Francesca Haig

 3.7 Sterne bei 327 Bewertungen
Autor von Das Feuerzeichen, Das Feuerzeichen - Rebellion und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Francesca Haig

Francesca Haig wuchs in Tasmanien auf und promovierte in Literaturwissenschaften an der Universität Melbourne. Wenn sie nicht gerade an ihren eigenen Texten arbeitet, unterrichtet sie Kreatives Schreiben an der Universität von Chester. Für ihre Gedichtsammlungen wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Mit Das Feuerzeichen legt sie nun ihre erste Romantrilogie vor. Francesca Haig lebt mit ihrer Familie in London.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Francesca Haig

Cover des Buches Das Feuerzeichen (ISBN: 9783453316430)

Das Feuerzeichen

 (215)
Erschienen am 14.08.2017
Cover des Buches Das Feuerzeichen - Rebellion (ISBN: 9783453270411)

Das Feuerzeichen - Rebellion

 (109)
Erschienen am 09.05.2016
Cover des Buches Das Feuerzeichen - Rückkehr (ISBN: 9783453270428)

Das Feuerzeichen - Rückkehr

 (1)
Erschienen am 08.09.2019
Cover des Buches Das Feuerzeichen - Rebellion (ISBN: 9783641165130)

Das Feuerzeichen - Rebellion

 (0)
Erschienen am 09.05.2016
Cover des Buches The Fire Sermon (ISBN: 9781476767215)

The Fire Sermon

 (2)
Erschienen am 02.02.2016

Neue Rezensionen zu Francesca Haig

Neu

Rezension zu "Das Feuerzeichen" von Francesca Haig

Rezension zu Das Feuerzeichen
claryherondalevor einem Jahr

Cover

Das Cover sieht aus, wie ein sehr altes und etwas angebranntes Stück Papier, auf das ein Omega eingebrannt ist. Hier handelt es sich mal um eine Abweichung von den 0815-Covern, wo immer nur hübsche Protagonisten zu sehen sind (nicht, dass ich solche Cover nicht absolut lieben würde, aber so sieht nunmal jedes 2. Cover aus). Dieses Omega spiegelt gut den Inhalt des Buches wieder, da in der Gesellschaft, in der „Das Feuerzeichen“ spielt, nur noch Zwillinge in Form von Alphas und Omegas geboren werden. Auch das alte, mitgenommene Papier passt super zu den rauen Aspekten der Geschichte.
Alles in allem in das Cover sehr passend gewählt!

 

Inhalt

Als Zwillinge geboren, zu Feinden erzogen
Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.

Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …

 

Meine Meinung

Ich war zunächst wirklich begeistert von der Idee des Buches: Eine Welt, in der Familien auseinander gerissen werden und sich Geschwister gegeneinander stellen. Eine schreckliche Vorstellung. Vor allem, weil die Omegas, die „fehlerhaften“ Kinder, von der Familie ausgesetzt werden. Keiner will mehr in ihre Nähe und sie können nur Kontakt zu anderen Omegas haben. Der Charakter der Omegas spielt nicht im geringsten eine Rolle – nur ein äußerliches Merkmal, welches die Omegas als Omegas auszeichnet. Und hier kommt damit mein erster Kritikpunkt. Ich verstehe das Prinzip, dass die Alphas keinen Kontakt mit den „unreinen“ Omegas haben wollen, aber die Omegas wachsen unter schlechten Bedingungen auf und die Alphas sterben schließlich, wenn ihr jeweiliger Omega stirbt. Warum halten sich die Familien dann nicht den Omega bei sich zu Hause, um das Überleben des Alphas zu sichern? Es gibt natürlich auch ein paar paranoide Alphas, die sowas machen, aber ich verstehe nicht, warum das nicht allgemein gebräuchliche Praxis ist.
Zudem ist das Buch für ein etwas jüngeres Publikum geschrieben, was den Schreibstil etwas einfacher macht. Jedoch hat sich „Das Feuerzeichen“ an einigen Stellen doch sehr gezogen. Das hat es mir schwer gemacht, in das Buch reinzufinden. Alles wurde bis ins Detail beschrieben, selbst, wenn es eigentlich schon offensichtlich war. Aber ich muss sagen, dass es sich im Endeffekt doch gelohnt hat. Das Buch gewinnt irgendwann an Spannung, die es bis zum Ende beibehält. Die Charaktere waren außerdem durch die Langatmigkeit ziemlich gut ausgearbeitet und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.

 

Charaktere

Cass: Cass ist eine Omega, deren Makel nicht äußerlich sichtbar ist. Sie hat eine Gabe, denn sie ist eine Seherin. Die Protagonistin dieser Geschichte entfaltet eine tiefgreifende Persönlichkeit, in die man sich sehr gut hineinversetzen kann. Zudem hat mir ihre Entwicklung im Laufe des Buches sehr gut gefallen.

Zach: Er ist Cass‘ Alpha Bruder. Mit ihm habe ich Höhen und Tiefen durchgemacht. Ich hatte hin und wieder immer die Hoffnung, dass er anders wäre, dass er zur Vernunft kommen würde. Aber diese Hoffnung hat nie länger, als ein paar Sekunden angedauert…

Kit: Ein Omega, der sogar noch schlechter behandelt wurde, als Cass… Über Kit erfährt man leider nur sehr wenig und bei ihm hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Auch ging mir die Beziehung zwischen Kit und Cass zu schnell. Ich bin es gewohnt, mehrere Bücher hindurch zu leiden, bis die Protagonisten endlich zusammen finden, aber hier ging es erst kaum voran und dann auf einmal Schlag auf Schlag.

 

Fazit

Auch wenn es ein paar Kritikpunkte gibt, die es mir etwas erschwert haben, in das Buch hineinzufinden und dann auch durchzuhalten, es fortzusetzen, hat es sich im Endeffekt rentiert und ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Jedoch hoffe ich, dass sich die Geschichte im 2. Band „Das Feuerzeichen – Rebellion“ nicht mehr so zieht. Die langatmige Einführung ist schließlich schon im 1. Band erfolgt und jetzt kann es rasant weitergehen. Ich kann dieses Buch also jedem Empfehlen, der auch bereit ist, über ein paar lange Passagen hinwegzusehen und die Liebe im Detail sieht 😉



Meine Rezensionen gibt es auch auf meinem Blog unter https://buecherportalezwischendenwelten.wordpress.com/2019/08/04/das-feuerzeichen-2/

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E

Rezension zu "Das Feuerzeichen" von Francesca Haig

Rezension zu "Das Feuerzeichen"
ElkeKvor einem Jahr

Inhaltsangabe:

400 Jahre nach der atomaren Katastrophe: Die Menschheit hat sich wieder ins Mittelalter zurück entwickelt. Elektrizität, Maschinen und andere technische Errungenschaften gibt es nicht mehr. Die Menschen leben überwiegend in primitiven Dörfern und es werden nur noch Zwillinge geboren, jeweils ein Mädchen und ein Junge.

Eines der Kinder ist immer ein Alpha, ein gesundes Kind; das andere immer ein Omega, ein missgebildetes Kind. Schon im frühen Alter werden sie getrennt, denn die Omegas sind schlecht, vergiften die Gesellschaft und die Umwelt. Und sie können keine Nachkommen zeugen, so leben die Omegas in separaten Dörfern, meist zu deutlich schlechteren Bedingungen.

Trotzdem sind die Zwillinge immer schicksalhaft miteinander verbunden: Denn stirbt eines, findet auch das andere Zwillinge den Tod. Ebenso verhält es sich bei Krankheit und Schmerzen. Das ist Fluch und Segen zugleich.

Cass ist ein besonderes Omega-Kind: Sie ist eine Seherin. Äußerlich scheint sie vollkommen gesund, aber sie sieht Visionen und kann Dinge erspüren. Deshalb ist sie sehr spät von ihrem Bruder Zach getrennt worden, was seinen Zorn auf die verhassten Omegas noch geschürt hat. Da er als Erwachsener inzwischen eine hohe Position im Rat bekleidet, sieht er sich gezwungen, Cass einsperren zu lassen, um selbst am Leben zu bleiben.

Doch Cass will sich ihrem Bruder nicht beugen und findet eine Möglichkeit zu fliehen. Dabei entdeckt sie ein großes Geheimnis, dass sie nur noch darin bestärkt, dagegen anzukämpfen. Aber sie liebt ihren Bruder auch und ist somit gefangen in ihrer eigenen Gedankenwelt.

Mein Fazit:

Solange schlummert das Buch schon auf meinem SuB. Ich habe es endlich erlöst und mich wieder mal gefragt, warum ich dieses Buch nicht schon längst gelesen habe.

Sicher, es reiht sich in die vielen dystopischen Romane ein, wo eher Jugendliche als Erwachsene die Hauptrolle spielen und die Gesellschaft in Umwälzungen führt, dessen Ausgang oftmals ungewiss ist. Daher hat es auch einen einfachen Erzähl-Stil. Aber dennoch zieht die Geschichte auch Parallelen zur heutigen Zeit, eigentlich zeigt es eine Gesellschaft, die aus den Fehlern nichts gelernt hat. Denn die Ausgrenzung findet sogar schon in der eigenen Familie statt. Omega-Kinder werden nicht liebevoll von den Eltern großgezogen, sondern von anderen Omegas, weit weg von der Familie. Selbst die Mutter behandelt ihr eigenes Kind dann wie Aussätzige. Furchtbar! Eine ganz schreckliche Vorstellung, die von Vorurteilen nur so trieft. Auch die Behandlung der Omegas erinnert an viele Momente in der jüngsten Vergangenheit. Dafür braucht man gar nicht so weit in der Geschichte zurückgehen.

Einzig das Schicksal, dass die Zwillinge stets zur gleichen Zeit sterben, erhält die Omegas am Leben, wenn auch mehr schlecht als recht. Das macht sie zugleich unverletzlich, aber auch schwach. Denn gerade diejenigen, die in der Politik eine wichtige Rolle spielen und sich somit Feinde machen, sind durch den Omega-Zwilling leicht verwundbar!

Die Geschichte wird von Cass erzählt und sie erlebt sehr viele Dinge, die einen die Haare zu Berge stehen lassen. Dennoch hadert sie nie damit, sondern nimmt ihr Schicksal mutig an und versucht andere Menschen davon zu überzeugen, dass es auch eine andere Welt geben kann.

Ein paar überraschende Wendungen sind auch eingebaut, so dass sich die teils rasante Geschichte schnell weg lesen lässt. Die Figuren haben sehr viel Tiefe und für mich gibt es auch keine Logik-Fehler. Ich fühlte mich von der ersten Seite an sehr gut unterhalten und freue mich, schon bald den Folge-Roman lesen zu können.

Dieser erste Teil erhält fünf begeisterte Sterne und eine klare Lese-Empfehlung.

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Rezension zu "Das Feuerzeichen - Rebellion" von Francesca Haig

Ein grandioser Mittelteil
JuliaBvor 2 Jahren

Wie schon der erste Band mich auch der zweite Teil dieser dystopischen Trilogie begeistert. Der Weltenbau ist außerordentlich gelungen, die Geschichte um die Atomkatastrophe und deren Folgen für Menschen und Gesellschaft sind durchdacht und sehr gut in den Plot eingebaut. So wird auch in eher ruhigen Passagen eine Spannung aufrecht erhalten, man hatimmer das Gefühl, dass etwas passiert, auch wenn es eigentlich nur wenige Actionszenen gibt. Dazu passt die außerordentlich gelungene und differenzierte Figurenzeichnung. Da die Handlung stellenweise etwas langatmig ist, kommen die Protagonisten und ihre Entwicklung dafür bestens zur Geltung. So versinkt etwa Cass nach dem großen Verlust aus dem ersten Band erst einmal in Trauer und Resignation, was für einige Leser irritierend sein mag, weil es eine eher unangenehme Seite einer bisher starken Charakters beleuchtet, aber es ist letztlich die logische Weiterentwicklung einer in sich sehr stimmigen Figur. So ist dieser Band, auch wenn auf den letzten Seiten alles für ein großes Finale im dritten Buch angelegt wird, mehr als nur der notwendige Mittelteil einer Trilogie, sondern ein in sich stimmiger Roman, der durchaus selbstbewusst neben dem Anfang und hoffentlich auch dem Ende der Dystopie stehen darf.

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Gespräche aus der Community

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Hallo,

von Zeit zu Zeit sehe ich all meine Bücher durch und versuche dann auszusortieren und mir einen Überblick zu verschaffen. Ich merke, dass es mir zunehmend keine "Freude bereitet" zu viele ungelesene Bücher zu Hause zu haben. Denn irgendwie greife ich nur ganz selten nach den Büchern, die schon hier stehen und lese stattdessen die ganz neuen. Ideal wäre es also wohl in meiner Vorstellung, wenn ich einfach nur noch bei Bedarf 1-2 neue Bücher kaufen und direkt lesen würde. Nun kommt das große ABER: 

Ich habe gestern abend alle ungelesenen Bücher aus dem Regal geholt, genau angesehen und überlegt. Am Ende hatte ich 3 Stapel: 1. Definitiv behalten, 2. Anlesen und dann entscheiden, 3. Definitiv weggeben

Leider war der Stapel Nr. 3 dann am Ende mit 37 Büchern verhältnismäßig klein, Stapel 1 immerhin etwas kleiner als Stapel 2. Zugleich habe ich nun ein Problem - so viele Bücher kann ich einfach nicht anlesen und so entscheiden.

Deshalb dachte ich mir, vielleicht möchtet ihr mir bei der Entscheidung helfen? Ich hänge euch mal ein Fotos der Bücher an, bei denen ich unsicher bin, ob ich sie behalten möchte. Kennt ihr etwas davon? Und was würdet ihr sagen - behalten oder weggeben? Eine Begründung für eure Entscheidung wäre natürlich spannend. Falls die  Bücher auf den Fotos nicht gut genug zu erkennen sind, hänge ich sie euch an.

Ich bin es auch ein bisschen leid, Bücher zu lesen, die mich nicht völlig begeistern. Leider werde ich immer anspruchsvoller und somit ist die Chance, ein echtes Highlight zu entdecken, immer geringer. Aber vielleicht verbirgt sich hier ja doch das ein oder andere.

Ich bin gespannt, was ihr sagt!

PS: Die GEO-Zeitschriften dürfen ignoriert werden ;-)

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Zum Thema
Cover des Buches Das Feuerzeichen
Statt Süßigkeiten...Fastnachtsbuchverlosungen von heute (Donnerstag) bis nächsten Mittwoch (Aschermittwoch):
Es handelt sich um verschiedene Bücher - unter anderem das oben genannte! Ich musste dort jedoch eines angeben! Jeden Tag ein anderes!
Die Verlosungen finden auf meinem Blog
http://books-and-cats.de/?p=6143

und bei Facebook statt!
https://www.facebook.com/events/925596554185013/931108073633861/


Würde mich freuen, wenn ihr vorbeischaut!
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Letzter Beitrag von  Normal-ist-langweiligvor 5 Jahren
Danke!!!

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