Frances Maynard Wie Ellie Carr zu leben lernt

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Inhaltsangabe zu „Wie Ellie Carr zu leben lernt“ von Frances Maynard

Ellie Carr ist siebenundzwanzig und weiß alles über Kekse. Menschliche Beziehungen hingegen liegen ihr überhaupt nicht. Denn Ellie ist Autistin. Als ihre Mutter nach einem Schlaganfall ins Krankenhaus kommt, muss die junge Frau erstmals für sich selbst sorgen und ihr Schneckenhaus verlassen. Mit Hilfe von Kochrezepten – Ein Schritt nach dem anderen! – und Tipps aus Internetforen – Sei lieber diplomatisch als ehrlich! – erstellt sie sich eine Liste mit »sieben Regeln für den Umgang mit Menschen«, an die sie sich eisern hält. Doch leider erweisen sich diese Regeln im Dschungel des menschlichen Miteinanders als völlig unzuverlässig. Zum Glück begreift Ellie allmählich, dass es im Leben gar nicht so sehr um Regeln geht, sondern darum, mutig seinen Weg zu gehen. Liebevoll ausgestattete Ausgabe mit Leinenrücken und Lesebändchen.
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Sehr schöne Geschichte

— momomaus3

Einfach grandios!!!

— Dion

Authentisch, liebevoll und trotzdem nicht ganz rund. Ellie Carr wird ihrer wunderbaren Aufmachung nicht gerecht. Schade.

— killmonotony

Emotionale Geschichte mit Schmunzelmomenten

— Frau_J_von_T

Einfach bezaubernd!

— Monika58097

Wir folgen Ellie Carr

— Amber144

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  • Ellie muss man lieben!

    Wie Ellie Carr zu leben lernt

    gsimak

    26. February 2018 um 09:40

    Ich bin begeistert. Total angetan von einer jungen Frau, die zu leben gelernt hat. Sie wird Ellie genannt und ich werde sie niemals mehr vergessen.Ellie erzählt von ihrem Leben. Mal in der Gegenwart-mal in der Vergangenheit. Ellie braucht Routine, um ihren Alltag zu meistern. Überraschungen bringen sie durcheinander. Mit Menschen sprechen mag sie nicht so gerne. Sie versteht oftmals nicht, wenn andere Menschen Witze machen oder wenn es ernst gemeint ist. Mit Redewendungen kann sie nichts anfangen. Sie ist Autistin. Sie weiß sehr viel über Kekse. Mit ihrer Mutter genießt sie diese zu bestimmten Zeiten. Ihr Vater lebt nicht mehr. Ellie fühlte sich von ihm stets verstanden. Ihre Mutter ist sehr streng zu ihr. Traut ihr nichts zu und hält ihre ständig ihre Missgeschicke vor.Dann bekommt die alte Dame einen Schlaganfall. Nach dem Krankenhaus zieht sie in ein Pflegeheim. Erst ist Ellie sehr verunsichert. Ihr normaler Tagesablauf ist nun erheblich gestört. Sie lebt alleine im Haus. Schnell entwickelt sich eine neue Routine für sie. Sie besucht täglich ihre Mutter im Pflegeheim.Mit dem Thema Autismus habe ich mich bisher noch nie befasst. Ich habe mir einige Infos gegoogelt. Diese Geschichte bringt Autismus genau auf den Punkt. Man versteht das Verhalten Betroffener viel besser. Der Titel des Buches trifft exakt zu. Nachdem Ellie allein im Haus lebt, lernt sie wirklich zu leben. Sie lernt einen Computer zu bedienen und tauscht sich mit einer anderen Betroffenen aus. Sie erstellt eine Liste mit sieben Regeln, die ihr das Miteinander mit anderen Menschen erleichtern sollen. Ihre Nachbarin Sylvia ist eine gute Freundin für sie. Sylvia kennt Ellie und ihre Mutter schon seit vielen Jahren. Die tägliche Tasse und Gespräche mit ihr, tun Ellie sehr gut. Sylvia nimm sie ernst. Erklärt ihr viele Dinge. Erledigt mit ihr Behördengänge. Hilft ihr ein neues Leben zu führen. Einmal möchte Ellie Sylvia helfen. Das endet jedoch in einem Fiasko. Eine Zeit lang herrscht zwischen den Beiden Funkstille. Das stimmt Ellie sehr traurig. Um Ellies Vater ranken sich viele Geheimnisse. Andeutungen von anderen versteht sie nicht.Für sie sind die anderen Menschen die "Normalen!" Ehrlich gesagt fand ich Ellie ganz normal. Ja, mit einer Störung, aber so richtig normal. Was kann falsch daran sein, Dinge so auszusprechen, dass sie jeder versteht? Führen Redewendungen nicht oftmals auch bei "Normalen" zu Missverständnissen?Ellie versteht auch die Worte zwischen den Zeilen immer besser.Ihre Mutter war nicht unbedingt eine Sympathieträgerin. >>Doch nicht so<<  musste Ellie oft von ihr hören. Sie hat überhaupt nicht versucht, das Beste aus ihrer Tochter rauszuholen. Hat den eigenen Frust an ihrer Tochter ausgelassen. Die Wahrheit über Ellies Vater zu einem großen Geheimnis gemacht. Einzig mit ihrer finanziellen Vorsorge für Ellie, konnte sie bei mir punkten. Ellie wird mit jedem Tag ein kleines bisschen selbständiger. Sie geht immer öfter ungewohnte Wege und bewirbt sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit.Der Abschied von Ellie fiel mir nicht leicht. Ihre Geschichte reflektiert Autismus exakt wieder. Ellie muss man mögen. Ihre liebenswerte Art geht einem durch und durch. Sie kann nicht lügen. Sie lernt mit jedem Tag ein bisschen mehr. Sie hat mich oft zum Lachen gebracht. Genau dieses Lachen hat Ellie bei anderen Menschen verunsichert. Für sie war alles Gesagte ernst gemeint. Ellie hat zu leben gelernt. Sie hält noch viele Überraschungen bereit. Sie lernt neue Menschen kennen. Sie liebt Tiere. Und nun liebt sie auch das Leben!Ich kann Euch die Geschichte nur an's Herz legen. Herzerfrischende Ehrlichkeit begegnet einem auf jeder Seite. Eine ruhige Geschichte, die mich sehr gut unterhalten hat.Ach, und noch eins: Am Ende habe ich Ellies Mutter besser verstanden.Schaut Euch nur mal die wunderschöne Aufmachung des Buches an. Der Inhalt kann absolut mithalten!Danke Frances Maynard. Ich habe jedes einzelne Wort genossen.>>Alte Menschen brachen oft zusammen, aber ich hätte niemals gedacht, dass Mutter das passieren würde. Ich war überrascht, dass sie es zuließ.<< (Seite 7)>>Die Leute redeten um des Redens willen, ohne dass das, was sie sagten, besonders viel Sinn ergab.<< (Seite 235)

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  • Aus dem Leben einer Autistin

    Wie Ellie Carr zu leben lernt

    ForeverAngel

    19. February 2018 um 12:44

    Die 27-jährige Autistin Elvira "Ellie" Carr hat ihr Leben bislang unter der strengen Führung ihrer Mutter verbracht, die alles für sie geregelt und sie weitesgehend von der Außenwelt abgeschnitten hat. Ihr Vater, der ohnehin ständig "verreist" war, ist vor einiger Zeit verstorben, und so waren die beiden nur zu zweit. Jeder einzelne an ihre Tochter gerichtete Satz hat gezeigt, wie sehr Agnes Carr ihr Kind verachtet, wie genervt sie davon ist, dass Ellie anders ist. Ständig meckert sie an ihr herum, immer wieder sagt sie ihr, dass sie nicht normal ist und kein normales Leben führen kann, dass sie alleine nicht zurecht kommen wird. Was ihr auch ganz gelegen kommt, denn Agnes ist schon 72 und ihre Gelenke tun weh, sodass Ellie sich den ganzen Tag um sie kümmern muss. Doch dann erleidet Agnes einen Schlaganfall und plötzlich ist Ellie alleine. Aus Angst davor, in ein Heim zu kommen, ist sie fest entschlossen, ihr Leben selbst zu regeln, trotz allem, was ihre Mutter ihr eingeimpft hat. "Sylvia sagte, ich würde das alles ganz prima machen, und nicht jeder könne seine Mutter zweimal am Tag im Krankenhaus besuchen. Als ich aufschaute, hatte sie Tränen in den Augen. Ich verstand nicht, wieso sie weinte, wenn sie nette Sachen sagte." (Seite 40) Mit Hilfe ihrer Nachbarin Sylvia stellt Ellie sich den Hürden des Lebens. Sie entwickelt eine Liste mit 7 Verhaltensregeln, die sie fortan im Umgang mit anderen Menschen befolgen will. Sie sucht sich einen Job. Sie wagt sich aus dem Haus, um ihre Mutter im Pflegeheim zu besuchen. Und sie erleidet immer wieder Rückschläge, wenn ihre Benimmregeln nicht funktionieren und sie nicht verstehen kann, warum die Menschen auf sie negativ reagiert haben. Eine Zeit denkt sie, durch ihre Regeln alles nur noch schlimmer gemacht und ihre einzige Freundin verletzt zu haben, obwohl sie nur helfen wollte. Kommt sie vielleicht doch nicht alleine zurecht? Hat ihre Mutter die ganze Zeit recht gehabt? "Ungewisses mochte ich nicht. Ich mochte Antworten. Informationen. Ich hatte die Dinge gerne geordnet und endgültig." (Seite 154) Ellie Carrs Geschichte hat mich nicht ganz so begeistert und berührt wie die von Jubilee Jenkins (Die kuriosen Symptome der Liebe), aber auch Wie Ellie Carr zu leben lernt ist ein ganz besonderer Roman aus einem ganz besonderen Verlag. Ich kann nicht beurteilen, ob Frances Maynards Beschreibung einer Autistin wirklich authentisch ist, aber für mich hat es sich so angefühlt. Ellie ist einfach anders als andere Menschen und durch die Ich-Perspektive erfahren wir, was in ihrem Kopf vorgeht, was sie sich dabei denkt, wenn sie etwas sagt und warum sie scheinbar beleidigende Aktionen für richtig hält und dass hinter vielem keine böse Absicht steckt, sondern vielmehr ein bisschen Naivität und die Unfähigkeit, zwischen den Zeilen zu lesen. Scherze, Sarkasmus, Ironie, das alles versteht sie nicht, denn sie nimmt jedes Wort für bare Münze. Ellie ist eigen, aber sie ist dabei keineswegs unsympathisch und als Leser kann man jeden ihrer Schritte nachvollziehen, obwohl sie so anders denkt und die Welt so anders sieht. "Als der Bus kam, warf [die Frau] ihre Zigarette auf den Boden, doch sie schwelte auf dem Boden weiter und stellte ein Brandrisiko da. Ich tippte der Frau auf die Schulter, um es ihr zu sagen. [...] Sie [...] fauchte mich an, für wen ich mich eigentlich hielte. Dann wartete sie gar nicht ab, bis ich es ihr sagte, was unhöflich war (Regel 1); stattdessen sagte sie zu mir, ich sei eine fette Schlampe. Das stimmte nicht, jetzt, wo ich abgenommen hatte, trug ich Größe 40, und mein BMI war normal." (Seite 129) Wie Ellie Carr zu leben lernt ist eine sehr ruhige Geschichte, die in langsamen Tempo und völlig unaufgeregt erzählt. Sie nimmt uns mit in Ellies Leben und ihre Gedankenwelt und zeigt, wie Ellie mit all den Veränderungen, die sich plötzlich ereignen, fertig wird. Die Mischung aus all dem ist es auch, was diesen Roman so spannend macht. Ein bezauberndes Buch aus einem bezaubernden Verlag mit einer wunderschönen Halbleinen-und-Lesebändchen-Ausstattung. (c) Books and Biscuit

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  • Rezension "Wie Ellie Carr zu leben lernt" von Frances Maynard

    Wie Ellie Carr zu leben lernt

    momomaus3

    20. January 2018 um 00:10

    Zunächst bedanke ich mich beim Bloggerportal und dem Wunderraum Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Titel: Wie Ellie Carr zu leben lerntAutor: Frances MaynardVerlag: Wunderraum / Random HouseSeitenzahl: 368Preis: 22,00 € (Hardcover)Erscheinungsdatum: 16.10.2017Genre: Roman I N H A L T Ellie Carr ist siebenundzwanzig und weiß alles über Kekse. Menschliche Beziehungen hingegen liegen ihr überhaupt nicht. Denn Ellie ist Autistin. Als ihre Mutter nach einem Schlaganfall ins Krankenhaus kommt, muss die junge Frau erstmals für sich selbst sorgen und ihr Schneckenhaus verlassen. Mit Hilfe von Kochrezepten – Ein Schritt nach dem anderen! – und Tipps aus Internetforen – Sei lieber diplomatisch als ehrlich! – erstellt sie sich eine Liste mit »sieben Regeln für den Umgang mit Menschen«, an die sie sich eisern hält. Doch leider erweisen sich diese Regeln im Dschungel des menschlichen Miteinanders als völlig unzuverlässig. Zum Glück begreift Ellie allmählich, dass es im Leben gar nicht so sehr um Regeln geht, sondern darum, mutig seinen Weg zu gehen. Liebevoll ausgestattete Ausgabe mit Leinenrücken und Lesebändchen.  (Quelle: Wunderraum) C O V E R   &   T I T E L Das ganze Buch ist hübsch gestaltet. Der Buchrücken ist aus Leinen und es gibt ein Lesebändchen mit der Aufschrift „Lesepause“. Das Cover selbst zeigt eine Keksdose sowie einen Keks und dies passt sehr gut zur Geschichte, genauso wie der Titel. S C H R E I B S T I L Die Autorin hat einen sehr guten Schreibstil, mit dem sie es schafft mich zu fesseln. E I G E N E M E I N U N G Nachdem ich dieses Buch das erste Mal gesehen habe, fiel mir zuerst das hübsche Cover mit den Keksen drauf auf, denn ich mag Kekse sehr gern. Dann sah ich wie besonders schön es gestaltet ist und als ich auch noch den Klappentext gelesen habe, wars um mich geschehen. Ich musste dieses Buch haben und lesen. Und ich bin sehr froh darüber, dass ich es vom Wunderraum Verlag zur Verfügung gestellt bekommen habe. Es dauerte etwas bis ich in die Geschichte rein kam, doch dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Diese Geschichte ist etwas Besonderes. Es geht um die 27 Jährige Autistin Ellie, die nachdem ihre Mutter stirbt plötzlich auf sich allein gestellt ist. Sie versucht im Alltag zurecht zu kommen, denn als Autistin hat sie es nicht einfach. Sie versteht nur das, was die Menschen sagen, denn sie kann nicht „zwischen den Zeilen lesen“ und weiß nicht was hinter den gesagten Sätzen stecken kann, denn sie versteht keine Ironie. Was Ellie besonders gut kann, ist über Kekse zu berichten, denn sie liebt diese sehr und wir erfahren somit viel darüber und dies hat mir sehr gut gefallen. Die berührende Geschichte ist aus der Sicht der Protagonistin erzählt und somit können wir uns gut in sie und ihre Gedankenwelt hineinversetzen. F A Z I T Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich für Autismus und die Menschen mit dieser Krankheit interessiert und der mehr über den Alltag von ihnen erfahren möchte.

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  • Wer ist schon normal?

    Wie Ellie Carr zu leben lernt

    Dion

    11. January 2018 um 14:44

    Dieses Buch beschreibt Ellie, eine junge Frau mit Handicap, die nach dem Tod ihrer Mutter plötzlich allein dasteht und lernen muss, mit dem Leben zurechtzukommen. Und das umgeben von "Normalen", in deren Welt vieles so unendlich fremd erscheint.

    Unglaublich gut geschrieben aus der Sicht der Protagonistin. Man lebt und fühlt mit ihr und taucht ein in ihre besondere Gedankenwelt. ⭐5/5

  • Rezension: Wie Ellie Carr zu leben lernt

    Wie Ellie Carr zu leben lernt

    killmonotony

    04. January 2018 um 19:52

    Auf der Buchmesse noch bewundert, zog „Wie Ellie Carr zu leben lernt“ von Frances Maynard neulich bei mir ein. Die liebevolle Gestaltung und Liebe zum Detail hebt den Wunderraum Verlag doch schon sehr von so manch anderem Verlag ab. Alle Bücher, die im Wunderraum Verlag erschienen sind, sind kleine Kunstwerke: Bedrucktes Lesebändchen, gemustertes Vorsatzpapier, besonders edle Bindung — all das lässt das Herz eines jeden Lesers höher schlagen. Wenn dann der Inhalt der Bücher auch noch  stimmen würde — doch hier hat mich dieses Buch ein wenig enttäuscht. Doch worum geht es eigentlich? Ellie ist 27, Autistin und wohnt bei ihrer Mutter, die sie vollständig unter ihrer Fuchtel hält. Das Set-Up hat mich doch ein wenig an „Eleanor Oliphant“erinnert, die auch nicht gut mit Menschen kann und auch unter ihrer Mutter leidet. Doch was bei Eleanor grandios umgesetzt wird, hat hier seine Höhen und Tiefen: Nachdem Ellies Mutter ins Krankenhaus muss und nicht wiederzukommen scheint, muss sie sich alleine in der Welt zurecht finden. Zum Glück hat sie noch ihre liebe Nachbarin Sylvia, die ihr mit Rat und Tat beiseite steht, aber dennoch kann sie Ellie nicht vor allen Gefahren beschützen, die hinter der Haustür auf die lauern. Und so muss Ellie auf eigene Faust lernen, wer ihr Freund ist und wer nicht, was diese ganzen Redewendungen bedeuten und wieso ihr Vater nicht der gewesen zu sein scheint, der er vorgab zu sein. Ellie hat es wirklich nicht leicht. Ihre Mutter spukt ihr Tag und Nacht im Kopf herum, während sie versucht, Familiengeheimnisse zu entschlüsseln und mit der Welt klarzukommen. Als Autistin hat sie es schwer, mit Menschen zu sprechen und Dinge zu verstehen, die für den Leser doch allzu offensichtlich ist. Ellie tastet sich jedoch im Laufe des Buches immer weiter voran und gerät in Situationen, die keine Frau jemals erleben sollte und findet sich zudem noch inmitten von den Familienstreitigkeiten ihrer Nachbarin wieder — und sie soll der Verursacher sein. Durch ein Internetforum erfährt sie schließlich, dass sie nicht die Einzige „ihrer Art“ ist und sie beginnt, sieben Regeln aufzuschreiben, die ihr es leichter machen sollen, mit Menschen zu kommunizieren und dem Mythos „Kommunikation“ auf den Grund zu gehen: […] Die Website behauptet, Normale wüssten immer instinktiv, wie sie sich verhalten sollen. Menschen mit meinem Leiden jedoch müssten das lernen. Mein Kiefer verkrampfte. […] Warum waren es die Menschen mit meinem Leiden, die sich ändern mussten? Tränen standen mir in den Augen, als ich die Daunendecke wegstieß. Weil Menschen mit meinem Leiden in der Minderheit waren: Normal war nun einmal der Lauf der Welt. Dieses Buch erzählt glaubwürdig von jemandem, der sein ganzes Leben behütet daheim verbracht hat und den ersten tapsigen Schritten nach draußen. Es ist schön, Ellie zu beobachten und ihr zuzuschauen, wie sie immer besser mit den Schwierigkeiten, die die Welt bereithält, zurecht kommt, und doch fehlt etwas. Die vollständige Rezension findet ihr auf dem Blog: https://killmonotony.de

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  • Emotionale Geschichte mit Schmunzelmomenten

    Wie Ellie Carr zu leben lernt

    Frau_J_von_T

    19. December 2017 um 14:47

    Ellie Carr ist 27 Jahre alt und Autistin. Das heißt, die sieht die Dinge anders, als „normale“ Menschen. Situationen einzuschätzen, zwischen den Zeilen zu lesen und dementsprechend zu handeln, das sind Dinge die Ellie nicht kann. Die junge Frau lebt noch bei ihrer Mutter, diese erleidet jedoch einen Schlaganfall und muss ins Pflegeheim. Daraufhin ist Ellie auf sich allein gestellt und muss nun versuchen, den Start in ihr eigenes Leben zu meistern.Mir hat die Geschichte um Ellie sehr gut gefallen. Streckenweise war die Erzählung etwas langatmig, aber ich habe immer schnell wieder in die Geschichte hineingefunden. Die Erzählperspektive aus Ellies Sicht hat mir unwahrscheinlich gut gefallen, weil man so einen Einblick in die Denkweise eines Menschen mit Autismus bekommt. Dies gilt sicher nicht für jede autistische Form und man darf auch nicht vergessen, dass man keinen Ratgeber, sondern einen Roman liest, aber in Ellies Fall hat es sehr gut gepasst. Ich habe stellenweise sogar lachen müssen, da Ellies rationale Denkweise hin und wieder zu einer gewissen Situationskomik führt.Auch wenn sich mancher beim Lesen vielleicht an Sheldon Cooper aus einer bekannten TV Sitcom erinnert fühlt, so spreche ich dennoch eine Leseempfehlung aus. Ellie Carr schließt man einfach sofort ins Herz.

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  • Einfach bezaubernd!

    Wie Ellie Carr zu leben lernt

    Monika58097

    07. November 2017 um 12:29

    Ellie Carr ist 27, lebt bei ihrer Mutter und weiß alles über Kekse. Nur mit anderen Menschen kommt sie nicht zurecht. Ellie ist Autistin. Als Ellies Mutter einen Schlaganfall erleidet, ins Krankenhaus und schließlich in ein Pflegeheim muss, ist die junge Frau plötzlich ganz auf sich allein gestellt, doch ihre Mutter hat vorgesorgt und alle wichtigen Dinge für sie vorab geregelt. Um in der Welt da draußen zurecht zu kommen, erstellt Ellie sich eine Liste. Eine Liste mit sieben Regeln für den Umgang mit Menschen. Ellie beginnt ihr eigenes Leben zu führen und entdeckt dabei auch so manches Geheimnis in ihrer Familie.  "Wie Ellie Carr zu leben lernt" - es ist eine stille, emotionale Geschichte mit einer unvergleichlichen Protagonistin. Die Geschichte um die Autistin Elli ist sehr intensiv, sehr berührend. Der Autorin gelingt es hervorragend, dem Leser vor Augen zu führen, wie sich die junge Frau fühlen muss. Eine Autistin, die alles so wahrnimmt, wie man es ihr sagt, die nicht zwischen den Zeilen lesen kann.  Ellie muss man einfach mögen, ganz besonders, wenn ihr wieder mal ein Missgeschick passiert, weil sie etwas anders wahr genommen und falsch verstanden hat. Man möchte sie umarmen, sie an die Hand nehmen, doch Ellie schafft ihren Weg ins Leben auch allein.  "Wie Ellie Carr zu leben lernt" - eine bezaubernde Geschichte mit klitzekleinen Längen, aber absolut lesenswert. Für alle, die leise Geschichten lieben.

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  • Wir folgen Ellie Carr

    Wie Ellie Carr zu leben lernt

    Amber144

    29. October 2017 um 14:07

    Die Bücher des Wunderraum Verlag sind jedes mal wieder eine Augenweide. Der Buchrücken ist aus Leinen. Das Lesebändchen besitzt den Aufdruck "Lesepause". Beim Aufschlagen des Buchs fällt einem die wunderschöne Gestaltung auf der Innenseite auf. Dazu kommt noch die schöne Gestaltung der Kapitelüberschriften mit jeweils einem Spruch.In dem Buch folgen wir der Autistin Ellie. Wir lernen ihre Probleme im Alltag kennen und wie sie sich durch den Alltag kämpft und probiert mit Mitmenschen in Kontakt zu kommen.Gerade wenn andere Mitmenschen etwas zu Ellie sagen, dann fällt auf, dass sie nur das tatsächliche hört, aber nicht wie die meisten Menschen sich denkt, was hinter einem Satz stecken könnte.Die Einfachheit macht das Buch zu etwas besonderen und die Geschichte sehr berührend.Der Schreibstil ist wunderschön und sehr passend. Teilweise fand ich es etwas langatmig, aber die Geschichte wird einen nicht los lassen. Man lernt in diesem Buch sich auf die Einfachheit zu beziehen und vor allem lernt man auch sehr viel über Kekse, da Ellie Kekse liebt und einiges darüber zu berichten weiß.Ein sehr besonderes und wirklich schönes Buch. Dadurch, dass es stellenweise etwas langatmig war, vergebe ich 4 Sterne.

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