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KEIN & ABER Verlag

vor 5 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

„Gedanken sind nur Sünden, wenn man sie in die Tat umsetzt.“

Zwölf glückliche Jahre sind Adam und Rachel schon zusammen, und niemand ist überrascht, als sie ihre Verlobung bekannt geben. Alles ist perfekt: Sie haben einen gemeinsamen Freundeskreis, Adam arbeitet in der Anwaltskanzlei seines Schwiegervaters, und sie werden in jener Gemeinde im Nordwesten Londons eine Familie gründen, in der sie selbst aufgewachsen sind. Doch plötzlich taucht Rachels Cousine Ellie auf, und Adam fühlt sich gefährlich hingezogen zu der gleichzeitig wilden und verletzlichen jungen Frau. Zum ersten Mal in seinem Leben ist er gezwungen, seine Welt infrage zu stellen und alle bisherigen Entscheidungen neu zu bewerten.

Francesca Segal erweckt ihre Figuren bildstark zum Leben und lässt sie sofort warm, lustig, komplex und sehr vertraut erscheinen. Ein unwiderstehlicher Roman über Menschen im Spannungsfeld der Konventionen und eigenen Wünsche.

Leseprobe

Francesca Segal, 1980 in London als Tochter des Autors Erich Segal (Love Story) geboren, studierte in Oxford und Harvard und ist Journalistin und Kritikerin. Sie veröffentlichte unter anderem im Granta Magazine, Guardian und Daily Telegraph. Drei Jahre lang schrieb sie für den Observer eine Prosakolumne, bis vor Kurzem war sie Feuilletonistin für das Tatler Magazine. Die Arglosen ist Segals Debüt, das in elf Ländern erscheint und vielfach prämiert wurde.

Wir suchen 20 Leserinnen und Leser, die Lust haben, Segals Roman zu lesen und eine Rezension zu schreiben. Hierfür verlosen wir Bücher inklusive eBook-Download, damit Ihr das Buch klassisch gebunden oder praktisch auf Eurem Reader lesen könnt.

Wenn Ihr neugierig auf DIE ARGLOSEN geworden seid, dann kommentiert bis zum 09. Juli  folgende These aus Francesca Segals Roman:

„Gedanken sind nur Sünden, wenn man sie in die Tat umsetzt.“

Autor: Francesca Segal
Buch: Die Arglosen

LieLu

vor 5 Jahren

Ist fast so eine These wie "Nur gucken nicht anfassen". Ich persönlich halte davon nicht allzuviel. Wer lang guckt, findet das, was er sieht meistens auch toll, deshalb guckt er ja. Natürlich sind Gedanken erst dann Sünden, wenn man sie ausführt, so ist das mit dem Gucken auch :)
Ich würde gerne mitlesen :)
http://immer-mit-buch.blogspot.de/

Orientlady

vor 5 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen
@KEIN & ABER Verlag

Ich würde auch gerne mitlesen..

Gedanken kann man natürlich nicht kontrollieren, aber sündhafte Gedanken sind auch nicht okay.
Neben wir beispielsweise den krankhaften Neid. Den Gedanken an sich finde ich hier schon schlimm genug, da bedarf es keiner weiteren Tat.

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Biene759

vor 5 Jahren

Kap. 15 - 23 : S. 206 - S. 313
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Ah was soll ich zu dem Abschnitt sagen...

Adam würde wirklich alles hinschmeißen um mit Ellie zusammen zu sein. Und Ellie legt ihm, sehr vernünftig wie ich finde, dar, warum er genau das nicht tun wird und schon ist er wieder umgestimmt. An dem Punkt hab ich mir gedacht, dass er im Endeffekt selber nicht weiß was er überhaupt will und schon alleine deswegen erst gar nicht heiraten sollte. Weil dass Ellie für ihn nicht abgehakt ist war mir gleich klar.

Tja, dann heiraten er und Rachel und innerhalb kürzester Zeit kommt schon rüber dass er mit der Ehe und seiner Frau nicht wirklich glücklich und zufrieden ist. Aber er redet nicht mal mit Rachel über das, was ihn stört.

Und dann sieht er nur ein Bild von Ellie und reist ihr hinterher. Also ist sie für ihn tatsächlich nicht abgehakt - was für ein Wunder.

Ich finde das Buch nach wie vor sehr angenehm zu lesen, auch wenn es langsam schon Anstrengend wird dass die Autorin so viel abschweift. Und ich für meinen Teil hab auch langsam genug von irgendwelchen Feiertage, Bräuchen, keine Ahnung der Juden gelesen.

Ich bin gespannt ob Adam sich jetzt irgendwann mal noch klar wird was er will. Und dazu steht...

aba

vor 5 Jahren

Rezensionen

Liebes Team des Kein & Aber Verlags,

ich möchte mich bei euch ganz herzlich für das Buch bedanken, und für die Gelegenheit, an dieser Leserunde teilzunehmen.

Hier der Link zu meiner Rezension, unten kopiere ich sie auch.
Und jetzt werde ich alle anderen Rezensionen lesen. Ich bin sehr neugierig zu wissen, was die anderen Teilnehmer der Leserunde zu dem Buch meinen.

http://www.lovelybooks.de/autor/Francesca-Segal/Die-Arglosen-1048420142-w/rezension/1050811016/

Keine Überraschungen

Ein junger Mann möchte die Liebe seines Lebens heiraten. Eine andere junge Frau erscheint und schon ist er sich nicht mehr so sicher, dass seine Entscheidung zu heiraten die richtige ist.
Diese Geschichte, obwohl sie in der Literatur oft vorkommt, klingt interessant. Dass dieser junge Mann und seine zukünftige Frau aus jüdischen Londoner Familien stammen, machte das Ganze noch interessanter für mich.
Es handelt sich um "Die Arglosen" von Francesca Segal.
Francesca Segal ist die Tochter von dem berühmten US-amerikanischen Bestseller- und Drehbuchautor Erich Segal ("Love Story"). Sie ist in London geboren und wuchs abwechselnd in New York und London auf, und gilt in Großbritannien als aufsteigender Stern der englischen Gegenwartsliteratur.
Ich meinerseits wollte auf keinen Fall zulassen, dass "Die Arglosen" an mir vorbeiging. Ich musste es lesen.

Nach einem guten Anfang habe ich feststellen müssen, dass Francesca Segals Schreibstil nicht meinem persönlichen Geschmack entspricht, und etwas, das wichtiger für meine spätere Beurteilung war, ist die Tatsache, dass ich den Eindruck hatte, dass die Wahl der Schwerpunkte und Themen nicht immer relevant für die Handlung war.

Adam heißt der von Zweifeln geplagte Protagonist von diesem Buch. Aus ihm und seinen Grübeleien hätte die Autorin viel mehr machen können. Adam ist eine Figur, die trotz Höhen und Tiefen bis zum Ende unverändert und vorhersagbar geblieben ist. In der Regel möchte der Leser eine gewisse Entwicklung bei den Romanfiguren erleben und immer wieder von diesen überrascht werden, entweder mit plötzlichen Wendungen oder mit aufregenden Charaktereigenschaften. In diesem Fall war Adam mit seinen wiederkehrenden Gedanken und Zweifel an der bevorstehenden Hochzeit das, was mich bei der Stange hielt. Ich habe gerne diese Passagen gelesen.
Eine informative Beschreibung einer jüdischen Gemeinde im Herzen Londons ist leider ausgeblieben. Stattdessen schien die Autorin Spaß am Schreiben von substanzlosen Szenen gehabt zu haben, in denen jüdische Familien, vor allem die Frauen, als geistlos dargestellt werden.

Bei mir hat sich die Freude an diesem Buch fern gehalten. Einzig Adams Gedanken haben mich unterhalten... aber leider war das doch noch zu wenig...

Biene759

vor 5 Jahren

Kap. 23 - Ende : S. 313 - S. 431
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Ich hab gerade fertig gelesen und muss mich zum Schluss doch noch so über das Buch aufregen...

Da ist Adam endlich mit sich selber soweit, dass er zu seinen Gefühlen und zu Ellie steht und sich von Rachel (und der ganzen Familie) trennen möchte und was passiert dann? Rachel ist schwanger und die ganze Gemeinschaft hält Adam doch bei seiner Frau. Über das Ende muss ich mich grade wirklich maßlos aufregen. Aber für Rachel war das wohl das Einzige "schöne" Ende.

Ganz ehrlich, von mir aus hätte die Autorin Rachel schwanger werden lassen können, aber sie Adam sich doch trennen lassen sollen? Ich mein was ist denn das, dass ich wegen einem Kind bei meinem Partner bleib, den ich überhaupt nicht mehr lieb? Und das nicht erst seit gestern? Ihr könnt mich mit meiner Ansicht zu dem Thema verurteilen, aber da halte ich einfach überhaupt gar nichts davon. Sich und alle ein Leben lang zu belügen nur weil man letztendlich doch zu feig ist zu sich und seinen Gefühlen zu stehen!

Puh, jetzt ganz zum Schluss, zum dritten Teil, sonst reg ich mich noch mehr auf:
Das letzte Kapitel hat für mich vermittelt dass Adam nicht glücklich ist mit der Situation und Rachel auch nicht. Ellie hat sich scheinbar ganz zurückgezogen um in den Augen der ganzen Gemeinschaft einmal, naja, eigentlich auch nicht das richtige zu tun. Aber das Richtigerere.

Ich hör jetzt auf, über die Rezension muss ich mir erst noch Gedanken machen. Und erstmal wieder runter kommen.

Biene759

vor 5 Jahren

Kap. 23 - Ende : S. 313 - S. 431
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aba schreibt:
Meinst du vielleicht so was wie diese Rentenfonds-Katastrophe oder Zivas Schlaganfall? Darauf hätte ich ganz gerne verzichtet.

Oh Gott ja, die "Rentenfonds-Katastrophe" fand ich schrecklich - schrecklich langweilig und schrecklich überflüssig. Und Zivas Schlaganfall, mei den hätte es wirklich auch nicht gebraucht

Biene759

vor 5 Jahren

Rezensionen

Meine Rezension ist auch fertig:

http://www.lovelybooks.de/autor/Francesca-Segal/Die-Arglosen-1048420142-w/rezension/1051223209/

Vielen Dank nochmal an den Kein & Aber Verlag dass ich mitlesen durfte - und vielen Dank an alle für die schöne Leserunde. Es hat Spaß gemacht auch wenn das Buch meine Erwartungen leider nicht erfüllt hat.

Biene759

vor 5 Jahren

Ich hab jetzt mal eine andere Frage:
Wie ist das mit dem ebook denn eigentlich? Weil da steht da würde was auf einem Lesezeichen stehen, ein Code glaub ich. Aber Lesezeichen war ja gar keins dabei. Nur das Bändchen eben. Und auf den Umschlägen hab ich auch nichts dergleichen gefunden...

kalligraphin

vor 5 Jahren

@Biene759

In meinem Buch lag ein Lesezeichen, auf dem der Code stand. Melde das doch vielleicht mal dem Verlag...

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