Francesca Segal Ein sonderbares Alter

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Inhaltsangabe zu „Ein sonderbares Alter“ von Francesca Segal

Als sich Julia und James ineinanderverlieben und dann auch noch ihre Haushalte zusammenlegen, sind ihre beiden Kinder Gwen und Nathan gar nicht erfreut. Die beiden Teenager können sich nicht ausstehen und sehen sowieso keinen Grund, irgendetwas an ihrem bequemen Leben zu verändern. Auch Julias Ex-Schwiegereltern beobachten das neue Arrangement mit Argusaugen. Doch Julia und James sind sich sicher: Jetzt geht es einfach mal um sie selbst, auch sie haben sich ein Stück vom Glück verdient. Ihr Plan scheint aufzugehen – bis eine Nachricht plötzlich alles auf den Kopf stellt.

Feinfühlig und vielschichtig ausgearbeiteter Familienroman

— Mira20
Mira20

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    Ein sonderbares Alter
    Mira20

    Mira20

    15. May 2017 um 10:26

    Es war das Cover, das mich zu dieser Lektüre verführt hat. Inhaltlich hat mich das Buch angesprochen, obwohl ich mir manchmal alles etwas gestraffter gewünscht hätte.Julia und James wollen gemeinsam einen Neuanfang starten. Sie lieben sich und ihre Liebe wird schon alles richten. Aber ihre Patchwork Familie besteht aus zwei pubertierenden Teenager, die sich zu Beginn nicht ausstehen können und schlussendlich in heisser Liebe zu einander entbrennen….Der Titel „Ein sonderbares Alter“ ist durchaus vielschichtig gemeint. Je nach Perspektive benehmen sich alle Altersgruppen etwas sonderbar und suchen nach ihrem Lebensweg. 3 Generationen prallen aufeinander, mischen sich ein, stützen einander und suchen egoistisch nach einem Ausweg. Denn auch die Eltern von Julias verstorbenen Mann Daniel reden noch mit.Die Autorin hat eine ausserordentliche Begabung, Gedanken in Worte festzuhalten. Selbstgespräche, innere Monologe sind extrem realistisch wiedergegeben. Sie protokolliert das Entstehen von Missverständnisse und schreibt detailliert auf, wie viele Gedanken einem Satz manchmal vorausgehen und wie verheerend er interpretiert werden kann. Wie wenig wir doch nachfragen! Aber sie zeigt auch, dass wir nicht alles nachvollziehen müssen, nicht immer zum Kern der Aussage vorstossen müssen. Dass wir unser Kinder auch lieben können, wenn sie unser Handeln nicht immer verstehen.Der Verlauf der Geschichte ist vorhersehbar, da bietet die Autorin wenig Überraschendes. Jedes Kapitel käme gerade mit etwas weniger aus. Die Lektüre bewegt sich meiner Meinung nach, an der Grenze von ausufernd. Der Umfang des Buches ist gerade noch o.k. Hier ziehe dann auch einen Stern ab.Die Protagonisten hat sie aber sehr individuell gezeichnet. Ihre Gedanken und ihr Handeln sind differenziert und passen zum jeweiligen Alter und Geschlecht. Alltägliches ist liebevoll beschrieben und unsere innere Verletzlichkeit sensibel dargestellt. Neutral bewegt sich die Autorin durch ein Kuddelmuddel von Gefühlen. Das Buch eignet sich für Leser, die sich gerne auch mit Psychologischem auseinandersetzen, die ausführliche Schilderungen mögen und nicht so auf den Überraschungsmoment aus sind.Mir hat die Lektüre bis auf wenige Kritikpunkte sehr gut gefallen.

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