Frances Vick Bad Little Girl: A gripping psychological thriller with a BRILLIANT twist

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Inhaltsangabe zu „Bad Little Girl: A gripping psychological thriller with a BRILLIANT twist“ von Frances Vick

Interessantes Thema, leider recht vorhersehbar

— Cambridge
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    Bad Little Girl: A gripping psychological thriller with a BRILLIANT twist

    Cambridge

    05. February 2017 um 16:31

    Der Titel „Bad Little Girl“ sagt eigentlich schon alles. Einerseits sehr passend, verrät er aber auch zu viel. Deswegen kann man sich schon bald einiges zusammenreimen.   Lorna geht auf die Schule in der Claire unterrichtet. Zwar ist sie nicht ihre Lehrerin, aber Lorna fällt ihr auf. Sie scheint vernachlässigt und ist extrem ruhig. Sie ist eine Außenseiterin, sie wächst in eher sozial schwachem Umfeld auf. Claire ist alleinstehend, und ihre Mutter, der sie sehr nahe steht, stirbt. In ihrer Phantasie ist Lorna ein vernachlässigtes, evtl. missbrauchtes Mädchen. Sie sucht Beweise, spricht mit der Mutter. Die aber behauptet, das Lorna sich das alles ausdenkt. Doch Lorna erkennt, das Claire Mitleid mit ihr hat. Eines Tages steht sie vor ihrer Tür und bittet um Hilfe. Sie soll sie mit nach Cornwall ans Meer nehmen. Claire gibt nach und so entführt sie die willige Lorna. Eine kurze Zeit sind beide wie Mutter und Tochter in dem Cottage an der Küste. Bis Lorna beginnt, sich zu langweilen.   Die Geschichte ist, wie gesagt, recht vorhersehbar. Die erste Hälfte des Buches zieht sich etwas. Es geht hauptsächlich um Claire und ihr Leben, ihren Beruf und ihre Mutter. Sie beobachtet Lorna und zieht im Grunde die richtigen Schlüsse aus dem, was sie sieht. Nur ist leider Lorna kein normales Mädchen. Sie ist für ihr Alter extrem manipulativ. Kinder als Soziopathen sind nun nicht unwahrscheinlich. Eigentlich ist es sogar ein interessantes Thema. Leider konnte ich beim Lesen Lornas Charme nicht nachvollziehen. Sie erschien mir immer schon seltsam und fordernd. Es ist schon ein großer Zufall das Lorna  das Glück hatte, gleich zwei Frauen zu finden, die aufgrund ihrer persönlichen Umstände nur zu gerne bereit sind bei ihr Mutter zu spielen und sich um ihre Wünsche zu kümmern. Die Art und Weise, wie beide Frauen um Lorna herumtanzen, war für mich schwer nachvollziehbar. Zum Schluss wird es leidlich spannend, ich war schon neugierig, wie das ganze ausgeht.   So ganz konnte mich das Buch nicht überzeugen. Zu langsam entwickelt sich die  Story und man erkennt schon bald, wohin das ganze führt. Von der Grundidee mal abgesehen, empfand ich die Story aber als sehr unrealistisch.

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