Frances Mayes

 3,8 Sterne bei 45 Bewertungen
Autorin von Das Licht der Toskana, Unter der Sonne der Toskana und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Frances Mayes

Lyrik und Literatur: Frances Mayes, geboren in Georgia, ist eine US-amerikanische Schriftstellerin, Professorin und Dichterin. Sie besuchte das Randolph-Macon Woman´s College in Virginia und machte ihren Abschluss an der University of Florida. Ihren Master machte sie an der San Francisco State University und fing nach ihrem Abschluss an als Professorin für Kreatives Schreiben zu arbeiten. Darüber hinaus wurde sie zur Direktorin des Poetry Center. Seitdem veröffentlichte sie mehrere Gedichtbände. 1996 veröffentlichte sie dann ihren ersten Roman "Zu Hause in Italien", als Erinnerung an ihr Leben in der Toskana. Das Buch wurde in kürzester Zeit zur Nummer eins der New York Times Bestsellerliste. Anschließend wurde es erfolgreich verfilmt. Auf diesen Erfolg folgten auch weitere internationale Bestseller. Heute lebt sie zusammen mit ihrer Familie in North Carolina und Cortona, Italien.

Alle Bücher von Frances Mayes

Cover des Buches Das Licht der Toskana (ISBN: 9783832164942)

Das Licht der Toskana

 (19)
Erschienen am 14.06.2019
Cover des Buches Unter der Sonne der Toskana (ISBN: 9783442458110)

Unter der Sonne der Toskana

 (12)
Erschienen am 01.03.2004
Cover des Buches Das Paradies heißt Bramasole (ISBN: 9783442451432)

Das Paradies heißt Bramasole

 (7)
Erschienen am 01.01.2002
Cover des Buches Rückkehr ins Paradies (ISBN: 9783442455362)

Rückkehr ins Paradies

 (5)
Erschienen am 01.06.2003
Cover des Buches Die Sonne der Toskana (ISBN: 9783426604823)

Die Sonne der Toskana

 (1)
Erschienen am 01.02.1999
Cover des Buches A Year in the World (ISBN: 0767910060)

A Year in the World

 (1)
Erschienen am 13.03.2007
Cover des Buches Every Day in Tuscany (ISBN: 9780767929837)

Every Day in Tuscany

 (0)
Erschienen am 08.03.2011
Cover des Buches Bella Tuscany (ISBN: 9780767902847)

Bella Tuscany

 (0)
Erschienen am 01.05.2000

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Neue Rezensionen zu Frances Mayes

Cover des Buches Das Licht der Toskana (ISBN: 9783832164942)buchgestapels avatar

Rezension zu "Das Licht der Toskana" von Frances Mayes

In der Toskana ist die Welt noch in Ordnung
buchgestapelvor einem Jahr

Worum geht’s?

Julia, Camille und Susan, drei Frauen zwischen Ende fünfzig und Anfang sechzig, die sich bei der Besichtigung einer Seniorenwohnanlage kennen gelernt haben beschließen, ihren Lebensabend nicht dort, sondern lieber in der sonnigen Toskana verbringen zu wollen. Einmal dort angekommen, werden sie nicht nur von einer ganzen Menge an freundlichen Menschen willkommen geheißen, sie können sich auch endlich den Dingen widmen, für die sie bisher keine oder nur wenig Zeit fanden. Zwischen aufwendigen Gerichten und Kunstwerken finden die drei Grazien nicht nur Freundschaft und sogar die Liebe, sondern erkennen auch, dass das Leben auch in der zweiten Hälfte noch einige Überraschungen bereithalten kann. Das gilt nicht nur für diese drei, auch die Schriftstellerin Kit wird mit einigen Veränderungen in ihrem Leben konfrontiert und bildet trotzdem eine wichtige Stütze in der Fremde für die Auswanderinnen.


Meine Meinung

Das Licht der Toskana war für mich ein Buch, dass mich zwischenzeitlich ein wenig zwiegespalten zurückgelassen hat.

Das Cover ist zunächst einmal schön gestaltet, aber in wie weit die Früchte tatsächlich mit der Geschichte zusammen hängen, erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht so ganz. Hübsch ist es trotzdem.

Beim ersten Blick in das Buch springt einem direkt das Inhaltsverzeichnis ins Auge, was ja mittlerweile kein selbstverständlicher Bestandteil eines Buches mehr ist. Ich finde das sehr praktisch, um den Überblick zu behalten, denn darauf war ich nach circa dem ersten Drittel des Buches auch definitiv angewiesen. Die Erzählung wechselt zwischen Parts aus Kits Perspektive und Parts aus den Perspektiven des drei Damen hin und her, teilweise auch schon nach sehr wenigen Seiten. Für mich persönlich war das ein wenig gewöhnungsbedürftig, auch wenn man das Buch so problemlos in mehreren Etappen lesen konnte.

Zu Anfang bin ich trotz der Stückelung eigentlich ganz gut in die Geschichte rein gekommen. Der Schreibstil in den Teilen aus Kits Perspektive ist an manchen Stellen ein wenig sperrig, besonders dann, wenn man mit Namen berühmter und einflussreicher Persönlichkeiten überschüttet wird. Insgesamt hätten es meiner Meinung nach besonders am Anfang des Buches aber ruhig noch ein paar Teile mehr aus ihrer Perspektive geben können, denn sie war mir irgendwie am sympathischsten und ihre Geschichte und ihr Schicksal haben mich von allen Protagonisten tendenziell am meisten interessiert. Besonders die Sache mit ihrer Freundin Margaret fand ich sehr spannend, auch wenn es für mich zunächst relativ lange so klang, als handele es sich bei dieser Freundin um ein Produkt ihrer Fantasie bzw. um Margaret Mitchell, die Autorin von Vom Winde verweht. Mittlerweile bin ich mir selbst nicht mal mehr ganz sicher, wie ich auf die Idee gekommen bin.

Bei der Figur Margaret bin ich mir noch immer nicht ganz sicher, was ich von ihr halten soll. Auf der einen Seite hat sie, genau wie auch die anderen Charaktere, einige harte Schläge im Leben einstecken müssen. Sicherlich wirkt sich das auf den Charakter aus, aber trotzdem macht sich Margaret in den Erzählungen von Kit nicht gerade besonders beliebt bei mir.

Camille, Julia und Susan fand ich als Protagonisten eigentlich ganz nett, auch wenn ihre Anteile an der Handlung nicht durchgehend gleichmäßig verteilt waren. Mein größtes Problem beim Lesen war tatsächlich, dass ich die drei relativ lange nicht unterscheiden konnte und immer wieder hin und her blättern musste, um ihre Geschichten und Namen nicht zu verwechseln. Dem Lesefluss in diesen Abschnitten war das absolut nicht zuträglich, was ich durchaus schade fand.

Etwas unrealistisch kam mir dann irgendwann auch vor, dass es so absolut gar keine Probleme mehr in ihrem Leben zu geben schien, seit die drei in die Toskana gezogen sind. Es gibt keine Streitigkeiten, obwohl sich die Damen alle noch nicht so lange kennen und dann direkt in ein gemeinsames Haus gezogen sind. Auch Sprachbarrieren sind kaum vorhanden und das Erlernen einer neuen Sprache klappt mit einigen Ausnahmen fast mühelos. Finanziell scheinen alle drei überdurchschnittlich gut abgesichert zu sein, denn Ausgaben gibt es wirklich viele. Seien es opulente Mahlzeiten mit Nachbarn oder kostspielige Kunstutensilien – ganz zu schweigen von dem Kauf der Villa nach dem Ablauf des ersten Jahres – alles scheint problemlos machbar zu sein.

Realistisch ist das vielleicht nicht unbedingt gerade, aber nett zu lesen ist es trotzdem. Nach einiger Zeit wäre dann etwas Abwechslung doch noch ganz schön gewesen, denn gerade im letzten Drittel zog sich die Geschichte für meinen Geschmack einfach ein wenig zu sehr hin. Im Gegensatz zum Anfang kam ich gefühlt einfach nicht vorwärts mit dem Buch und musste mich ein wenig durchbeißen. Im Prinzip war es immer das selbe: Es wurde eingekauft, aufwändige Gerichte gekocht und viel gemalt. Bei einem Roman darf man zwar nicht mit großen Spannungsbögen rechnen, und in gewissen Maßen ist das traumhafte Toskana – Leben auch angenehm zu lesen, aber nach knapp 600 Seiten war die Geschichte meiner Meinung nach dann doch einfach ein bisschen ausgekaut.


Fazit

Das Licht der Toskana war für mich vor allem ein netter Roman mit ganz viel italienischem Flair, mit sehr vielen Gerichten und einem durchgehenden Gute – Laune – Setting unter der glänzenden Sonne der Toskana, den man sicherlich gut über den Sommer lesen kann – wenn man ihn in mehreren Stücken liest. Sobald man den Überblick über die Figuren und ihre Geschichten gewonnen hat und sie wirklich sicher unterscheiden kann, leidet auch der Lesefluss nicht mehr so sehr unter der Stückelung in relativ kurze Unterkapitel.

Kit bleibt meine Lieblingsprotagonistin und rettet den etwas unnötig in die Länge gezogenen Schluss der Geschichte mit ihrer Anwesenheit ein wenig, so dass ich nicht nur mit einem monotonen Gefühl der Langeweile aus dem Leseprozess gehen musste.

Mit etwa 100 Seiten weniger und einem Verzicht auf die Wiederholung der immer gleichen Ereignisse und Tätigkeiten zum Ende hin hätte mir die Geschichte mit Sicherheit um einiges besser gefallen und nur das leichte Gefühl von ganz viel Toskana – Liebe hinterlassen.

So fand ich das Buch aber trotzdem ganz nett, um einen entspannten Nachmittag im Garten zu verbringen und ein wenig vor mich hin zu lesen.

Dafür gibt es von mir insgesamt drei Bücherstapel


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Cover des Buches Das Licht der Toskana (ISBN: 9783832164942)eherzs avatar

Rezension zu "Das Licht der Toskana" von Frances Mayes

Holpriger Einstieg und dann Wohlfühlatmosphäre
eherzvor 2 Jahren

In dem Roman "Das Licht der Toskana" lernt der Leser 2 ältere Damen kennen, die sich im Alltag verfangen haben und sich selbst sowie ihre Talente verloren haben. Da die 3 Damen sich sympathisch sind und sie einen Neuanfang wagen wollen beschließen sie in die Toskana zu reisen und somit ihren tristen Leben zu entfliehen.

Der Leser wird auf eine schöne Reise mitgenommen und kann förmlich den ganz speziellen Duft der Toskana riechen und sich in die tolle Landschaft Italiens hineinträumen.

Ich hatte so mein Schwierigkeiten ins Lesen zu kommen, da am Anfang die Perspektiven wechseln und das nicht mit Überschriften, Schriftarten oder ähnlichem abgesetzt ist. Als ein ganz schönes Durcheinander am Anfang. Sicherlich wird es besser, wenn man das Buch ein 2. Mal liest, dann sind einem die Charaktere vielleicht bekannt und man kann eher die Gedanken den einzelnen handelden Personen zu ordnen.

Alles in allem ein Wohlfühlroman vor einer Urlaubskulisse.

Das Buch wurde mir im Rahmen einer Leserunde von Lesejury kostenfrei zur Verfügung gestellt, das hat aber nicht meine ehrliche Meinung beeinflusst.

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Cover des Buches Das Licht der Toskana (ISBN: 9783832164942)S

Rezension zu "Das Licht der Toskana" von Frances Mayes

Idyllische Toskanawelt
SofieWaldenvor 2 Jahren

Susan, Julia und Camille haben beschlossen, ihre bisherigen Leben hinter sich zu lassen und wenn auch schon in einem etwas fortgeschritteneren Alter, einen Neuanfang in der herrlichen Toskana zu wagen. Aus dem Nachbarhaus heraus werden sie von Kit, einer amerikanischen Schriftstellerin, die ihr Glück hier bereits gefunden hat, beim Einzug beobachtet und wenig später herzlich willkommen geheißen. Schon bald wird aus dem Trio ein freundschaftlich sehr verbundenes Quartett. Jeder erfüllt sich seine schon lange gehegten meist kreativen Träume und alles ist 'gut und wunderbar'. Und genau dies ist auch der Tenor des ganzen Buches. Die Landschaft einfach unbeschreiblich, die Freundschaft gedeiht, die Träume gehen allesamt in Erfüllung und die italienische Nachbarschaft nimmt die Zugezogenen hocherfreut in ihre Gemeinschaft auf.

Noch nie habe ich einen Roman gelesen, der so unbeirrt positiv rüber kommt. Nicht ein Wölkchen am Himmel, nicht die Andeutung eines Schattens bei der gemeinsamen Lebenszeit der vier agilen Frauen, Bei der Länge des Buches hat man sich da schon manchmal gefragt, ob man ein so unrealistisches Leben denn wirklich haben wollte, wenn man eben könnte. Aber dann kommt man doch wieder zu der Einsicht, man sollte die Feste feiern wie sie fallen, in diesem Fall sich an dieser idyllischen Beschaulichkeit erfreuen und entspannen, denn das ist ja durchaus auch einmal von Nöten. Und wenn am Ende dieser sonnenüberfluteten Freundinnengeschichte der Buchdeckel zugeklappt wird, dann hat man es ja wieder, das reale Leben. Also mir hat das Buch Spaß gemacht, hat einfach gerade so gepasst. 

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