Francesca Kay

 4.7 Sterne bei 3 Bewertungen
Autorin von Die Farbe zwischen Himmel und Meer, The Long Room und weiteren Büchern.
Francesca Kay

Lebenslauf von Francesca Kay

Francesca Kay wuchs in Südostasien und Indien auf, verbrachte viel Zeit Ihres Lebens in Jamaika, in den USA und in Deutschland. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Oxford. Ihr Debütroman »Die Farbe zwischen Himmel und Meer« erschien 2011 bei DuMont.

Alle Bücher von Francesca Kay

Die Farbe zwischen Himmel und Meer

Die Farbe zwischen Himmel und Meer

 (3)
Erschienen am 02.04.2012
The Long Room

The Long Room

 (1)
Erschienen am 05.01.2016
The Translation of the Bones

The Translation of the Bones

 (0)
Erschienen am 03.01.2012
An Equal Stillness

An Equal Stillness

 (0)
Erschienen am 10.07.2009
ONE BUSY BOOK

ONE BUSY BOOK

 (0)
Erschienen am 15.07.2004
Translation of the Bones

Translation of the Bones

 (0)
Erschienen am 25.08.2011

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miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "The Long Room" von Francesca Kay

Francesca Kay - The Long Room
miss_mesmerizedvor 3 Jahren

Stephen Donaldson, a single well-educated young man, was recruited for the Institute after completing his studies at Oxford. The aim and tasks of his employer remained rather unclear and so he finds himself listening to audio tapes and scanning them for hints of communist and revolutionary plans. Day by day he gets more familiar with the individuals he observes, he feels like being part of their family since he gets to hear every word spoken at their homes. The target PHOENIX becomes especially interesting when Stephen kind of falls in love with Helen who seems to be lonely and disconnected from her husband.

Sending the reader back into the beginning of the 1980s with the cold war at a critical point, Francesca Kay provides us with a glance through the keyhole of espionage and state intervention. Yet, it is less the political implication that comes into the focus but the very private lives of the targets which are portrayed via the tapes and which do not hide anything. Not just Stephen is very carefully drawn and quite authentic in his thoughts and manner, but also the persons observed and it is the details, e.g. the Christmas presents Stephen offers to one of his colleagues, which show an incredible capacity of close observation of the human being. Apart from this, the atmosphere at the time, the fear of IRA bombs or even a 3rd World War, is exceptionally well translated into the text.

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Monika58097s avatar

Rezension zu "Die Farbe zwischen Himmel und Meer" von Francesca Kay

Rezension zu "Die Farbe zwischen Himmel und Meer" von Francesca Kay
Monika58097vor 6 Jahren

Der Roman beginnt in England in den Zwanziger Jahren. Jennet Mallow ist die geborene Malerin. Sie ist so gut, dass sie sogar ein Stipendium für die Kunsthochschule in London erhält. So kann sie auch ihrem engen Elternhaus entfliehen. Jennet lernt den Maler David Heaton kennen. Sie verliebt sich in ihn. Als sie schließlich schwanger wird, zwingen ihre Eltern sie, die Kunsthochschule aufzugeben. Jennet und David heiraten, weil die Eltern es so wollen. Während Jennet David abgöttisch liebt, lebt er sein altes Leben weiter. Er trifft sich weiterhin mit seinen Künstlerkollegen, ist auch seiner alten Affaire gegenüber nicht abgeneigt. Und David trinkt. Er trinkt oft bis zur Bewusstlosigkeit. Er ist deprimiert. Jennet und David ziehen nach Spanien wollen sich von der Sonne, den Farben inspirieren lassen. Jennet gelingt der Durchbruch. Ihre Bilder werden gekauft, sind gefragt wie nie. Sie erhält jede Menge Aufträge, während ihr Mann gar nicht mehr so gefragt ist. Jennet sprüht vor Leben, vor Ideen. Sie geht völlig in ihrer Malerei auf. Und sie wird ein zweites Mal Mutter. Mutter von Zwillingen. So gut es ihr in Spanien geht, David leidet unter Depressionen. Sie gehen zurück nach England. Während Jennet Erfolge feiert, erlebt David einen Zusammenbruch. Jennet verliebt sich in einen anderen Mann, doch auch diese Beziehung ist zum Scheitern verurteilt.

Ein wunderbarer Roman! So kraftvoll und zuversichtlich geschrieben, so farbenprächtig. Beim Lesen sieht man die einzelnen Szenen in sämtlichen Farben vor sich. Ein Roman über eine Frau, Mutter und Künstlerin, die ihren Weg geht. Trotz aller Tiefschläge immer wieder das Positive hervorkehrend. Ein Roman wie ein Gemälde. Eine Ausdrucksweise, die einen nicht mehr los lässt. Sehr ungewöhnlich, sehr außergewöhnlich.

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Zibbi1987s avatar

Rezension zu "Die Farbe zwischen Himmel und Meer" von Francesca Kay

Rezension zu "Die Farbe zwischen Himmel und Meer" von Francesca Kay
Zibbi1987vor 8 Jahren

Buchinhalt:
Mitte der zwanziger Jahre in einer englischen Provinz: Die junge Jennet Mallow malt bereits seit Kindesbeinen, um der tristen Welt ihres Umfeldes zu entfliehen. Ihr Talent wird früh entdeckt und so erhält sie ein Stipendium, um eine angesehene Kunstschule in London zu besuchen. Die Gelegenheit nutzt Jennet, um ihrem monotonem Elternhaus zu entfliehen. Jennet Mallow wird in angesehene Künstlerkreise aufgenommen und begegnet dem gutaussehenden Künstler David Heaten und zwischen ihnen entfacht eine unbeschreibliche Liebe. Doch schon kurz nach der Eheschließung beginnt David zu trinken und wird immer deprimierter. Da für die beiden Künstler, Farben etwas unbeschreibliches ist und sie aus ihnen ihren Frohsinn schöpfen, entscheiden sich David und Jennet nach Spanien auszuwandern. Denn dort sind prächtige Farben satt anzutreffen. Für Jennet beginnt ein zweites Leben: Sie erhält einen Agenten und feiert große künstlerische Erfolge. Und obwohl Jennet ihrem David helfen wollte, indem sie nach Spanien gingen, entfremden sie sich immer mehr und es kommt zu schrecklichen Ereignissen...

Meine Meinung:
Francesca Kay schreibt in einer poetischen Sprache - zugegeben für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Doch die Kritiken haben für sich gesprochen und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Jennet Mallow ist eine Protagonistin, zu der man aufblicken kann. Sie setzt sich in der männderdominierendne Welt durch und bemüht sich stets, dass ihr künsterlisches Talent nicht unterschätzt wird, sie schöpft Mut und Kraft aus ihrer Kunst. Und genau das, sollte den Leser motivieren, auch aus seiner Tätigkeit Mut zu schöpfen. Heutzutage gestaltet kaum noch jemand etwas mit den Händen und motiviert sich durch sein Werk bzw. durch sein Handeln. Es ist wunderbar mit anzusehen, wie Jennet Mallow ohne ihre Kunst nicht mehr leben könnte. Die Farben, die es nicht gäbe, die Formen, die man nicht mehr zu Papier bringen könnte. Mich hat das Buch wirklich sehr inspiriert. Auch die Art, wie Francesca schreibt, hat mich fasziniert. Das Buch wurde in einer poetischen Sprache verfasst, die mir zu Beginn das Lesen etwas erschwerte, da ich eigentlich ein eingefleischter Fantasyleser bin und die Autoren gewiss nicht ihre Bücher auf diese Art schreiben. Doch man kommt schneller klar, als man denkt. Man muss sich nur in die ersten Seiten einlesen und schon geht es einem ganz einfach von der Hand. Die Farbe zwischen Himmel und Meer hat micht sehr berührt und kann es nur wärmstens weiterempfehlen!
Von mir in jedem Fall: 10/10

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