Sieben Tage Wir

von Francesca Hornak 
4,3 Sterne bei25 Bewertungen
Sieben Tage Wir
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Spannende Familiengeschichte, die jedoch etwas Zeit braucht

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Ich kann das unterhaltsame Buch gut zu Weihnachten empfehlen.

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Inhaltsangabe zu "Sieben Tage Wir"

Eine Woche mit der Familie kann verdammt lange sein.

Es ist Weihnachten und die Familie Birch trifft sich zum ersten Mal seit Jahren wieder vollzählig in Norfolk. Die älteste Tochter Olivia ist Ärztin und es besteht der Verdacht auf eine ansteckende Krankheit, sodass sie gerade jetzt für eine Woche in Quarantäne muss. Dem Rest der Familie bleibt nichts anderes übrig, als die nächsten sieben Tage mit ihr im Haus zu verbringen. Aber eine Woche mit den Liebsten kann sich wie eine Ewigkeit anfühlen, vor allem wenn alle versuchen, ihre Geheimnisse voreinander zu verstecken. Doch das letzte rätselhafte Adventstürchen öffnet sich ganz von selbst und ein unerwarteter Gast taucht auf, der vielleicht alle Fäden zusammenführen kann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548290898
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:12.10.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    _Sahara_s avatar
    _Sahara_vor 14 Stunden
    Kurzmeinung: Ein bewegende, unglaublich schöne Geschichte. Bestes Buch seit langem.
    Familienbande

    Inhalt:

    Seit Jahren verbringt Familie Birch endlich wieder vollständig Weihnachten miteinander. Die älteste Tochter Olivia hat schon lange nicht mehr Weihnachten zusammen mit ihrer Familie verbracht. Doch in diesem Jahr ist es anders. Sie kehrt von einer  Reise aus Liberia zurück, wo sie zusammen mit anderen freiwilligen Ärzten Patienten behandelt hat, die an einem gefährlichen Virus leiden. Da ein Ansteckungsrisiko besteht, muss sie in der ersten Woche in der Heimat unter Quarantäne stehen. Und das heißt auch für ihre Familie eine Woche lang das Haus nicht mehr zu verlassen. Es sind Reibereien vorprogrammiert, denn Olivia und ihre kleine Schwester Phoebe sind nicht gerade ein Herz und eine Seele. Doch ihre Mutter Emma versucht die Familie zusammenzuhalten, obwohl gerade sie ein Geheimnis vor der Familie verbirgt. Und auch Vater Andrew erhält kurz vor Weihnachten eine schockierende Nachricht, die die Feiertage auf den Kopf stellen wird…

    Meinung:

    Schon die Leseprobe hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich gefreut, dass ich das Buch gewonnen habe. Denn auch der Rest der Geschichte hat mich überzeugt.

    Die Familie Birch könnte unterschiedlicher nicht sein. Vater Andrew, der eine Kolumne für eine Zeitung schreibt, hält sich gerne aus allem raus. Als er eine überraschende Nachricht erhält, will er sich auch nicht weiter damit beschäftigen. Doch diese Nachricht verändert sein Leben und das seiner Familie. Lange lässt sich die Neuigkeit nicht verdrängen. Auch seine Frau Emma schleppt ein erschütterndes Geheimnis mit sich herum. Doch sie will ihren Liebsten die Feiertage nicht vermiesen und setzt alles daran, dass alles abläuft wie gewohnt. Denn ihre älteste Tochter Olivia verbringt endlich wieder Weihnachten im Schoß der Familie. Olivia ist Ärztin und hat ein paar Wochen in Liberia Haag Patienten behandelt. Da Haag eine hochansteckende Krankheit ist, wird sie zu einer Quarantäne verdonnert. Das heißt eine Woche lang mit ihrer Familie zu verbringen. Doch die Umstellung fällt ihr sichtlich schwer. Und keiner scheint sie so recht zu verstehen, vor allem nicht ihre jüngere Schwester Phoebe. Diese steht seit jeher gerne im Mittelpunkt. Und so muss sich mal wieder alles um das Nesthäkchen und deren anstehende Hochzeit drehen.

    Hier prallen die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Aber es ist toll zu lesen, wie sie wieder zueinander finden und in Notsituationen zusammenhalten. Durch die Perspektivwechsel lernt man die Personen gut kennen und auch ihre Eigenarten schätzen. Der Schreibstil ist so angenehm und einnehmend, dass die Kapitel nur so dahingeflogen sind. Die Geschichte hat mich völlig für sich eingenommen und so begeistert. Sie hat mich von Beginn an abgeholt und emotional berührt. Ich bin wirklich begeistert und kann einfach nichts Negatives finden. Es ist alles stimmig und sinnig. Eins der besten Bücher, das ich in der letzten Zeit gelesen habe und definitiv ein Highlight in 2018!

    Fazit:

    Eine gelungene, emotionale und berührende Geschichte. Absolute Leseempfehlung!

    ©_Sahara_


    Kommentare: 1
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    Ellaliests avatar
    Ellaliestvor 15 Stunden
    Kurzmeinung: Spannende Familiengeschichte, die jedoch etwas Zeit braucht
    Jedem sein kleines Geheimnis...

    Zuerst einmal ein riesiges Dankeschön an den Verlag und auch an vorablesen, dass ich "7 Tage Wir " lesen durfte! :)

    Es geht um die Familie Birch, welche nach ziemlich vielen Jahren zum ersten mal wieder gemeinsam Weihnachten feiert. Jedoch hat jedes Familienmitglied sein Päckchen zu tragen: Olivia kommt gerade erst vom Auslandseinsatz gegen den Haag-Virus zurück - weshalb die alle in Quarantäne müssen -, Emma hat von ihrem Krebs erfahren, Phoebe ist mit ihrem Freund verlobt, obwohl sie sich eigentlich unsicher ist und Andrew hat gerade erst erfahren, dass er einen weiteren Sohn hat. Dieser hat sich in den Kopf gesetzt seine Familie kennen zu lernen und mischt alle ganz schön auf...

    Gerade zu Beginn ist es mir eher schwer gefallen in die Geschichte reinzukommen. Nach dem Cover hatte einen weihnachtlichen Roman erwartet, jedoch war das Fest eher eine Hintergrundhandlung. Dazu hat es eine Weile gedauert, bis das Buch richtig Spannung aufgebaut hat, denn gerade zu Beginn dreht sich alles etwas im Kreis.

    Die Charaktere ( die reihum erzählen) waren mir am Anfang etwas suspekt: Irgendwie hatten sie alle eine leicht spezielle, komische Art.

    Aber warum habe ich dem Roman dann 4 Sterne gegeben?
    Ganz einfach: Weil es nach der "Warmlaufzeit" wirklich gut wurde. Eine Wendung jagt die nächste und wenn man sich gerade in Sicherheit wiegt, wird alles wieder zerrüttelt.
    Auch mit den Protagonistin habe ich mich angefreundet. Ich glaube man braucht einfach einen Moment, bis man sie kennen und lieben gelernt hat.

    Fazit:
    Eine spannende Familiengeschichte, die ich nach etwas Einlesezeit, kaum mehr aus der Hand legen konnte!
    4 von 5 Sternen

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    Leseratte83s avatar
    Leseratte83vor 20 Stunden
    Kurzmeinung: Ich kann das unterhaltsame Buch gut zu Weihnachten empfehlen.
    Weihnachten bei Familie Birch

    "Es ist Weihnachten und die Familie Birch trifft sich zum ersten Mal seit Jahren wieder vollzählig in Norfolk. Die älteste Tochter Olivia ist Ärztin und es besteht der Verdacht auf eine ansteckende Krankheit, sodass sie gerade jetzt für eine Woche in Quarantäne muss. Dem Rest der Familie bleibt nichts anderes übrig, als die nächsten sieben Tage mit ihr im Haus zu verbringen.
    Aber eine Woche mit den Liebsten kann sich wie eine Ewigkeit anfühlen, vor allem wenn alle versuchen, ihre Geheimnisse voreinander zu verstecken. Doch das letzte rätselhafte Adventstürchen öffnet sich ganz von selbst und ein unerwarteter Gast taucht auf, der vielleicht alle Fäden zusammenführen kann." (Kurzbeschreibung vom Buchrücken)

    Was für eine interessante Geschichte, der Text ist sehr gut und flüssig geschrieben. Die Personen haben alle eingeheimnis und trotzdem sind die sehr gut dargestellt. Familie Birch feiert dieses Jahr endlich einmal wieder zusammen Weihnachten und gleich sind alle in Karantene. Ihre Tochter Olivia kommt gerade aus Liberia, wo sie Opfer der Haag-Epidemie geholfen hat. Jetzt muss sie und die Menschen um sie herum 7 Tage Inkubationzeit verbringen. Die Familie erlebt die Weihnachtzeit auf dem Lande zusammen, leider sind sie nicht so wie alle gehofft haben. Die Story geht gut auf die verschiedenen Personen ihre Probleme und Geheimnise ein. Die Autorin es die unterschiedlichsten Emotionen bei mir zu erwecken. Es geht von Lachen bis fast weinen alles und das Ende ist sehr und geschrieben. So das ich die Weihnachtsgeschichte der Fam Birch gut zum Lesen empfehlen kann.

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    Lena_Sophies avatar
    Lena_Sophievor einem Tag
    Kurzmeinung: Spannend und emotional, ein echt aufreibendes Weihnachtsfest!
    Jedem sein Päckchen..

    „Es wird schwer werden. Aber zumindest bin ich nicht alleine.“


    In „Sieben Tage wir“ geht es um eine Familie, die an Weihnachten unter besonderen Umständen zusammenkommt. Die ältere Tochter der Familie, Olivia, ist der Auslöser für eine siebentägige Quarantäne, da sie vor ihrer Rückkehr als freiwillige Ärztin in Liberia Menschen mit einem hochgefährlichen Virus behandelt hat. Endlich mal Zeit, sich mit den Liebsten auseinanderzusetzen, wären da nicht nur all diese Geheimnisse, die jeder zu behüten versucht. Eines dieser Geheimnisse geht auch noch mit einem Überraschungsgast einher, der die Familie so richtig aufmischt, aber auch den Kleber in dieser wuseligen Zeit darstellen könnte.


    Das Cover sieht wunderschön weihnachtlich aus. Ein großes Anwesen im Schnee vor einem dunkelblauen Nacht- oder Schneehimmel, eingewickelt von einem roten Band, auf dem der Titel zu lesen ist. Einerseits macht dies einen Eindruck von einem Geschenkband und andererseits wirkt es so, als symbolisiere es den das (erzwungene) Beisammensein der Familie über Weihnachten und in der Quarantänezeit.


    Erzählt wird immer abwechselnd aus der Sicht auf verschiedene Familienmitglieder, zum Beispiel Phoebe oder ihre Schwester Olivia. Je nach Protagonist ist auch die Sprache anders, beim Vater oder der Mutter der Familie eher gesetzter und vernünftiger, bei der verwöhnten Phoebe hingegen oft quengelig im Gegensatz zu der ernsten und nachdenklichen Olivia. Die ständigen Sichtwechsel haben für Abwechslung und Spannung gesorgt, es war sehr amüsant und aufregend zu erleben, wie jeder sein emotionales Päckchen vor den anderen zu verbergen versucht und die Wahrheiten alle nach und nach ans Licht kommen.


    Mama ist schwer krank, Papa bekommt Briefe und Mails von einer alten Geliebten und deren Sohn, die Jüngste ist mit einem Mann verlobt, an dem sie mehr und mehr zweifelt und die Ältere hängt ihren ganz eigenen Gedanken an die Zeit in Liberia hinterher, während sich langsam aber sicher Übelkeit bei ihr breit macht, eins der Symptome des Virus, das sie behandelt hat.

    Es ist eigentlich schon absehbar, dass es bei so vielen unterschiedlichen Charakteren, die 24/7 aufeinander hocken, bald kracht. Zu Beginn werden die meisten Kommentare noch geschluckt und überhört, aber mit der Zeit erhitzen die Gemüter sich merklich, bis es zu den ersten kleinen Auseinandersetzungen kommt. Diese Entwicklung bis zum großen Knall war unglaublich abwechslungsreich geschrieben, dabei hat die Familie kaum was anderes getan, als zu Hause zu sitzen. Gerade zur Weihnachtszeit hängt der Haussegen bei vielen schief, und wenn die Beteiligten sowieso schon nicht miteinander können, ist es umso spannender für den Leser, wenn dann auch noch eine Quarantäne oben drauf kommt.


    Das Drama ist in diesem Buch bereits vorprogrammiert. Weihnachtszeit plus Geheimnisse plus Quarantäne ergibt eine explosive Mischung, auf die man als Autor erst einmal kommen muss. Ein besonderer Twist am Ende der Geschichte hat mich komplett unerwartet erwischt und mich wieder einmal gelehrt, dass man in einigen Fällen zwar Teile der Geschichte voraussagen kann, man den Tag aber nie vor dem Abend loben sollte. Erst wurde Hoffnung in mir geweckt und dann wieder zerstört, das war echt hart, aber meinen Respekt an die Autorin für diese mutige Wendung.


    Mein Fazit:

    Ein amüsantes und nachdenklich machendes Buch, spannende Geheimnisse und eine unvorhergesehene Wendung machen das ganze perfekt. Genau so wünsche ich mir meine Weihnachtslektüre, sehr gern auch schon im Oktober.

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    maulwurf789s avatar
    maulwurf789vor 2 Tagen
    Weihnachten in Quarantäne

    "Sieben Tage Wir" lautet der Titel dieses Unterhaltungsromans von Francesca Hornak. 


    Im Mittelpunkt der Handlung steht die Familie Birch, welche die Weihnachtstage in Quarantäne verbringt: Sieben Tage darf bei ihnen keiner das Haus verlassen, noch einer es betreten, denn Tochter Olivia ist aus einem Auslandseinsatz als Ärztin in Liberia zurückgekehrt. Dort könnte sie sich mit einem Virus infiziert haben. 
    Sieben Tage unter Quarantäne - das kann eine ganz schön lange Zeit sein. Die Fetzen fliegen, ungeahnte Ab- und Zuneigungen kommen ans Tageslicht, Geheimnisse können plötzlich nicht mehr voreinander versteckt werden...

    In einem lockeren, leichten Schreibstil wird diese kuriose Geschichte über die Familie Birch und ihre etwas andere Art Weihnachten in diesem Jahr zu verbringen - nämlich in Quarantäne auf einem einsamen Landgut - erzählt. Schon nach wenigen Kapiteln ist man Mitten im Geschehen. Während dem Lesen fliegen die Seiten nur so dahin, so verschlingt man das Buch förmlich in einem Rutsch. Die Geschichte ist richtig unterhaltsam und humorvoll. Es macht Spaß Mitzuverfolgen, wie die einzelnen Charaktere in den sieben Tagen Quarantäne nebeneinander und umeinander her schleichen, jeder auf der Hut sein Geheimnis zu bewahren, welches dann aber doch so langsam aber sicher nicht mehr versteckt werden kann. 
    Die einzelnen Figuren sind sehr unterschiedlich gestaltet worden. Jede hat dabei so ihre ganz eigene Art, Charakter und Denkweise. Dank der guten Beschreibungen der Autorin kann man sich als Leser gut in die einzelnen Personen hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. 

    Mein Fazit: Definitiv eine gelungene und unterhaltsame Einstimmung in die Weihnachtszeit. Fünf Sterne!

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    Elohym78s avatar
    Elohym78vor 3 Tagen
    bitter-süße Weihnachten

    Es ist Weihnachten und da rückt die Familie zusammen. Das ist nun mal so. Doch dieses Jahr wird anders. Ganz anders. Denn Tochter Olivia, Ärztin in Krisengebieten, muss nach einem Aufenthalt in Liberia für sieben Tage in Quarantäne. Da Weihnachten das Fest der Liebe und der Familie ist, entscheidet sich Familie Birch, die Quarantäne gemeinsam zu verbringen. Doch nicht nur eine eventuelle Krankheit ist mit den Menschen eingeschlossen, sondern auch Familiengeheimnisse, die so nie hätten ans Tageslicht gelangen sollen.

    Das Cover zeigt den Familiensitz der Birchs: Ein mit Schnee überzogenes Haus, aus dessen Schornsteinen sich munterer Rauch kräuselt. Die Fenster sind hell erleuchtet und wirken einladend. Eine typisch ruhige, winterliche Weihnachtsatmosphäre macht sich bei mir während der Betrachtung breit und ich finde es einfach schön gewählt.

    Bereits nach wenigen Seiten ist mir Familie Birch ans Herz gewachsen. Jeder für sich ist mir einfach sympathisch und ich mag sie. Ganz normale Menschen, die ganz normale Dinge plagen. Oder eben nicht. Mit viel Witz und Einfühlungsvermögen schildert Francesca Hornak die Familie und was sie bewegt. Doch nicht nur das, denn besonders intensiv wird es durch die erzwungene Enge, die eine Quarantäne mit sich bringt. Das Haus ist weitläufig, der Garten ebenso, doch plötzlich sehen sich vier Menschen mit ihrer Anwesenheit konfrontiert, der sie nicht entkommen können. Natürlich lieben und schätzen sie sich, aber sieben Tage können lang sein, wenn die Angst im Nacken sitzt. Und eben nicht nur die Angst vor Krankheit, sondern die Angst vor Entdeckung. Die Autorin schildert dies so wunderbar, mit so viel Einfühlungsvermögen, dass ich mich unter der Familie Birch wähnte; ich fühlte mich irgendwie zugehörig und nicht wie ein Spanner, der einzig von außen zuguckt.

    Vater Andrew, dessen uneheliches Kind Jesse plötzlich auftaucht, Mutter Emmas Krebsdiagnose, Schwester Phoebes Verlobung und Ärztin Emmas Haag-Epidemie. Zum Brüllen komisch, berührend tiefgehend, zum Schmunzeln und einfach wunderschön geschrieben! Ich habe mich sofort in die Familie und den lebendigen Schreibstil der Autorin verliebt!
    Voller Staunen folgte ich der Entwicklung der Familie; wie sie von Einzelpersonen wieder zusammen wuchsen und wieder zu dem zurück fanden, was Familie ausmacht: Blindes Vertrauen. Natürlich soll und kann man Geheimnisse haben, aber es ist existenziell, diese nicht aus wuchern zu lassen. Denn wie wichtig Halt und vor allem Zusammenhalt ist, führt Hornak mir eindringlich vor Augen. Aber auch mit den Schattenseiten sparte sie nicht, die wohl jeder von uns kennt.

    Mein Fazit
    Ein Weihnachtsmärchen mit Tiefgang, Gefühl und einfach wunderschön!

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    Odenwaldwurms avatar
    Odenwaldwurmvor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Fam. Birch emotionales Weihnachtsfest.
    Eine andere Weihnachtsgeschichte

    Es ist Weihnachten und die Familie Birch trifft sich zum ersten Mal seit Jahren wieder vollzählig in Norfolk. Die älteste Tochter Olivia ist Ärztin und es besteht der Verdacht auf eine ansteckende Krankheit, sodass sie gerade jetzt für eine Woche in Quarantäne muss. Dem Rest der Familie bleibt nichts anderes übrig, als die nächsten sieben Tage mit ihr im Haus zu verbringen. 
    Aber eine Woche mit den Liebsten kann sich wie eine Ewigkeit anfühlen, vor allem wenn alle versuchen, ihre Geheimnisse voreinander zu verstecken. Doch das letzte rätselhafte Adventstürchen öffnet sich ganz von selbst und ein unerwarteter Gast taucht auf, der vielleicht alle Fäden zusammenführen kann. (Kurzbeschreibung vom Buch)

    Ich bin sehr gut in die Story gekommen. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind alle sehr gut und bildlich dargestellt. Familie Birch feiert ihr diesjähriges Weihnachtsfest isoliert in Karantene zu der Normalenwelt. Da ihre Tochter Olivia kurz vor Weihnachten nach Hause kommt, sie hat vorher in Liberia Opfer der Haag-Epidemie geholfen und hat deshalb 7 Tage Inkubationszeit zu verbringen. Die vierköpfige Familie feiert deswegen auf dem Land und ab jetzt beginnt die besondere Weihnachtsfeier, die leider nicht so besinnlich wir. Ab alle der Familie ihre Probleme und Geheimnise haben. Deshalb last euch auf die Geschichte ein und ihr werdet nicht enttäuscht. Die Autorin schaffte es gut zwischen den einzelnen Personen und ihrer Perspektiven zu springen. So das wir die Sichtweise alle Familienmitglieder gut erklärt bekommen. Fast alle fiebern dem Ende der Karantene entgegen. Die Autorin schafft es in der Geschichte die unterschiedlichsten Emotionen bei mir zu erwecken. Es geht von Lachen bis fast weinen alles. Der Schluss passt dann auch sehr gut zu der Geschichte.

    Eine sehr schöne Weihnachtsgeschichte, die ich empfehlen kann zu lesen. Zum Glück ist nicht jedes Weihnachten so, wie bei Familie Birch. Aber sehr unterhaltsam ist das Buch und mal ganz anders als die üblichen Weihnachtsbücher.

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    Lesenisttollvor 5 Tagen
    Home, sweet Home

    Die Familie Birch verbringt zum ersten Mal seit Jahren Weihnachten zusammen in ihrem Landhaus in Norfolk. Das Wiedersehen ist nicht ganz unbelastet, da Olivia, die ältere Tochter, gerade von einem Einsatz in Liberia zurückgekehrt ist, wo sie Patienten versorgt hat, die mit dem tödlichen Haag-Virus infiziert waren. Dies bedeutet, dass die gesamte Familie Birch sich einer 7tägigen Quarantäne unterziehen muss. Dass dies nicht ganz einfach ist, versteht sich von selbst, zumal jedes Familienmitglied Geheimnisse hat, die es vor den anderen zu verbergen gilt.
    Der Vater, Andrew Birch, hat erst vor kurzem erfahren, dass er einen unehelichen erwachsenen Sohn in Amerika hat, der über Weihnachten in England ist und ihn gerne kennenlernen möchte. Andrew glaubt das Problem aus der Welt schaffen zu können, indem er nicht auf Jesses Emails reagiert, doch da hat er sich getäuscht.
    Seine Frau Emma ist an Krebs erkrankt, doch weil sie ihrer Familie Weihnachten nicht verderben will, hat sie die Diagnose bisher nur ihrer Freundin anvertraut. Phoebe, die jüngere Schwester, ist frisch verlobt, doch so ein richtiges Glücksgefühl will sich nicht bei ihr einstellen. Ihr Verlobter lernt ausgerechnet am Weihnachtsabend im Pub den unehelichen Sohn von Andrew Birch kennen und der Abend entwickelt sich anders als gedacht. Olivia wiederum hat große Probleme damit, sich nach dem Leid und der Armut in Liberia wieder in England zurechtzufinden, wo das größte Problem mancher Leute ist, nicht das richtige Weihnachtsgeschenk bekommen zu haben...
    Sieben Tage wir ist ein Buch, das mir ganz hervorragend gefallen hat. Es ist teilweise urkomisch, aber auch spannend und ein echter Pageturner. Eines jener Bücher, bei denen es mir schwerfiel, es aus der Hand zu legen, weil ich zu gerne gewusst hätte, wie die Geschichte für die einzelnen Mitglieder der Familie Birch weitergeht.

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    iur83s avatar
    iur83vor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Weihnachten, anders als gedacht
    Fröhliche Weihnachten

    ,,Sieben Tage wir,, geschrieben auf 464 Seiten von Francesca Hornak und erschienen im Ullstein Taschenbuch Verlag

    Zum Inhalt:

    Die älteste Tochter der Familie Birch, Olivia, kehrt zu Weihnachten nach Hause zurück. Sie kommt aus einem Einsatz als Ärztin aus Lieberia wieder. Und schleppt wahrscheinlich den Haag Virus mit sich.
    Sie und ihre Familie gleich mit muss in Quarantäne bleiben. Für sieben Tage.
    Sieben Tage aufeinander können lang sein.

    Was sich wohl in dieser Zeit alles herausstellt und werden alle friedlich miteinander sein?

    Mein Fazit:
    Diese Geschichte wird emotional aber auch humorvoll präsentiert. Einfach schnell und flüssig zu lesen. Eine vorweihnachtliche Einstimmung.
    Das Ende hat mir sehr gut gefallen.

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    A
    agatha4evervor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Weihnachten mit der Familie, ein ganz besonderes Erlebnis
    "Friedliche" Weihnachten mit der Familie

    In „Sieben Tage Wir“ von Francesca Hornak geht es um das bevorstehende
    Weihnachtsfest der Familie Birch. Dass es sich dabei um kein gewöhnliches
    Weihnachtsfest handelt wird einem gleich klar, wenn man liest dass die
    ganze Familie 7 Tage unter Zwangs-Quarantäne steht. Der Grund dafür ist
    Olivia, die ältere Tochter von Emma und Andrew. Sie ist Ärztin und war
    längere Zeit in Liberia um dort gegen das tödliche und hoch ansteckende
    Haag-Virus zu kämpfen. Nach ihrer Rückkehr verbringt sie, das 1.mal seit
    längerer Zeit, die Weihnachtsfeiertage mit ihren Eltern und ihrer jüngeren
    Schwester Phoebe. Auf engem Raum „gefangen“ kommen nach und nach die
    einzelnen Geheimnisse der Familie Birch ans Licht. Olivia hat sich bei
    ihrem Hilfseinsatz in Liberia auf eine verbotene Liebesbeziehung mit ihrem
    Kollegen Shaun eingelassen. Phoebe plant ihre perfekte Hochzeit mit ihrem
    reichen Verlobten George, der nicht immer so perfekt ist wie gedacht. Vater
    Andrew ist heute Restaurantkritiker und hatte zu Beginn seiner Beziehung
    mit Emma, einen Affäre bei einem seiner Auslandseinsatz als er noch
    Auslandsjournalist war. Mutter Emma hat kurz vor Weihnachten die Diagnose
    Krebs bekommen. Je länger die Vier zusammenleben umso schwerer wird es die
    Geheimnisse vor den anderen zu verbergen und die Fassade der perfekten
    Familienidylle bröckelt immer mehr.

    Die einzelnen Personen erzählen immer aus ihrer eigenen Sicht / Perspektive
    heraus und somit lernt man dich einzelnen Geheimnisse, Gefühle (Ängste und
    Freude) viel besser kennen. Allerdings sind alle Beteiligte gefühlt sehr
    Ich-bezogen und mit ihren eigenen Problemen beschäftigt.

    Eine Woche zusammen „eingesperrt“  zu sein und die Weihnachtsfeiertage
    miteinander verbringen zu müssen ist für viele der reinste Alptraum. Ich
    denke deshalb kann man sich sehr gut in die Situation der Familie Birch
    hineinversetzten.

    Das Buchcover, mit den kräftigen Farben in Kombination mit dem winterlichen
    Haus sieht toll aus.

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    Tanja_Radivor einem Monat
    Die Lesprobe war einfach klasse, großartiger schwarzer Humor. Dieses Buch muss ich haben!
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