Francesca Barra Ein italienischer Sommer

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Inhaltsangabe zu „Ein italienischer Sommer“ von Francesca Barra

Caterina kann es nicht erwarten, der Enge ihrer Heimatstadt Matera zu entkommen und endlich etwas von der Welt zu sehen. Ihre Reise führt sie nach Rom, wo sie Pietro kennenlernt, für den sie schon bald mehr als nur Freundschaft empfindet. Immer mit dabei ist das Rezeptbuch ihrer Großmutter, das Caterina keinen Moment unbeaufsichtigt lässt, denn es enthält alles, woran sie sich so gerne erinnert — die Düfte ihrer Kindheit, das Gefühl eines nie endenden Sommers, glückliche Stunden in der heimeligen Küche. Als ihre Großmutter überraschend stirbt und ihr ein altes Strandhaus hinterlässt, muss Caterina eine folgenschwere Entscheidung treffen ...

Totales Fehlmarketing!

— Marakkaram

War nicht, was ich mir vorgestellt hatte...

— daneegold

Hat mich leider enttäuscht. Kein schöner Schreibstil, ähnelt eher einem sachlichen Tagebuchbericht.

— jackiherzi

Kein Roman mit Gelati und Sommerfeeling, dafür nüchterne Erzählung über das Leben dreier Generationen in einer italienischen Provinz.

— talisha

Eine warmherzige Familiengeschichte im schönen Italien!

— Tessa_Jones

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  • Eine schöne Sommerlektüre

    Ein italienischer Sommer

    LeseKatze

    06. June 2017 um 16:38

    Inhalt:Caterina kann es nicht erwarten, der Enge ihrer Heimatstadt Matera zu entkommen und endlich etwas von der Welt zu sehen. Ihre Reise führt sie nach Rom, wo sie Pietro kennenlernt, für den sie schon bald mehr als nur Freundschaft empfindet. Immer mit dabei ist das Rezeptbuch ihrer Großmutter, das Caterina keinen Moment unbeaufsichtigt lässt, denn es enthält alles, woran sie sich so gerne erinnert — die Düfte ihrer Kindheit, das Gefühl eines nie endenden Sommers, glückliche Stunden in der heimeligen Küche. Als ihre Großmutter überraschend stirbt und ihr ein altes Strandhaus hinterlässt, muss Caterina eine folgenschwere Entscheidung treffen ...Meine Meinung:Das Buch ist bisher auch das erste was ich bisher von dieser Autorin gelesen habe, was aber auch daran liegt das es ihr erster Werk ist was sie bisher geschrieben hat. Ich wurde durch dieses wunderschöne Buchcover und Buchtitel aufmerksam. Das Buchcover gefällt mir richtig gut es schreit nach Sommer und man bekommt schon richtig lust auf ein Eis.Ich bin selber Italienerin und fand es schon recht interessant was mich in diesem Buch erwarten wird Als großer Italien Fan musste ich unbedingt diese Story lesen.Teresa wächst in der "Sassi", dem Armenviertel der Stadt Matera auf und trifft später auf Domenico, einen Sohn aus gutem Haus, der die Liebe ihres Lebens wirdIch konnte mich teilweise richtig mit der Hauptprotagonistin Teresa identifizieren ich fand sie recht sympatisch und lustig zugleich. Ihr Handeln konnte ich voll und ganz verstehen, denn das ist wirklich typisch italienisch. Ich musste während dem Lesen richtig herzhaft Lachen. Die Autorin schaffte es eine humorvolle Atmosphäre in die Geschichte ein zubringen, und schreibt viele italienische Klischees auf die wirklich stimmen.Die Geschichte wird aus 2 Perspektiven erzählt einmal von Teresa und von der Großmutter Caterina, Der Schreibstil war leicht und flüssig zu Lesen. Ich habe das Buch innerhalb von ein paar Stunden gelesen was daran liegt weil es mehere Abschnitte hatte und wie schon erwähnt habe der Schreibstil hat auch dazu beigetragen das ich schnell mit dem Buch durch war..Vor allem Caternna fand ich als Großmutter total herzhaft und sie hat mich während dem lesen an meine eigene Oma erinnert die auch Rezepte gesammelt hat. In dem Buch sind auch einige Rezepte enthalten was ich echt toll find. Ich werde das ein oder andere Rezept definitiv nach kochen oder nach backen einige kannte ich sogar .  Die Rezepte sind von Generation zu Generation weiter gegeben worden.Mir hat auch die Liebesgeschichte zwischen Teresa und Domenico super gut gefallen, man wüsnchet sich in laufe der Geschichte das sie endlich zusammen kommen und ein Paar werden.Fazit:Eine wundervolle Sommerlektüre und kann es jeden empfehlen die gerne eine leichte Geschichte für den Sommer suchen und vor allem für alle Italienliebhaber, und die gerne auf Werte wie Familie, Herkunft und Traditionen interessieren..

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  • Geschichte ohne roten Faden

    Ein italienischer Sommer

    jackiherzi

    22. May 2017 um 17:23

    Hier geht es zur Rezension auf meinem Blog: http://liebedeinbuch.blogspot.com/2017/05/rezension-ein-italienischer-sommer.htmlKurzbeschreibung: Caterina kann es nicht erwarten, der Enge ihrer Heimatstadt Matera zu entkommen und endlich etwas von der Welt zu sehen. Ihre Reise führt sie nach Rom, wo sie Pietro kennenlernt, für den sie schon bald mehr als nur Freundschaft empfindet. Immer mit dabei ist das Rezeptbuch ihrer Großmutter, das Caterina keinen Moment unbeaufsichtigt lässt, denn es enthält alles, woran sie sich so gerne erinnert - die Düfte ihrer Kindheit, das Gefühl eines nie endenden Sommers, glückliche Stunden in der heimeligen Küche. Als ihre Großmutter überraschend stirbt und ihr ein altes Strandhaus hinterlässt, muss Caterina eine folgenschwere Entscheidung treffen ...Cover: Das Cover konnte mich sofort für sich gewinnen. Es ist total sommerlich und ansprechend gestaltet. Bei dem Anblick bekomme ich direkt Appetit auf ein schönes großes Eis. Ein tolles Sommercover!Lieblingszitate:  "Wenn man jung ist, fühlt man sich unsterblich, doch früher oder später kommt der Moment, in dem du dich fragst, was einmal vom eigenen Leben übrig bleiben wird. Dann blickst du instinktiv begierig auf den Menschen, der dir am nächsten steht. Du wählst denjenigen aus, der deine Verlängerung sein wird, der dich am Leben erhalten wird." (Seite 170)Meine Meinung: Leider hat mir der Schreib- und Erzählstil von Francesca Barra gar nicht gefallen. Er ist sehr gewöhnungsbedürftig und irgendwie unrund. Mir kam es passagenweise eher so vor, als würde ich einen sachlichen Tagebucheintrag lesen. Und auch wenn die Geschichte zeitlich nicht so weit zurückliegt, ist die Ausdrucksweise meiner Meinung nach sehr altertümlich. Was sich auch in den Verhaltensweisen der Charaktere und der Handlung widerspiegelt.Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von Nonna Teresa und ihrer Enkelin Catarina. Der Wechseln geschieht auch gleichzeitig mit Zeitsprüngen, die mich besonders am Anfang sehr irrirtiert haben. Für mich hätten diese deutlicher gekennzeichnet sein müssen.Durch die sachliche Erzählform bleibt man auch sehr distanziert zu den Charakteren. Zumal ich deren Verhaltensweisen oft nicht nachvollziehen konnte. Also Emanzipation ist etwas anders! Und bei Catarina hätte ich ein emanzipierteres Verhalten erwartet. Es kommen nur sehr selten Emotionen rüber, wodurch man auch nicht wirklich mit den Charakteren und der Geschichte mitfühlt.Für mich hat die Geschichte keinen wirklichen roten Faden gehabt. Ohne wirklichen Sinn ziehen sich die Erzählungen durch das Buch hin. Und ich musste mich ab und zu selber zwingen weiterzulesen. Zur wirklichen Handlung, die im Klappentext angepriesen wird, nämlich dass Caterina eine "folgenschwere Entscheidung" treffen muss, kommt es erst auf den allerletzten Seiten. Und dort wird es tatsächlich auch ein bisschen spannender und emotionsvoller, aber das konnte es für mich leider nicht mehr rumreißen.  Der Klappentext spiegelt hier leider nicht wirklich die Handlung des Buches wider.Das einzige, was ich ziemlich cool und authentisch fand, waren die Rezepte am Ende jedes Kapitels von Caterina. Außerdem wurde oft (nicht immer) in dem nachfolgendem Kapitel Bezug auf dieses Rezept genommen. Man hat hier wirklich gemerkt, dass jemand Ahnung hat, von dem was er beschreibt.Fazit: Leider war das Buch gar nichts für mich. Mit dem Schreibstil und der Geschichte allgemein bin ich einfach bis zum Ende hin leider nicht warm geworden. Ich hatte mir eine schöne Sommerlektüre erwartet und wurde ziemlich enttäuscht. Von mir gibt es gut gemeinte 2 Sterne.

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  • sehr gute vier Sterne für diesen Debütroman der von Familie, Traditionen, Heimat und Liebe handelt

    Ein italienischer Sommer

    Antek

    18. May 2017 um 18:21

    Das Cover mit den bunten Eiskugeln und der Titel „Ein italienischer Sommer“ lassen eine leichte Liebesgeschichte vermuten, die zudem Genuss und Italiafeeling verspricht. Die findet man meiner Meinung nach hier nicht. Es handelt sich eher um einen Roman, der eine Familiengeschichte beschreibt, sich mit Zusammenhalt, Traditionen, Heimat und Liebe beschäftigt und bei dem „einfache“ traditionelle italienische Gerichte eine Rolle spielen. Nonna Teresa, die mit ihrer Heimat so verwurzelt ist, dass sie bisher noch nicht einmal eine Reise unternommen hat, hat wohl eine Vorahnung, dass sie bald sterben wird und deshalb will sie ihr Geheimnis an ihre Enkelin Caterina weiter geben. In einen uralten Taschenkalender mit dem Logo einer Bank, soll diese alle Rezepte notieren, die der Oma am Herzen liegen. Einen Sommer lang wohnt Caterina bei ihr, notiert und lauscht den Geschichten, die ihre Nonna dazu erzählt. Einen Tag nach dem letzten Rezept macht Caterina sich, sehr zum Kummer ihrer Großmutter, auf den Weg nach Rom. Wie Kolumbus neue Welten entdecken, endlich der Enge entfliehen, das war ihr Ziel. In Rom lernt sie nicht nur die Küche aus allen möglichen Ländern oder tolle Läden, sondern auch Pietro kennen. Zwei Welten prallen aufeinander, Caterina, die außer ihrem kleinen Heimatdorf bisher nichts gesehen hat und er, der weltmännische, aus wohlhabendem Elternhaus stammende Mann, den Caterine vielleicht lieben könnte, würde sie sich neben ihm nicht so klein vorkommen. Als ihre Großmutter stirbt und sie schnell zurück muss, muss sie nicht nur Abschied von Nonna nehmen, sondern auch entscheiden, wo sie in Zukunft hingehört. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der die tiefe Verwurzelung von Teresa mit ihrer Heimat mehr als deutlich zum Ausdruck bringt. Man erfährt von den Rezepten und dem alten Taschenkalender, von dem Caterina am Ende der Geschichte sagen wird, „von diesem Moment an sah ich den alten Taschenkalender mit anderen Augen.“, und dann darf man als Leser mit Caterina nach Rom reisen. Die Kapitel erzählen jeweils abwechselnd aus Nonna Teresas und Caterinas Sicht. Neue Eindrücke aus Rom, das Kennenlernen von Piedro, die Zweifel weil sie so unterschiedlich sind, aber auch die Erinnerungen an ihre Großmutter und ihre Familie, von denen Caterina berichtet, lassen sie einen immer besser kennenlernen und ich war stellenweise wirklich gerührt von ihren Gedanken. Ebenso berührt hat mich Teresa, die von ihrer Vergangenheit, berichtet. Man erfährt, wie sie sich entgegen jeglicher Traditionen, da die Tochter eines Dienstmädchens nicht den Sohn eine Cavaliere heiraten darf, in Don Mimi verliebt hat. Von ihrer Ehe, die wohl wirklich die große Liebe schlechthin war, von der Geburt ihrer Tochter und der Enkel und ihrem dann aber traditionell geprägten Leben, das sie ihre Heimat nie verlassen hat lassen. Der Sprachstil liest sich locker, leicht und ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Ich konnte viel schmunzeln. Ganz besonders haben mich z.B: Nonnas Tipps für Caterina, als sie nach Rom aufbricht, amüsiert. Da kam dann schon einmal und „Im Badezimmer immer den Wasserhahn aufdrehen, wenn du auf die Toilette gehst, damit die anderen nicht mitbekommen, was du tust und du stets als wohlerzogen giltst.“ Der Autorin gelingt es trotz des eher zurückhaltenden, nüchternen Tonfalls gut Emotionen darzustellen. So konnte ich die innere Zerrissenheit Caterinas regelrecht spüren oder war stellenweise auch richtig gerührt bzw. habe mitgelitten, wenn Nonna von ihrer Tochter nicht der nötige Respekt, den sie auf jeden Fall verdient hätte, entgegen gebracht wurde. Toll haben mir auch Teresas zahlreiche Gedanken mit Lebensweisheiten gefallen, wie z.B. „Denn die Liebe ist ein furchtbarer Spürhund, der dem Geruch des Blutes und der Leidenschaft folgt. Die Liebe allein genügt, sie erfüllt dich und wenn sie dich unruhig macht, stimmt was da oben nicht.“ Wie wahr ist auch „Das Leben eines Ehepaares ist wie eine Werkstatt, in der Teile repariert, poliert, ausgetauscht und zurechtgebogen werden, aber nichts zurück gegeben oder neu angeschafft wird.“ Die Charaktere lernt man durch die Erzählung aus verschiedenen Perspektiven toll kennen und ich mochte Caterina, die man wohl als herzigen Dorftrampel, der schauen möchte, was die Welt sonst noch bereit hält, dem aber auch die Familie und die Heimat unheimlich wichtig ist, so richtig gern. Auch ihre Großmutter Nonna hat mir super gut gefallen. Sie ist eine unheimlich starke, genügsame Frau, die sich aus Liebe gerne auch hinten anstellt. Es ist schön darüber zu lesen, wie zufrieden man doch mit wenig sein kann. Italiafeeling mit Strand, Sonne, Liegestuhl und Eis ist hier eher nicht geboten. Ein kleiner Bummel in Rom, sonst aber eher Leben in einem Stückchen Italien, das man welterfahren vielleicht als öde und verlassen beschreiben könnte, aber das meiner Meinung nach trotzdem ganz viel Flair hat. Am Ende zahlreicher Kapitel bekommt man ein Familienrezept, wie z.B. für „Cialledda“ kalte Brotsuppe mit Tomaten, „Peperoni cruschi“ getrocknete Paprika, oder auch eine Torte aus Trockenfrüchten. Meist erzählt das folgende Kapitel eine kleine Geschichte dazu. So waren z.B. „Raviolis ceci“, Kichererbsen in Blätterteig, Don Mimis Leibgericht und wurden am Tag seiner Wahl zum Bürgermeister serviert. Alles in allem bin ich zwar mit etwas anderen Erwartung in diese Geschichte gestartet, konnte mich dann aber schnell darauf einlassen und der Autorin allerdings gelungen, mich immer mehr in den Bann zu ziehen. Sehr gute 4 Sterne für diesen vielversprechenden Debütroman.

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  • Sommer in Italien?

    Ein italienischer Sommer

    Sternenstaubfee

    14. May 2017 um 12:43

    Caterina wächst in einem beschaulichen Ort in Süditalien auf. Familie wird bei ihnen groß geschrieben, alle halten zusammen und wissen mehr oder weniger fast alles von- und übereinander. Doch Caterina möchte dem entfliehen und beginnt ein Studium in Rom. Dort lernt sie Pietro kennen und lieben. Doch dann stirbt überraschend Caterinas Großmutter Teresa, und Caterina kehrt in ihre Heimat zurück. Teresa hat ihr ein altes Strandhaus vererbt. Nun stellt sich Caterina die Frage: bleibt sie in ihrer Heimatstadt Matera, oder kehrt sie zu Rom und Pietro zurück? Mein Leseeindruck: Ich muss gestehen, ich habe etwas länger als üblich gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Ich denke, der Hauptgrund dafür ist einfach der Erzählstil. Es wird alles recht nüchtern und emotionslos erzählt, was sehr schade ist. Denn ich glaube, die Geschichte an sich könnte etwas wirklich Schönes und Herzerwärmendes sein. Mir fehlt hier auch die wörtliche Rede, die Dialoge. Davon gibt es im Buch kaum welche. Und dadurch blieben mir wohl leider auch die Charaktere fern. Ich konnte mich weder in Caterina noch in ihre Großmutter Teresa wirklich hineinfühlen. Gut hat mir aber gefallen, dass wir sowohl über Caterina, als auch über Teresa lesen, und zwar in abwechselnden Kapiteln. Das hat die Geschichte für mich etwas aufgelockert. Auch sehr schön finde ich, dass im Buch einige italienische Rezepte abgedruckt sind. Es sind typische Rezepte von Teresa, die sie ihrer Enkelin Caterina vererbt hat. Fazit: Ich habe das Buch durchaus gerne gelesen und musste mich nicht durchquälen, aber die Emotionen kamen bei mir leider einfach nicht an. Somit ist es für mich ein Buch, das mir vermutlich nicht lange im Gedächtnis bleiben wird.

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  • Eine warmherzige Familiengeschichte im schönen Italien

    Ein italienischer Sommer

    Tessa_Jones

    08. May 2017 um 17:11

    Autor: Francesca Barra  Seitenanzahl Taschenbuch: 254 Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (17. April 2017)  ISBN-13: 978-3734104329  Preis Taschenbuch: 9,99 € Originaltitel: Verrà Il Vento e Ti Parlerà Di Me (Quelle: Amazon.de)  InhaltDie junge Caterina möchte der Enge ihres Heimatdorfes Matera und den dort üblichen Traditionen entkommen und geht zum Studium nach Rom. Dort lernt sie Pietro kennen und schon nach kurzer Zeit wird Caterina klar, dass sie mehr für Pietro empfindet als Freundschaft. Doch er ist anders als sie aufgewachsen und lebt deshalb moderner. Caterina stellt die Beziehung deshalb immer wieder in Frage. Plötzlich stirbt ihre Großmutter Teresa und sie eilt nach Matera zurück, ohne Pietro Bescheid zu sagen. Mit im Gepäck ist das Rezeptebuch ihrer Großmutter, denn das verband die beiden Frauen aus unterschiedlichen Generationen schon immer: Die Liebe für das Kochen. Wieder in der Heimat muss Caterina eine folgenschwere Entscheidung treffen.Eigene MeinungAls ich das Cover und den Titel gesehen hatte, habe ich ein ganz anderes Buch erwartet. Eine leichte Sommerlektüre, eine Liebesgeschichte für Zwischendurch. Aber "Ein italienischer Sommer" ist so viel mehr! In diesem Buch steckt eine Familiengeschichte, in der Traditionen und der Familienzusammenhalt noch groß geschrieben werden. Am Ende habe ich es mit einem ganz warmen Gefühl um mein Herz beiseite gelegt. Der Originaltitel "Verrà Il Vento e Ti Parlerà Di Me" heißt übersetzt: "Der Wind wird kommen und mit dir über mich reden", und das ist etwas, was im Buch beschrieben wird. Die Kapitel werden abwechselnd von Teresa, der Großmutter, und Caterina erzählt. So erhält man Einblick in das Leben von beiden, Teresa erzählt in einigen Kapiteln auch aus ihren ganz jungen Jahren. So baut sich nach und nach eine schöne Familiensaga auf. Am Ende jedes 2. Kapitels gibt es dann eines der Rezepte von ihr zu lesen, und einige davon klingen so gut, dass ich vorhabe, mal etwas davon nachzukochen. Natürlich in vollem Bewusstsein, nicht mal annähernd so gut wie diese zwei italienischen Frauen kochen zu können. Schön ist auch, dass manchmal eines der vorgestellten Rezepte dann im nachfolgenden Kapitel vorkommt.Die Charaktere sind gut ausgearbeitet worden, man lernt sie nach und nach besser kennen und schließt vor allem die beiden Protagonistinnen ins Herz. Zu Beginn des Buches starten wir in Sassi di Matera, den Höhlenhäusern, was ich sehr besonders fand. Ich habe mich gefreut, darüber in einem Buch zu lesen.Hier noch ein Buchzitat, welches auf Seite 226 steht:"Was ist so abschreckend an der Vertrautheit, am Alltäglichen? Warum sind Menschen von Gewohnheiten so schnell gelangweilt, anstatt sich von ihnen beschützt zu fühlen?" FazitDiese Familiengeschichte hat mich wirklich berührt. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung dafür. Einen Punkt Abzug gibt es nur deshalb, weil ich durch die Perspektiven- und Zeitenwechsel kurz gebraucht hatte, in die Geschichte einzufinden.Ich danke der Verlagsgruppe Randomhouse und dem Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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  • Kein Gelati, dafür einfaches Dorfleben

    Ein italienischer Sommer

    talisha

    05. May 2017 um 11:15

    Als ich das Cover, den Titel und den Klappentext sah/las, dachte ich an einen sommerlichen Wohlfühlroman, der perfekt zu meinen Ferien in Italien passen würde. Zum Glück kam ich erst nach den Ferien dazu, das Buch zu lesen - zu fröhlichen Gelati-Gelagen hätte es wahrlich nicht gepasst. Ganz unten in Italien, quasi im "Mittelfuss", in der Provinz Matera befindet sich der Schauplatz der ruhigen Erzählung. Abwechselnd kommen Nonna Teresa und Enkelin Caterina zu Wort, beide berichten von ihrem Leben. Teresa wohnte als Kind einige Jahre in einer Tuffsteinhöhle, heiratete mit 16 "reich" und war bis zum Ende ihres Lebens die Frau des Bürgermeisters Mimi. Sie kann gut kochen und hat anscheinend eine spezielle Gabe, eine Art Vorahnung verbunden mit Bauchweh, über die nur verschwommen geschrieben wird. Sie zitiert immer wieder Sprichwörter, die in ihrem Dialekt notiert sind. Caterina kann sich als Heranwachsende nicht vorstellen die Basilikata zu verlassen, geht zum Literatur- und Philosophiestudium aber doch nach Rom. Hier sucht sie nach gastronomischen Erlebnissen und probiert sich einmal quer durch die Küchen der Welt; was aber auf zwei Seiten abgehandelt wird. In Rom lernt sie ihren Freund Pietro kennen. Er ist weltmännisch, modern und somit das pure Gegenteil von Caterina, die eher als naiver Dorftrampel, die von nichts eine Ahnung hat, rüberkommt - ihre eigene Schilderung. Dabei ist sie mehrheitlich glücklich mit ihrem Leben. Am Ende des Buches weiss man alles über das Dorfleben, in dem es eine Putzkönigin, eine Kochkönigin und eine Fast-Schönheitskönigin gab.Zuerst wird der Reihe nach erzählt, doch dann werden die Erzählsprünge oft durcheinander gemischt: Teresa redet über die Hochzeit ihrer Tochter und die Geburt ihrer Enkelin sehr viel früher als über jene ihrer Tochter Domenica. Wahrscheinlich sollte dieses Stilmittel eine Art Höhepunkt der Erzählung darstellen, der aber ausblieb.Auch bei Caterinas Schilderung wurde ich nicht richtig schlau: das ruhige Mädchen aus dem Dorf studiert Literatur und Philosophie - wieso sie studieren wollte, wieso sie sich für diese Studiengänge entschieden hat, und mit welchem Ziel, wird mit keinem Wort erwähnt. Einige Kapitel sind Rezepte angehängt. Aber auch sonst dreht sich vieles um Mahlzeiten. So erfährt man als Leser, dass es an speziellen Tagen oft 9-Gänger-Menus gab, man im Nachbardorf aber am selben Tag ein 11-Gänger serviert wurde. Alles in allem ist es eine einfache Erzählung, die den Generationenunterschied, die Liebe zur Heimat, Werte wie Familie, Herkunft und Traditionen behandelt. Mich konnte die Geschichte nicht abholen, sie berührte mich nicht, da sie sehr eintönig und freudlos geschildert. Klar, ich habe auch eine gänzlich andere Geschichte erwartet, aber dennoch hätte die vorliegende mich ja trotzdem überzeugen können. Tat sie aber nicht, ich empfand sie langweilig und emotionslos. Gerade auch weil kurz "moderne" Themen wie postnatale Depressionen und Umweltschutz erwähnt werden. Interessanter Inhalt wäre somit vorhanden gewesen, doch daraus gemacht hat die Autorin nicht viel. Vielleicht meinte sie, es passe so genau zur einerseits starken, aber andererseits unterwürfigen Figur von Teresa.Fazit: Kein Roman mit viel Gelati und Sommerfeeling, stattdessen eine nüchterne Erzählung über das einfache Leben dreier Generationen in einer italienischen Provinz. 3 Punkte.

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  • Ein italienischer Sommer

    Ein italienischer Sommer

    fraeulein_lovingbooks

    28. April 2017 um 13:49

    Inhalt Caterina kann es nicht erwarten, der Enge ihrer Heimatstadt Matera zu entkommen und endlich etwas von der Welt zu sehen. Ihre Reise führt sie nach Rom, wo sie Pietro kennenlernt, für den sie schon bald mehr als nur Freundschaft empfindet. Immer mit dabei ist das Rezeptbuch ihrer Großmutter, das Caterina keinen Moment unbeaufsichtigt lässt, denn es enthält alles, woran sie sich so gerne erinnert ― die Düfte ihrer Kindheit, das Gefühl eines nie endenden Sommers, glückliche Stunden in der heimeligen Küche. Als ihre Großmutter überraschend stirbt und ihr ein altes Strandhaus hinterlässt, muss Caterina eine folgenschwere Entscheidung treffen …(Quelle: Klappentext) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Caterina ist auf dem Land großgeworden und erlebt ihr großes blaues Wunder, als sie nach Rom geht. Nichts von dem, was ihre Großmutter und ihre Mutter ihr beigebracht haben, kann sie hier nutzen – außer dem kochen. Pietro wünscht sich zur heutigen Zeit kein eingelegtes Gemüse oder eine junge Frau, die ihrer Familie stündlich Updates schickt, wenn sie auf Reisen sind. Er hält sie für altmodisch und trotzdem bleibt er bei ihr, nur als stürmische Zeiten anbrechen, hat er weniger Verständnis und möchte, das sie sich entscheidet. Caterina scheint eine liebe junge Frau zu sein, die für ihre etwas naive und ländliche Ausstrahlung einfach nichts kann. Sie wurde ohne große Weitsicht erzogen und das erweißt sich in Rom zu einem großen Nachteil. Teresa ist eine stolze Frau, die ihr Leben genau nach ihren Vorstellungen gelebt hat. Sie hat ihre Jugendliebe geheiratet, war zwar nicht immer glücklich, aber die beiden haben sich immer wieder zusammengerauft. Ein knuffiges Paar. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Allerdings fiel es mir ab und zu schwer, am Beginn des Kapitels zu unterscheiden, in welcher Zeit die Handlung gerade spielt, ist es in der Vergangenheit oder die Gegenwart? Das fand ich sehr verwirrend während des Lesens und ich hätte mir gewünscht, wenn es irgendwo eine Jahreszahl oder einen Hinweis gegeben hätte.Wie schon erwähnt, erzählen die Großmutter Teresa und Caterina die Geschichte aus ihrer Sicht, was einen guten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der beide Frauen gibt. Zusätzlich springt man als Leser noch zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her. Das Buch startet mit einer Geschichte von Teresa, die aus ihrem Leben in der Höhlensiedlung Sassi di Matera berichtet. Danach folgt eine Geschichte von Caterina, die kurz vor ihrem Weggang nach Rom zusammen mit der Großmutter ein Rezeptbuch schreibt, damit die Familienrezepte nicht verloren gehen. Während dieser Phase, und auch als Caterina in Rom ist, gibt es immer Rückblicke in die Vergangenheit. Sei es Caterina, die eifersüchtig auf ihre Schwester ist oder die die Heirat der großen Schwester nicht versteht. Oder die Liebesgeschichte von Teresa und ihrem Mann, oder auch ihre gemeinsame Familiengeschichte mit den Kindern und dem Talent, welches die Großmutter in sich trägt. Im Laufe der Geschichte erfährt man nach und nach alles über die beteiligten Charaktere. Welche Schwächen und Stärken sie haben oder welche Eigenarten sie haben. Bis schließlich Teresa stirbt und die Familie ihren zentralen Mittelpunkt verliert.Ich habe mich während des Lesens immer gut unterhalten gefühlt und war etwas enttäuscht, als das Buch nach knappen 260 Seiten zu Ende war. Nur konnte mich das Ende nicht zufrieden stellen, der Brief von Francesca ist wäre ein gutes Ende gewesen, aber die Epiloge haben mich wieder neugierig gemacht. Man kann doch nicht einen Ausblick in die Zukunft geben, jeden einzelnen benennen und in wenigen Sätzen abfrühstücken…Nein, ich hätte diesen Ausblick lieber nicht haben wollen. Einen ganz wichtigen Bestandteil von dem Buch möchte ich ganz zum Schluss aufführen, da in der Geschichte viele Rezepte genannt werden, ist es natürlich fast zu erwarten, das es auch ein paar davon aufgelistet im Buch gibt.Das es allerdings an jedem Kapitelende eins gibt, hätte ich nicht gedacht. Es sind ein paar interessante dabei, die ich mir mit Sicherheit mal genauer anschauen werde. Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung.  Sterne

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  • Nicht nur ein italienischer Sommer

    Ein italienischer Sommer

    Katjuschka

    26. April 2017 um 19:52

    Aufgrund von Cover und Klappentext hatte ich ein Buch aus dem Bereich Chick-Lit erwartet. Damit lag ich dann aber doch falsch!Ein italienischer Sommer ist zwar ein leichter Sommerroman, aber mit Tiefgang.Die Geschichte wird abwechselnd von der jungen Caterina und ihrer Großmutter Teresa erzählt.Beide Frauen haben etwas gemeinsam: Sie lieben ihre Heimat und die Menschen, die dort leben - und ganz besonders natürlich die Familie, zu der eine sehr enge Beziehung besteht.Teresa wächst in der "Sassi", dem Armenviertel der Stadt Matera auf und trifft später auf Domenico, einen Sohn aus gutem Haus, der die Liebe ihres Lebens wird. Auch wenn sie in ein größeres Haus zieht, vergisst sie ihre Wurzeln nie!Caterina will sich ausprobieren, die Enge des kleines Dorfes verlassen und zieht zum Studium nach Rom.Dort lernt sie Pietro kennen, einen reichen, weitgereisten jungen Studenten. Durch ihn lernt sie viele neue Dinge kennen und sie verliebt sich in ihn. Aber ihr wird immer mehr bewusst wie unterschiedlich das Leben mit ihrer Familie und ein potenzielles Leben mit Pietro sind.Als Teresa stirbt hinterlässt sie ihrer Enkelin eine kleine Strandhütte und damit eine Zukunft in Matera. Caterina muss sich entscheiden wofür ihr Herz schlägt.Auch wenn es vordergründig um Caterina und Teresa geht, lernt man so nach und nach die ganze Sippschafft und auch einen Teil ihrer Vergangenheit kennen. Und irgendwie sind sie alle, trotz ihrer diversen Macken einfach liebenswert und man schließt sie ins Herz!Die Beschreibungen dieser wunderbaren italienischen Familie sind so, dass man sie am liebsten besuchen, und mit ihnen ein von Teresa gekochtes Essen genießen möchte!Ein italienischer Sommer ist ein Buch, welches ich so nicht erwartet hatte. Eine perfekte Lektüre für einen schönen Sommertag!

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  • Eine nette Lektüre für zwischendurch

    Ein italienischer Sommer

    zauberblume

    20. April 2017 um 12:05

    "Ein italienischer Sommer" ist der Debütroman der Autorin Francesca Barra. Sie entführt uns in die italienische Stadt Matera. Hier lernen wir unsere Protagonistin Caterina kennen.Der Inhalt: In ihrer Heimatstadt Matera fühlt sich Caterina eingeengt. Sie will dieser Enge entfliehen und träumt von einem Leben in Rom.Hier lernt sie Pietro und die Liebe kennen.  Was Caterina auf ihren Reisen nicht fehlen darf ist das Rezeptbuch ihrer Großmutter. Ihre Großmutter war mehr für Caterina, sie war ihre beste Freundin. Mit diesem Rezeptbuch sind viele wunderschöne Kindheitserinnerungen verbunden. Doch ihre Großmutter stirbt überraschend und Caterina erbt ihr Strandhaus. Nun wird eine Entscheidung fällig ....Begeistert war ich zu Beginn des Buches, als im Prolog von der Höhlensiedlung Sassi di Matera erzählt wird. Man kann sich wirklich alles genau vorstellen. Die Kapitel des Buches erzählen einmal von Teresa und dann wieder von Caterina. So lernen wir die Großmutter von Caterina und ihr Leben kennen. Ich kann mir wirklich alles wunderbar vorstellen. Und dann ist da Caterina, die von der großen weiten Welt träumt. Die Zeit in Rom war wirklich sehr interessant, ich hatte das Gefühl mittendrin dabei zu sein. Und dann dieses traumhafte Rezeptbuch ihrer Großmutter. Viele Rezepte laden zum Nachmachen ein.Eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch. Gerne vergebe ich 4 Sterne. Das Cover verbreitet schon richtiges Sommer-Sonne-Feeling.

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