Francesca Haig

 3.7 Sterne bei 323 Bewertungen
Autor von Das Feuerzeichen, Das Feuerzeichen - Rebellion und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Das Feuerzeichen - Rückkehr

 (1)
Erscheint am 08.09.2019 als Hardcover bei Heyne. Es ist der 3. Band der Reihe "Omega Cass".

Alle Bücher von Francesca Haig

Das Feuerzeichen

Das Feuerzeichen

 (212)
Erschienen am 14.08.2017
Das Feuerzeichen - Rebellion

Das Feuerzeichen - Rebellion

 (108)
Erschienen am 09.05.2016
Das Feuerzeichen - Rückkehr

Das Feuerzeichen - Rückkehr

 (1)
Erscheint am 08.09.2019
The Fire Sermon

The Fire Sermon

 (2)
Erschienen am 02.02.2016

Neue Rezensionen zu Francesca Haig

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Rezension zu "Das Feuerzeichen" von Francesca Haig

Rezension zu "Das Feuerzeichen"
ElkeKvor 23 Tagen

Inhaltsangabe:

400 Jahre nach der atomaren Katastrophe: Die Menschheit hat sich wieder ins Mittelalter zurück entwickelt. Elektrizität, Maschinen und andere technische Errungenschaften gibt es nicht mehr. Die Menschen leben überwiegend in primitiven Dörfern und es werden nur noch Zwillinge geboren, jeweils ein Mädchen und ein Junge.

Eines der Kinder ist immer ein Alpha, ein gesundes Kind; das andere immer ein Omega, ein missgebildetes Kind. Schon im frühen Alter werden sie getrennt, denn die Omegas sind schlecht, vergiften die Gesellschaft und die Umwelt. Und sie können keine Nachkommen zeugen, so leben die Omegas in separaten Dörfern, meist zu deutlich schlechteren Bedingungen.

Trotzdem sind die Zwillinge immer schicksalhaft miteinander verbunden: Denn stirbt eines, findet auch das andere Zwillinge den Tod. Ebenso verhält es sich bei Krankheit und Schmerzen. Das ist Fluch und Segen zugleich.

Cass ist ein besonderes Omega-Kind: Sie ist eine Seherin. Äußerlich scheint sie vollkommen gesund, aber sie sieht Visionen und kann Dinge erspüren. Deshalb ist sie sehr spät von ihrem Bruder Zach getrennt worden, was seinen Zorn auf die verhassten Omegas noch geschürt hat. Da er als Erwachsener inzwischen eine hohe Position im Rat bekleidet, sieht er sich gezwungen, Cass einsperren zu lassen, um selbst am Leben zu bleiben.

Doch Cass will sich ihrem Bruder nicht beugen und findet eine Möglichkeit zu fliehen. Dabei entdeckt sie ein großes Geheimnis, dass sie nur noch darin bestärkt, dagegen anzukämpfen. Aber sie liebt ihren Bruder auch und ist somit gefangen in ihrer eigenen Gedankenwelt.

Mein Fazit:

Solange schlummert das Buch schon auf meinem SuB. Ich habe es endlich erlöst und mich wieder mal gefragt, warum ich dieses Buch nicht schon längst gelesen habe.

Sicher, es reiht sich in die vielen dystopischen Romane ein, wo eher Jugendliche als Erwachsene die Hauptrolle spielen und die Gesellschaft in Umwälzungen führt, dessen Ausgang oftmals ungewiss ist. Daher hat es auch einen einfachen Erzähl-Stil. Aber dennoch zieht die Geschichte auch Parallelen zur heutigen Zeit, eigentlich zeigt es eine Gesellschaft, die aus den Fehlern nichts gelernt hat. Denn die Ausgrenzung findet sogar schon in der eigenen Familie statt. Omega-Kinder werden nicht liebevoll von den Eltern großgezogen, sondern von anderen Omegas, weit weg von der Familie. Selbst die Mutter behandelt ihr eigenes Kind dann wie Aussätzige. Furchtbar! Eine ganz schreckliche Vorstellung, die von Vorurteilen nur so trieft. Auch die Behandlung der Omegas erinnert an viele Momente in der jüngsten Vergangenheit. Dafür braucht man gar nicht so weit in der Geschichte zurückgehen.

Einzig das Schicksal, dass die Zwillinge stets zur gleichen Zeit sterben, erhält die Omegas am Leben, wenn auch mehr schlecht als recht. Das macht sie zugleich unverletzlich, aber auch schwach. Denn gerade diejenigen, die in der Politik eine wichtige Rolle spielen und sich somit Feinde machen, sind durch den Omega-Zwilling leicht verwundbar!

Die Geschichte wird von Cass erzählt und sie erlebt sehr viele Dinge, die einen die Haare zu Berge stehen lassen. Dennoch hadert sie nie damit, sondern nimmt ihr Schicksal mutig an und versucht andere Menschen davon zu überzeugen, dass es auch eine andere Welt geben kann.

Ein paar überraschende Wendungen sind auch eingebaut, so dass sich die teils rasante Geschichte schnell weg lesen lässt. Die Figuren haben sehr viel Tiefe und für mich gibt es auch keine Logik-Fehler. Ich fühlte mich von der ersten Seite an sehr gut unterhalten und freue mich, schon bald den Folge-Roman lesen zu können.

Dieser erste Teil erhält fünf begeisterte Sterne und eine klare Lese-Empfehlung.

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Rezension zu "Das Feuerzeichen - Rebellion" von Francesca Haig

Ein grandioser Mittelteil
JuliaBvor 10 Monaten

Wie schon der erste Band mich auch der zweite Teil dieser dystopischen Trilogie begeistert. Der Weltenbau ist außerordentlich gelungen, die Geschichte um die Atomkatastrophe und deren Folgen für Menschen und Gesellschaft sind durchdacht und sehr gut in den Plot eingebaut. So wird auch in eher ruhigen Passagen eine Spannung aufrecht erhalten, man hatimmer das Gefühl, dass etwas passiert, auch wenn es eigentlich nur wenige Actionszenen gibt. Dazu passt die außerordentlich gelungene und differenzierte Figurenzeichnung. Da die Handlung stellenweise etwas langatmig ist, kommen die Protagonisten und ihre Entwicklung dafür bestens zur Geltung. So versinkt etwa Cass nach dem großen Verlust aus dem ersten Band erst einmal in Trauer und Resignation, was für einige Leser irritierend sein mag, weil es eine eher unangenehme Seite einer bisher starken Charakters beleuchtet, aber es ist letztlich die logische Weiterentwicklung einer in sich sehr stimmigen Figur. So ist dieser Band, auch wenn auf den letzten Seiten alles für ein großes Finale im dritten Buch angelegt wird, mehr als nur der notwendige Mittelteil einer Trilogie, sondern ein in sich stimmiger Roman, der durchaus selbstbewusst neben dem Anfang und hoffentlich auch dem Ende der Dystopie stehen darf.

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Rezension zu "Das Feuerzeichen - Rebellion" von Francesca Haig

Etwas langatmig, ansonsten wieder toll!
LilStarvor 2 Jahren

Nach einer nuklearen Explosion ist die Welt nicht mehr so, wie sie vorher war. Alles ist zerstört und außerdem werden seitdem nur noch Zwillinge geboren, die eine intensive Bindung haben. Hat der eine Schmerzen, merkt es der andere auch und stirbt einer von beiden, so stirbt auch sein Zwilling. Immer – ohne Ausnahme! Ein Zwilling ist immer ein sogenannter Alpha. Ein gesunder Mensch ohne Einschränkungen. Der andere ist immer ein Omega. Sozusagen beschädigte Ware mit Behinderung oder sonstigen Abnormalitäten. Die Omegas werden verachtet und separiert. Obwohl die Zwillinge so eng verbunden sind, agieren sie doch nicht gemeinsam und verstoßen ihre Omega-Geschwister noch im Kindesalter. Cass will dies aber nicht hinnehmen. Während ihr Apha-Bruder in hoher Position eine Anti-Omega Bewegung anführt, hat sie sich endlich der Rebellion angeschlossen und hilft dieser nun mit ihren Seher-Fähigkeiten…

Bereits vom ersten Band dieser Reihe war ich total begeistert! Alleine die Idee eine Welt zu kreieren, in der nur noch Zwillinge geboren werden, die auch noch miteinander durch ein besonderes Band verbunden sind, fand ich schon sehr spannend und war gespannt darauf, wie Francesca Haig dies wohl umsetzen würde, denn große Schlachten zwischen den beiden Seiten hätte ich ausgeschlossen, weil es ja Opfer auf beiden Seiten gegeben hätte, egal wer verliert. Für mich war der psychologische Aspekt dieser Verfolgung und Unterdrückung interessant und mit diesem geht es auch im zweiten Band weiter.

Wie es zweite Bände oftmals so an sich haben, sind sie eher Lückenfüller zwischen einem Anfang und einem Finale. Und so leider auch dieser zweite Band. Obwohl ich auch ihn wirklich gerne mochte, muss ich zugeben, dass er sich doch teils wirklich wie Kaugummi gezogen hat. Es passierte über weite Strecken nichts und tatsächlich geschah in diesem zweiten Band überhaupt sehr wenig, weswegen ich mich teils zwingen musste weiter zu lesen. Sehr, sehr schade, denn das wenige was es gab, das war wirklich toll und zum größten Teil auch sehr überraschend! Wenn man die Geschichte hier ein wenig mehr zusammen gestaucht hätte – oder aus drei Teilen vielleicht sogar nur zwei gemacht hätte – wäre das sicherlich der Geschichte zuträglicher gewesen.

Cass, Piper und Zoe spielen auch in diesem Band wieder die größte Rolle. Obwohl ich immer erwartet hatte, dass sich zwischen Cass und Piper etwas entwickeln würde, hat mich dieser Teil dahingehend überrascht. Ich kann Cass Gefühle für den bereits in Band 1 verstorbenen Kip einfach nicht so recht nachempfinden. Für mich knisterte es zwischen Cass und Piper viel mehr, aber vielleicht kommt dahingehend ja noch etwas.
Ansonsten hat mir die Entwicklung von Cass sehr gut gefallen. Sie wächst immer mehr in ihre Seher-Rolle und akzeptiert die Dinge langsam wie sie sind, ohne jedoch nach Besserem zu streben.

Fazit

Auch der zweite Teil von Francesca Haigs „Das Feuerzeichen“ hat mir gut gefallen. Allerdings hatte das Buch einige Längen, was den Lesefluss ein wenig beeinträchtig hat. Die Story ist aber ungebrochen spannend und interessant und ich freue mich bereits auf den dritten Band!

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Letzter Beitrag von  Normal-ist-langweiligvor 3 Jahren
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