eine schöne Botschaft ist. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und vergebe deshalb 4 Sterne.

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