Francesc Miralles , Héctor García (Kirai) Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden

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Inhaltsangabe zu „Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden“ von Francesc Miralles

Das Geheimnis für ein langes Leben Worum geht es? Den Japanern zufolge hat jeder Mensch ein Ikigai. Ikigai ist das, wofür es sich lohnt, morgens aufzustehen, oder auch ganz einfach: »der Sinn des Lebens«. Das Ikigai ist in uns verborgen, und wir müssen geduldig forschen, um es zu finden. Gelingt es uns, haben wir die Chance, gesund und glücklich alt zu werden. Vorbild hierfür sind die Einwohner der japanischen Insel Okinawa, auf der die meisten Hundertjährigen leben. Was ist besonders? Die praktischen Anleitungen zeigen, wie man sein eigenes Ikigai entdeckt. Eine kleine Offenbarung sind zudem die zahlreich eingeflochtenen Erzählungen der Hundertjährigen, die ihr Ikigai-Geheimnis preisgeben. Wer liest? · Jeder, der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist und für den Gesundheit ein hohes Gut ist.

Über japanische hunderjährige viel gelernt, übertragen ins westliche sehr schwer

— AK87
AK87

Interessante Informationen über Okinawa, Japan.

— Sorko
Sorko

Auf sich achten

— Schnuck59
Schnuck59

tut gut

— minnie133
minnie133

Kurzweiliges Essay in die Welt der Alten

— Frieda-Anna
Frieda-Anna

Gute Anleitung für ein gesundes, glückliches Leben

— Haeviness
Haeviness

Ein Weg zu Achtsamkeit und Lebensfreude

— Wolly
Wolly

Lebensbejahend

— Hollysmum
Hollysmum

Regt zum Nachdenken an

— tinirini77
tinirini77

Im Westen nichts neues

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • wahrhaftig leben

    Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden
    ferruccio

    ferruccio

    18. June 2017 um 20:14

    Um sich des Anliegens des Buches entsprechend widmen zu können, sollte man sich der Materie vorab schon einmal geöffnet haben oder sich zumindest dafür interessieren. Argwöhnisch kann man danach immer noch sein, doch dazu wird es mit Sicherheit nicht kommen, ist doch all das, was beschrieben wird, schon hinreichend bekannt und die positive Wirkung millionenfach erprobt und selbst aus schulmedizinischer und psychologischer Hinsicht erwiesen. Die Kapitelübersicht gibt die ganze Bandbreite menschlichen Lebens preis. Und eben das motiviert sofort zum Weiterlesen und in sich gehen. Wie lebe ich? wie erfüllt ist mein Leben? Was ist der Sinn meines eigenen Lebens? Wie schaffen es andere, so in sich zu ruhen? Was genau man sich alles aus dieser Zusammenstellung mitnehmen und tatsächlich zwischen Weckerklingeln, roter Ampel und Finanzen, kurz, in der eiligen Industrielandschaft hierzulande umsetzen kann, gilt es heraus zu finden. Manch einer möchte intensiv leben, doch ist es nichts weiter als sich seiner eigenen Kräfte berauben. Andere wiederum möchten etwas Besonderes oder Großes schaffen. Sinnsuche in der Außenwelt. Einbahnstraße oder Kreisverkehr. Doch beim Ikigai kehrt sich diese Suche nach innen. Man erkennt sehr schnell, dass dies gar nicht so leicht umzusetzen ist. Es ist nicht laut, nicht sprunghaft. Es ist allmählich, still und vor allem konsequent. Sich etwas Herauspicken ist dabei nicht von Erfolg gekrönt. Körperliche und seelische Gesundheit zu erlangen und zu Bewahren, so gut es geht unabhängig von den jeweiligen Umständen. Seine Nische finden, einen ständigen Zugang zu seinem kleinen Idyll finden, auch wenn es manchmal nur im Geiste ist. Gern eingehaltene Disziplin. Ein täglicher Neubeginn, ein Anknüpfen, ein mit und in sich Weiterkommen. Die Welt auch einmal draußen lassen, um in ihr leben zu können. Wahre Beschäftigung, kein „den Tag herum bekommen“, „die Zeit totschlagen“ oder „einfach irgend etwas machen“. Hier hat alles einen Sinn und vor allem Substanz. Gesunde Ernährung, tägliche Bewegung und vor allem enge soziale Bindungen (Auge in Auge) bilden eine Symbiose, aus der alles andere resultiert. Wie steht es mit diesen so notwendigen Komponenten bei uns, bei jedem Einzelnen? Hand aufs Herz, es besteht Handlungsbedarf und es wäre dumm, es nicht zu versuchen. Maßvoll, kontinuierlich, beständig. Nur das gleich Zusammenspiel entfaltet die volle Wirkung. Alles, was man dazu braucht, ob Ernährungstipps, Bewegungsanleitungen oder psychologische Zusammenhänge, findet man in diesem einzigartigen Buch. Eine Sehnsucht ist geweckt, die man nicht wieder einschlafen lassen möchte. Man hat doch nur dieses eine Leben und das möchte man gesund, erfüllt und so oft es geht, in Leichtigkeit, Gesundheit, innerer Zufriedenheit und Glück verbringen.

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  • Die Japanische Philosophie der Hundertjährigen

    Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden
    lajoya

    lajoya

    08. June 2017 um 10:14

    Inhalt:Ikagai bedeutet im Japanischen: „das Glück immer beschäftigt zu sein“ oder kurz gesagt „stets ein Lebensziel vor Augen zu haben“.Das Hauptthema des Buches ist die Insel Okinawa in Japan, in der es vermehrt Menschen gibt, die über 100 Jahre alt werden. Die Autoren versuchen herauszufinden, welches Geheimnis hinter ihrem langen Leben steckt.Dazu führen sie mehrere Interviews mit den über Hundertjährigen und verbringen auch ihre Freizeit mit ihnen. Was sie dort erleben, ist eine ganz andere Lebensweise, als die westliche Zivilisation in der die Menschen im Einklang von Körper und Geist leben und die Natur respektieren.Aus ihrer Erfahrung mit den Bewohnern, geben die Autoren explizite Ratschläge, um körperlich und geistig fitter zu werden. Dabei berufen sie sich auf die Lebensweise von den Menschen, die auf der Insel Okinawa leben. Untermauert werden ihre Thesen mit zahlreichen verweisen auf Statistiken und andere Literarische Werke.Meinung:Das Einband des Buches ist in Orange gehalten, dies ist sicher gewöhnungsbedürftig. Die Farbe erinnert mich an Koi - Karpfen, so wie auch auf dem Cover zu sehen ist.Zu Beginn ist mir positiv aufgefallen, dass Francesc Miralles und Héctor García nicht sofort in die Thematik eingehen und den Leser mit Fakten überrumpeln. Sie erzählen ein bisschen über sich selbst und wie sie zueinander gefunden haben.Der Schreibstil ist leicht verständlich und die Kapitel haben eine angenehme Länge zum Lesen.Es hat mir sehr gefallen, dass die Autoren verschiedene Themenbereiche aufgegriffen haben. Am meisten konnte ich mich für das Thema Ernährung begeistern. Ich finde es sehr interessant und auch das Thema Bewegung hat mich zum Nachdenken und Nachmachen angeregt. Es sind kleine Skizzen in dem Buch vorhanden, die das Geschriebene veranschaulichen. Meiner Meinung nach wird dadurch das Werk viel authentischer und auch lebendiger.Das Buch ist lesenswert, erfindet aber das Rad nicht neu. Vieles was man liest, wie zum Beispiel die Ratschläge um vitaler zu leben, hat man schon öfters gelesen oder gehört. Trotz allem wurde ich gut unterhalten und es gab Passagen, in denen ich inne halten musste, um meine Gedanken zu sortieren.Fazit:Das Buch dient als Inspirationsquelle für Menschen, die ein bewusstes, gesundes und langes Leben leben möchten. Es werden zwar keine vollkommen neuen Erkenntnisse darüber gegeben, gesund und glücklich bis ins hohe Alter zu leben, aber dennoch gibt es von mir eine Empfehlung.

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  • Lassen Sie die Flamme ihres Ikigai nie verlöschen!

    Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden
    JDaizy

    JDaizy

    01. June 2017 um 11:19

    Die Autoren Hèctor Garcia und Francesc Miralles begeben sich in ihrem Buch auf die Spurensuche nach dem Geheimnis für ein langes Leben. Es gibt Regionen in der Welt, in denen ungewöhnlich viele Fälle von Langlebigkeit vorkommen. Dazu gehören z. B. Okinawa in Japan, Sardinien in Italien, Loma Linda in Kalifornien, die Halbinsel Nicoya in Costa Rica und Ikaria in Griechenland. Garcia und Miralles zog es bei ihrer Recherche aber vor allen auf die südjapanische Insel Okinawa, die auch "die Insel der Hundertjährigen" genannt wird. Warum leben die Menschen dort länger als an jedem anderen Ort auf der Welt? Liegt es am geheimnisvollen Ikigai, dass bei ihren Besuchen vor Ort immer wieder wie selbstverständlich auftauchte? Was bedeutet dieses Wort Ikigai und liegt darin das Geheimnis eines langen, glücklichen Lebens? Demographischen Schätzungen zufolge gibt es zurzeit etwa 300 bis 400 "Supercentenarians" (Menschen die älter als 110 Jahre sind) - auch wenn nur bei 65 von ihnen das Alter verlässlich nachgewiesen werden kann. Im Buch kommen einige von ihnen zu Wort, denn das Autorenduo bekam vor Ort in Okinawa die Möglichkeit, einige von ihnen zu interviewen. Dabei stellten sie fest, dass - neben einer ausgewogenen Ernährung, ausreichender Bewegung und einem einfachen Leben - ihr Lebenssinn (ihr Ikigai) eine wichtige Voraussetzung für ihre ungewöhnliche Fröhlichkeit und ihr langes, glückliches Leben war. Sie widmen sich deshalb ausführlich der Philosophie des Ikigai, lassen Menschen zu Wort kommen, die aus eigener Erfahrung berichten können und zeigen Ansätze zur Suche nach dem eigenen Ikigai. Am Ende des Buches gibt es abschließend eine Liste von zehn Ikigai-Regeln, die aus den weisen Lebenseinstellungen der alten Menschen abgeleitet wurden. Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist eine der großen (philosophischen) Lebensfragen. Sicher findet man in diesem Buch keine absolut neuen, weltbewegenden Erkenntnisse auf diese Frage. Die Autoren versuchen vielmehr populärwissenschaftlich der Ikigai-Philosophie auf den Grund zu gehen und sie auf die westliche Welt zu übertragen. Dabei schreiben sie verständlich und sehr praxisnah. Man findet nur wenige "wissenschaftliche Exkursionen", was mir persönlich sehr gut gefallen hat, weil man dadurch nicht im Lesefluss gestört wird. Außerdem mag ich Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte sehr gern, auch wenn sie im vorliegenden Fall nur kurz angerissen bzw. zusammenfassend analysiert werden. Für mich hätten sie gern noch ausführlicher ausfallen können. Auch das Layout und die Aufmachung des Buches sind sehr ansprechend. Das ich ein Freund von Hardcovern mit Schutzeinschlag und Lesebändchen bin, ist unumstritten. Aber hier sind es vor allem die angenehme Schriftgröße, die überschaubaren, gut durchdachten Kapitel und die vielen Praxisbeispiele, die mir gefallen haben. Zu Beginn der einzelnen Kapitel findet man zudem die Cover-Abbildungen wieder, was die Emotionalität des Lesers durchaus positiv beeinflusst. Für mich persönlich waren die Fragen nach unserem eigenen Rüstzeug und die Ausführungen wie ein Flow, Resilenz und Antifragilität entstehen sehr interessant. Wir neigen dazu immer nach mehr zu streben und verlieren uns und unsere Gemeinsschaft dabei leider oft aus den Augen. Was zählt ist der gegenwärtige Moment; das "Hier und Jetzt". Keine neue Aussage, aber wie setzt man dies im alltäglichen Leben um. Wie ist das in schwierigen Lebensitutationen, in Zeiten der Aufruhr, des Verlustes und der Trauer? Dort habe ich aus wenigen Worten sehr viel für mich mitnehmen können. Danke dafür. Abschließen möchte ich meine Rezension mit den Worten von Jeanne Calmant (122), der ältesten Frau der Welt, deren Alter verlässlich nachgewiesen werden konnte. "Ich sehe nicht mehr viel, ich höre schlecht, riechen kann ich fast gar nichts mehr, aber es ist alles in Ordnung.", versicherte sie an ihrem hundertzwanzigsten Geburtstag. Das würde ich am Ende meines Lebens auch gern sagen können. Fazit: Ein leicht lesbares Sachbuch, kurzweilig und nicht zu trocken, mit vielen Praxisbeispielen.Eine schöne Ergänzung für alle, die auf der Suche nach dem eigenen Lebensinn, nach ihrer Glücksquelle sind. Lassen sie die Flamme ihres Ikigai nie verlöschen.  

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  • Was macht mich glücklich?

    Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden
    Streiflicht

    Streiflicht

    28. May 2017 um 12:12

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, zugleich  hatte ich aber auch etwas mehr erwartet. Das Buch liest sich gut und flüssig und hat mich gut in dieses Thema eingeführt. Andererseits hatte ich manchmal den Eindruck, es wäre ein einfache Aneinanderreihung von verschiedenen Methoden,  die entspannen und glücklich  machen sollen. Das hat mich etwas gestört. Insgesamt aber hat mir das Buch gut gefallen. Es regt an zum nachdenken, was einen glücklich macht. Und was einen auch gesund alt werden lässt. Schwerpunkt sind Untersuchungen auf der japanischen Insel Okinawa,  die ich wirklich sehr interessant fand. Sicherlich muss jeder für sich das finden, was ihn glücklich macht und erfüllt. Dann kann er gut leben und alt werden.  Diese Buch kann gut dazu betragen, dass man darüber nachdenkt, was das eigene Ikigai ist, das einen antreibt, das Kraft,  Lebensfreude und Vertrauen schenkt.

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  • Über japanische hunderjährige viel gelernt, übertragen ins westliche sehr schwer

    Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden
    AK87

    AK87

    13. May 2017 um 22:38

    „Ziel dieses Buches ist es, Sie in die Geheimnisse der japanischen Hundertjährigen einzuweihen, Ihnen zu zeigen wie man ein gesundes, erfülltes Leben führen kann und was man zu tun vermag, um sein eigenes Ikigai zu entdecken. Wer es gefunden hat besitzt alles Notwendige für einen langen, glücklichen Lebensweg.“ Ikigai ist japanisch und bedeutet Lebenssinn. Die Autoren Francesc Miralles und Hector Garcia versuchen das Geheimnis der Japaner zu entschlüsseln und uns zu zeigen, warum gerade in Okinawa die Menschen überdurchschnittlich alt werden. Dabei wird uns die Lebensart der Okinawer vorgestellt, da es sehr wahrscheinlich ist, dass diese eine entscheidende Schlüsselfigur spielt für ihr langes Leben. Es geht um die Grundeinstellung zum Leben, die Ernährung, die Bewegung bis hin zum Umgang mit Stress und den Einfluss des sozialen Umfeldes. Ich fand das Buch grundsätzlich sehr interessant. Man erfährt vor allem viel über das Leben in Okinawa, wo die Menschen überdurchschnittlich alt werden. Einiges davon, war mir vorher schon bekannt, einige Aspekte waren neu. Grundsätzlich finde ich es allerdings sehr schwer die genannten Aspekte in die westliche Welt zu übertragen. Bei einigen ist es schlichtweg unmöglich, wie z.B. die gleichbleibende Temperatur, die in allen fünf Zonen (Zonen in denen die Menschen überdurchschnittlich alt werden) herrscht. Auch die Ernährung und Lebensweise ist kulturell verschieden geprägt und nicht immer anzupassen. Das soziale Netz in einer Großstadt ist mit dem eines japanischen, abgelegenen Dorfes einfach nicht vergleichbar. Man kann das Wissen über die Wichtigkeit eines intakten sozialen Netzes nutzen, um Freundschaften zu pflegen, allerdings wird es nie dasselbe sein wie in einer japanischen Dorfgemeinschaft. In meinen Augen, kann man das Wissen über die Lebensart der Okinawer nutzen um sein eigenes Leben zu reflektieren. Ernährung, Bewegung, Sport und soziales Netzwerk sind wichtig um glücklich und gesund zu sein. Vieles ist bekannt und es lohnt sich trotzdem regelmäßig das eigene Verhalten zu prüfen. Seinen eigenen Ikigai wird man nur finden, wenn man bereit ist sein eigenes Leben zu hinterfragen und für sich zu entscheiden was einem persönlich wichtig ist. Dafür braucht man nicht zwangsläufig dieses Buch, aber es schadet nicht es gelesen zu haben. „Jeder Mensch hat seinen eigenen Lebenssinn, der sich im Lauf der Jahre immer wieder wandeln kann.“

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  • Seine Leidenschaft bis ins hohe Alter leben

    Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden
    sheena01

    sheena01

    07. May 2017 um 11:12

    Die beiden Autoren Francesc Miralles und Héctor García gehen in diesem Buch der Ursache auf den Grund, warum es auf einer kleinen Insel in Japan überdurchschnittlich viele über Hundertjährige gibt. Sie begeben sich an den Ort des Geschehens und führen unzählige Interviews mit den Betroffenen. Dabei stellen sie fest, dass diese Menschen nie aufgehört haben, ihr Leben aktiv zu gestalten. Jeder lebt dort einen geregelten Arbeitsalltag, ist in einem sozialen Netzwerk eingebunden, und liefert seinen Beitrag zu diesem sozialen Gefüge. Hier gibt es keinen der sich quasi zur Ruhe setzt und tatenlos zusieht, wie der Rest seines Lebens an ihm vorbeizieht. Es wird gearbeitet, soziale Kontakte werden gepflegt und man hält sich nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit. Das Geheimnis dahinter steckt in dem kleinen Wörtchen „Ikigai“: jeder, der bis ins hohe Alter rüstig ist, hat ein persönliches „Steckenpferd“, etwas wofür seine Leidenschaft brennt und in dem er sich auch geistig verlieren kann. Die Gründe dafür können sehr vielfältig sein, ob sich jemand einer Kunst verschreibt, ob er dafür lebt, andern helfen zu können, oder ob er in scheinbaren Banalitäten wie etwa der Gartenarbeit aufgeht ist dabei einerlei. Wichtig ist dabei nur, dass er in seinem Tun seine persönliche Erfüllung findet.Dieses Buch birgt so manche Erkenntnis in sich: In unserer westlichen Welt ist es Gang und Gäbe, sich nach seinem Job zur Ruhe zu setzen und das wird meist wortwörtlich genommen: Viele Pensionisten sitzen danach untätig zuhause, und wissen mit sich nichts mehr anzufangen, sie werden nicht nur körperlich sondern vor allem geistig träge. Der Verfall ist auf diese Weise schon vorprogrammiert. Dieses Buch öffnet einem die Augen, dass nicht die Arbeit an sich das Problem ist, sondern, dass man in dem, was man macht, einen Sinn erkennt und in weiterer Folge auch Freude daran empfinden kann. Dies lässt sich bis ins hohe Alter realisieren, man muss sich dabei nicht „ausbrennen“, sondern wenn man seine eigene Geschwindigkeit findet, und mit dem „flow“ geht, vermag man es sehr lange aktiv zu bleiben.Was ich bei diesem Buch etwas entbehrlich finde, sind die abschließenden Auszüge aus verschiedenen Bereichen wie Qigong, Yoga, Tai-Chi etc. Für mich sind diese Kapitel weder Fleisch noch Fisch, entweder sollte man diese Kapitel ausführlich behandeln, was allerdings den Rahmen eines Ratgebers sprengen würde, oder man lässt diese gleich weg, mit dem Hinweis auf diverse einschlägige Literatur, was in meinen Augen zielführender wäre, so bilden diese Abschnitte eher unnötige Seitenfüller. In diesem Zusammenhang möchte ich außerdem anführen, dass ich in diesem Buch Quellenangaben vermisse, Angaben zu weiterführender Literatur wären wünschenswert gewesen!Alles in allem finde ich diesen Ratgeber jedoch empfehlenswert, man mag dadurch vielleicht nicht sein persönliches „Ikigai“ finden, es regt einen jedoch durchaus dazu an, seine Lebensweise ein wenig in Frage zu stellen und Neues auszuprobieren!

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  • Sinn und Leben

    Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden
    Sorko

    Sorko

    02. May 2017 um 19:44

    Als Story, die dem Leser etwas über das Leben in Okinawa, Japan, erzählt, ist das Buch sehr interessant. Das die Leute dort sehr alt werden, wurde schon in vielen Berichten gesagt. Sie ernähren sich gesund, essen nicht zu viel, essen Fisch statt Fleisch und natürlich kein Fast Food. Der Lebensrhythmus dort ist ruhiger. Wer hier in der Großstadt lebt und noch einen stressigen Beruf hat, der kann so einen Rhythmus für sich kaum erlangen. Bewegung hilft, das kann jeder für sich hinbekommen, auch hier. Das man Stress nicht zu sehr an sich heranlassen sollte, weiß auch jeder. Aber wer im Beruf unter Druck steht, wer sich um seinen Arbeitsplatz sorgt, dem wird dieses Wissen nicht viel helfen. Wichtig scheint mir der Aspekt der sozialen Eingebundenheit zu sein. Das ist natürlich auch hier möglich, trotz einer Gesellschaft, in der das Singledasein immer mehr zunimmt. Man kann sich ja auch als Single sozial engagieren in den verschiedensten Gruppen. Im ländlichen Bereich ist man ohnehin mehr eingebunden in Familie und Nachbarschaft. Ein allgemein gültiges Rezept für ein sinnvolles Leben gibt es nicht. Es ist die Aufgabe jedes Einzelnen, sein Rezept, sein Ikigai, herauszufinden. Das Buch mag Anstöße dazu geben. Und es enthält interessante Informationen. Mehr aber auch nicht. Ich persönlich halte mich lieber an das Zitat von Saunders: „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben."  

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  • LovelyBooks Challenge Sachbücher und Ratgeber

    Gott und der Urknall
    Wedma

    Wedma

       LovelyBooks Challenge 2017 Sachbücher und Ratgeber Liebe Leserinnen und Leser, LovelyBooks lädt im neuen Jahr zu einer neuen, spannenden Challenge ein: „Sachbücher und Ratgeber“. Liest du gerne Sachbücher und Ratgeber? Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich. Jetzt gibt es die Möglichkeit, sich auf Lovelybooks darüber auszutauschen! 12    Bücher (6 Sachbücher und 6 Ratgeber) möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen und rezensieren. Es gelten alle Bücher in deutscher oder englischer Sprache, die als Sachbücher oder Ratgeber bezeichnet werden können. Ausschlaggebend sind hier die Angaben der Verlage. Auch andere Formate wie E-books, Hörbücher sind willkommen. Die Regeln: Melde dich mit einem Beitrag hier im Thread an. Hier kannst du aus den aufgeführten Bereichen deine Leseliste festlegen. Diese kannst du jederzeit verändern. Die vordefinierten Bereiche sind lediglich als Gedankenstütze da. Wenn ein Bereich, aus dem du gerne lesen willst, nicht aufgeführt ist, wird er eingepflegt. Einstieg ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Mitmachen, sich austauschen und Spaß dabei haben sind primären Ziele unserer Challenge. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks und verlinke diese in deinem einzigen Sammeleitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag wird unter deinem User-Namen zu der Teilnehmerliste verlinkt und gilt als dein Teilnahmeschein, eine wichtige Grundlage zur Ermittlung der Gewinner. Die Preise, die du gewinnen kannst. Ein Buchpaket von Lovelybooks wird unter allen Teilnehmern, die die Challenge geschafft haben, verlost. Ein weiteres Buchpaket wird an den fleißigsten Leser/ die fleißigste Leserin vergeben, der/die mengenmäßig am meisten an Sachbüchern und Ratgebern in 2017 gelesen hat. Ein tolles Buch, Neuerscheinung 2017, wartet auf den Teilnehmer/die Teilnehmerin, der/die die Challenge geschafft hat und dabei die schönste, i.e. aussagekräftigste Rezension in gutem Stil und nötiger Portion Begeisterung geschrieben hat. Entdeckerpreis (unter Neuerscheinungen 2017) gibt es ebenfalls. Im Anhang findest du die Liste der Neuerscheinungen 2017. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dient lediglich der Inspiration. Die Bereiche bei Sachbüchern und Ratgebern dienen ebenfalls der Inspiration und können ergänzt werden, wenn Bücher aus noch nicht aufgeführten Bereichen rezensiert werden. Anzahl der Bücher in den Buchpaketen kann erst zum Schluss ermittelt werden. Die oben genannte Zahl der zu verlosenden Bücher ist lediglich ein Richtwert und wird 5 Bücher übersteigen! Nimmst du die Herausforderung an? Ich freue mich auf Eure Anmeldungen!  Teilnehmerliste: aliinaa1309Ambermoon ban-aislingeach Bellis-Perennis Bücherwurm CelinaS Cornelia_Ruoff c_awards_ya_sin ech fasersprosse Filzblume Ginevra gst Igelmanu66 kellerbandewordpresscom Kleine8310 Kopf-Kino leucoryx Mabuerele Mattder peedee PhilippWehrli Schluesselblume Seschat Sikal StefanieFreigericht Talathiel Tallianna wandablue Wedma widder1987

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    • 1854
    • 01. January 2018 um 23:59
  • LovelyBooks Literarische Weltreise 2017

    Reise um die Welt
    Ginevra

    Ginevra

    Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr (wieder) Lust auf eine literarische Weltreise im Jahr 2017? Dann lasst uns gemeinsam durch 21 verschiedene Lese- Regionen reisen! Die Aufgabe besteht darin... - 12 Bücher in einem Jahr zu lesen; - Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen); - Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen. - Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen; - Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen; - Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen, dabei sind 2 Kurzmeinungen erlaubt. - Eure Beiträge werde ich verlinken; - Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich; - Genre und Erscheinungsjahr sind egal: - Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt! Diese Challenge eignet sich für Neuerscheinungen aller Kategorien, um den SuB endlich mal weiter abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren. Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlost Lovelybooks am Ende des Jahres ein kleines Buchpaket! Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Viele tolle Tipps und Empfehlungen findet ihr auf der Seite der LIterarischen Weltreise 2016:  https://www.lovelybooks.de/autor/Lily-King/Euphoria-1117239512-w/leserunde/1210564360/ Dann wünsche ich uns allen... Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездки Счастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! - 旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。- Gute Reise! TeilnehmerInnen: ambermoonArgentumverde Arietta Aleida ban-aislingeach Bellis-Perennis Beust black_horse britta70 buchjunkie Buchraettin Buecherwurm Caroas carathisCaro_LesemausChattysBuecherBlog Code-between-lines Cornelia_RuoffCorsicana CosmoKramer danielamariaursula Elke elmidi faanie fasersprosse Fjordi Florenca Fornika Gela_HK Gelinde Ginevra Gruenente gst Gwendolina haberland86 Hamburgerin hannelore259 Harlequin histeriker Hortensia13 Igela Igelchen Isador Jari jeanne1302 lehmasLeonoraVonToffieFee leselea lesebiene27 lieberlesen21 Jisbon JuliB kingofmusic kleinechaotin krimielse LibriHolly Luiline marpije miss_mesmerized monerlnaninka Nelebooks  niknak Nisnis paevalill Pagina86 papaverorosso parden peedee Petris PMelittaM postbote saku Schlehenfee schokoloko29 seschat Sikal StefanieFreigericht sursulapitschi TanyBee TraubenbaerulrikerabeValabe vanessabln vielleser18 wandablue waschbaerin Wedma Wermoewe Wichellawidder1987 WollyYolande

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    • 1167
  • Ikigai

    Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden
    Sikal

    Sikal

    19. April 2017 um 19:47

    Hundert Jahre oder älter zu werden stellen sich manche als sehr anstrengend vor – vor allem, wenn man an die Krankheiten denkt, die oft in diesem Alter auftreten. Hundert Jahre oder noch älter zu werden, ist für die Menschen, welche die beiden Autoren Francesc Miralles und Hector Gracia ausgewählt haben, um dieses Buch zu schreiben ein Vergnügen. Gesund und glücklich hundert werden - das ist der Schlüssel für ein vergnügliches Altern, für ein Altern in Würde und vor allem ein Altern in Selbstbestimmtheit. Doch wie funktioniert dieser Prozess? Abgeschoben in ein Altenwohnheim oder krank auf den hundertsten Geburtstag zu warten, ist sicherlich nicht das Lebensziel, welches sich der Mensch steckt. Und genau dahinter verbirgt sich auch schon eines der Geheimnisse des Wortes Ikigai (genaugenommen wissen auch die beiden Autoren nicht, was dieses Wort bedeutet – versuchen aber die Bedeutung schlüssig zu hinterfragen) – diejenigen, welche dieses wunderbare Alter gerne erreichen sind niemals alleine, immer eingebunden in eine Gemeinschaft und immer für diese Gemeinschaft tätig. Aber aktiv und voller Energie bis ins hohe Alter bleibt man auch nicht von alleine – eine gesunde Ernährung, eine positive Lebenseinstellung und vor allem der Wille, ein Leben in der Gemeinschaft zu verbringen, stecken ebenso dahinter wie auch der Wille sich gesund zu ernähren und sich regelmäßig zu bewegen. Diese drei Faktoren – gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und die Eingebundenheit in die Gesellschaft – machen, darf man den Autoren und interviewten Menschen Glauben schenken, das Geheimnis eines hohen Alters in Zufriedenheit aus. Unerreichbar in unserer Gesellschaft wird sich so mancher jetzt denken – selbst wenn ich meine Nahrung umstelle und regelmäßigen Sport betreibe – zu guter Letzt enden wir doch im Altenheim! Nach der Lektüre dieses Buches denke ich aber umso mehr, dass gerade die Eingebundenheit in die Gesellschaft eine Aufgabe ist, welche an einem selbst liegt – in jedem Alter. Wenn ich mich hingebe und die vermeintlichen Vorzüge des Alterns genieße, werde ich mehr und mehr in eine Altersträgheit fallen, welche meinem aktiven Zutun in dieser Gesellschaft schadet. Wenn ich aber betriebsam, wachsam und offen meinen Tätigkeiten nachgehe, werde ich auch im hohen Alter meinen Beitrag leisten können. Und genau diesen Beitrag gilt es zu finden. Einen Beitrag, welcher einem selbst Spaß macht und der Gesellschaft in welcher ich altern möchte auch noch dienlich ist – das gepaart mit gesunder Nahrung und einer gesunden Lebenseinstellung – habe ich für mich als DAS IKIGAI entdeckt. Nun gilt es dies auch umzusetzen und zu überprüfen, ob die Autoren und ihre Interviewpartner recht behalten – ich melde mich dann wieder in knapp einem halben Jahrhundert, wenn ich mir sicher bin es hat geklappt… Fazit: Betrachtet man die Umstände unter welchen die rezitierten Personen ihr hohes Alter erreicht haben, wird es schwer daran zu glauben, dass dies auch bei uns möglich ist. Aber gerade dieser Glaube sollte uns beflügeln es möglich zu machen – ein Altern in Würde und mit oder besser noch als Aufgabe bis an unser Lebensende. Selbst mit großem Willen schwierig umzusetzen – daher auch nur 3 Sterne    

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  • Auch ein tolles Buch zum Verschenken

    Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden
    LeseratteAnna1986

    LeseratteAnna1986

    09. April 2017 um 22:14

    Das Buch liest sich gut und flüssig. Gerade heute in der stressigen und vollgestopften Zeit , sollte man sich kleine Inseln der Ruhe schaffen und öfter mal bei einer guten Tasse Tee und gesundem Essen entspannen. Wir sollten uns ein Beispiel an den Einwohnern von Okinawa nehmen...Das Buch regt an zum Nachdenken, was einen glücklich macht... Super finde ich auch, dass das Buch in verschiedene Kapitel untergliedert ist, denn dadurch kann man das Buch immer mal wieder zur Hand nehmen und noch ein Kapitel lesen. Man erfährt viel über das Älter werden und bekommt viele Tipps wie man ein hohes Alter erreichen kann. Auch ein tolles Buch zum Verschenken, wie ich finde!!

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  • Sinn des Lebens

    Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden
    Schnuck59

    Schnuck59

    09. April 2017 um 11:50

    Die Autoren Francesc Miralles und Héctor García wollen uns mit ihrem Buch „Ikigai – Gesund und glücklich hundert werden“ dabei helfen die Lebenskunst des Ikogai zu entdecken. Sie wollen die Leser in die Geheimnisse der japanischen Hundertjährigen einweihen, ihnen zeigen, wie man ein gesundes und erfülltes Leben führen kann und den Weg zur Entdeckung des eigenen Ikigai aufzeigen. Ikigai – Sinn des Lebens, was mein Leben lohnenswert macht Anfangs geht es um die Hundertjährigen und deren Geheimnisse ihres langen Lebens. Bewusste Ernährung, moderate Bewegung, ein Lebensziel und gute soziale Bindungen spielen eine große Rolle und werden beschrieben. Achtsamkeit und Aufmerksamkeit sind weitere Themen. „In diesem Augenblick gibt es keine Vergangenheit und keine Zukunft, nur die Gegenwart“ ist für mich hierbei eine wichtige Aussage. Mir persönlich geht es in diesem Buch zu sehr um die Hundertjährigen, weniger um das finden des eigenen Ikigai. Gut finde ich die Ernährungshinweise für Menschen aus dem Westen. Die Beschreibungen und Darstellungen der fernöstlichen Bewegungsübungen finde ich hier weniger angebracht, hier würden für Interessierte Hinweise genügen. Gut finde ich, dass das Thema Resilienz angesprochen wurde. Die 10 Ikigai-Regeln im Epilog bilden einen guten Abschluss. Die Thematik des Buchs finde ich interessant. Aufbau und Schreibstil finde ich gut. Mir fehlen die Informationen und Hilfestellungen zur Entdeckung meines eigenen Ikigais. 

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  • Humor ist unser größtes Kapital.

    Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden
    gsimak

    gsimak

    09. April 2017 um 07:46

    Meine MeinungHumor ist unser größtes Kapital!Was bedeutet Ikigai? Warum gibt es Menschen, die weit über hundert werden? Diese Fragen haben meine Neugierde auf dieses Buch geweckt.Ikigai ist das Glück, immer beschäftigt zu sein. Damit kann ich dienen. Mir ist nie langweilig. Doch leider lebe ich nicht in einem kleinen Dorf, in dem übermäßiger Stress ein Fremdwort ist. Vielmehr zählt man in meiner Welt zu den Loosern, wenn man nicht täglich einen vollen Terminkalender vorzuweisen hat.Aber, ich sehe einen Wandel. Immer mehr Menschen erkennen, dass es ein Leben außerhalb Facebook und vollen Terminkalendern gibt. In diesem Ratgeber wird uns die Lebensweise der Japaner beschrieben. Ich dachte immer, gerade die Japaner wären ein Volk, dass zuviel arbeitet. Sie arbeiten tatsächlich viel, aber mit Freude. Nicht selten streicht ein Manager selber sein Büro, um bei dieser einfachen Tätigkeit abschalten zu können. Leider ist das aber auch in Japans Großstädten nicht immer der Fall.In dem Dorf Ogimi gibt es die meisten Hundertjährigen. Sie fahren noch auf dem Fahrrad und legen oftmals weite Strecken zu Fuß zurück. Nach dem Frühstück arbeiten die Meisten in ihrem Garten. Sie ziehen selber ihr Gemüse. Die Ernährung dieser Menschen ist gesund. Fisch, selbst angebautes Gemüse und sogar Schweinefleisch stehen auf ihren Speisezettel. Im Dorf wird viel getanzt und Spielabende veranstaltet. Dort ist keiner allein. Man trifft sich regelmäßig. Ich konnte mir die Ortschaft bei den Bergen bildlich vorstellen. Die beiden Autoren haben mit Kameras und Aufnahmegeräten vieles festgehalten. Bei Wettkämpfen gegen die betagten Leutchen verloren. Ja, und ausgelacht wurden sie von den Rentnern auch. :-))) Ich habe mir das bildlich vorgestellt und musste auch lachen. Humor ist so ziemlich das Wichtigste, um ein gesundes und langes Leben zu führen. Tanzen lässt die Seele baumeln.Bitte setzen sie sich nicht zur Ruhe. (Seite 20)Bei uns in Deutschland reißt man ja Witze, über Rentner die arbeiten. In Japan zählt dies zu den Geheimwaffen für ein langes Leben. Sogar schwere körperliche Tätigkeit wird dort willkommen geheißen. Solange es die Gesundheit zulässt, wird dort geackert. Der Gesundheitszustand auf der Insel Ogimi ist der beste Beweis für die Lebenseinstellung der emsigen Alten. Es gibt fünf blaue Zonen. Dabei handelt es sich um Orte, bei denen die Menschen sehr alt werden.1. Okinawa, Japan.2. Sardinien, Italien3. Loma Linda Kalifornien4. Halbinsel Nicoya, Costa Rica.5. Ikaria, Griechenland.Alle fünf blaue Zonen haben eins gemeinsam: Die Menschen leben dort in Dörfern und sind auch im hohen Alter aktiv. Die Ernährung ist gesund. Es werden regionale Lebensmittel verzehrt.Moai bedeutet in Japan Bindungen für ein langes Leben. Lokale Gemeinschaften werden gepflegt.Beeindruckend finde ich auch, wie dort die Finanzen verwaltet werden.Die Interviews mit den betagten Leuten fand ich sehr aufschlussreich. Wer erwartet, dass die Geheimwaffen der Bewohner neu sind, irrt sich gewaltig. Eigentlich wissen wir ja, wie wir leben sollen um gesund alt zu werden. Die zehn Ikigai Regeln am Ende sind eine ideale Zusammenfassung. FazitDiesen Ratgeber empfehle ich gerne weiter. Er birgt zwar nicht viel Neues, ist aber wunderbar geschrieben. Vom grünen Tee bis zu sanften Sportarten wird in diesem Buch alles ausführlich behandelt. Der Schreibstil ist flüssig. Jedes Kapitel enthält Tabellen, die alles verdeutlichen. Die verschiedenen Kapitel sind nicht zu lange. Abbildungen für sanfte Sportarten ermuntern zum Nachmachen. Sanfte Sportarten wie Joga usw. erfreuen sich bei uns schon seit Jahren großer Beliebtheit.Dieses Büchlein bringt uns die Sichtweisen betagter Menschen in Japan näher. Vieles können wir auch in unseren Alltag integrieren. Manches ist jedoch für uns unmöglich, da wir nun mal nicht alle in einem Dorf leben. Nicht jeder kann sich sein Gemüse selber anbauen. Nicht jeder hat seinen Traumjob. Eins können wir jedoch machen. Versuchen unsere Einstellung zu ändern. Unser Ikigai zu finden. Ist es beruflich nicht möglich, dann eben in der Freizeit. In den Großstädten Japans sieht es anders aus. Da dürfte bei vielen Menschen das Ikigai auf Eis gelegt sein. Nach meinen Infos gibt es dort sehr wohl Menschen, die sich fast zu Tode arbeiten. Selbstmorde sind da auch keine Seltenheit. Der Kampf um Kariere und Macht lässt sämtliches Ikigai vermissen. Schade!Danke Francesc Miralles & Héctor GarcíaMein Dank geht an Vorablesen und den Ullstein-Verlag für die Bereitstellung des Buches.

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  • tut gut

    Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden
    minnie133

    minnie133

    05. April 2017 um 22:29

    Inhalt: Worum geht es? Den Japanern zufolge hat jeder Mensch ein Ikigai. Ikigai ist das, wofür es sich lohnt, morgens aufzustehen, oder auch ganz einfach: »der Sinn des Lebens«. Das Ikigai ist in uns verborgen, und wir müssen geduldig forschen, um es zu finden. Gelingt es uns, haben wir die Chance, gesund und glücklich alt zu werden. Vorbild hierfür sind die Einwohner der japanischen Insel Okinawa, auf der die meisten Hundertjährigen leben. Was ist besonders? Die praktischen Anleitungen zeigen, wie man sein eigenes Ikigai entdeckt. Eine kleine Offenbarung sind zudem die zahlreich eingeflochtenen Erzählungen der Hundertjährigen, die ihr Ikigai-Geheimnis preisgeben. Wer liest? · Jeder, der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist und für den Gesundheit ein hohes Gut ist. Fazit: Das Buch tut so richtig gut, denn das Buch bringt einem dazu, sich endlich einmal auf sich selber zu konzentrieren und sich mit sich selber zu beschäftigen. Der Schreibstil ist super gelungen - ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen - es würde wirklich jedem etwas bringen - ist zumindest meine Meinung.

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  • Lebensweisheiten

    Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden
    Wilhelma

    Wilhelma

    05. April 2017 um 16:23

    Ikigai, Gesund und glücklich hundert werden. Es werden allle Wünsche der Menschen in einem Wunsch zusammengefasst. Ein jeder möchte gesund sein, möchte glücklich sein und ein hohes Alter erreichen. In diesem Buch werden uns Kulturen gezeigt, denen dies alllgemein genommen gelingt. Ikigai, heißt dort, die Kunst bis ins hohe Alter beschäftigt zu sein. Dies trifft wohl auf den Spruch der westlichen Kultur,wer rastet, der rostet, in ähnlicher Weise zu. Sehr schön sind die vielen Zitate von sehr alten Menschen, die über ein sehr großes Maß an Lebenserwartung verfügen und an uns in kurzen Anekdoten weitergeben. Es gibt auch kein starres Muster, dem jeder folgen muss sondern es hat jeder die Chance, sein eigenes Ikigai zu finden. Ikigai, das was in antreibt, das was ihn glücklich macht. Die japanische Kultur lehrt uns, das, was wir machen, in vollem Bewusstsein zu machen, sich ganz darauf zu konzentrieren und nicht schon im Kopf 3 andere Dinge erledigen zu wollen. Von daher bekommen wir auch die ein oder anderen Tipps zur Stressbewältigung. Auch andere Lebensbereiche werden angesprochen, zB Ernährung. Auch hier gilt der Grundsatz, Schlichtheit und Liebe zum Detail. Wir erhalten mit diesem Buch keinen Ratgeber , wie man sein Leben ändern muss, sondern es liefert uns für viele Bereiche Ratschläge, die man annehmen kann oder für sich selbst, das zu finden, was einem gut tut.

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