Francesca Duranti The House on Moon Lake (Flamingo)

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Inhaltsangabe zu „The House on Moon Lake (Flamingo)“ von Francesca Duranti

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    The House on Moon Lake (Flamingo)

    Marcus_Krug

    20. April 2013 um 17:28

    Es lag quer über den anderen Büchern im Regal. Nach was ich genau unter "D" gesucht habe, weiß ich nicht mehr. Da lag es aber; das Cover zeigt eine Landzunge, die in einen See hinenragt, während sich ein Haus Wasser spiegelt, was jedoch nicht am Ufer steht. Im Hintergrund Berge. Der Klappentext zu "The House on Moon Lake" von Francesca Duranti verhieß Spannung. Es geht Fabrizio, einen Übersetzer von vornehmlich deutschsprachigen Büchern, der eines Tages auf eine Notiz zu einem Buch namens "Das Haus am Mondsee" stößt. Der Autor ist ein gewisser Fritz oder Friedrich Oberhofer. Das Meisterwerk gilt als verschollen, da seinerzeit nur wenige Exemplare in der gehobeneren Wiener Gesellschaft zirkulierten. Das war Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Buch gelangt Fabrizio über Wien nach Salzburg und Mondsee. Nachdem er anfänglich nur die ersten vier - eher unterdurchschnittlichen - Bücher Oberhofers ausfindig machen konnte, stößt er in einer Pension am Mondsee auf das gesuchte Buch. Er fotokopiert die Seiten und kehrt Nach Mailand zurück, um es dort zu übersetzen. Nach vier Wochen liefert er sein eigenes Meisterwerk im Verlag seines Freundes Mario ab. Dieser ist begeistert und rät Fabrizio noch eine Biographie des bisher unbekannten Autors zu schreiben, die man auch im Fahrwasser der Übersetzung veröffentlichen könne. Gesagt, getan. Fabrizio, der schon bei der Suche nach dem Buch alles um Autor recherchiert hatte, hat in kurzer Zeit die Biographie fertig. Lediglich die letzten drei Jahre Oberhofers Lebens bereiten ihm Kopfzerbrechen. In diesen drei Jahren soll er sich am Mondsee zurückgezogen und sein Meisterwerk "Das Haus am Mondsee" geschrieben haben. Dieses Buch ist eine vorzüglich komponierte Liebesgeschichte, jedoch gibt es keine Hinweise, wie und wo und vor allem mit wem Friedrich Oberhofer seine letzten drei Jahre am Mondsee verbracht hat. Da Oberhofer zeit seines Lebens als Liebling der Frauen galt, muss es auch in den letzten Jahren jemanden in seinem Leben gegeben haben. So erfindet Fabrizio kurzerhand eine Frau namens Maria Lettner. Als kurze einige Zeit nach Erscheinen der Biographie Fabrizio einen Anruf der Enkelin besagter Maria erhält, scheint sich Realität und Fiktion zu vermischen. Was sich hier Spannung verspricht, ist im Buch lediglich der Versuch Spannung aufzubauen. Die erste Hälfte liest sich zäh und kostete einige Überwindung, da die Autorin mit einem Kapitel versucht den Leser in ihren Bann zu ziehen; im nächsten Kapitel jedoch werden lang und breit unnötige Hintergrundinformationen, die da ohnehin kurze Büchlein unnötig in die Länge ziehen. Das geht abwechselnd ungefähr zwölf Kapitel lang. Was in den letzten achtzig Seiten passiert, vermag zwar wieder die Aufmerksamkeit des Lesers wecken, wirkt aber so uninspiriert, dass man kaum die "Obsessionen" Fabrizios nachvollziehen kann. Alles in allem, wird man nur mäßig unterhalten und was bleibt, ist die Frage: "Warum eigentlich?"

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