Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden

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Über japanische hunderjährige viel gelernt, übertragen ins westliche sehr schwer

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Interessante Informationen über Okinawa, Japan.

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Inhaltsangabe zu "Ikigai: Gesund und glücklich hundert werden"

Das Geheimnis für ein langes Leben Worum geht es? Den Japanern zufolge hat jeder Mensch ein Ikigai. Ikigai ist das, wofür es sich lohnt, morgens aufzustehen, oder auch ganz einfach: »der Sinn des Lebens«. Das Ikigai ist in uns verborgen, und wir müssen geduldig forschen, um es zu finden. Gelingt es uns, haben wir die Chance, gesund und glücklich alt zu werden. Vorbild hierfür sind die Einwohner der japanischen Insel Okinawa, auf der die meisten Hundertjährigen leben. Was ist besonders? Die praktischen Anleitungen zeigen, wie man sein eigenes Ikigai entdeckt. Eine kleine Offenbarung sind zudem die zahlreich eingeflochtenen Erzählungen der Hundertjährigen, die ihr Ikigai-Geheimnis preisgeben. Wer liest? · Jeder, der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist und für den Gesundheit ein hohes Gut ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783843715607
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:224 Seiten
Verlag:Ullstein eBooks
Erscheinungsdatum:10.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    theophilias avatar
    theophiliavor einem Jahr
    Wie lebe ich lange und gut?


    Liebe Leser, heute möchte ich Euch das Buch IKIGAI von Francescu Miralles und Hector Garcia vorstellen.

    Das Buch habe ich auf der Seite von Vorablesen gesehen und wurde mir vom Allegria Verlag zur Verfügung gestellt.

    Inhalt:
    Eine Offenbarung für jeden, der auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist und für den Gesundheit ein hohes Gut ist.
    Worin liegt es, das Geheimnis für ein langes Leben? Den Japanern zufolge hat jeder Mensch ein Ikigai. Ikigai ist das, wofür es sich lohnt, morgens aufzustehen, oder auch ganz einfach: »der Sinn des Lebens«. Das Ikigai ist in uns verborgen, und wir müssen geduldig forschen, um es zu finden. Gelingt es uns, haben wir die Chance, gesund und glücklich alt zu werden. Vorbild hierfür sind die Einwohner der japanischen Insel Okinawa, auf der die meisten Hundertjährigen leben.
    Die praktischen, schnell umsetzbaren Anleitungen in diesem Buch zeigen, wie man sein eigenes Ikigai entdeckt. Eine kleine Offenbarung sind zudem die zahlreich eingeflochtenen Erzählungen der Hundertjährigen, die ihr Ikigai-Geheimnis preisgeben.

    Meine Meinung:
    Francesc Miralles und Hector Grarcia haben das Buch „IKIGAI“ mit einem festen Einband versehen. Dadurch ist es sehr wertvoll und stabil. Es kann unbeschadet oft in die Hand genommen werden ohne Schaden zu erleiden.

    Auf dem Cover des Buches ist im oberen Bereich der Name des Autor, der Titel mit kleinen Einführung. Im unteren Bereich ist ein Bild zu sehen. Das sind 2 Fische in unterschiedlichen Farben, die jeweils in die andere Richtung schwimmen.

    Das Buch ist so aufgebaut:
    Seite 9- 10 Inhaltsverzeichnins
    Seite 11- 15 Ein geheinmisvolles Wort
    Seite 16-213 das Buch
    Seite 215 Epilog
    Seite 223 weitere Lesetipps


    Zum Buch selber

    In 9 Kapiteln führen die Autoren zum Thema IKIGAI ein. Ikigai ist das Glück, immer beschäftigt zu sein. Dafür lohnt es sich aufzustehen.
    Die Kapitel beginnen mit einem Titelblatt mit Überschrift. Hier verziert wieder der Fisch auf der Titelseite jeweils das Deckblatt eines jeden Kapitelbeginns. Die Kapitel sind in jeweils kurze Absätze von 1-2 Seiten unterteilt.

    Das Buch ist in Standardschriftgröße gedruckt auf ungebleichtem Papier. Immer wieder sind Kapitel grau hinterlegt oder als Tabellen gestaltet. Der Text ist sehr abwechslungsreich gegliedert und mit gut verständlicher Sprache geschrieben. Das Buch i


    Zum Buch
    Was ich aus diesem Buch lernen konnte:
    Wir wissen ja bereits, das das Leben nicht nur aus Geld verdienen besteht. Leben sollte auch Spaß machen und ausreichend Bewegung und geistreiche Tätigkeiten beinhalten. Dies sich immer wieder bewusst zu machen und zu tun, ist etwas was ich aus diesem Buch mitnehme.

    Fazit:
    Dieses Buch bietet viele Möglichkeiten seinem Leben mehr Freude zu verleihen. Schön, das beide Autoren zueinandergefunden haben , um dieses Buch zu schreiben.

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    F
    ferrucciovor einem Jahr
    wahrhaftig leben

    Um sich des Anliegens des Buches entsprechend widmen zu können, sollte man sich der Materie vorab schon einmal geöffnet haben oder sich zumindest dafür interessieren. Argwöhnisch kann man danach immer noch sein, doch dazu wird es mit Sicherheit nicht kommen, ist doch all das, was beschrieben wird, schon hinreichend bekannt und die positive Wirkung millionenfach erprobt und selbst aus schulmedizinischer und psychologischer Hinsicht erwiesen.

    Die Kapitelübersicht gibt die ganze Bandbreite menschlichen Lebens preis. Und eben das motiviert sofort zum Weiterlesen und in sich gehen. Wie lebe ich? wie erfüllt ist mein Leben? Was ist der Sinn meines eigenen Lebens? Wie schaffen es andere, so in sich zu ruhen? Was genau man sich alles aus dieser Zusammenstellung mitnehmen und tatsächlich zwischen Weckerklingeln, roter Ampel und Finanzen, kurz, in der eiligen Industrielandschaft hierzulande umsetzen kann, gilt es heraus zu finden.

    Manch einer möchte intensiv leben, doch ist es nichts weiter als sich seiner eigenen Kräfte berauben. Andere wiederum möchten etwas Besonderes oder Großes schaffen. Sinnsuche in der Außenwelt. Einbahnstraße oder Kreisverkehr. Doch beim Ikigai kehrt sich diese Suche nach innen. Man erkennt sehr schnell, dass dies gar nicht so leicht umzusetzen ist. Es ist nicht laut, nicht sprunghaft. Es ist allmählich, still und vor allem konsequent. Sich etwas Herauspicken ist dabei nicht von Erfolg gekrönt.

    Körperliche und seelische Gesundheit zu erlangen und zu Bewahren, so gut es geht unabhängig von den jeweiligen Umständen. Seine Nische finden, einen ständigen Zugang zu seinem kleinen Idyll finden, auch wenn es manchmal nur im Geiste ist. Gern eingehaltene Disziplin. Ein täglicher Neubeginn, ein Anknüpfen, ein mit und in sich Weiterkommen. Die Welt auch einmal draußen lassen, um in ihr leben zu können. Wahre Beschäftigung, kein „den Tag herum bekommen“, „die Zeit totschlagen“ oder „einfach irgend etwas machen“. Hier hat alles einen Sinn und vor allem Substanz.

    Gesunde Ernährung, tägliche Bewegung und vor allem enge soziale Bindungen (Auge in Auge) bilden eine Symbiose, aus der alles andere resultiert. Wie steht es mit diesen so notwendigen Komponenten bei uns, bei jedem Einzelnen? Hand aufs Herz, es besteht Handlungsbedarf und es wäre dumm, es nicht zu versuchen. Maßvoll, kontinuierlich, beständig. Nur das gleich Zusammenspiel entfaltet die volle Wirkung. Alles, was man dazu braucht, ob Ernährungstipps, Bewegungsanleitungen oder psychologische Zusammenhänge, findet man in diesem einzigartigen Buch.

    Eine Sehnsucht ist geweckt, die man nicht wieder einschlafen lassen möchte. Man hat doch nur dieses eine Leben und das möchte man gesund, erfüllt und so oft es geht, in Leichtigkeit, Gesundheit, innerer Zufriedenheit und Glück verbringen.

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    L
    lajoyavor einem Jahr
    Die Japanische Philosophie der Hundertjährigen

    Inhalt:
    Ikagai bedeutet im Japanischen: „das Glück immer beschäftigt zu sein“ oder kurz gesagt „stets ein Lebensziel vor Augen zu haben“.
    Das Hauptthema des Buches ist die Insel Okinawa in Japan, in der es vermehrt Menschen gibt, die über 100 Jahre alt werden. Die Autoren versuchen herauszufinden, welches Geheimnis hinter ihrem langen Leben steckt.
    Dazu führen sie mehrere Interviews mit den über Hundertjährigen und verbringen auch ihre Freizeit mit ihnen. Was sie dort erleben, ist eine ganz andere Lebensweise, als die westliche Zivilisation in der die Menschen im Einklang von Körper und Geist leben und die Natur respektieren.
    Aus ihrer Erfahrung mit den Bewohnern, geben die Autoren explizite Ratschläge, um körperlich und geistig fitter zu werden. Dabei berufen sie sich auf die Lebensweise von den Menschen, die auf der Insel Okinawa leben. Untermauert werden ihre Thesen mit zahlreichen verweisen auf Statistiken und andere Literarische Werke.

    Meinung:
    Das Einband des Buches ist in Orange gehalten, dies ist sicher gewöhnungsbedürftig. Die Farbe erinnert mich an Koi - Karpfen, so wie auch auf dem Cover zu sehen ist.
    Zu Beginn ist mir positiv aufgefallen, dass Francesc Miralles und Héctor García nicht sofort in die Thematik eingehen und den Leser mit Fakten überrumpeln. Sie erzählen ein bisschen über sich selbst und wie sie zueinander gefunden haben.
    Der Schreibstil ist leicht verständlich und die Kapitel haben eine angenehme Länge zum Lesen.
    Es hat mir sehr gefallen, dass die Autoren verschiedene Themenbereiche aufgegriffen haben. Am meisten konnte ich mich für das Thema Ernährung begeistern. Ich finde es sehr interessant und auch das Thema Bewegung hat mich zum Nachdenken und Nachmachen angeregt. Es sind kleine Skizzen in dem Buch vorhanden, die das Geschriebene veranschaulichen. Meiner Meinung nach wird dadurch das Werk viel authentischer und auch lebendiger.
    Das Buch ist lesenswert, erfindet aber das Rad nicht neu. Vieles was man liest, wie zum Beispiel die Ratschläge um vitaler zu leben, hat man schon öfters gelesen oder gehört. Trotz allem wurde ich gut unterhalten und es gab Passagen, in denen ich inne halten musste, um meine Gedanken zu sortieren.

    Fazit:
    Das Buch dient als Inspirationsquelle für Menschen, die ein bewusstes, gesundes und langes Leben leben möchten. Es werden zwar keine vollkommen neuen Erkenntnisse darüber gegeben, gesund und glücklich bis ins hohe Alter zu leben, aber dennoch gibt es von mir eine Empfehlung.

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    JDaizys avatar
    JDaizyvor einem Jahr
    Lassen Sie die Flamme ihres Ikigai nie verlöschen!

    Die Autoren Hèctor Garcia und Francesc Miralles begeben sich in ihrem Buch auf die Spurensuche nach dem Geheimnis für ein langes Leben. Es gibt Regionen in der Welt, in denen ungewöhnlich viele Fälle von Langlebigkeit vorkommen. Dazu gehören z. B. Okinawa in Japan, Sardinien in Italien, Loma Linda in Kalifornien, die Halbinsel Nicoya in Costa Rica und Ikaria in Griechenland.
    Garcia und Miralles zog es bei ihrer Recherche aber vor allen auf die südjapanische Insel Okinawa, die auch "die Insel der Hundertjährigen" genannt wird.
    Warum leben die Menschen dort länger als an jedem anderen Ort auf der Welt? Liegt es am geheimnisvollen Ikigai, dass bei ihren Besuchen vor Ort immer wieder wie selbstverständlich auftauchte? Was bedeutet dieses Wort Ikigai und liegt darin das Geheimnis eines langen, glücklichen Lebens?

    Demographischen Schätzungen zufolge gibt es zurzeit etwa 300 bis 400 "Supercentenarians" (Menschen die älter als 110 Jahre sind) - auch wenn nur bei 65 von ihnen das Alter verlässlich nachgewiesen werden kann. Im Buch kommen einige von ihnen zu Wort, denn das Autorenduo bekam vor Ort in Okinawa die Möglichkeit, einige von ihnen zu interviewen. Dabei stellten sie fest, dass - neben einer ausgewogenen Ernährung, ausreichender Bewegung und einem einfachen Leben - ihr Lebenssinn (ihr Ikigai) eine wichtige Voraussetzung für ihre ungewöhnliche Fröhlichkeit und ihr langes, glückliches Leben war.
    Sie widmen sich deshalb ausführlich der Philosophie des Ikigai, lassen Menschen zu Wort kommen, die aus eigener Erfahrung berichten können und zeigen Ansätze zur Suche nach dem eigenen Ikigai. Am Ende des Buches gibt es abschließend eine Liste von zehn Ikigai-Regeln, die aus den weisen Lebenseinstellungen der alten Menschen abgeleitet wurden.

    Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist eine der großen (philosophischen) Lebensfragen.
    Sicher findet man in diesem Buch keine absolut neuen, weltbewegenden Erkenntnisse auf diese Frage. Die Autoren versuchen vielmehr populärwissenschaftlich der Ikigai-Philosophie auf den Grund zu gehen und sie auf die westliche Welt zu übertragen. Dabei schreiben sie verständlich und sehr praxisnah. Man findet nur wenige "wissenschaftliche Exkursionen", was mir persönlich sehr gut gefallen hat, weil man dadurch nicht im Lesefluss gestört wird. Außerdem mag ich Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte sehr gern, auch wenn sie im vorliegenden Fall nur kurz angerissen bzw. zusammenfassend analysiert werden. Für mich hätten sie gern noch ausführlicher ausfallen können.
    Auch das Layout und die Aufmachung des Buches sind sehr ansprechend. Das ich ein Freund von Hardcovern mit Schutzeinschlag und Lesebändchen bin, ist unumstritten. Aber hier sind es vor allem die angenehme Schriftgröße, die überschaubaren, gut durchdachten Kapitel und die vielen Praxisbeispiele, die mir gefallen haben. Zu Beginn der einzelnen Kapitel findet man zudem die Cover-Abbildungen wieder, was die Emotionalität des Lesers durchaus positiv beeinflusst.

    Für mich persönlich waren die Fragen nach unserem eigenen Rüstzeug und die Ausführungen wie ein Flow, Resilenz und Antifragilität entstehen sehr interessant. Wir neigen dazu immer nach mehr zu streben und verlieren uns und unsere Gemeinsschaft dabei leider oft aus den Augen. Was zählt ist der gegenwärtige Moment; das "Hier und Jetzt". Keine neue Aussage, aber wie setzt man dies im alltäglichen Leben um. Wie ist das in schwierigen Lebensitutationen, in Zeiten der Aufruhr, des Verlustes und der Trauer? Dort habe ich aus wenigen Worten sehr viel für mich mitnehmen können. Danke dafür.

    Abschließen möchte ich meine Rezension mit den Worten von Jeanne Calmant (122), der ältesten Frau der Welt, deren Alter verlässlich nachgewiesen werden konnte.
    "Ich sehe nicht mehr viel, ich höre schlecht, riechen kann ich fast gar nichts mehr, aber es ist alles in Ordnung.", versicherte sie an ihrem hundertzwanzigsten Geburtstag. Das würde ich am Ende meines Lebens auch gern sagen können.


    Fazit:
    Ein leicht lesbares Sachbuch, kurzweilig und nicht zu trocken, mit vielen Praxisbeispielen.
    Eine schöne Ergänzung für alle, die auf der Suche nach dem eigenen Lebensinn, nach ihrer Glücksquelle sind. Lassen sie die Flamme ihres Ikigai nie verlöschen.  

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    Streiflichtvor einem Jahr
    Was macht mich glücklich?

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, zugleich  hatte ich aber auch etwas mehr erwartet. Das Buch liest sich gut und flüssig und hat mich gut in dieses Thema eingeführt. Andererseits hatte ich manchmal den Eindruck, es wäre ein einfache Aneinanderreihung von verschiedenen Methoden,  die entspannen und glücklich  machen sollen. Das hat mich etwas gestört.
    Insgesamt aber hat mir das Buch gut gefallen. Es regt an zum nachdenken, was einen glücklich macht. Und was einen auch gesund alt werden lässt. Schwerpunkt sind Untersuchungen auf der japanischen Insel Okinawa,  die ich wirklich sehr interessant fand.
    Sicherlich muss jeder für sich das finden, was ihn glücklich macht und erfüllt. Dann kann er gut leben und alt werden.  Diese Buch kann gut dazu betragen, dass man darüber nachdenkt, was das eigene Ikigai ist, das einen antreibt, das Kraft,  Lebensfreude und Vertrauen schenkt.

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    AK87vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Über japanische hunderjährige viel gelernt, übertragen ins westliche sehr schwer
    Über japanische hunderjährige viel gelernt, übertragen ins westliche sehr schwer

    „Ziel dieses Buches ist es, Sie in die Geheimnisse der japanischen Hundertjährigen einzuweihen, Ihnen zu zeigen wie man ein gesundes, erfülltes Leben führen kann und was man zu tun vermag, um sein eigenes Ikigai zu entdecken.

    Wer es gefunden hat besitzt alles Notwendige für einen langen, glücklichen Lebensweg.“

    Ikigai ist japanisch und bedeutet Lebenssinn.

    Die Autoren Francesc Miralles und Hector Garcia versuchen das Geheimnis der Japaner zu entschlüsseln und uns zu zeigen, warum gerade in Okinawa die Menschen überdurchschnittlich alt werden. Dabei wird uns die Lebensart der Okinawer vorgestellt, da es sehr wahrscheinlich ist, dass diese eine entscheidende Schlüsselfigur spielt für ihr langes Leben. Es geht um die Grundeinstellung zum Leben, die Ernährung, die Bewegung bis hin zum Umgang mit Stress und den Einfluss des sozialen Umfeldes.

    Ich fand das Buch grundsätzlich sehr interessant. Man erfährt vor allem viel über das Leben in Okinawa, wo die Menschen überdurchschnittlich alt werden. Einiges davon, war mir vorher schon bekannt, einige Aspekte waren neu.

    Grundsätzlich finde ich es allerdings sehr schwer die genannten Aspekte in die westliche Welt zu übertragen. Bei einigen ist es schlichtweg unmöglich, wie z.B. die gleichbleibende Temperatur, die in allen fünf Zonen (Zonen in denen die Menschen überdurchschnittlich alt werden) herrscht. Auch die Ernährung und Lebensweise ist kulturell verschieden geprägt und nicht immer anzupassen. Das soziale Netz in einer Großstadt ist mit dem eines japanischen, abgelegenen Dorfes einfach nicht vergleichbar. Man kann das Wissen über die Wichtigkeit eines intakten sozialen Netzes nutzen, um Freundschaften zu pflegen, allerdings wird es nie dasselbe sein wie in einer japanischen Dorfgemeinschaft.

    In meinen Augen, kann man das Wissen über die Lebensart der Okinawer nutzen um sein eigenes Leben zu reflektieren. Ernährung, Bewegung, Sport und soziales Netzwerk sind wichtig um glücklich und gesund zu sein. Vieles ist bekannt und es lohnt sich trotzdem regelmäßig das eigene Verhalten zu prüfen.

    Seinen eigenen Ikigai wird man nur finden, wenn man bereit ist sein eigenes Leben zu hinterfragen und für sich zu entscheiden was einem persönlich wichtig ist. Dafür braucht man nicht zwangsläufig dieses Buch, aber es schadet nicht es gelesen zu haben.

    „Jeder Mensch hat seinen eigenen Lebenssinn, der sich im Lauf der Jahre immer wieder wandeln kann.“

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    sheena01s avatar
    sheena01vor einem Jahr
    Seine Leidenschaft bis ins hohe Alter leben

    Die beiden Autoren Francesc Miralles und Héctor García gehen in diesem Buch der Ursache auf den Grund, warum es auf einer kleinen Insel in Japan überdurchschnittlich viele über Hundertjährige gibt. Sie begeben sich an den Ort des Geschehens und führen unzählige Interviews mit den Betroffenen. Dabei stellen sie fest, dass diese Menschen nie aufgehört haben, ihr Leben aktiv zu gestalten. Jeder lebt dort einen geregelten Arbeitsalltag, ist in einem sozialen Netzwerk eingebunden, und liefert seinen Beitrag zu diesem sozialen Gefüge. Hier gibt es keinen der sich quasi zur Ruhe setzt und tatenlos zusieht, wie der Rest seines Lebens an ihm vorbeizieht. Es wird gearbeitet, soziale Kontakte werden gepflegt und man hält sich nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit. Das Geheimnis dahinter steckt in dem kleinen Wörtchen „Ikigai“: jeder, der bis ins hohe Alter rüstig ist, hat ein persönliches „Steckenpferd“, etwas wofür seine Leidenschaft brennt und in dem er sich auch geistig verlieren kann. Die Gründe dafür können sehr vielfältig sein, ob sich jemand einer Kunst verschreibt, ob er dafür lebt, andern helfen zu können, oder ob er in scheinbaren Banalitäten wie etwa der Gartenarbeit aufgeht ist dabei einerlei. Wichtig ist dabei nur, dass er in seinem Tun seine persönliche Erfüllung findet.

    Dieses Buch birgt so manche Erkenntnis in sich: In unserer westlichen Welt ist es Gang und Gäbe, sich nach seinem Job zur Ruhe zu setzen und das wird meist wortwörtlich genommen: Viele Pensionisten sitzen danach untätig zuhause, und wissen mit sich nichts mehr anzufangen, sie werden nicht nur körperlich sondern vor allem geistig träge. Der Verfall ist auf diese Weise schon vorprogrammiert. Dieses Buch öffnet einem die Augen, dass nicht die Arbeit an sich das Problem ist, sondern, dass man in dem, was man macht, einen Sinn erkennt und in weiterer Folge auch Freude daran empfinden kann. Dies lässt sich bis ins hohe Alter realisieren, man muss sich dabei nicht „ausbrennen“, sondern wenn man seine eigene Geschwindigkeit findet, und mit dem „flow“ geht, vermag man es sehr lange aktiv zu bleiben.

    Was ich bei diesem Buch etwas entbehrlich finde, sind die abschließenden Auszüge aus verschiedenen Bereichen wie Qigong, Yoga, Tai-Chi etc. Für mich sind diese Kapitel weder Fleisch noch Fisch, entweder sollte man diese Kapitel ausführlich behandeln, was allerdings den Rahmen eines Ratgebers sprengen würde, oder man lässt diese gleich weg, mit dem Hinweis auf diverse einschlägige Literatur, was in meinen Augen zielführender wäre, so bilden diese Abschnitte eher unnötige Seitenfüller. In diesem Zusammenhang möchte ich außerdem anführen, dass ich in diesem Buch Quellenangaben vermisse, Angaben zu weiterführender Literatur wären wünschenswert gewesen!

    Alles in allem finde ich diesen Ratgeber jedoch empfehlenswert, man mag dadurch vielleicht nicht sein persönliches „Ikigai“ finden, es regt einen jedoch durchaus dazu an, seine Lebensweise ein wenig in Frage zu stellen und Neues auszuprobieren!

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    Sorkovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessante Informationen über Okinawa, Japan.
    Sinn und Leben

    Als Story, die dem Leser etwas über das Leben in Okinawa, Japan, erzählt, ist das Buch sehr interessant. Das die Leute dort sehr alt werden, wurde schon in vielen Berichten gesagt. Sie ernähren sich gesund, essen nicht zu viel, essen Fisch statt Fleisch und natürlich kein Fast Food. Der Lebensrhythmus dort ist ruhiger. Wer hier in der Großstadt lebt und noch einen stressigen Beruf hat, der kann so einen Rhythmus für sich kaum erlangen. Bewegung hilft, das kann jeder für sich hinbekommen, auch hier. Das man Stress nicht zu sehr an sich heranlassen sollte, weiß auch jeder. Aber wer im Beruf unter Druck steht, wer sich um seinen Arbeitsplatz sorgt, dem wird dieses Wissen nicht viel helfen. Wichtig scheint mir der Aspekt der sozialen Eingebundenheit zu sein. Das ist natürlich auch hier möglich, trotz einer Gesellschaft, in der das Singledasein immer mehr zunimmt. Man kann sich ja auch als Single sozial engagieren in den verschiedensten Gruppen. Im ländlichen Bereich ist man ohnehin mehr eingebunden in Familie und Nachbarschaft. Ein allgemein gültiges Rezept für ein sinnvolles Leben gibt es nicht. Es ist die Aufgabe jedes Einzelnen, sein Rezept, sein Ikigai, herauszufinden. Das Buch mag Anstöße dazu geben. Und es enthält interessante Informationen. Mehr aber auch nicht.

    Ich persönlich halte mich lieber an das Zitat von Saunders: „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben."  

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    Sikalvor einem Jahr
    Ikigai

    Hundert Jahre oder älter zu werden stellen sich manche als sehr anstrengend vor – vor allem, wenn man an die Krankheiten denkt, die oft in diesem Alter auftreten.

    Hundert Jahre oder noch älter zu werden, ist für die Menschen, welche die beiden Autoren Francesc Miralles und Hector Gracia ausgewählt haben, um dieses Buch zu schreiben ein Vergnügen. Gesund und glücklich hundert werden - das ist der Schlüssel für ein vergnügliches Altern, für ein Altern in Würde und vor allem ein Altern in Selbstbestimmtheit.

    Doch wie funktioniert dieser Prozess? Abgeschoben in ein Altenwohnheim oder krank auf den hundertsten Geburtstag zu warten, ist sicherlich nicht das Lebensziel, welches sich der Mensch steckt. Und genau dahinter verbirgt sich auch schon eines der Geheimnisse des Wortes Ikigai (genaugenommen wissen auch die beiden Autoren nicht, was dieses Wort bedeutet – versuchen aber die Bedeutung schlüssig zu hinterfragen) – diejenigen, welche dieses wunderbare Alter gerne erreichen sind niemals alleine, immer eingebunden in eine Gemeinschaft und immer für diese Gemeinschaft tätig.

    Aber aktiv und voller Energie bis ins hohe Alter bleibt man auch nicht von alleine – eine gesunde Ernährung, eine positive Lebenseinstellung und vor allem der Wille, ein Leben in der Gemeinschaft zu verbringen, stecken ebenso dahinter wie auch der Wille sich gesund zu ernähren und sich regelmäßig zu bewegen.

    Diese drei Faktoren – gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und die Eingebundenheit in die Gesellschaft – machen, darf man den Autoren und interviewten Menschen Glauben schenken, das Geheimnis eines hohen Alters in Zufriedenheit aus. Unerreichbar in unserer Gesellschaft wird sich so mancher jetzt denken – selbst wenn ich meine Nahrung umstelle und regelmäßigen Sport betreibe – zu guter Letzt enden wir doch im Altenheim!

    Nach der Lektüre dieses Buches denke ich aber umso mehr, dass gerade die Eingebundenheit in die Gesellschaft eine Aufgabe ist, welche an einem selbst liegt – in jedem Alter. Wenn ich mich hingebe und die vermeintlichen Vorzüge des Alterns genieße, werde ich mehr und mehr in eine Altersträgheit fallen, welche meinem aktiven Zutun in dieser Gesellschaft schadet. Wenn ich aber betriebsam, wachsam und offen meinen Tätigkeiten nachgehe, werde ich auch im hohen Alter meinen Beitrag leisten können. Und genau diesen Beitrag gilt es zu finden. Einen Beitrag, welcher einem selbst Spaß macht und der Gesellschaft in welcher ich altern möchte auch noch dienlich ist – das gepaart mit gesunder Nahrung und einer gesunden Lebenseinstellung – habe ich für mich als DAS IKIGAI entdeckt.

    Nun gilt es dies auch umzusetzen und zu überprüfen, ob die Autoren und ihre Interviewpartner recht behalten – ich melde mich dann wieder in knapp einem halben Jahrhundert, wenn ich mir sicher bin es hat geklappt…

    Fazit: Betrachtet man die Umstände unter welchen die rezitierten Personen ihr hohes Alter erreicht haben, wird es schwer daran zu glauben, dass dies auch bei uns möglich ist. Aber gerade dieser Glaube sollte uns beflügeln es möglich zu machen – ein Altern in Würde und mit oder besser noch als Aufgabe bis an unser Lebensende.

    Selbst mit großem Willen schwierig umzusetzen – daher auch nur 3 Sterne    

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    LeseratteAnna1986vor einem Jahr
    Auch ein tolles Buch zum Verschenken

    Das Buch liest sich gut und flüssig.
    Gerade heute in der stressigen und vollgestopften Zeit , sollte man sich kleine Inseln der Ruhe schaffen und öfter mal bei einer guten Tasse Tee und gesundem Essen entspannen.
    Wir sollten uns ein Beispiel an den Einwohnern von Okinawa nehmen...Das Buch regt an zum Nachdenken, was einen glücklich macht...
    Super finde ich auch, dass das Buch in verschiedene Kapitel untergliedert ist, denn dadurch kann man das Buch immer mal wieder zur Hand nehmen und noch ein Kapitel lesen. Man erfährt viel über das Älter werden und bekommt viele Tipps wie man ein hohes Alter erreichen kann. Auch ein tolles Buch zum Verschenken, wie ich finde!!

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