Francesca Barra

 3.2 Sterne bei 13 Bewertungen

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Ein italienischer Sommer

Ein italienischer Sommer

 (13)
Erschienen am 17.04.2017
Der Zauber eines Sommers

Der Zauber eines Sommers

 (0)
Erschienen am 15.04.2019

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Rezension zu "Ein italienischer Sommer" von Francesca Barra

Eine schöne Sommerlektüre
LeseKatzevor 2 Jahren

Inhalt:Caterina kann es nicht erwarten, der Enge ihrer Heimatstadt Matera zu entkommen und endlich etwas von der Welt zu sehen. Ihre Reise führt sie nach Rom, wo sie Pietro kennenlernt, für den sie schon bald mehr als nur Freundschaft empfindet. Immer mit dabei ist das Rezeptbuch ihrer Großmutter, das Caterina keinen Moment unbeaufsichtigt lässt, denn es enthält alles, woran sie sich so gerne erinnert — die Düfte ihrer Kindheit, das Gefühl eines nie endenden Sommers, glückliche Stunden in der heimeligen Küche. Als ihre Großmutter überraschend stirbt und ihr ein altes Strandhaus hinterlässt, muss Caterina eine folgenschwere Entscheidung treffen ...


Meine Meinung:
Das Buch ist bisher auch das erste was ich bisher von dieser Autorin gelesen habe, was aber auch daran liegt das es ihr erster Werk ist was sie bisher geschrieben hat. Ich wurde durch dieses wunderschöne Buchcover und Buchtitel aufmerksam. 

Das Buchcover gefällt mir richtig gut es schreit nach Sommer und man bekommt schon richtig lust auf ein Eis.

Ich bin selber Italienerin und fand es schon recht interessant was mich in diesem Buch erwarten wird Als großer Italien Fan musste ich unbedingt diese Story lesen.

Teresa wächst in der "Sassi", dem Armenviertel der Stadt Matera auf und trifft später auf Domenico, einen Sohn aus gutem Haus, der die Liebe ihres Lebens wird
Ich konnte mich teilweise richtig mit der Hauptprotagonistin Teresa identifizieren ich fand sie recht sympatisch und lustig zugleich. Ihr Handeln konnte ich voll und ganz verstehen, denn das ist wirklich typisch italienisch. Ich musste während dem Lesen richtig herzhaft Lachen. Die Autorin schaffte es eine humorvolle Atmosphäre in die Geschichte ein zubringen, und schreibt viele italienische Klischees auf die wirklich stimmen.

Die Geschichte wird aus 2 Perspektiven erzählt einmal von Teresa und von der Großmutter Caterina, Der Schreibstil war leicht und flüssig zu Lesen. Ich habe das Buch innerhalb von ein paar Stunden gelesen was daran liegt weil es mehere Abschnitte hatte und wie schon erwähnt habe der Schreibstil hat auch dazu beigetragen das ich schnell mit dem Buch durch war..Vor allem Caternna fand ich als Großmutter total herzhaft und sie hat mich während dem lesen an meine eigene Oma erinnert die auch Rezepte gesammelt hat. 

In dem Buch sind auch einige Rezepte enthalten was ich echt toll find. Ich werde das ein oder andere Rezept definitiv nach kochen oder nach backen einige kannte ich sogar .  Die Rezepte sind von Generation zu Generation weiter gegeben worden.
Mir hat auch die Liebesgeschichte zwischen Teresa und Domenico super gut gefallen, man wüsnchet sich in laufe der Geschichte das sie endlich zusammen kommen und ein Paar werden.

Fazit:
Eine wundervolle Sommerlektüre und kann es jeden empfehlen die gerne eine leichte Geschichte für den Sommer suchen und vor allem für alle Italienliebhaber, und die gerne auf Werte wie Familie, Herkunft und Traditionen interessieren..

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jackiherzis avatar

Rezension zu "Ein italienischer Sommer" von Francesca Barra

Geschichte ohne roten Faden
jackiherzivor 2 Jahren

Hier geht es zur Rezension auf meinem Blog: http://liebedeinbuch.blogspot.com/2017/05/rezension-ein-italienischer-sommer.html

Kurzbeschreibung: Caterina kann es nicht erwarten, der Enge ihrer Heimatstadt Matera zu entkommen und endlich etwas von der Welt zu sehen. Ihre Reise führt sie nach Rom, wo sie Pietro kennenlernt, für den sie schon bald mehr als nur Freundschaft empfindet. Immer mit dabei ist das Rezeptbuch ihrer Großmutter, das Caterina keinen Moment unbeaufsichtigt lässt, denn es enthält alles, woran sie sich so gerne erinnert - die Düfte ihrer Kindheit, das Gefühl eines nie endenden Sommers, glückliche Stunden in der heimeligen Küche. Als ihre Großmutter überraschend stirbt und ihr ein altes Strandhaus hinterlässt, muss Caterina eine folgenschwere Entscheidung treffen ...

Cover:
Das Cover konnte mich sofort für sich gewinnen. Es ist total sommerlich und ansprechend gestaltet. Bei dem Anblick bekomme ich direkt Appetit auf ein schönes großes Eis. Ein tolles Sommercover!

Lieblingszitate:  "Wenn man jung ist, fühlt man sich unsterblich, doch früher oder später kommt der Moment, in dem du dich fragst, was einmal vom eigenen Leben übrig bleiben wird. Dann blickst du instinktiv begierig auf den Menschen, der dir am nächsten steht. Du wählst denjenigen aus, der deine Verlängerung sein wird, der dich am Leben erhalten wird." (Seite 170)

Meine Meinung: Leider hat mir der Schreib- und Erzählstil von Francesca Barra gar nicht gefallen. Er ist sehr gewöhnungsbedürftig und irgendwie unrund. Mir kam es passagenweise eher so vor, als würde ich einen sachlichen Tagebucheintrag lesen. Und auch wenn die Geschichte zeitlich nicht so weit zurückliegt, ist die Ausdrucksweise meiner Meinung nach sehr altertümlich. Was sich auch in den Verhaltensweisen der Charaktere und der Handlung widerspiegelt.
Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von Nonna Teresa und ihrer Enkelin Catarina. Der Wechseln geschieht auch gleichzeitig mit Zeitsprüngen, die mich besonders am Anfang sehr irrirtiert haben. Für mich hätten diese deutlicher gekennzeichnet sein müssen.

Durch die sachliche Erzählform bleibt man auch sehr distanziert zu den Charakteren. Zumal ich deren Verhaltensweisen oft nicht nachvollziehen konnte. Also Emanzipation ist etwas anders! Und bei Catarina hätte ich ein emanzipierteres Verhalten erwartet. Es kommen nur sehr selten Emotionen rüber, wodurch man auch nicht wirklich mit den Charakteren und der Geschichte mitfühlt.

Für mich hat die Geschichte keinen wirklichen roten Faden gehabt. Ohne wirklichen Sinn ziehen sich die Erzählungen durch das Buch hin. Und ich musste mich ab und zu selber zwingen weiterzulesen. Zur wirklichen Handlung, die im Klappentext angepriesen wird, nämlich dass Caterina eine "folgenschwere Entscheidung" treffen muss, kommt es erst auf den allerletzten Seiten. Und dort wird es tatsächlich auch ein bisschen spannender und emotionsvoller, aber das konnte es für mich leider nicht mehr rumreißen.  Der Klappentext spiegelt hier leider nicht wirklich die Handlung des Buches wider.
Das einzige, was ich ziemlich cool und authentisch fand, waren die Rezepte am Ende jedes Kapitels von Caterina. Außerdem wurde oft (nicht immer) in dem nachfolgendem Kapitel Bezug auf dieses Rezept genommen. Man hat hier wirklich gemerkt, dass jemand Ahnung hat, von dem was er beschreibt.

Fazit: Leider war das Buch gar nichts für mich. Mit dem Schreibstil und der Geschichte allgemein bin ich einfach bis zum Ende hin leider nicht warm geworden. Ich hatte mir eine schöne Sommerlektüre erwartet und wurde ziemlich enttäuscht. Von mir gibt es gut gemeinte 2 Sterne.

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Anteks avatar

Rezension zu "Ein italienischer Sommer" von Francesca Barra

sehr gute vier Sterne für diesen Debütroman der von Familie, Traditionen, Heimat und Liebe handelt
Antekvor 2 Jahren

Das Cover mit den bunten Eiskugeln und der Titel „Ein italienischer Sommer“ lassen eine leichte Liebesgeschichte vermuten, die zudem Genuss und Italiafeeling verspricht. Die findet man meiner Meinung nach hier nicht. Es handelt sich eher um einen Roman, der eine Familiengeschichte beschreibt, sich mit Zusammenhalt, Traditionen, Heimat und Liebe beschäftigt und bei dem „einfache“ traditionelle italienische Gerichte eine Rolle spielen.

Nonna Teresa, die mit ihrer Heimat so verwurzelt ist, dass sie bisher noch nicht einmal eine Reise unternommen hat, hat wohl eine Vorahnung, dass sie bald sterben wird und deshalb will sie ihr Geheimnis an ihre Enkelin Caterina weiter geben. In einen uralten Taschenkalender mit dem Logo einer Bank, soll diese alle Rezepte notieren, die der Oma am Herzen liegen. Einen Sommer lang wohnt Caterina bei ihr, notiert und lauscht den Geschichten, die ihre Nonna dazu erzählt. Einen Tag nach dem letzten Rezept macht Caterina sich, sehr zum Kummer ihrer Großmutter, auf den Weg nach Rom. Wie Kolumbus neue Welten entdecken, endlich der Enge entfliehen, das war ihr Ziel. In Rom lernt sie nicht nur die Küche aus allen möglichen Ländern oder tolle Läden, sondern auch Pietro kennen. Zwei Welten prallen aufeinander, Caterina, die außer ihrem kleinen Heimatdorf bisher nichts gesehen hat und er, der weltmännische, aus wohlhabendem Elternhaus stammende Mann, den Caterine vielleicht lieben könnte, würde sie sich neben ihm nicht so klein vorkommen. Als ihre Großmutter stirbt und sie schnell zurück muss, muss sie nicht nur Abschied von Nonna nehmen, sondern auch entscheiden, wo sie in Zukunft hingehört.

Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der die tiefe Verwurzelung von Teresa mit ihrer Heimat mehr als deutlich zum Ausdruck bringt. Man erfährt von den Rezepten und dem alten Taschenkalender, von dem Caterina am Ende der Geschichte sagen wird, „von diesem Moment an sah ich den alten Taschenkalender mit anderen Augen.“, und dann darf man als Leser mit Caterina nach Rom reisen. Die Kapitel erzählen jeweils abwechselnd aus Nonna Teresas und Caterinas Sicht. Neue Eindrücke aus Rom, das Kennenlernen von Piedro, die Zweifel weil sie so unterschiedlich sind, aber auch die Erinnerungen an ihre Großmutter und ihre Familie, von denen Caterina berichtet, lassen sie einen immer besser kennenlernen und ich war stellenweise wirklich gerührt von ihren Gedanken. Ebenso berührt hat mich Teresa, die von ihrer Vergangenheit, berichtet. Man erfährt, wie sie sich entgegen jeglicher Traditionen, da die Tochter eines Dienstmädchens nicht den Sohn eine Cavaliere heiraten darf, in Don Mimi verliebt hat. Von ihrer Ehe, die wohl wirklich die große Liebe schlechthin war, von der Geburt ihrer Tochter und der Enkel und ihrem dann aber traditionell geprägten Leben, das sie ihre Heimat nie verlassen hat lassen.

Der Sprachstil liest sich locker, leicht und ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Ich konnte viel schmunzeln. Ganz besonders haben mich z.B: Nonnas Tipps für Caterina, als sie nach Rom aufbricht, amüsiert. Da kam dann schon einmal und „Im Badezimmer immer den Wasserhahn aufdrehen, wenn du auf die Toilette gehst, damit die anderen nicht mitbekommen, was du tust und du stets als wohlerzogen giltst.“ Der Autorin gelingt es trotz des eher zurückhaltenden, nüchternen Tonfalls gut Emotionen darzustellen. So konnte ich die innere Zerrissenheit Caterinas regelrecht spüren oder war stellenweise auch richtig gerührt bzw. habe mitgelitten, wenn Nonna von ihrer Tochter nicht der nötige Respekt, den sie auf jeden Fall verdient hätte, entgegen gebracht wurde. Toll haben mir auch Teresas zahlreiche Gedanken mit Lebensweisheiten gefallen, wie z.B. „Denn die Liebe ist ein furchtbarer Spürhund, der dem Geruch des Blutes und der Leidenschaft folgt. Die Liebe allein genügt, sie erfüllt dich und wenn sie dich unruhig macht, stimmt was da oben nicht.“ Wie wahr ist auch „Das Leben eines Ehepaares ist wie eine Werkstatt, in der Teile repariert, poliert, ausgetauscht und zurechtgebogen werden, aber nichts zurück gegeben oder neu angeschafft wird.“

Die Charaktere lernt man durch die Erzählung aus verschiedenen Perspektiven toll kennen und ich mochte Caterina, die man wohl als herzigen Dorftrampel, der schauen möchte, was die Welt sonst noch bereit hält, dem aber auch die Familie und die Heimat unheimlich wichtig ist, so richtig gern. Auch ihre Großmutter Nonna hat mir super gut gefallen. Sie ist eine unheimlich starke, genügsame Frau, die sich aus Liebe gerne auch hinten anstellt. Es ist schön darüber zu lesen, wie zufrieden man doch mit wenig sein kann.

Italiafeeling mit Strand, Sonne, Liegestuhl und Eis ist hier eher nicht geboten. Ein kleiner Bummel in Rom, sonst aber eher Leben in einem Stückchen Italien, das man welterfahren vielleicht als öde und verlassen beschreiben könnte, aber das meiner Meinung nach trotzdem ganz viel Flair hat.

Am Ende zahlreicher Kapitel bekommt man ein Familienrezept, wie z.B. für „Cialledda“ kalte Brotsuppe mit Tomaten, „Peperoni cruschi“ getrocknete Paprika, oder auch eine Torte aus Trockenfrüchten. Meist erzählt das folgende Kapitel eine kleine Geschichte dazu. So waren z.B. „Raviolis ceci“, Kichererbsen in Blätterteig, Don Mimis Leibgericht und wurden am Tag seiner Wahl zum Bürgermeister serviert.

Alles in allem bin ich zwar mit etwas anderen Erwartung in diese Geschichte gestartet, konnte mich dann aber schnell darauf einlassen und der Autorin allerdings gelungen, mich immer mehr in den Bann zu ziehen. Sehr gute 4 Sterne für diesen vielversprechenden Debütroman.

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