Bruno hat 100 Freunde

von Francesca Pirrone 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Bruno hat 100 Freunde
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Eine eindrucksvolle Geschichte über den Fluch der sozialen Medien und über wahre Freundschaft

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Inhaltsangabe zu "Bruno hat 100 Freunde"

Bruno ist überglücklich als er im Wald ein Mobiltelefon findet. Auf einmal hat er wahnsinnig viele Freunde – und das auf der ganzen Welt! Tag und Nacht verbringt er nun mit seiner „Magischen Box“ und hat gar keine Zeit für seine besten Freunde Renzo und Rico. Bis einges Tages die Batterie des Telefons leer ist...
Ein Buch über moderne Kommunikationsmittel und wahre Freundschaft.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783865692603
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:28 Seiten
Verlag:Alibri
Erscheinungsdatum:01.03.2018

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    Kinderbuchkistes avatar
    Kinderbuchkistevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine eindrucksvolle Geschichte über den Fluch der sozialen Medien und über wahre Freundschaft
    Eine eindrucksvolle Geschichte über den Fluch der sozialen Medien und über wahre Freundschaft

    Eine Geschichte über die sozialen Medien
    und echte Freundschaft

    für Kinder ab 4,5 Jahren

    Im Zeitalter der sozialen Medien gehen viele Freundschaften verloren. Die neuen Medien machen einsam ohne das man es bemerkt. Diese beiden Botschaften  vermittelt Francesca Pirrone auf eindrucksvolle Weise in diesem Bilderbuch.
    Als Bruno auf dem Weg zum Angeln im Wald ein Handy findet ist er schnell sehr begeistert. Nach einer ausgiebigen Betrachtung des merkwürdigen Gegenstandes erkennt er recht schnell, was er da für einen "Schatz" in der Hand hält. Stolz zeigt er seinen besten Freunden Renzo und Rico seine Entdeckung, die fortan sein Leben völlig bestimmt. 100 Freunde hat er. Virtuelle Freunde. Während er ständig mit dem Handy hantiert, damit Musik hört, Filme guckt und mit "Freunden" chattet, geht das Leben von Rico und Renzo weiter, nur ohne ihren Freund Bruno. Als sie bemerken, das Brunos neuer Freund ihn völlig aus der Realität und von ihnen heraus holt laden sie ihn zu einem Picknick sein. Ich denke es ist klar, das Bruno daran überhaupt kein Interesse hat. Um mit seinen neuen virtuellen Freunden in Kontakt zu sein muss man nicht mehr aus dem Haus. Selbst Nussbrötchen, Brunos Leibspeise können ihn vom Sofa locken.
    Enttäuscht machen sich die beiden allein auf den Weg und Bruno? Bruno bleibt auf dem Sofa. Doch dann nimmt die Geschichte eine entscheidende Wendung. Das Display des Handys wird schwarz.
    Nichts geht mehr. All seine "Freunde" sind verschwunden. Bruno ist allein. Mutterseelen allein. Seine mittlerweile 500 Freunde verschwunden. Panik macht sich in Bruno breit. Was war passiert? Kein Netz?
    In seiner Verzweiflung läuft er ziellos hinaus um einen Punkt zu finden wo er wieder Netz hat und trifft dabei auf Rico und Renzo, seine wirklichen Freunde, die sich rührend um ihn kümmern.
    Da erkennt Bruno wie dumm er doch war und bringt das Handy genau an die Stelle, an der er es gefunden hat, damit der wahre Besitzer es wiederfinden kann.
    Ob es wirklich zu seinem Besitzer zurück findet?
    Das verrate ich hier nicht.
    Nur so viel. Bruno ist zumindest weiß seither wer seine Freunde sind und wo er hin gehört.
    Da ist für virtuelle Freunde kein Platz.
    Besser 2 richtige Freunde als ............... Freunde , die man nicht spüren kann.
    *
    Einfühlsam und sehr realistische erzählt Francesca Pirrone ihre Geschichte in Bild und Text. Dabei fängt sie die Situationen in ihren Illustrationen so wunderbar ein, dass man ein gutes Gefühl für die Faszination des Handys, für das Desinteresse an den wahren Freunden, für die Panik, die in Bruno hoch steigt aber auch für die Erleichterung die sich zum Schluss breit macht, bekommt.
    Selbst jüngere Kinder erkennen schnell, das die Bilderbuchmacherin den Kindern einen Spiegel vor die Augen halten möchte.
    Sie erkennen aber nicht nur die Botschaft sondern können relativ reflektiert die einzelnen Szenen analysieren und Vergleiche zu ihren Erfahrungen ziehen.
    Viele unserer Lesekinder haben schon früh in Handy nutzen dürfen. Immer wieder erlebe ich, das selbst ganz kleine Kinder im Alter von 2-4 Jahren von den Eltern ein Handy in die Hand gedrückt bekommen damit sie z.B. ruhig im Kinderwagen sitzen bleiben.
    Eine sehr bedenkliche, gefährliche Hinführung, an ein Medium, dass viel zu früh das Leben unserer Kinder bestimmt.
    Um so wichtiger ist es mit Geschichten wie dieser zu zeigen, dass ein Handy keine Freunde und sozialen Kontakte / Interaktionen ersetzten kann.
    *
    Ein Junge von knapp 5 Jahren kam nach einer der Lesungen zu mir und sagte:
    "Ich finde es schade, dass erst ein Buch uns zeigen muss wie dumm das mit den Handys ist."
    Ja, recht hat er!
    Aber es ist doch auch schön das es Kinder gibt, die noch zu Lesungen kommen und sich nicht vom Handy vorlesen oder Boxen vorlesen lassen!


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