Francesca Kay Die Farbe zwischen Himmel und Meer

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Inhaltsangabe zu „Die Farbe zwischen Himmel und Meer“ von Francesca Kay

Mitte der Zwanzigerjahre in der englischen Provinz. Seit der frühen Kindheit malt Jennet Mallow für ihr Leben gern. Als die talentierte junge Frau ein Stipendium für die Kunstschule in London erhält, kann sie dem strengen und muffigen Elternhaus endlich entfliehen. In Londoner Künstlerkreisen trifft sie auf den gut aussehenden, geheimnisvollen Maler David Heaton, und zwischen beiden entflammt eine unbändige Liebe. Sie heiraten und gründen eine Familie. Doch dann fängt David an zu trinken, das Leben in der Londoner Reihenhaussiedlung deprimiert ihn. Sie beschließen nach Spanien zu ziehen, wo die Farben leuchten, und für Jennet beginnt ein zweites Leben: Ein Agent nimmt sie unter Vertrag, sie feiert Erfolge mit ihrer Malerei. Aber gerade da entzweien sich Jennet und David und geraten in einen zerstörerischen Strudel mit tragischen Folgen … ›Die Farbe zwischen Himmel und Meer‹ ist eine herzerwärmende Liebesgeschichte, eine Hymne auf die Mut machende Kraft der Kunst – und vor allem das Porträt einer starken Frau, geschrieben in einer atemberaubend schönen und poetischen Sprache.

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  • Rezension zu "Die Farbe zwischen Himmel und Meer" von Francesca Kay

    Die Farbe zwischen Himmel und Meer

    Monika58097

    19. July 2012 um 16:23

    Der Roman beginnt in England in den Zwanziger Jahren. Jennet Mallow ist die geborene Malerin. Sie ist so gut, dass sie sogar ein Stipendium für die Kunsthochschule in London erhält. So kann sie auch ihrem engen Elternhaus entfliehen. Jennet lernt den Maler David Heaton kennen. Sie verliebt sich in ihn. Als sie schließlich schwanger wird, zwingen ihre Eltern sie, die Kunsthochschule aufzugeben. Jennet und David heiraten, weil die Eltern es so wollen. Während Jennet David abgöttisch liebt, lebt er sein altes Leben weiter. Er trifft sich weiterhin mit seinen Künstlerkollegen, ist auch seiner alten Affaire gegenüber nicht abgeneigt. Und David trinkt. Er trinkt oft bis zur Bewusstlosigkeit. Er ist deprimiert. Jennet und David ziehen nach Spanien wollen sich von der Sonne, den Farben inspirieren lassen. Jennet gelingt der Durchbruch. Ihre Bilder werden gekauft, sind gefragt wie nie. Sie erhält jede Menge Aufträge, während ihr Mann gar nicht mehr so gefragt ist. Jennet sprüht vor Leben, vor Ideen. Sie geht völlig in ihrer Malerei auf. Und sie wird ein zweites Mal Mutter. Mutter von Zwillingen. So gut es ihr in Spanien geht, David leidet unter Depressionen. Sie gehen zurück nach England. Während Jennet Erfolge feiert, erlebt David einen Zusammenbruch. Jennet verliebt sich in einen anderen Mann, doch auch diese Beziehung ist zum Scheitern verurteilt. Ein wunderbarer Roman! So kraftvoll und zuversichtlich geschrieben, so farbenprächtig. Beim Lesen sieht man die einzelnen Szenen in sämtlichen Farben vor sich. Ein Roman über eine Frau, Mutter und Künstlerin, die ihren Weg geht. Trotz aller Tiefschläge immer wieder das Positive hervorkehrend. Ein Roman wie ein Gemälde. Eine Ausdrucksweise, die einen nicht mehr los lässt. Sehr ungewöhnlich, sehr außergewöhnlich.

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  • Rezension zu "Die Farbe zwischen Himmel und Meer" von Francesca Kay

    Die Farbe zwischen Himmel und Meer

    Zibbi1987

    08. April 2011 um 11:13

    Buchinhalt: Mitte der zwanziger Jahre in einer englischen Provinz: Die junge Jennet Mallow malt bereits seit Kindesbeinen, um der tristen Welt ihres Umfeldes zu entfliehen. Ihr Talent wird früh entdeckt und so erhält sie ein Stipendium, um eine angesehene Kunstschule in London zu besuchen. Die Gelegenheit nutzt Jennet, um ihrem monotonem Elternhaus zu entfliehen. Jennet Mallow wird in angesehene Künstlerkreise aufgenommen und begegnet dem gutaussehenden Künstler David Heaten und zwischen ihnen entfacht eine unbeschreibliche Liebe. Doch schon kurz nach der Eheschließung beginnt David zu trinken und wird immer deprimierter. Da für die beiden Künstler, Farben etwas unbeschreibliches ist und sie aus ihnen ihren Frohsinn schöpfen, entscheiden sich David und Jennet nach Spanien auszuwandern. Denn dort sind prächtige Farben satt anzutreffen. Für Jennet beginnt ein zweites Leben: Sie erhält einen Agenten und feiert große künstlerische Erfolge. Und obwohl Jennet ihrem David helfen wollte, indem sie nach Spanien gingen, entfremden sie sich immer mehr und es kommt zu schrecklichen Ereignissen... Meine Meinung: Francesca Kay schreibt in einer poetischen Sprache - zugegeben für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Doch die Kritiken haben für sich gesprochen und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Jennet Mallow ist eine Protagonistin, zu der man aufblicken kann. Sie setzt sich in der männderdominierendne Welt durch und bemüht sich stets, dass ihr künsterlisches Talent nicht unterschätzt wird, sie schöpft Mut und Kraft aus ihrer Kunst. Und genau das, sollte den Leser motivieren, auch aus seiner Tätigkeit Mut zu schöpfen. Heutzutage gestaltet kaum noch jemand etwas mit den Händen und motiviert sich durch sein Werk bzw. durch sein Handeln. Es ist wunderbar mit anzusehen, wie Jennet Mallow ohne ihre Kunst nicht mehr leben könnte. Die Farben, die es nicht gäbe, die Formen, die man nicht mehr zu Papier bringen könnte. Mich hat das Buch wirklich sehr inspiriert. Auch die Art, wie Francesca schreibt, hat mich fasziniert. Das Buch wurde in einer poetischen Sprache verfasst, die mir zu Beginn das Lesen etwas erschwerte, da ich eigentlich ein eingefleischter Fantasyleser bin und die Autoren gewiss nicht ihre Bücher auf diese Art schreiben. Doch man kommt schneller klar, als man denkt. Man muss sich nur in die ersten Seiten einlesen und schon geht es einem ganz einfach von der Hand. Die Farbe zwischen Himmel und Meer hat micht sehr berührt und kann es nur wärmstens weiterempfehlen! Von mir in jedem Fall: 10/10

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